Michael Kornas-Danisch - KISHOU I

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KISHOU I: краткое содержание, описание и аннотация

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Die heutigen phantastischen Geschichten unterscheiden sich im wesenntlichen von den Sagen und Mythen unserer Vorväter vornehmlich dadurch, daß ihre Geschichten nur noch «Geschichten» sind. In alten Zeiten waren sie in den verschiedenen Kulturen das probate Medium zur Vermittlung oder Begründung des kosmischen Weltganzen oder deren Teile.
Der hier nun vorliegende 4-teilige High-Fantasy Roman greift auf die alte Tradition der prosaisch-gleichnishaften Verschlüsselung archetypischer Erfahrungen zurück, und versucht sie in eine unterhaltsame Fantasy-Geschichte einzuweben.
Die Hauptpersonen des Romans sind die «Sippe der Chemuren». Hinter ihnen verbergen sich die personifizierten Götter der griechischen Mythologie. Sie sind allerdings hier – personifiziert als «Individuen» und damit herausgerissen aus ihrer eigentlich überpersönlichen Symbolik, und letztlich dem Unterhaltungswert der Geschichte dienend – entsprechend überzeichnet.
Ihnen gegenüber steht ein in diese mythische Welt geworfenes, anfänglich sehr junges und anscheinend ganz normales Mädchen, das auf einer abenteuerlichen Odyssee, und in der Auseinandersetzung mit diesen mythischen Mächten heranwächst, und dabei nach und nach ihre Welt und deren Zusammenhänge erfährt – und letztlich sich selbst.
Die Geschichte erzählt also scheinbar entgegen seinem Genre (Fantasy) etwas über die reale Welt des Lesers – genauer: über das, was wir als «Wirklichkeit» bezeichnen – indem es diese «Wirklichkeit» in symbolhafte Figuren, Handlungen und Lebensräume gleichnishaft verschlüsselt, um dessen Grundlagen erkennbar werden zu lassen.
Bei aller persönlicher Faszination gegenüber den Erkenntnisssen unserer antiken Vordenker, war ich allerdings immer bemüht, vor allem eine unterhaltsame und augenscheinlich phantastische Geschichte aufzuschreiben, die nach einer gewissen Einlesezeit zu allererst einmal Spaß und Spannung für Hirn und Herz bereiten sollte.
Der Autor

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„Und wenn ... sie nun ... zugewachsen ist?“, stolperte Kishou weiter.

„Sie ist nicht zugewachsen!“

„Na ja ... Wir könnten ja dann ... im Haus ... eine große Schere suchen ... Vielleicht ... haben wir ja so eine ... große Schere ...?“

„So eine Schere haben wir nicht!“

„Aber ... wie sollen wir dann die Hecke ... aufschneiden?“ Kishou blieb abermals stehen, und wandte sich mit überzeugender Besorgtheit zu Trautel Melanchful um.

„Wir brauchen die Hecke nicht aufzuschneiden!“, antwortete diese, und schob Kishou abermals sanft weiter.

„Aber ... wenn sie nun doch ... zugewachsen ist ...?“

„Sie ist nicht zugewachsen!“

„Bist ... Aua ... du sicher?“

„Ganz sicher!“

„Doofe Hecke.“

„Wie bitte?“

„Ich meine: ... komische Hecke, ... dass die nicht zuwächst.“

„Da schau, wir sind da!“ Sie hatten die natürliche Grenze erreicht, und Trautel Melanchful wies auf eine Stelle unweit vor ihnen. Deutlich war dort ein Durchbruch zu erkennen.

Der Anblick dieser unumstößlichen Tatsache bewog Kishous Herz, noch ein paar Extraschläge zuzulegen und ihre Einwendungen zu vergessen. So war sie die letzten Schritte, bis sie die Hecke endgültig erreichten, tatsächlich sprachlos.

Sie versuchte vorsichtig durch die Lücke zur anderen Seite hinüber zu schauen, aber das war nicht möglich, weil die Zweige und Blätter doch immerhin so dicht von jeder Seite des Durchlasses zur Anderen gewachsen waren, dass man nicht hindurchschauen konnte – zumindest schien es so.

Die unvermeidliche Zeit des Abschieds war gekommen. Die Alte nahm Kishou noch einmal in die Arme und sie schien sehr bewegt. Sogar eine kleine glitzernde Träne erschien in einem ihrer Augen.

„So, nun geh!“, sagte sie, und strich Kishou noch einmal über den dichten, schwarzen Haarschopf.

Kishou nickte nur stumm. Jede Faser ihres Körpers schien angespannt, und das Herz wollte sich nun fast überschlagen.

„Also bis dann ...!“, sagte sie abwesend.

Noch etwas zögerlich und vorsichtig, dann aber doch mit festem, gespanntem Schritt, bahnte sie sich ihren Weg durch das Gestrüpp, ... um mit einem spitzen Schrei plötzlich inne zu halten. Ihre Hände krallten sich zu Tode erschrocken in die dünnen Zweige ... Sie war am Ende des Durchschlupfes angelangt und sah nach draußen, und das ,Draußen’ war: NICHTS!

Verzweifelt suchten ihre Augen irgend einen Halt zu finden, ... aber es gab keinen. Dieses ,Draußen’ war grau ... Nein – nicht wirklich grau. Es hatte einen Stich ins Rötliche – aber sonst nichts.

Im ersten Moment erschien es vielleicht wie ein dichter Nebel, aber es war kein Nebel. Die Augen fanden nur einfach keinen Widerstand und fielen ins Unendliche ...?

Es war kein ,Oben’ – und es war kein ,Unten’. Der Boden zu ihren Füßen hörte einfach nur auf zu existieren – und wurde durch nichts ersetzt. Da wo die Hecke aufhörte, hörte alles auf: Oben, Unten, Links, Rechts, Ferne, Nähe ... einfach alles!?

Kishou wagte nicht zu atmen. Starr vor Schreck grub sich ihr Blick in das, was garnicht da war ... Die Hände der Kleinen krallten sich fest in das Gestrüpp, die Ohren begannen zu sausen und die Beine wurden zu schmelzenden Bleiklumpen.

„Trautel ... Trautel Melanchful ...!“, quetschte sie endlich aus ihrem zugeschnürten Hals hervor. „Trautel ...“ Sie wagte kaum, die Lippen zu bewegen, aus Furcht, vielleicht von dem Nichts bemerkt zu werden.

„Ja?“, – vernahm sie die vertraute, warme Stimme der Alten. „Geh nur weiter!“

Ein klein wenig war Kishou erleichtert. Wenigstens hinter ihr schien alles beim Alten geblieben zu sein. „Aber ... aber wohin? Ich ... ich ... ich kann nichts erkennen! Da is‘ nix!“

Das kleine Lachen, das sie als erstes von Trautel Melanchful vernahm, war zwar höchst unpassend, wie sie befand, aber es hatte doch auch etwas ungemein Beruhigendes.

„Dummerchen, wie willst du etwas erkennen von dem, was dir unbekannt ist, bevor du in dieses Unbekannte hineingegangen bist?“

„Aber ... aber ...“, Kishou wusste mit den Worten Trautel Melanchfuls nichts Rechtes anzufangen ...

„Eine Grenze muss immer erst überschritten sein, wenn du erkennen willst!“

Die Worte der Alten klangen durchaus so, als wüsste sie sehr genau, was das Problem war – und natürlich gab es für Kishou keinen Anlass, ihnen zu misstrauen. Trautel Melanchful wusste immer alles. Noch niemals hatte sie sich geirrt. Aber vielleicht ... es könnte ja sein ... dass sie sich ja doch einmal irrte! Sie wusste nicht mehr ein noch aus. Vor ihr das Unbegreifliche, und hinter ihr die vertraute Sicherheit, deren Untergang längst beschlossen war.

Einige Augenblicke noch stand sie verzweifelt an das Gestrüpp der Hecke geklammert, dann aber hangelte sie sich langsam, immer wieder in das Geäst nachfassend, hinein in das Unbegreifliche. Und während sie sich an den Zweigen der Hecke festhielt, schob sie nun vorsichtig ihren linken Fuß in dieses ,Nichts‘ hinein – jederzeit bereit, ihn sofort wieder zurückzuziehen.

Aber der Fuß rutschte seltsamerweise nicht ab!? Es war zwar nichts zu erkennen, was ihm Halt gab, aber er fand irgendwie einen ...

Langsam und immer noch vorsichtig schob sie ihn weiter hinaus – soweit, wie es möglich war, ohne die Hände von der Hecke lösen zu müssen. Aber der Halt unter ihrem Fuß gab nicht nach. Kishou atmete tief durch. Sie entließ ganz langsam etwas ihre Finger aus der krampfartigen Umklammerung – freilich, ohne dabei den sicheren Halt aufzugeben. ... und noch immer geschah nichts.

Nun stand sie schon ganz aufrecht – mit einem Bein noch im Sichtbaren, mit dem Anderen bereits auf dem, was eigentlich gar nicht da war.

Vorsichtig verlagerte sie nun das Gewicht ihres Körpers von dem rechten Bein auf das Linke – und der unsichtbare Halt gab noch immer nicht nach ... Ihr Herz schien fast zerspringen zu wollen. „Trautel Melanchful! – Bist du noch da?“, fragte sie noch einmal in die gespannte Stille, um sich zu vergewissern, dass wenigstens ansonsten noch alles in Ordnung war.

„Natürlich! Ich bin immer bei dir, auch wenn du mich nicht hören oder sehen kannst!“

Die vertraute Stimme von Trautel Melanchful erreichte sie noch – das war beruhigend. Wie auf einem Hochseil balancierend, hob sie nun langsam auch das rechte Bein aus der Sicherheit des Bekannten in die Unsicherheit des Unbekannten hinüber. Ihre Hände lockerten dabei vorsichtig ihren Halt in dem Geäst, das sich bereits ein Stück weit aus der Hecke herausbog. Die störrischen Zweige nahmen die Gelegenheit wahr, um sich aus ihren Händen zu befreien und blitzartig unter einem schnalzartigen Laut in das dichte Blattwerk der Hecke zurück zu schnellen ...

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