Tom Dekker - Diesel

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Diesel: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Wolken brauen sich über der City 95B457 zusammen. Während der aus dem Exil zurückgekehrte Industrielle Collin Rand nach der politischen Macht greift, wird es für die Menschen immer schwieriger, sich zu versorgen. Schuld daran ist der Mangel an Diesel, über dessen Grund eifrig spekuliert wird. Und ausgerechnet in einer solchen Situation soll auch noch ein offizielles Rennen mit Dieselrollern ausgetragen werden.
Gäbe es eine günstigere Gelegenheit für ein aufstrebendes politisches Genie wie Gordon Fletcher, sich in das Spiel um Macht und Reichtum einzumischen?

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„Ihr, euer Ehren.“, beeilte sich Bartholomeo zu antworten.

„Und wer hatte auch aus dem Exil heraus genug Einfluss auf die Straßenbanden, um sie in die ein oder andere Richtung zu einem offenen Aufstand bewegen zu können?“

„Ihr, euer Ehren.“

„Und wer ist gerissen genug, um jeden Gouverneur, egal wie beliebt oder unbeliebt er beim Volke ist, nach seinem Gutdünken in Amt und Würden zu halten oder eiskalt abzuservieren?“

„Ihr, euer Ehren.“, raunte Bartholomeo beinahe ehrfurchtsvoll.

„So ist es, mein Freund.“, rief Rand jovial und hieb Bartholomeo auf den Rücken. „Und Song ist schlau genug, das zu wissen. Deshalb hat er sich an mich gewandt. Er braucht mich, so wie ich im Augenblick ihn brauche.“

„Aber er kann euch so gar nicht das Wasser reichen.“, jammerte Bartholomeo. „Das Einzige, was ihn interessiert, sind gutes Essen, erlesene Weine, der Jubel der Massen und diese albernen Hüte.“

Collin Rand seufzte tief. „Du hast recht, Bartholomeo. Politik ist nicht sein Geschäft. Aber als Geschäftsmann hat er bewiesen, dass er mehr als nur ein eitler Geck ist. Unterschätze ihn nicht!“

„Wird er sein Monopol bekommen?“, fragte der Diener in verschwörerischem Tonfall.

Rand dachte einen Augenblick über diese Frage nach. „Was würdest du sagen?“

Die Falten über Bartholomeos Nasenwurzel kräuselten sich, während er über diese knifflige Frage nachdachte. „Ich denke, wir sollten ihm weiter Hoffnung machen. Der ein oder andere Zuschlag an ihn sollte ihm das Gefühl geben, dass in absehbarer Zukunft die gesamte Dieselmotorenproduktion in der City in seinen Händen liegen könnte. Und dann, wenn er schon sicher ist, dass er sein Ziel bald erreicht hat, servieren wir ihn ab.“ Bartholomeo fuhr sich in einer eindeutigen Geste mit der Hand an der Kehle entlang.

„Aber, aber!“, winkte Collin Rand amüsiert ab. „Da haben wir doch wesentlich diffizilere Methoden.“, bemerkte er und deutete mit einer ausladenden Bewegung auf die Sitzreihen des Gerichtssaals.

„Oh.“, raunte Bartholomeo mit großen Augen. Dann schlug er sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und lächelte entschuldigend. „Aber natürlich!“

III

Den Hut als Schutz vor dem strömenden Regen tief ins Gesicht gezogen, stapfte Philt missmutig durch das offene Tor in den Hof. Im Gegensatz zu der schlaglochübersäten Straße vor der Mauer war der Boden hier im Hof des alten Lagerhauses, das die Gemeinschaft bewohnte, so festgestampft, dass er nicht bei jedem Schritt Gefahr lief, mit den alten Stiefeln beinahe im Schlamm stecken zu bleiben. Das schmatzende Geräusch, das er jedes Mal verursacht hatte, wenn er den Fuß von der Straße hob, war ihm auf dem langen Weg von der aufgegebenen Werkstatt, in der er heute nach brauchbaren Gegenständen gesucht hatte, gehörig auf die Nerven gegangen.

„Na, du alte Wasserratte.“ Peanut stand in der Tür des Lagerhauses. Die Hände in die Hüften gestemmt, bedachte sie den erschöpften Sucher in seinem zerschlissenen, wassergetränkten Mantel mit einem spöttischen Schmunzeln.

Ein Lächeln huschte über Philts Gesicht. Immer, wenn er Peanuts mandelförmige Augen und ihre unzähligen Sommersprossen, die wie tausende Sterne ihre Nase umkreisten, sah, fiel die Anstrengung und Sorge des Tages von ihm ab. Sie vermittelte ihm das sichere Gefühl, dass all seine Bemühungen, die Gemeinschaft mit lebensnotwendigen Dingen zu versorgen, einen Sinn hatten. Ohne ihn würden sie nie über die Runden kommen. Und ohne Peanut, die aus den Konservendosen und Essensresten, die er tagtäglich von den unmöglichsten Fundorten her in das Lagerhaus brachte, schmackhafte Mahlzeiten zauberte, wären sie wohl trotz Philts einzigartiger Glückssträhne schon längst am eintönigen Dosenfraß zugrunde gegangen.

Die letzten Schritte rannte er beinahe, dann stand er neben Peanut in der Tür und schüttelte sich kräftig, wie ein Hund, der gerade ein Bad genommen hatte. Die Wassertropfen spritzten umher und hinterließen feuchte Flecken auf den Steinplatten des Fußbodens.

„Ich werde dir gleich zeigen, wer hier eine Wasserratte ist.“, rief Philt übermütig und packte Peanuts Handgelenk. Er tat so, als wolle er sie in den strömenden Regen hinausziehen. In gespieltem Entsetzen stützte sich Peanut gegen den Türrahmen. „Lass das, du Flegel! Sonst gibt es heute keinen Nachtisch für dich.“

Lachend zog Philt noch etwas fester – wohl etwas zu fest, denn Peanuts Hand rutschte vom Holz ab und sie stolperte einen Schritt auf den Jungen zu. Halt suchend griff sie um sich und krallte sich in Philts nassen Mantel. Instinktiv packte der Sucher zu und fing die junge Frau mit seinen sehnigen Armen auf, bevor sie in den kalten Regen stolpern konnte. Für einen Augenblick waren sich ihre Gesichter so nah, das Philt Peanuts warmen Atem auf der Wange spüren konnte.

„Komme ich gerade ungelegen?“, rief Frogs Stimme über den Hof. Eilig trennten sich Philt und Peanut voneinander und schauten verlegen in den Regen hinaus. „Lasst euch nicht stören!“, winkte der Trompeter, dessen schwarze Haut von dem hellen Mantel, den er eng um seinen Körper geschlungen und bis zum Kragen zugeknöpft hatte, noch unterstrichen wurde, jovial ab. „Ich kann auch die andere Tür nehmen.“ Eine Reihe strahlend weißer Zähne signalisierte, dass er mit seinem Witz selbst sehr zufrieden war.

„Spinner!“, knurrte Philt, als Frog nahe genug heran war, um ihn verstehen zu können.

Peanut trat ein paar Schritte zurück. „Komm schon rein! Da draußen holt man sich ja den Tod.“, sagte sie wie eine besorgte Mutter und winkte den Trompeter herein.

„Was machst du eigentlich um die Tageszeit draußen?“, wunderte sich Philt. „Habt ihr neuerdings auch Konzerte am Vormittag?“

Frog deutete an seinem Aufzug hinab. „Sehe ich so aus, als würde ich von einem Konzert kommen?“

Skeptisch betrachtete Philt den alten Mantel und die schmodderigen Stiefel und schüttelte den Kopf.

„Und die Trompete hängt auch noch hier.“, stellte Peanut fest und deutete auf das Instrument, das an seinem Platz an der Wand baumelte.

„Darf man sich jetzt nicht mal mehr an seinem freien Tag einfach so in der Stadt herumtreiben?“, brummte Frog missmutig und schlüpfte aus dem durchweichten Mantel.

Peanut schaute mit hochgezogener Augenbraue zu Philt hinüber, dann machte sie ohne ein weiteres Wort kehrt und ging zurück in die Küche, aus der ein würziger Duft in den großen Eingangsbereich des Hauses herüberströmte. Bei dem Gedanken an ein leckeres Essen knurrte Philts Magen hörbar.

„Gut, dass du immer so viel zu essen auftreibst, bei den Mengen, die tagtäglich in deinem mageren Körper verschwinden.“, kommentierte Frog lakonisch.

„Pah, ich brauche eben viel Energie.“, blaffte Philt zurück.

„Na, haben die Herren wieder Spaß miteinander?“, unterbrach Joshs tiefe Stimme das Geplänkel.

Frog machte vor Schreck einen großen Satz zur Seite. „Mann, hast du mich erschreckt.“, keuchte er.

„Bei dem blöden Regen kann man das Klappern deines Holzbeins gar nicht hören.“, beschwerte sich Philt griesgrämig.

Josh schlüpfte wie die beiden anderen aus seinem nassen Mantel. „Hast du Erfolg gehabt?“, fragte er Philt neugierig.

„Kommt drauf an.“, gab der Sucher eine vage Antwort und klopfte auf den Rucksack, den er neben der Tür abgestellt hatte. Ein leichtes metallisches Scheppern verriet, dass er auf jeden Fall nicht mit leeren Händen nach Hause gekommen war.

„Lass schon sehen!“, forderte Frog ihn aufgeregt auf. Die Präsentation von Philts Funden war ein tägliches Highlight des Lebens in der Gemeinschaft.

Philt beugte sich nach unten und kramte theatralisch in dem Sack herum. Dann zog er eine metallene Hupe hervor und ließ ein ohrenbetäubendes Tröten durch das Lagerhaus schallen.

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