Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

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Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

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»Als man mich hineinbrachte, entstand unter den Damen ein großes Geschrei, nicht weil ich ermordet, denn daran ist man in jenen Ländern gewöhnt, sondern weil ich nackt war, was ihnen als eine viel bedenklichere Sache vorkam. Ich wurde ins Bett gebracht und ein Boot an Bord abgeschickt, um unsern Doktor zu holen; in einigen Stunden war ich im stande, zu sprechen und den Vorfall zu erzählen. Allein ich war noch zu schwach, um gehen zu können, als das Schiff absegelte, was in einigen Tagen darauf geschehen mußte; daher gab der Kapitän mir meinen Abschied und ließ mich hier. Es war eine französische Familie, bei welcher ich ein halbes Jahr lang blieb, bevor ich eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Hause erhalten konnte; während dieser Zeit lernte ich ihre Sprache und noch ziemlich viel spanisch obendrein. Als ich in England ankam, erfuhr ich, daß die Prisen verkauft waren und das Geld zur Austeilung bereit lag. Ich zeigte meine Certificate vor und empfing als meinen Anteil hundertsiebenundsechzig Pfund. ›So ist es zuletzt doch gekommen‹, dachte ich.

»Ich hatte nie in meinem Leben eine solche Hand voll Geld, allein ich hoffe, es wird bald wieder der Fall sein. Sobald ich nach Hause gekommen war, schüttete ich es auf den Tisch, betrachtete es, und sagte dann zu mir selbst: ›Nun, Terenz O'Brien, willst du das Geld für Dich behalten, oder nach Hause schicken?‹ Dann dachte ich an Pater M'Grath und den Stuhl, welcher nach meinem Kopfe geworfen worden, und war nahe daran, es alles wieder einzustreichen und in meine Tasche zu stecken. Aber dann fiel mir meine Mutter wieder ein, die Kühe, das Schwein und der Hausrat, welche fort waren, und meine Brüder und Schwestern, welche nichts zu nagen und zu beißen hatten, und ich gelobte mir, ihnen jeden Heller zu schicken; Pater M'Grath würde dann auch nicht länger Anstand nehmen, mir Absolution zu erteilen. Ich schickte ihnen das Ganze und behielt für mich bloß den Sold, den ich empfangen hatte, der sich auf dreißig Pfund belief. Nie in meinem Leben fühlte ich mich glücklicher, als damals da ich das Geld auf dem Postbüreau in Sicherheit und glücklich aus meinen Händen wußte. Ich schrieb zugleich ein Briefchen an meinen Vater, folgenden Inhalts:

»›Geehrter Vater!

Seit unserm letzten angenehmen Zusammentreffen, bei welchem Ihr den Stuhl nach meinem Kopfe warfet, die Taube fehltet und die Krähe trafet, bin ich gestorben und begraben worden, aber nun befinde ich mich, Gott sei Dank, ganz wohl, und brauche keine Absolution von Pater M'Grath, den Unheil treffen möge. Was aber die Hauptsache ist, ich habe eben meinen Anteil am Prisengeld empfangen, das erste, welches mir eingehändigt wurde, seitdem ich in Seiner Majestät Diensten stehe. Ich sende Euch hiermit jeden Pfennig, damit Ihr Eure alten Kühe, das Schwein und die übrigen Gegenstände zurückerhalten könnt, welche verpfändet wurden, um meine Ausrüstung zu bezahlen. Fraget also nicht mehr, ob ich mich nicht vor mir selbst schämen wolle, schämet vielmehr Ihr Euch, daß Ihr einen gehorsamen Sohn, wie mich, mißhandelt, welcher auf Euer Geheiß zur See ging und seitdem nie eine wirklich gute Kartoffel in seinem Munde gehabt hat. Ich bin ein echter O'Brien, sagt das meiner Mutter, und gedenke nicht, Protestant zu werden, sondern die Religion meines Landes aufrecht zu erhalten, obschon der Teufel Pater M'Grath holen mag und sein Weihwasser auch dazu. Ich werde nicht zu Euch zum Besuche kommen, da Ihr vielleicht einen andern Stuhl für mich in Bereitschaft habt und das nächste Mal besser treffen könntet. So viel für jetzt von Eurem zärtlichen Sohn

Terenz O'Brien

»Ungefähr drei Wochen darauf erhielt ich von meinem Vater einen Brief, worin er mir schrieb, ich sei ein echter O'Brien, und wenn jemand das Gegenteil anzudeuten wage, so werde er ihm alle Knochen im Leibe zerbrechen; sie hätten das Geld empfangen, und dankten mir als einem wahren Gentleman; ich sollte, wenn ich das nächste Mal komme, den besten Stuhl im Hause haben, nicht für meinen Kopf, sondern für mein Sitzfleisch; Pater M'Grath schicke mir hier seinen Segen, und habe mir für alles, was ich gethan, oder in den nächsten zehn Jahren begehen würde, Absolution erteilt. Meine Mutter habe vor Freuden über mein pflichtgemäßes Betragen geweint, und alle meine Brüder und Schwestern (ausgenommen Tim, welcher den andern Tag, nachdem ich sie verlassen, starb) wünschten mir viel Glück, und recht viel Prisengeld, damit ich es ihnen nach Hause schicken könne.

»Dies war alles sehr angenehm, und ich hatte nun nichts im Sinne, als ein anderes Schiff zu bekommen. Ich ging daher zu dem Hafenadmiral und erzählte ihm, wie es gekommen sei, daß ich mein letztes Schiff verließ. Er erwiderte, gestorben und begraben worden sein, wäre ein ganz zureichender Grund für einen, seinen Abschied vom Schiffe zu erhalten, er wolle mir einen Platz auf einem andern verschaffen, weil ich nun wieder zum Leben gekommen sei. Ich wurde an Bord des Wachschiffes geschickt, wo ich ungefähr zehn Tage blieb, und dann für diese Fregatte bestimmt; und damit schließt meine Geschichte, auch schlägt es gerade acht, somit hat auch die Wache ein Ende; spring schnell, Peter, ruf Robinson, und sage ihm, ich lasse ihn bitten, er solle nicht wieder wie das letzte Mal einschlafen, und mich nicht gegen alle Vorschriften und Regeln des Dienstes hier herumtraben lassen.«

Vierzehntes Kapitel Der erste Leutnant hat mehrere Patienten Mr Chucks - фото 25 Vierzehntes Kapitel Der erste Leutnant hat mehrere Patienten Mr Chucks - фото 26

Vierzehntes Kapitel.

Der erste Leutnant hat mehrere Patienten. – Mr. Chucks teilt mir das Geheimnis seiner feinen Sitten mit.

—————

Ehe ich in meiner Erzählung weiter fortfahre, will ich dem Leser bemerken, daß meine Geschichte nicht im spätern Leben geschrieben wurde, nachdem ich eine größere Weltkenntnis erlangt hatte. Als ich zum erstenmale zur See ging, versprach ich meiner Mutter ein Tagebuch zu führen, worin ich alles, was mir begegnete, nebst meinen Bemerkungen darüber aufnehmen wollte. An dieses Versprechen habe ich mich strenge gebunden, und seitdem ich mein eigener Herr geworden bin, sind diese Journale in meinem Besitz geblieben. Demnach ist alles, was den ersten Teil meiner Abenteuer bildet, so erzählt, wie es sich damals meinem Geiste eingeprägt hatte. In manchen Punkten habe ich Ursache gehabt, eine von den früheren verschiedene Meinung zu fassen, und bei manchen andern habe ich seitdem über meine Thorheit und Einfalt herzlich lachen müssen, allein dessenungeachtet hielt ich es für rätlicher, die Ansichten von damals beizubehalten, als sie durch die Meinungen einer später teuer erkauften Erfahrung zu berichtigen. Von einem Knaben mit fünfzehn Jahren, der in einem abgelegenen Landstädtchen erzogen wurde, kann nicht so viel Urteil und Überlegung erwartet werden, als von einem jungen Manne, welcher viel im Leben gesehen und mancherlei Abenteuer durchgemacht hat. Der Leser darf also nicht vergessen, daß ich mich in betreff der Meinungen und Gefühle, welche mich bei jedem bedeutenden Wendepunkte meines Lebens leiteten, auf mein Tagebuch bezogen habe.

Wir hatten nun sechs Wochen gekreuzt, und ich fand meinen Stand viel angenehmer, als ich gedacht hatte. Mein Wunsch, es recht zu machen, wurde für die That genommen, und obschon ich gelegentlich einen Bock schoß, schienen doch der Kapitän und der erste Leutnant der Ansicht, daß ich so viel als möglich auf meinen Dienst bedacht sei, und lächelten nur über meine Mißgriffe. Ich entdeckte auch, daß, wie auch immer meine natürlichen Fähigkeiten von meiner Familie geschätzt werden mochten, sie hier nicht so beurteilt wurden. Jeden Tag fühlte ich mehr Zutrauen in mich selbst, und hoffte durch Fleiß und Aufmerksamkeit den Mangel an natürlichen Gaben zu ersetzen. Es ist gewiß etwas im Leben des Seemannes, was seinen Geist erweitert. Als ich vor sechs Monaten zu Hause war, ließ ich andere Leute für mich denken, und mich von ihren Meinungen gängeln; an Bord dachte ich so viel als möglich für mich selbst. Mit meinen Tischgenossen stand ich gut; diejenigen, welche barsch gegen mich waren, ließen davon ab, weil ich ihr Betragen nicht rügte, und diejenigen, welche mir artig begegneten, wurden noch artiger als vorher. Die Zeit floß schnell dahin, vermutlich weil ich genau wußte, was ich zu thun hatte, da jeder Tag dem andern glich. Der erste Leutnant war einer von den unterhaltendsten Männern, die ich je kennen lernte, aber er wich doch nie von der Mannszucht im Dienste ab, noch nahm er sich die geringste Freiheit gegen einen seiner Vorgesetzten oder Untergebenen heraus. Sein Humor zeigte sich besonders bei den verschiedenen Arten von Strafen, und obgleich die Strafe für den Schuldigen streng war, so bot doch die Art, wie sie auferlegt wurde, der übrigen Schiffsmannschaft eine unversiegliche Quelle des Vergnügens dar. Es fiel mir oft auf, daß, obgleich kein einzelner gerne gestraft werden mochte, doch die ganze Schiffsmannschaft sich höchlich ergötzte, wenn eine Bestrafung stattfand. Er war in betreff seiner Verdecke besonders eigen; sie waren immer so weiß wie Schnee, und nichts mißfiel ihm so sehr, als wenn sie beschmutzt wurden. Aus diesem Grunde hatte er eine starke Abneigung gegen den Tabak, weshalb auch auf verschiedenen Stellen der Verdecke für die Matrosen Spucknäpfe aufgestellt waren, damit sie die Dielen mit Tabaksaft nicht besudeln möchten. Bisweilen vergaß ein Mann in seiner Eile, sich dieser Näpfchen zu bedienen, allein da der Tischgesellschaft, neben welcher der Fleck sich befand, der Grog vorenthalten wurde, wenn man den Schuldigen nicht ausfindig machte, so nahmen sie sich wohl in acht, aufzupassen und den Thäter anzugeben. Die Strafe für das Vergehen bestand darin: dem Manne wurden die Hände auf den Rücken gebunden, und ein großer zinnerner Spucknapf an einem Riemen über die Schultern an seiner Brust befestigt. Alle übrigen Spuckkästchen auf dem untern Verdecke wurden hinweggenommen, und er mußte auf die Aufforderung eines jeden, welcher seinen Mund des Tabaksaftes zu entledigen wünschte, bereit sein. Die übrige Mannschaft freute sich so sehr über den Einfall, daß sie, um sich das Vergnügen zu verschaffen, den Sträfling herumlaufen zu sehen, zweimal mehr als sonst ausspieen. Herr Chucks, der Bootsmann, nannte dies des ersten Leutnants »ambulierenden Spucknapf«. Er bemerkte mir eines Tages, Herr Falkon sei wirklich ein solcher Epikur in betreff seiner Verdecke, daß er sich scheue, einen Anker auf dem Vorderkastell mit einem Taukranz zu versehen. Auf einer Morgenwache hatte ich einen großen Spaß. Wir waren gerade daran, die Hängematten in die Hinterdecknetze zu verpacken, als ein Schiffsjunge mit seiner Hängematte auf der Schulter heraufkam; da er an dem ersten Leutnant vorüberging, bemerkte dieser, daß er ein Stück Tabak in seinem Backen hatte.

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