Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

Здесь есть возможность читать онлайн «Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Peter Simpel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Peter Simpel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

mehrbuch-Weltliteratur! eBooks, die nie in Vergessenheit geraten sollten.
Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

Peter Simpel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Peter Simpel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Nun, hier ist Tomkins,« sagte jener Kadett, »er kann Ihnen zeigen, wie Sie diesem Teil ihres Dienstes vorstehen können. Er hat es von seinem Vater geerbt, der ein Marineoffizier war. Er kann vierzehn Stunden lang in einem fort schnarchen, ohne sich einmal in seiner Hängematte umzudrehen, und vollendet seinen Schlaf auf der Kiste den ganzen Tag hindurch, die Mahlzeiten ausgenommen.«

Allein Tomkins verteidigte sich und sagte: »Einige Leute seien sehr schnell in allen Dingen, und andere sehr langsam; er gehöre zu den langsamen und bekomme von seinem langen Schlafen nicht mehr Erfrischung, als andere Leute durch kurzen Schlaf, denn er schlafe viel langsamer als jene.«

Dieses sinnreiche Argument wurde jedoch ohne allen Widerspruch über den Haufen geworfen, weil es sich ergab, daß er am Tische schneller als irgend einer Pudding aß.

Der Postbote kam mit Briefen an Bord und steckte seinen Kopf in die Seekadettenback. Ich war sehr gespannt, einen von Haus zu bekommen, allein ich wurde getäuscht. Einige erhielten Briefe, andere nicht. Diese letzteren erklärten, ihre Verwandten seien sehr pflichtvergessen, und sie würden dieselben mit keinem Schilling bedenken; diejenigen, welche Briefe bekamen, boten sie, nachdem sie dieselben gelesen hatten, den anderen gewöhnlich um das halbe Porto zum Kaufe an. Ich konnte nicht begreifen, weshalb die einen kauften, und die anderen verkauften; allein es war so. War ein Brief mit guten Ermahnungen angefüllt, so wurde er dreimal nach einander verkauft, und dieser Umstand trug dazu bei, daß ich eine bessere Meinung von der Sittlichkeit meiner Kameraden bekam. Die Briefe, welche am niedrigsten verkauft wurden, waren von Schwestern. Man bot mir einen für einen Penny an, allein ich lehnte den Kauf ab, weil ich selbst genug eigene Schwestern habe. Kaum hatte ich diese Bemerkung gemacht, als sie alle nach dem Namen und Alter derselben fragten und ob sie hübsch seien oder nicht.

Sobald ich ihnen Auskunft darüber gegeben hatte, stritten sie, wem sie gehören sollten. Der eine wollte Lucien haben, der andere Marie nehmen, aber ein großer Streit erhob sich um Ellen, da ich gesagt hatte, sie sei die hübscheste von allen. Zuletzt kamen sie überein, dieselbe zu versteigern, und sie wurde dem Gehilfen eines Schiffmeisters, Namens O'Brien, zugeschlagen, welcher siebzehn Schillinge und eine Flasche Rum dafür bot. Sie verlangten, ich solle nach Hause schreiben, um meinen Schwestern ihre Grüße zu vermelden, und ihnen sagen, wie man über sie verfügt habe, was mir sehr sonderbar vorkam; doch muß ich gestehen, ich fühlte mich durch den Preis, welchen man für Ellen bot, sehr geschmeichelt, weil ich zu wiederholten Malen Zeuge war, daß eine sehr hübsche Schwester für ein Glas Grog verkauft wurde.

Ich erwähnte der Ursache, warum ich so ängstlich auf einen Brief warte: ich müsse mir nämlich einen Degen und aufgestülpten Hut kaufen, worauf sie mir sagten, ich brauche hierfür mein Geld nicht auszugeben, weil nach dem Dienstreglement des Zahlmeisters Verwalter allen Offizieren diese Stücke verabfolge, wenn man sie verlangte. Da ich wußte, wo das Zimmer von dem Verwalter des Zahlmeisters sich befand, so ging ich sogleich hinab.

»Herr Verwalter«, sagte ich, »lassen Sie mir gleich einen aufgestülpten Hut und einen Degen verabfolgen.«

»Sehr wohl, Sir«, versetzte er, und schrieb auf ein Stückchen Papier eine Anweisung, welche er mir einhändigte. »Hier ist eine Anweisung, Sir, allein die aufgestülpten Hüte werden in der Kiste auf dem großen Mars aufbewahrt, und was den Degen betrifft, so müssen Sie sich an den Schlächter wenden, welcher diese Waffen in Verwahrung hat.«

Ich ging mit der Anweisung hinauf und dachte, ich wolle mir zuerst den Degen verschaffen; ich fragte daher nach dem Schlächter, welchen ich im Schafstalle unter den Schafen sitzend fand, wo er seine Hosen ausbesserte. Auf meine Anfrage antwortete er mir, er habe den Schlüssel zu der Reservekammer nicht, da derselbe einem der Marinekorporale anvertraut sei. Als ich fragte, wie er heiße, versetzte er, Cheeks Diese berühmte Person bedeutet am Bord eines Kriegsschiffes den ›Herrn Niemand.‹, der Seesoldat. Ich ging nun überall auf dem Schiffe umher, und suchte nach Cheeks. dem Seesoldaten, konnte ihn aber nicht finden. Einige sagten, sie glaubten, er sei auf der Fockstenge, er stehe Schildwache vor dem Winde, daß er sich nicht drehe, andere, er werde in der Küche sein, und den Seekadetten aufpassen, daß sie ihren Zwieback nicht in des Kapitäns Bratpfanne tunken. Endlich fragte ich einige Weiber, welche zwischen den Kanonen auf dem Hauptverdecke standen, und eine davon antwortete, es sei nicht gebräuchlich bei ihnen, nach demselben zu schauen, da sie alle Ehemänner hätten, Cheeks aber sei einer Witwe Ehemann Witwen-Ehemänner sind fingierte Matrosen, welche in die Schiffsbücher eingetragen sind und Löschung und Prisengeld empfangen, das aber dem Greenwich-Hospital zufällt..

Da ich den Seesoldaten nicht finden konnte, so dachte ich, ich wolle mich nun nach dem Hute umsehen, und den Degen mir nachher verschaffen. Es war mir nicht lieb, auf das Takelwerk zu klettern, weil ich besorgte, schwindelig zu werden, und wenn ich über Bord ginge, konnte ich nicht schwimmen. Ein Seekadett bot sich jedoch an, mich zu begleiten, und sagte, wenn ich über Bord falle, brauche ich mich nicht zu fürchten, unterzusinken, denn wenn ich schwindelig sei, werde mein Kopf auf alle Fälle schwimmen. Daher beschloß ich, es zu wagen. Ich klomm nun ganz nahe zum großen Mars hinauf, nicht ohne die kleinen Stricke sehr oft zu verfehlen und mir die Haut vom Schienbein aufzuschürfen. Dann gelangte ich zu den dicken Trossen, welche vom Mast ausgespannt sind und mit rückwärts gebogenem Kopfe erklettert werden müssen. Der Seekadett sagte mir, sie heißen Katzenharfe, weil sie so schwer zu erklimmen seien, daß eine Katze sich sträuben würde hinaufzuklettern. Da ich zögerte, schlug er mir vor, ich solle durch das Lümmelloch gehen, welches für Leute meines Schlages wie gemacht sei. Ich wollte es versuchen, denn es schien mir leichter, und kam zuletzt ganz außer Atem und überglücklich, mich auf dem großen Mars zu befinden, oben an.

Der Kapitän vom Hauptmaste war mit zwei anderen Matrosen daselbst. Der Kadett führte mich sehr höflich ein: – »Herr Jenkins – Herr Simpel, Seekadett – Herr Simpel, Herr Jenkins, Kapitän vom Haupttop. Herr Jenkins, Herr Simpel ist mit einer Anweisung zu einem Hute heraufgekommen.«

Der Kapitän vom Top erwiderte, es thue ihm sehr leid, daß er keinen im Vorrat habe, der letzte sei an des Kapitäns Affen ausgeteilt worden. Dies war sehr ärgerlich. Hierauf fragte mich der Kapitän vom Top, ob ich mit meinem Fußen fertig sei?

»Nicht sehr«, versetzte ich, »denn ich habe beim Heraufsteigen zwei- oder dreimal gefehlt.«

Er erwiderte lachend, »ich werde es, bevor ich hinabgehe, ganz verlieren: ich müsse es aushändigen.«

»Mein Fußen aushändigen?« sagte ich ganz bestürzt, und wandte mich an den Seekadett: »was bedeutet dies?«

»Es bedeutet: Sie sollen ein Siebenshillingstück fliegen lassen.«

Ich war gerade so klug als vorher und machte große Augen, als Herr Jenkins den Matrosen befahl, ein halb Dutzend Füchse zu holen und einen ausgespreizten Adler aus mir zu machen, bis er seine Gebühr habe. Ich hätte nie herausgefunden, was er meinte, hätte nicht der Seekadett, welcher lachte, bis ihm die Augen überliefen, mich endlich belehrt, es sei der Brauch, wenn man zum erstenmale heraufkomme, den Leuten ein Trinkgeld zu geben, und wenn ich dies nicht thue, so würden sie mich an das Takelwerk anbinden. Da ich kein Geld in der Tasche hatte, so versprach ich zu zahlen, sobald ich hinabkäme; allein Mr. Jenkins wollte mir nicht trauen. Ich wurde deshalb ärgerlich und fragte ihn, ob er an meiner Ehre zweifle, worauf er erwiderte, nicht im geringsten, aber er müsse, bevor ich hinunterginge, seine sieben Schillinge haben.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Peter Simpel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Peter Simpel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Peter Simpel»

Обсуждение, отзывы о книге «Peter Simpel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.