Tom Dekker - Diesel

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Diesel: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Wolken brauen sich über der City 95B457 zusammen. Während der aus dem Exil zurückgekehrte Industrielle Collin Rand nach der politischen Macht greift, wird es für die Menschen immer schwieriger, sich zu versorgen. Schuld daran ist der Mangel an Diesel, über dessen Grund eifrig spekuliert wird. Und ausgerechnet in einer solchen Situation soll auch noch ein offizielles Rennen mit Dieselrollern ausgetragen werden.
Gäbe es eine günstigere Gelegenheit für ein aufstrebendes politisches Genie wie Gordon Fletcher, sich in das Spiel um Macht und Reichtum einzumischen?

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Rosella hatte alles haarklein geplant. Die Meeresfrüchte im Restaurant Albatros waren köstlich gewesen, dem Wein waren sie beide nicht abgeneigt gewesen und nachdem sie dann gemeinsam die weite Treppe des Grand Hotel emporgestiegen waren, hatte eins zum anderen geführt. Wie hätte er denn auch ahnen können, dass er ausgerechnet der Tochter des Regierungspräsidenten ins Netz gegangen war. Zum Glück war er kein Langschläfer und hatte sich bereits in dem mit Marmorfliesen verzierten Badezimmer für den Tag fertig gemacht, an dem er die Stadt endgültig erobern wollte, als die Tür der Suite mit Gewalt aufgebrochen wurde. Rosella kreischte wie am Spieß, laute Männerstimmen forderten sie unmissverständlich auf, den Verbleib des Ganoven, der sie so schändlich ausgenutzt habe, preiszugeben. Er hatte sich die erstbesten Kleidungsstücke übergestreift, derer er habhaft werden konnte und war in einer waghalsigen Aktion an der Regenrinne des Hotels auf den Rathausplatz hinuntergeturnt.

Zum Glück stand dort dieser arme Teufel mit seinem Pferd, das Gordon Fletcher, ehe der Pferdehalter wirklich realisiert hatte, wie ihm geschah, bestiegen und zum Galopp getrieben hatte. Trotzdem waren die Schergen des Regierungspräsidenten schon bald auf seinen Fersen gewesen. Nach einigen gewagten Manövern war zu seiner Rechten der Luftschiffhafen der Stadt erschienen. Nahe der Marie Luise war er vom Pferd gesprungen und hatte der verunsicherten Stute kräftig aufs Hinterteil geschlagen, so dass sie mit einem wilden Sprung in eine Gruppe Lastenträger geriet, die gerade im Begriff waren, das Schiff zu beladen. In dem Durcheinander hatte er sich einen riesigen Koffer geschnappt und war mit diesem im Lastenraum verschwunden. Ein dunkles Versteck war schnell gefunden, aber erst, als die Tür hinter ihm verrammelt worden war, hatte sich sein Puls allmählich beruhigt.

Alles in allem hatte er Glück gehabt. Die Stiefel waren ihm erhalten geblieben und würden ihm noch gute Dienste leisten, im Gepäck an Bord des Luftschiffs hatte er den dicken Wintermantel gefunden und die Decke schien auch ein Geschenk des Himmels gewesen zu sein. Dennoch dachte er wehmütig an seine Reichtümer zurück, die in einer Hotelsuite lagen, zu der er so bald keinen Zutritt mehr haben würde. Und die Trennung von Rosella war auch viel zu vorzeitig und überstürzt erfolgt. Er liebte es, wenn er die Regeln bestimmen konnte, unter denen er sich von den Frauen trennte. Ein bedauernder Seufzer entrang sich seiner Kehle.

Dann schlug er sich selbst mit der flachen Hand auf die Wange. Was geschehen war, war geschehen. Jetzt hieß es, nach vorn zu schauen und das Beste aus der Situation zu machen. Er war jung, er war gesund, und er hatte große Pläne.

Ein Rucken ging durch das Luftschiff. Die Kiste verrutschte und drückte unangenehm gegen Gordon Fletchers Schulter. Er war schon oft genug durch die Luft gefahren und konnte die Anzeichen mit Sicherheit deuten. Das Luftschiff hatte an Fahrt abgenommen und begann mit einem Sinkflug. Es sah ganz danach aus, dass sie bald landen würden. Er sah an sich hinab. Bedächtig klopfte er den Staub aus seinem Mantel. Er hatte wirklich schon besser ausgesehen, aber fürs Erste würde es genügen müssen. Er sollte sich bereit machen, ungesehen aus dem Luftschiff zu entkommen. Nichts wäre peinlicher, als seinen Aufenthalt in einer neuen Stadt mit einer Festnahme als blinder Passagier zu beginnen.

II

„Ach, wie ich diesen Duft vermisst habe.“ Collin Rand zog theatralisch die abgestandene Luft des Gerichtssaals ein und lehnte sich mit einem selbstzufriedenem Lächeln an das Richterpult. „Ist es nicht herrlich, diesen Geruch nach Angst, Rachsucht und Gerechtigkeit in der Nase zu spüren, Bartholomeo?“

Rands riesiger Leibwächter, der die meisten Menschen um gut einen Kopf überragte, schloss mit einem lauten Knall die große Flügeltür des Verhandlungsraumes und grunzte etwas Unverständliches.

„Bartholomeo, du bist unverbesserlich.“, rief Collin Rand mit einem amüsierten Tadel in der Stimme. „Wenn du nur ein wenig redseliger wärst, würdest du den perfekten Bediensteten abgeben.“ Rand bedachte seinen Diener und Leibwächter mit einem jener stechenden Blicke, bei denen dem nicht Eingeweihten das Blut in den Adern gefror.

Bartholomeo zog den Kopf unmerklich ein, wodurch sein Stiernacken noch etwas mehr aus dem glatt gebügelten weißen Hemdkragen herausgepresst wurde. „Sehr wohl, Euer Ehren.“, quiekte er mit einer für einen Mann seiner Statur erstaunlich hohen Fistelstimme und machte sich daran, die Bankreihen zu untersuchen.

„Wobei - vielleicht ist deine Schweigsamkeit ja der wahre Segen deiner Persönlichkeit.“, murmelte Rand gedankenversunken vor sich hin, während er seinen Diener betrachtete. „Bartholomeo!“, rief er dann deutlich lauter und klatschte in die Hände. „Du hast den Saal nun schon zweimal nach versteckten Waffen durchsucht. Du wirst auch beim dritten Mal keine finden. Ich bin mir sicher, dass meine erste Verhandlung als wiedereingesetzter Oberster Richter ein ungetrübtes Spektakel für alle Beteiligten sein wird.“

„Vor allem für den Delinquenten.“, feixte Bartholomeo und warf Collin Rand ein breites Grinsen zu.

Verschwörerisch nickte der Richter zurück. „Ganz besonders für den Delinquenten.“, frohlockte er. „Es wird mir eine besondere Freude sein, den Mann, der mich nach meiner Verbannung so ungehobelt in diesen Güterwagon gesteckt hat, höchstpersönlich zur Arbeit in den Mienen zu verdonnern.“ Krachend fuhr seine Faust auf das Pult nieder.

„Wie konnte er auch nur so dumm sein und das gestohlene städtische Siegel in seiner Kleidertruhe aufbewahren.“, entgegnete Bartholomeo zynisch. „Jedes Kind weiß doch, dass die Polizei dort zuerst suchen würde.“

„Anfängerfehler.“, erwiderte Rand. Gleichzeitig brachen die beiden Männer in ein befreiendes Lachen aus.

Rand trat an seinen Diener heran und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Es tut gut, wieder an den Fleischtöpfen der Macht zu sitzen. Das haben wir außerordentlich geschickt angestellt.“

„Patty Song ist ein naiver Nichtsnutz.“, fiepste Bartholomeo.

Rand schwenkte in gespielter Empörung seinen Zeigefinger vor dem Gesicht seines Dieners hin und her. „Patty Song ist eine höchstnützliche Schachfigur in unserem Spiel. Er ist einer unserer Läufer. Gefährlich...“

„...aber ersetzbar.“, vervollständigte Bartholomeo den Satz.

Rand zog eine Augenbraue hoch und blickte seinen Leibwächter einen Augenblick nachdenklich an.

„Manchmal frage ich mich, ob du für einen Privatsekretär nicht zu schlau bist.“

„Nicht doch, euer Ehren!“, wiegelte Bartholomeo bescheiden ab. „Aber wer euch so oft bei der Arbeit über die Schulter blickt wie ich, der schaut sich das ein oder andere ab. Song hätte das vielleicht auch öfter tun sollen.“, kicherte er.

„Zum Glück hat er das nicht.“, beschied Collin Rand. „Hast du gesehen, wie er hinausscharwenzelt ist?“ Er machte ein paar Storchenschritte mit weit nach vorn gestreckter Brust, eine Hand unter die imaginäre Schleppe gesteckt.

„Wie ein eitler Pfau stolziert er umher, ganz als würde die Stadt ihm allein gehören.“, merkte Bartholomeo an.

„Nun, er ist der Gouverneur, nicht?“, gab Collin Rand zu bedenken.

„Gouverneur von euren Gnaden.“, wandte sein Leibwächter ein.

„So oder so. Es ist nicht verwunderlich, dass diese Position ihm zu Kopf steigt.“, erklärte Rand.

„Ich frage mich, wieso er sich mit euch verbündet hat.“, nahm Bartholomeo ein Thema auf, das sie schon seit Tagen immer wieder besprachen. „Er wäre auch gut ohne unsere Hilfe zurecht gekommen.“

Rand winkte ungeduldig ab. „Er weiß, wer die großen Fische sind und stellt sich gut mit ihnen. Es war leicht für ihn, Gouverneur zu werden, aber mit welcher Machtbasis hätte er denn diese Position halten können? Wer verfügt über genug Finanzmittel und wirtschaftlichen Sachverstand, um die ganze City zum Erblühen oder aber zum Ersterben bringen zu können?“

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