Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

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Peter Simpel: краткое содержание, описание и аннотация

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Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

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»Ich kleidete mich sehr sorgfältig, zog meine Ketten und Ringe an, träufelte ein bischen Parfüm auf mein Taschentuch und begleitete den Adjutanten zu dem Gouverneur, wo man mich nach meiner Mutter, Lady, – nach meinem Onkel und nach meinem Vormund fragte, und hundert andere Fragen an mich richtete. Anfangs war ich sehr verwirrt, was man meiner Blödigkeit zuschrieb; das war es auch, aber nicht von der rechten Sorte. Aber ehe der Tag vorbei war, gewöhnte ich mich so daran, mich Lord nennen zu hören, und überhaupt an meine ganze Lage, daß ich mich sehr wohl befand und anfing, die Bewegungen und das Benehmen der Gesellschaft zu beobachten, um mein Betragen nach dem des guten Tones zu regeln. Ich blieb vierzehn Tage in Gibraltar, und dann bot sich mir eine Gelegenheit auf einem Transportschiffe nach England dar. Als ein Offizier war ich natürlich bis auf einen gewissen Betrag frei. Bei meiner Überfahrt nach England faßte ich wieder den Entschluß, meine Kleidung und meinen Titel, sobald ich es unbemerkt könnte, abzulegen, allein ich wurde wie zuvor daran verhindert. Der Hafenadmiral ließ sich das Vergnügen meiner Gesellschaft bei Tische ausbitten; ich durfte es nicht abschlagen, und nun war ich wieder wie vorher mein Lord, von jedermann bekomplimentiert und gefeiert. Handelsleute erbaten sich die Ehre von Seiner Herrlichkeit Kundschaft; mein Tisch im Hotel war mit Karten aller Art bedeckt, und um die Wahrheit zu gestehen, ich gefiel mir so sehr in meiner Lage und hatte mich so daran gewöhnt, daß mir der Gedanke, eines Tages darauf verzichten zu müssen, unangenehm war, obschon ich den Entschluß faßte, dies, sobald ich den Platz verließ, wirklich zu thun. Meine Rechnung im Hotel war sehr übertrieben und überstieg thatsächlich meine Geldmittel, allein der Inhaber sagte, dies habe gar nichts zu bedeuten, Seine Lordschaft sei natürlich nicht mit Kasse versehen, da sie gerade aus fremden Landen kämen, und bot mir, wenn ich es wünschte, Geld an. Doch ich muß sagen, daß ich ehrlich genug war, dies abzulehnen. Ich ließ meine Karten, mit P. P. C. Pour prendre congé, um Abschied zu nehmen. bezeichnet, wie es in guter Gesellschaft gebräuchlich ist, zurück und fuhr auf der Post nach London, wo ich fest entschlossen war, meinen Titel abzulegen und zu Seiner Lordschaft Mutter mit der traurigen Nachricht seines Todes nach Schottland zu gehen – denn Sie sehen, Herr Simpel, niemand wußte, daß Seine Lordschaft tot war. Der Kapitän des Transportschiffes hatte ihn lebend in die Schebeke gebracht, und das nach Gibraltar bestimmte Kauffahrteischiff ihn, wie man vermutete, aufgenommen. Der Kapitän der Fregatte erhielt sehr bald Nachricht von Gibraltar, welche Seiner Lordschaft Wiederherstellung und Rückkehr nach England meldete. Ich war kaum fünf Minuten in der Kutsche, als ein Gentleman hereinstieg, welchen ich bei dem Hafenadmiral getroffen hatte; außer diesem kannten mich der Kutscher und andere Personen sehr wohl. Als ich in London ankam (ich trug noch meine Uniform), begab ich mich in ein Hotel, das mir empfohlen und, wie ich nachher fand, das nobelste in der Stadt war. Mein Titel folgte mir dahin nach. Ich beschloß nun, die Uniform abzulegen und einfache Kleidung zu tragen – meine Komödie war vorbei. Ich ging in dieser Nacht zu Bette und erschien den anderen Morgen in einem Gewande von Mufti, Zivilkleidung (anglo-indischer Offiziersausdruck). und fragte den Oberkellner, welches die beste Gelegenheit nach Schottland wäre.«

»›Extrapost mit Vieren, mein Lord. Wann soll ich's bestellen?‹«

»›O‹, versetzte ich, ›ich weiß noch nicht gewiß, ob ich morgen abreisen werde.‹«

»Gerade in diesem Augenblicke trat der Hotelbesitzer mit der Morgenpost herein, machte mir eine tiefe Verbeugung, indem er auf einen Artikel hinwies, der meine Ankunft in seinem Hotel unter der Noblesse bezeichnete. Dies ärgerte mich, und da ich nun fand, wie schwierig es war, meinen Titel loszuwerden, wünschte ich sehnlichst, wieder William Chucks zu sein, wie vorher. Vor zwölf Uhr wurden drei oder vier Gentlemen in mein Zimmer geführt, welche meine Ankunft in der verdammten Morgenpost entdeckt hatten und mir ihre Ehrerbietung bezeugen wollten; ehe der Tag vorbei war, hatte ich von einem Dutzend Personen Einladung über Einladung. Ich sah ein, daß ich mich nicht zurückziehen konnte, und ging mit dem Strome, wie früher zu Gibraltar und Portsmouth. Drei Wochen lang war ich überall, und wenn ich es in Portsmouth angenehm fand, wie viel angenehmer in London? allein ich fühlte mich nicht glücklich, Herr Simpel, weil ich ein Betrüger war, der jeden Augenblick erwarten mußte, entdeckt zu werden. Doch war es wirklich etwas Hübsches, ein Lord zu sein.

»Endlich hatte die Posse ein Ende. Einige junge Leute hatten mich in ein Spielhaus gelockt, wo sie mich zu rupfen beabsichtigten, aber in der ersten Nacht ließen sie mich, glaube ich, dreihundert Pfund gewinnen. Ich war ganz erfreut über mein gutes Glück und hatte versprochen, den nächsten Abend wieder mit ihnen zusammen zu kommen; allein als ich eben mit übereinander geschlagenen Beinen beim Frühstück saß und die Morgenpost las, – wer trat herein? – mein Onkel-Vormund. Er kannte seines Neffen Züge zu gut, um sich täuschen zu lassen, und der Umstand, daß ich ihn nicht erkannte, bewies sogleich, daß ich ein Betrüger war.

»Erlauben Sie mir über die Scene hinweg zu eilen, welche nun folgte. – Die Wut des Onkels, die Verwirrung in dem Hotel, das Schimpfen der Aufwärter, des Polizeioffiziers, und wie ich in einer Mietkutsche nach Bowstreet geschleppt wurde. Hier wurde ich verhört und gestand alles. Der Oheim freute sich so sehr, zu finden, daß sein Neffe wirklich tot war, daß er keinen Groll gegen mich empfand, und da ich überhaupt nur einen Namen angenommen, aber niemand als den Wirt in Portsmouth betrogen hatte, so wurde ich an Bord des Lichters beim Tower geschickt, um einem Kriegsschiffe überliefert zu werden. Von meinen dreihundert Pfund, meinen Kleidern und so fort, habe ich nie mehr etwas gehört, sie wurden vermutlich von dem Hotelier für meine Rechnung in Beschlag genommen, und er muß sich sehr gut damit bezahlt gemacht haben. Ich trug zwei Ringe an meinen Fingern und eine Uhr in meiner Tasche, als ich an Bord des Lichters geschickt wurde, und verwahrte sie sehr sorgfältig. Ich hatte auch einige Pfund in meinem Beutel. Man schickte mich nach Plymouth, wo ich auf einer Fregatte Dienst nehmen mußte. Nachdem ich hier einige Zeit verweilt hatte, verwandelte ich die Uhr und die Ringe in Geld, und kaufte mir einen guten Vorrat Kleider; denn Schmutzigkeit konnte ich nicht leiden. Ich wurde für den Besanmast bestimmt, und niemand wußte, daß ich ein Lord gewesen bin.«

»Sie fanden gewiß einen Unterschied in Ihrer Lage?«

»Allerdings, Herr Simpel, allein ich war viel glücklicher. Ich konnte die Ladies, und die Diners, und die Oper und alle Ergötzlichkeiten Londons, nebst dem Respekt, welchen man meinem Titel zollte, nicht vergessen; allein der Polizeioffizier und Bowstreet kamen mir auch ins Gedächtnis, und ich schauderte bei der Erinnerung. Es hatte jedoch eine gute Wirkung; ich faßte den Entschluß, womöglich Offizier zu werden, lernte meinen Dienst und arbeitete mich zum Quartiermeister und von da zum Bootsmann hinauf – und ich kenne meinen Dienst, Herr Simpel. Allein für meine Thorheit habe ich seitdem stets gebüßt. Ich faßte Gedanken, die über meine Stellung im Leben hinausgehen, und kann nicht umhin, zu wünschen, daß ich ein Gentleman sein möchte. Es ist ein böses Ding für einen Mann, wenn er Ideen hat, die über seinen Stand sind.«

»Sie mußten allerdings einen Unterschied zwischen der Londoner Gesellschaft und den Unteroffizieren finden.«

»Es ist nun schon einige Jahre her, Sir, allein ich vermag über das Gefühl nicht Herr zu werden. Ich kann mich durchaus nicht mit ihnen befassen. Es kann jemand auch in einem niedrigen Stande die Gefühle eines Gentleman haben, aber nie kann man mit solchen Leuten, wie Herr Dispart oder Herr Muddle, dem Schiffszimmermann, auf vertrautem Fuße stehen. Sie sind zwar ganz recht in ihrer Art, Herr Simpel, aber was läßt sich von Offizieren erwarten, welche ihre Kartoffeln in einem Kohlnetze zum Sieden in den Schiffskessel hängen, während sie wissen, daß ihnen ein Dritteil eines Kochofens eingeräumt ist, um daselbst ihre Speise zu kochen?«

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