Andrés Álvarez - Der weg des schattenprinzen
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Auf einer Wiese war eine junge Mutter mit ihrem Sohn. >Valdur, komm her und hör auf mit dem Unsinn!!<, rief die Mutter des kleinen Jungen erschöpft. Sie machte jedoch keine Anstalten, ihn hinterher zu rennen.
Der Junge war 15 Jahre alt. Seine schwarzen Haare waren vom Rennen, Klettern und herum spielen völlig durcheinander, seine Augen leuchteten durch die Strähnen wie ein Feuer in einem dunklen Wald. Die Augen des Jungen reflektierten das Licht und nahmen je nach Eintrittswinkel die verschiedensten Farben an. Von dunklem braun, über hell grün bis hin zu strahlendem blau. Sein leicht kantiges markantes Gesicht mit dieser leicht spitzen Nase rundete seine Erscheinung perfekt ab. Er war für sein Alter ein recht muskulöser 1,70m großer, durch die Sonne leicht braungebrannter junger Bursche. Er liebte die Natur, den Wind und war immer auf der Suche nach einem Abenteuer. An diesem sonnigen Tag trug er eine dunkle Hose aus Stoff, sein Oberteil war einfach und etwas heller als die Hose, dazu trug er Lederstiefel und er hatte eine Art von Handschuh dabei. Diese hatte seine Mutter ihm angefertigt, da sie zu recht und zu oft in Sorge vor Verletzungen war. Denn Valdur war schon seit seiner frühesten Kindheit eine Quelle an Energie, Lebensfreude und vor allem Neugier. Die Bewohner von Seatown waren ein sehr stolzes Volk, und genau so stolz sind sie ohne Magie zurechtgekommen. Viele der Menschen verdienten ihr Geld mit dem Fischen im nahe gelegenen Meer, so auch die Mutter des Jungen.
Das gab zwar nicht viel Geld, aber genug zum Leben und genug, um sich den heutigen Tag für ihren einzigen Sohn frei zu nehmen.
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Valdurs Mutter konnte ihm der Größe nach gerade noch auf Augenhöhe erreichen, sie war im Gegensatz zu ihrem Sohn eine eher zierliche Person. Valdurs Mutter hatte leicht gewelltes langes braunes Haar, welches sie zu einem Zopf geflochten über die rechte Schulter gelegt hatte.
Trotz des Zopfes wehten ihr durch den leichten Wind ein paar lose Strähnen im Gesicht.
Sie hatte klare hellbraune Augen, diese strahlten sowohl sanfte Geborgenheit und zugleich einen starken Willen und die Entschlossenheit aus ihren Sohn zu beschützen. Allerdings hatte sie nicht die Bräune ihres Sohnes, da sie viel Zeit im Haus mit Schneidern und flicken der Fischernetze verbracht hatte. Sie trug ein einfaches schlichtes aber elegantes Gewand. Es hatte an den Ärmeln leichte Muster von Wellen diesen hatte eine gelb-orangene Färbung. Die anderen Dorfbewohner sahen in ihr eine mutige, wenn doch auch eigenwillige Frau, denn seitdem ihr Mann weg ist, sagt man, dass ihr die Führung eines Mannes fehlt. Doch sieht man etwas näher hin so sieht man eine junge starke Frau, die ihrem Sohn, der ohne Vater aufwächst, beide Elternteile geben müssen.
Die sanfte Fürsorge einer Mutter und die beschützende und wegweisende Hand eines starken Vaters. Sie würde alles für ihren Sohn geben, denn das war nicht nur ihre Leidenschaft als Mutter, sondern auch ihr Ziel in ihrem Leben. Das war unter anderem einer der Gründe wieso sie ihrem Sohn nach dem ersten Versuchen einen Elfenbaumes zu erklimmen diese Handschuhe gegeben hatte.
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Sie liebte ihren Sohn und er liebte sie. Zu zwei hatten sie sich ein Leben in der etwas abseits vom Dorf gelegenen Hütte aufgebaut. Sie hatten nicht sehr viel zum Leben, aber arm waren sie auch nicht. Sie waren glücklich.
Die Mutter schloss die Augen, um einen Augenblick lang die warmen Sonnenstrahlen und die erfrischende Brise zu genießen, die ihr über die Haut strichen.
>Mutter ich will unbedingt da hoch, ich möchte das ganze Land sehen können und viel weiter,
hoch hinauf und ich will mich wie ein Vogel fühlen, einfach frei. Ich will unbedingt da hoch klettern und alles sehen zu können! <.
Die Stimme des Jungen durchschnitt wie ein scharfes Messer die Stille der Mutter.
Die Mutter öffnete die Augen und lächelte ihrem Kleinen liebevoll zu. Er stand direkt vor einem Elfenbaum, der einsam am Rande des Dorfes wuchs und einen gigantischen Schatten warf, der noch am frühen Morgen viele Häuser des Dorfes bedeckte. Solche Elfenbäume wuchsen eigentlich nur weit im Südwesten von Lunia, dort konnte man diese Riesen auch vereinzelt antreffen. Die Bäume waren größer und höher als alle anderen in Lunia wachsenden Pflanzen und ihre Wurzeln erstreckten sich über hunderte Meter in den Boden. Kein Sturm, kein Brand und keine Dürre konnte diesen Bäumen etwas anhaben.
Oft hatten sich andere Pflanzen in den Schutz eines Elfenbaumes gerettet, und so hatte es auch bei diesem den Anschein. Kletterpflanzen klammerten sich an den Stamm des Elfenbaumes, und von den tieferen Ästen, die sich immer noch weit hoch über den größten Häusern von Seatown erstreckten, hingen Lianen und andere
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Gewächse herunter, deren Namen in Seatown nicht genau bekannt waren.
Millionen von Jahren konnte so ein Baum leben, ohne großen Schaden zu nehmen. Valdur wirkte nahezu unsichtbar, wie ein kleines Insekt stand er neben einem solchen Giganten. Er streckte seine Hände nach oben, als könnte er die Krone des Baumes erreichen. Das Sonnenlicht blitze abwechselnd zwischen den Ästen und Blättern des Baumes und seinen Fingern hervor. >Valdur, es reicht! Das ist zu gefährlich. Mach das wenn du älter bist. <, raunte die Mutter und nahm die Hand ihres Sohnes. Valdur wurde abrupt aus seinem Tagtraum gerissen und sagte sich:
>Eines Tages werde ich es schaffen<, Dabei erinnerte er sich daran wie er das erste Mal so einen riesigen Baum zu sehen bekommen hatte. Es war lange her. An einen wunderschönen Tag in dem kleinen Dorf, Valdur war damals erst zehn Jahre alt und seine Mutter brachte ihn zum ersten Mal an den Platz wo der riesige Elfenbaum seine Wurzeln in die Erde gegraben hatte. Er erinnerte sich sehr gut an diese Zeit, es war ein ganz besonderer Tag für ihn, denn er kannte bis dahin nur die Geschichten und die Legenden über diese riesigen Bäume, die über tausende von Jahren alt werden können und größer als alle anderen Pflanzen in Lunia waren. An diesem ersten Tag war Valdur in seinem Zimmer und schaute aus dem kleinen runden Fenster, er beobachte alles was draußen passierte. Er bewunderte die Natur und die Tiere die sich nicht allzu selten in der Nähe von der kleinen Hütte zeigten.
Klopf* Klopf * Hämmerte es leise an der Tür aber Valdur rührte sich nicht, er schaute in der Ferne. Von weitem
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sah er einen kleinen Schatten auf dem Hügel in Richtung der Berge. Valdur schaute genauer hin und erkannte einen alten Mann. Der alte Mann hatte ein langes Gewand an und eine Kapuze verdeckte sein Gesicht. Valdur war sich sicher, dass der alte Mann zu ihm schaute. Es war zwar schwer ihn zu erkennen, denn die Bäume um ihn bewegten sich durch den Wind hin und her und es hatte den Anschein, dass der alte Mann bei jeder Bewegung in den Schatten verschwand. Valdur beugte sich vor und kniff die Augen zusammen um diesen Mann besser erkennen zu können, aber es war Hoffnungslos.
>Hallo! < Valdur bemerkte eine Hand an seiner Schulter. Die Berührung fühlte sich vertraut an und erfüllte ihn mit Kraft und Mut. >Na! Wo schaust du schon wieder hin? Du hast mich nicht mal reinkommen gehört mein Kleiner! «.
sagte die Mutter sanft und schaute ihn liebevoll an. >Ich … Ich habe da Jemanden gesehen Mutter! < Valdur schaute wieder in Richtung des Bergs, aber es war keine Gestalt mehr zu erkennen, kein alter Mann es war niemand auf dem Hügel vor dem Berg. Der Junge schaute suchend hin und hier. Die Mutter wusste was für eine Fantasie ihr Sohn hatte, also sagte sie zu ihm:
>Ach Valdur, da ist niemand. Diese Berge sind ganz schön hoch. Ich glaube nicht, dass irgendjemand da freiwillig hoch geht, und falls ja war das bestimmt einer der Bewohner von Seatown der auf der Reise oder auf der Jagd ist. Mein Sohn. < die Mutter saß mittlerweile neben ihren Sohn, sie fuhr langsam durch sein Haar und sagte während des Aufstehens:
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