Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

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Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

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Ich dachte, der Seekadett könne sich wohl selbst verteidigen, und wollte mich nicht darein mischen; daher blieb ich oben und schaute zu. Die Schildwache stand neben mir mit ihrer Laterne, welche sie über die Luken des Ganges hielt, um dem Kadett zu leuchten und Zeuge von der Balgerei zu sein. Herr Trotter war bald niedergeschlagen, als auf einmal Madame Trotter aus der Hängematte heraussprang, den Kadetten beim Haare ergriff und auf ihn lospuffte. Nun hielt es die Schildwache an der Zeit, sich darein zu legen; sie rief nach dem Profoß und ging selbst hinab, um dem Kadetten zu helfen, dem es zwischen den beiden schlimm erging. Aber Madame Trotter riß ihm die Laterne aus der Hand und schlug sie in Stücke. Nun befanden wir uns alle in tiefer Finsternis, und ich konnte nicht sehen, was vorging, obschon die Rauferei fortdauerte. So war die Lage der Sachen, als der Profoß mit seinem Lichte heraufkam. Der Seekadett und die Schildwache stiegen die Leiter hinauf und Herr und Frau Trotter setzten ihre Prügelei fort. Davon nahm niemand die geringste Notiz; sie sagten, wie vorher die Wache: »Laßt sie den Streit ausfechten.« Nachdem sie sich eine Zeitlang gebalgt hatten, zogen sie sich hinter den Vorhang zurück; ich folgte dem Rate des Kadetten, und ging in meine Hängematte, welche der Profoß wieder für mich aufgehängt hatte. Ich hörte Herrn und Frau Trotter mit einander weinen und einander küssen.

»Grausamer Trotter«, sagte sie schluchzend.

»Mein Leben, meine Liebe, ich war so eifersüchtig«, versetzte er.

»Der Teufel soll Deine Eifersucht holen«, erwiderte die Lady. »Ich habe morgen zwei hübsch blau unterlaufene Augen in der Küche.«

Nach ungefähr einer Stunde, die unter Küssen und Schelten verstrich, schliefen beide wieder fest ein.

Den anderen Morgen vor dem Frühstück meldete der Seekadett dem ersten Leutnant das Betragen Herrn Trotters und seiner Frau. Man schickte nach mir, und ich mußte bekennen, daß alles wahr sei. Es wurde auch nach Herrn Trotter geschickt, welcher sagen ließ, er sei nicht wohl und könne nicht auf Deck kommen. Hierauf befahl der erste Leutnant dem Marinesergeanten, ihn auf der Stelle herzubringen. Herr Trotter erschien mit einem verbundenen Auge, und sein Gesicht war sehr zerkratzt.

»Befahl ich Ihnen nicht, Sir«, sprach der erste Leutnant, »diesen jungen Gentleman in die Kajütte der Seekadetten zu führen? Dagegen haben Sie ihn zu Ihrem schändlichen Weibe geführt und ihn um sein Eigentum betrogen. Ich befehle Ihnen, auf der Stelle die drei Guineen zurückzugeben, welche Sie als Kostgeld empfangen haben, und ebenso soll Ihre Frau die Strümpfe zurückstellen, die sie ihm abgeschmeichelt hat.« Allein da schlug ich mich ins Mittel, und sagte dem ersten Leutnant, daß die Strümpfe von meiner Seite eine freiwillige Gabe seien, und obschon ich sehr einfältig gehandelt habe, so glaube ich doch, daß man sie mit Ehren nicht mehr zurückfordern könne.

»Gut, junger Herr«, versetzte der erste Leutnant, »vielleicht ist Ihre Ansicht richtig, und wenn Sie es wünschen, so will ich auf diesem Teile meines Befehles nicht bestehen, aber«, fuhr er, zu Herrn Trotter gewendet, fort, »ich fordere, Sir, daß Ihre Frau das Schiff sogleich verläßt, und bin überzeugt, daß der Kapitän mit Ihnen ebenso verfahren wird, wenn ich ihm Ihre Aufführung gemeldet habe. Unterdessen können Sie sich als Arrestanten betrachten wegen Trunkenheit.«

Siebentes Kapitel Ein scandalum magnatum klar erwiesen Ich zeige dem - фото 11 Siebentes Kapitel Ein scandalum magnatum klar erwiesen Ich zeige dem - фото 12

Siebentes Kapitel.

Ein scandalum magnatum klar erwiesen. – Ich zeige dem Kapitän, daß ich ihn als Gentleman betrachte, obschon ich ihm das Gegenteil gesagt hatte, und beweise den Seekadetten, daß ich selbst ein Gentleman bin. Sie bezeugen ihre Dankbarkeit, indem sie ihren Witz an mir üben; denn Übung macht den Meister.

—————

Der Kapitän kam ungefähr um zwölf Uhr an Bord und befahl, sobald der erste Leutnant den Vorfall gemeldet hatte, daß die Entlassung des Herrn Trotter sogleich ausgefertigt werden solle. Sodann ließ er alle Seekadetten auf das Hinterdeck kommen.

»Gentlemen«, sprach er mit ernster Miene zu ihnen, »ich fühle mich einigen von Ihnen sehr verbunden, wegen der Charakterschilderung, welche Sie dem Herrn Simpel von mir entworfen haben. Ich muß Sie nun bitten, mir einige Fragen zu beantworten, welche ich in seiner Gegenwart stellen werde. Ließ ich jemals die ganze Steuerbordwache peitschen, weil das Schiff nur neun Knoten auf der Boleine segeln wollte?«

»Nein, Sir, nie!« erwiderten alle in großer Angst.

»Ließ ich jemals einem Seekadetten ein Dutzend geben, weil er seine sechswöchentlichen Berichte nicht niedergeschrieben hatte, oder einem anderen fünf Dutzend, weil er ein scharlachrotes Uhrband trug?«

»Nein, Sir, nie!« versetzen alle zugleich.

»Starb jemals ein Seekadett auf seinem Koffer vor Anstrengung?«

Wiederum antworten sie verneinend.

»Dann, Gentlemen, werden Sie mich verpflichten, wenn Sie sagen, wer von Ihnen es für geeignet fand, in einem öffentlichen Kaffeehause dergleichen falsche Aussagen zu behaupten, und ferner, wer von Ihnen diesen jungen Mann genötigt hat, sein Leben in einem Duelle zu wagen?«

Alle schwiegen.

»Wollen Sie antworten, Gentlemen?«

»Was das Duell betrifft, Sir«, erwiderte der Seekadett, welcher sich mit mir geschlagen hatte, »so hörte ich sagen, die Pistolen seien nur mit Pulver geladen gewesen. Es war ein Scherz.«

»Gut, Sir, wir wollen zugeben, daß das Duell nur ein Spaß war (und ich hoffe zuverlässig, daß Ihre Angabe richtig ist); aber erlauben Sie nur zu fragen, ist der gute Ruf Ihres Kapitäns auch nur ein Scherz? Ich verlange zu wissen, wer es wagte, solche schimpfliche Verleumdung zu verbreiten. (Hier trat eine Totenstille ein.) Wohlan denn, Gentlemen! Da Sie selbst nicht gestehen wollen, so muß ich mich an meinen Gewährsmann halten. Herr Simpel, haben Sie die Güte, mir den oder diejenigen zu nennen, welche Ihnen die Mitteilung machten.«

Allein ich dachte, dies sei nicht schön, und da sie mich alle nach dem Duelle sehr freundlich behandelt hatten, so beschloß ich, nichts zu sagen. Ich antwortete daher: »Wenn es Ihnen beliebt, Sir, so will ich die Sache so betrachten, als hätte ich sie Ihnen im Vertrauen gesagt.«

»Im Vertrauen, Sir?« versetzte der Kapitän, »wer hat je von Vertrauen zwischen einem Postkapitän und einem Seekadetten gehört?«

»Nein, Sir!« erwiderte ich, »nicht zwischen einem Postkapitän und einem Seekadetten, sondern zwischen zwei Gentlemen.«

Der erste Leutnant, welcher bei dem Kapitän stand, hielt seine Hand vor das Gesicht, um sein Lachen zu verbergen.

»Er mag ein Dummkopf sein, Sir!« bemerkte er dem Kapitän beiseite, »aber ich kann Ihnen versichern, er ist offen und geradezu.«

Der Kapitän biß sich in die Lippe, wandte sich dann an die Seekadetten und sagte: »Danken Sie es Herrn Simpel, Gentlemen, daß ich diese Geschichte nicht weiter verfolge. Ich glaube, es war Ihnen nicht ernst, als Sie mich verleumdeten, aber vergessen Sie nicht, daß, was man im Spaß sagt, nur zu oft im Ernst wiederholt wird. Ich hoffe, Herrn Simpels Benehmen wird nicht ohne Wirkung sein und Sie werden aufhören, an Demjenigen Ihre Witze zu üben, welcher Sie vor einer strengen Strafe bewahrt hat.«

Als die Kadetten hinunter gingen, schüttelten Sie mir alle die Hand und sagten: ich sei ein braver Kerl, weil ich nicht geklatscht habe; in betreff der Mahnung des Kapitäns, sie sollten mich nicht mehr zum besten haben, waren sie jedoch sehr vergeßlich, denn sie fingen sogleich wieder an, und ließen nicht eher nach, als bis sie fanden, daß ich nicht länger zu düpieren sei. Ich war noch keine zehn Minuten in der Kajütte, so begannen sie ihre Bemerkungen über mich zu machen. Einer sagte, ich sehe einem tüchtigen Burschen gleich und fragte mich, ob ich auch ein gut Teil Schlaf ertragen könne. Ich erwiderte: »O ja, wenn es zum besten des Dienstes nötig ist.« Sie lachten darüber, und ich meinte, etwas Gutes gesagt zu haben.

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