Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel

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Der 1834 erschienene Roman Peter Simpel zählt zu seinen erfolgreichsten. Der Protagonist und Ich-Erzähler Peter Simpel wächst als jüngster Sohn eines Priesters auf. Sein Vater musste diesen Beruf gegen seine Neigung als jüngster Spross einer Adelsfamilie ergreifen. Peters Großvater ist Lord Privilege, Mitglied des Oberhauses und fest in die Strukturen der englischen Gesellschaft verwachsen. Das bedeutet, dass er sich um die Familie fernab von realen Chancen seinen Titel zu erben, nur gerade so im notwendigen Rahmen kümmert.

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»Nun, Herr M'Foy! Sie haben eine lange Reise gehabt; vermutlich Ihre erste?«

»Allerdings, Sir!« versetzte M'Foy, »und ich bin schrecklich geplagt worden. Hätte ich auf alles Rücksicht genommen, was man mir ins Ohr flüsterte, so wie ich weiter kam, ich hätte müssen von Geld gemacht sein, – sechs Pence hier – sechs Pence dort – sechs Pence nach allen Seiten. Solche Quälerei hätte ich mir nicht vorgestellt.«

»Wie kamen Sie denn von Glasgow hierher?«

»Mit dem Räderboot oder Dampfboot, wie sie es nennen, nach London. Hier nahmen sie mir sechs Pence ab für das Tragen meines Gepäcks ans Land. – Ein kleines Kistchen, nicht höher als Ihr aufgestülpter Hut da. Ich wollte es gerne selbst tragen, allein sie ließen es nicht zu.«

»Wohin gingen Sie denn, als sie in London ankamen?«

»Nach einem Platze, der Chichester Rents genannt wurde, zu dem Warenhauslager Storm und Mainwaring; da mußte ich wieder sechs Pence bezahlen fürs Wegzeigen. Ich wartete hier eine halbe Stunde im Komptor, bis sie mich zu einem Platze führten, den man Bull und Maul »Pall Mall« ist gemeint. hieß. Sie setzten mich hier in eine Kutsche und zahlten den ganzen Fuhrlohn für mich. Dessenungeachtet gingen sie den ganzen Weg hierher mich um Geld an. Da war zuerst der Kondukteur, und dann der Kutscher, dann wieder ein Kondukteur und wieder ein Kutscher. Doch ich gab ihnen kein Gehör, deshalb brummten sie und schimpften auf mich.«

»Wann kamen Sie an?«

»Gestern Nacht; ich hatte nur ein Bett und Frühstück in dem Zweiblauenpfeiler-Hause. Dafür forderten sie mir drei Schilling und sechs Pence ab, so wahr ich hier sitze. Dann war noch das Stubenmensch da und der Kellnerbengel und sagten, ich solle sie nicht vergessen, sie wollten auch Silber haben; allein ich sagte ihnen, was ich zu dem Kondukteur und dem Kutscher gesagt hatte, daß ich keines für sie habe.«

»Wie viel ist Ihnen denn von Ihren zehn Schillingen geblieben?« fragte der erste Leutnant lächelnd.

»Ei, Herr Leutnant, wie kommen Sie dazu, dies zu wissen? Ah! ah! 's ist von meinem Onkel Monteith in Glasgow. Ja, so wahr ich hier sitze, ich habe nur noch drei Schillinge und einen Penny übrig. Aber hier ist so ein Geruch, den ich nicht vertragen kann; ich will wieder in die frische Luft hinausgehen.«

Als Herr M'Foy die Konstabelkammer verließ, brachen alle in ein helles Gelächter aus. Nachdem er eine kurze Zeit auf dem Verdecke gewesen war, ging er in die Kajütte der Seekadetten hinunter, aber machte sich hier sehr unbeliebt, weil er mit jedermann zankte und Händel hatte. Es dauerte jedoch nicht sehr lange, denn er wollte den Befehlen, welche man ihm gab, nicht gehorchen. Am dritten Tage verließ er das Schiff, ohne den ersten Leutnant um Erlaubnis zu fragen; als er den folgenden Tag an Bord zurückkehrte, setzte ihn derselbe in Arrest und gab ihn der Schildwache an der Kajüttenthür in Verwahrung.

Während des Nachmittags befand ich mich unter dem Halbdeck und bemerkte, daß er ein langes Schnappmesser auf der Munitionskiste der Kanone schärfte. Ich ging auf ihn zu und fragte ihn, was er da mache, worauf er mit flammenden Augen erwiderte, er wolle den Schimpf rächen, welcher dem Blute der M'Foy widerfahren sei. Sein Blick sagte mir, daß es sein Ernst war.

»Was haben Sie denn im Sinne?« fragte ich weiter.

»Ich will,« erwiderte er, indem er an der Schneide des Messers mit dem Finger hinfuhr und die Schärfe prüfte, »ich will es in den Leib des Mannes mit der goldenen Troddel auf der Schulter stoßen, welcher es wagte mich hierher zu setzen.«

Ich geriet darüber in große Unruhe und hielt es für meine Pflicht, seine mörderischen Absichten anzuzeigen, damit nicht etwas Schlimmeres erfolge; ich ging daher auf das Verdeck und sagte dem ersten Leutnant, was M'Foy im Sinne habe, und wie sein Leben in Gefahr schwebe.

Herr Falkon lachte und begab sich kurz nachher auf das Hauptverdeck. M'Foy's Augen leuchteten; er schritt vorwärts an die Stelle, wo der erste Leutnant stand, allein die Schildwache, welche von mir gewarnt worden war, hielt ihn mit dem Bajonette zurück. Der erste Leutnant, welcher sich umwandte und gewahrte, was vorging, befahl der Schildwache, zu sehen, ob Herr M'Foy ein Messer in seiner Hand habe. Dies war wirklich der Fall. Er hielt es offen hinter seinem Rücken. Man entwaffnete ihn und der Leutnant, welcher bemerkte, daß der Bursche auf Unheil sinne, meldete dem Kapitän bei seiner Ankunft an Bord sein Betragen.

Der Kapitän ließ M'Foy holen, welcher sich sehr halsstarrig benahm, und als man ihn um seine Absicht fragte, leugnete er es nicht nur nicht, sondern versprach nicht einmal, es in Zukunft zu unterlassen; daher wurde er auf der Stelle ans Land geschafft und kehrte zu seinen Freunden ins Hochland zurück.

Wir sahen nichts mehr von ihm, allein ich hörte, er habe eine Anstellung in der Armee erhalten und sei drei Monate, nachdem er bei seinem Regimente eingetroffen, in einem Duelle gefallen, durch welches er irgend eine eingebildete Beschimpfung des Blutes der M'Foy rächen wollte.

Neuntes Kapitel Wir fahren auf den Portsdowner Markt Folge der Störung - фото 15 Neuntes Kapitel Wir fahren auf den Portsdowner Markt Folge der Störung - фото 16

Neuntes Kapitel

Wir fahren auf den Portsdowner Markt. – Folge der Störung einer Lady beim Essen. – Natürliche Neigung des Pelikan, auf meine Kosten verwiesen. – Feuerwerk im Ranelagh-Garten. – Backwerk nebst Frömmigkeit. – Es werden Manche zum Feste geladen, nur nicht die Hinkenden, Lahmen oder Blinden.

—————

Einige Tage, nachdem M'Foy das Schiff verlassen hatte, erhielten wir alle von dem ersten Leutnant die Erlaubnis, auf den Portsdowner Markt zu gehen; allein nur die Ältesten durften am Lande übernachten. Wir genossen schon im voraus so viel Vergnügen von unserm Ausfluge, daß einige von uns früh genug auf waren, um mit dem Boote abzugehen, das nach frischem Fleische abgeschickt wurde. Dies war sehr einfältig. Es waren nämlich noch keine Fuhrwerke da, um uns auf den Jahrmarkt zu bringen, auch geht kein Jahrmarkt so früh Morgens an. Die Läden waren alle geschlossen, und der Blaue Pfosten, unser gewöhnliches Stelldichein, war kaum geöffnet. Wir warteten hier in der Wirtsstube, bis wir von der Magd, welche auskehrte, vertrieben und gezwungen wurden, in der Straße auf und ab zu gehen, bis sie fertig war und ein Feuer anmachte. Wir bestellten hierauf unser Frühstück; allein wir hätten besser gethan, es in Gemächlichkeit an Bord einzunehmen, und dann ans Land zu gehen, besonders da wir kein übriges Geld hatten. Nebst dem Zuspät ist das Zufrüh das Allerschlimmste in der Welt. Wir bekamen unser Frühstück, zahlten die Rechnung und gingen dann weiter die Georgstraße hinauf, wo Fuhrwerke aller Art bereit standen, uns auf den Jahrmarkt zu bringen. Wir stiegen in ein sogenanntes Dilly. Ich fragte den Mann, dem es gehörte, warum es so heiße, worauf er versetzte, weil der Platz einen Schilling koste.

O'Brien, der uns, nachdem er an Bord gefrühstückt, eingeholt hatte, sagte, diese Antwort erinnere ihn an eine, welche er von einem der Leute, die in London auf dem Mietkutschenplatz warteten, erhalten habe.

›Um Vergebung,‹ fragte er, ›warum heißen Sie Wasserleute?‹

›Wasserleute,‹ erwiderte der Mann, ›ja, Sir, weil wir die Kutschenthüren aufmachen.‹

Endlich kam unter vielem Peitschen und Fluchen und häufigem Gelächter die alte Mähre, deren Rücken von der Anstrengung, so viele Leute schleppen zu müssen, sich wie ein Fiedelbogen krümmte, am Fuße von Portsdownhill an, wo wir ausstiegen und auf den Markt gingen. Es war wirklich ein sehr schöner Anblick. Das klare blaue Himmelsgewölbe, die bunten Flaggen, welche nach allen Richtungen hin wehten, der helle Sonnenschein, und die gelbglänzenden Pfefferkuchen, allerlei Spielzeug und verschiedenartiges Geräusch; die Menge Leute und die Masse Zuckerwerk, kleine Knaben so lebensfroh, und Krämer so höflich, die Musik in den Buden und geschäftiges Gedränge der Leute draußen, – von allem diesem hüpfte mein Herz vor Freuden. Da war Richardson mit Hanswurst und Harlekin, und so hübschen Frauenzimmern, die in Kleidern, welche von Flittergold strotzten, lustige Walzer tanzten, und sehr glücklich aussahen. Dort Flint und Gyngell mit Burschen, welche Purzelbäume machten, Räder schlugen, und allerhand Kunststücke auftischten: zum Beispiel Feuer aßen und Ellen Band aus dem Mund hervorzogen. Dann der Cirkus, wo alle Pferde in einer Linie dastanden, mit Männern und Frauen auf ihrem Rücken, welche mit Fähnlein wehten, während die Trompeter ihre Weisen spielten. Sodann der größte Riese in der Welt und Mr. Paap, der kleinste Zwerg in der Welt, und ein weiblicher Zwerg, noch kleiner; auch Miß Biffin, welche ohne Arme und Beine allerhand Dinge verrichtete. Es war auch da zu sehen das abgerichtete Schwein und der Ochse aus Herefordshire, nebst hundert andern Sehenswürdigkeiten, welcher ich mich nicht mehr erinnern kann. Wir gingen ungefähr ein paar Stunden auf und ab, um die Sachen von außen zu sehen, nun wollten wir auch das Innere betrachten. Zuerst gingen wir zu Richardson, wo wir eine blutige Tragödie erblickten mit einem Gespenst und Donnergerolle, nachher eine Pantomime voll equilibristischer Kunststücke. Sodann sahen wir ein paar andere Sachen, ich weiß nicht mehr, was; nur so viel kann ich im allgemeinen sagen, außen war es schöner als innen. Nach diesem spürten wir Hunger und beschlossen in eine Bude zu gehen, um etwas zu uns zu nehmen. Ringsum standen Tische und in der Mitte befand sich eine gedielte Erhöhung zum Tanzen. Die Damen saßen da, alle geputzt, und warteten auf Tänzer; die Musik klang so lieblich, daß ich große Lust zum Tanzen verspürte, aber wir hatten ausgemacht, fortzugehen und die Fütterung der wilden Tiere in Polito's Menagerie mit anzusehen. Da es nun fast elf Uhr war, bezahlten wir unsere Rechnung und brachen auf. Es war ein sehr merkwürdiger Anblick und das Sehenswürdigste auf dem ganzen Jahrmarkt; ich hatte nie eine Idee davon, daß so viele seltsame Tiere existierten. Sie waren alle in eisernen Käfigen verwahrt. Ein großer Kandelaber mit zwanzig Lichtern hing in der Mitte der Bude und beleuchtete sie, während der Wächter herumging und die Tiere mit seiner langen Stange aufstörte; zu gleicher Zeit gab er uns ihre Geschichten zum besten, welche sehr interessant waren. Ich erinnere mich noch an Einiges. Es war daselbst ein Tapir, ein großes Schwein mit einer langen Nase, eine Abart des Hiptostamaß, welches, wie der Wärter sagte, ein amphibilisches Tier sei, da es nicht auf dem Lande leben könne und im Wasser sterbe, obgleich es sich in seinem Käfig sehr wohl zu befinden schien. Auch das Känguruh war da mit seinen Jungen, welche aus ihm herausschauten, ein sehr bewunderungswürdiges Tier. Der Wärter sagte, es bringe zwei Junge zur Welt und nehme sie dann wieder in seinen Magen auf, bis sie zum vernünftigen Alter gelangten. Ferner war der Pelikan aus der Wildnis zu sehen (ich werde ihn nie vergessen), mit einem großen Beutel unter seinem Schlunde, welchen der Mann wie eine Schlafmütze auf seinen Kopf setzte; dieser Vogel füttert seine Jungen mit seinem eigenen Blute – wenn die Fische rar sind. Auch die Lachhyäne war da, welche in dem Walde wie ein menschliches Wesen in der Not schreit und diejenigen verschlingt, welche zu seinem Beistand herbeikommen, ein trauriger Beweis von der Schlechtigkeit der menschlichen Natur, wie der Wärter bemerkte. Außerdem war da ein herrliches Geschöpf, der königliche Tiger aus Bengalen, nur drei Jahre alt, welcher alljährlich zehn Zoll wächst und nie seine volle Größe erreicht. Derjenige, welchen wir sahen, maß, wie der Wärter uns erzählte, sechszehn Fuß von der Schnauze bis zum Schwanze, und siebenzehn von dem Schwanze bis zur Schnauze; doch es muß da ein Irrtum obgewaltet haben. Auch ein junger Elefant war da, nebst drei Löwen und verschiedenen andern Tieren, welche ich nun vergessen habe; daher will ich jetzt die tragische Szene beschreiben, welche vorfiel.

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