Helga Henschel - Tödlicher Glitzer

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Tödlicher Glitzer, Kriminalroman von Helga Henschel, Ahnungslos öffnest du ihnen die Haustür…,
Elvira Langelott stirbt nach quälender Krankheit. Die Todesursache ist unbekannt. Zur Klärung überstellen die Ärzte die Tote in die Rechtsmedizin und sie finden auffällige Blutwerte. Den mysteriösen Fall übernimmt der Bremer Kommissar Felix Lapschies mit Team. Der Ehemann gerät anfangs in Verdacht, verschwindet aber spurlos. Hat er seine Ehefrau wirklich skrupellos getötet? Wer hat die harmlose Elvira tödlich gehasst?
Während der Ermittlungen taucht das düstere Geheimnis einer kaltblütigen Mörderin aus der Vergangenheit auf. Zwei Fälle führen den Kommissar in finstere Abgründe und lassen zudem unbewältigte seelische Wunden aufbrechen. Trotz Widerstände löst Kommissar Lapschies den ominösen Fall.

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Die tägliche Teamsitzung stand an, die fand im genügend großen Besprechungsraum nebenan statt. Er klaubte die Akten vom Schreibtisch zusammen und machte sich auf den kurzen Weg in den angrenzenden Raum. Vielleicht hatte Esther Koschek, die Abteilungsfee, frischen Kaffee gekocht. Denn der aus dem Automaten schmeckte wie Feudelwasser. Außerdem brauchte der Apparat meistens einige Überredungskünste, damit er überhaupt etwas ausspuckte.

Seine vierköpfige Mannschaft saß schon im Raum und wartete gespannt auf ihren Chef. Alle hatten schon von ihrem neuen Fall gehört, aber noch keine konkreten Aufgaben zugewiesen bekommen.

Lapschies begrüßte seine Gruppe mit einem kurzen Kopfnicken und wandte sich der Tafel zu, an der einige Fakten standen. Das hatte Jasmina Gante erledigt. Sie war sehr systematisch und hielt die Tafel stets auf dem Laufenden.

„Wir haben eine Meldung von der Rechtsmedizin bekommen, nach der Elvira Langelott, die Ehefrau von Georg Pielhop, durch erhöhte Blei- und Quecksilberwerte an den Vergiftungserscheinungen gestorben ist“, begann er.

Während seiner Ausführungen wies er auf die Fotos, die an der Tafel hingen.

„Wir müssen die Mutter Märis, den Ehemann Georg Pielhop, die Putzfrau Amelie Wurps und einige andere, die mit Elvira Langelott in Verbindung gestanden haben, überprüfen. Jasmina hat die Namen aufgeschrieben. Teilt ihr das unter euch auf?“

Die Kommissare Götz Zeppenfeld, Ubbo Huisinga, Jasmina Gante und Knut Dohr nickten verstehend. Die Aufgabenverteilung würden sie in der Gruppe regeln. Da gab es keine Probleme zu erwarten, denn das Team verstand sich untereinander ausgezeichnet.

„Es werden morgen Vormittag eine Hausdurchsuchung inklusive Spurensicherung bei Georg Pielhop durchgeführt. Ich hoffe, wir haben dann die ersten konkreten Hinweise. Wenn Blei oder Quecksilber im Haus sind, findet das die Spurensicherung.“

Ubbo hob langsam seinen Arm und meldete sich zu Wort: „Sind Motive erkennbar?“

„Ja, der Ehemann schloss eine Lebensversicherung über 500.000 Euro ab. Das macht ihn in meinen Augen sehr verdächtig.“

Jasmina meldete sich zögerlich zu Wort. Sie war hier im Team die Jüngste und arbeitete erst seit einem Jahr mit. Deshalb hielt sie sich meist zurück. Ihre Kollegen hatten aber inzwischen ihre gründliche Arbeit schätzen gelernt und sie hatte ihre Position in der Gruppe gefestigt.

„Ich kann mir vorstellen, dass es noch andere Motive gibt. Georg Pielhop sieht gut aus und hat Geld. Wahrscheinlich finden wir in seinem Leben einige Abenteuer. Andere Frauen können es auf ihn abgesehen haben und Elvira Langelott aus dem Weg räumen wollen.“

Alle stimmten ihrem klugen Einwand zu. Eine zu frühe Festlegung auf einen möglichen Täter konnte das Team in die falsche Richtung der Ermittlungen lenken. Sie mussten offenbleiben für andere Konstellationen und Spuren. Lapschies meinte:

„Du hast recht Jasmina. Suchen wir zuerst ihre Umgebung ab. Wir wissen bislang wenig, zu wenig. Gibt es noch Fragen oder Hinweise?“

Lapschies blickte in die Gesichter seiner Mitarbeiter. Er hatte ein gutes Team, er war stolz auf sie. Schon oft hatten sie Fälle aufgeklärt, die zäh und ohne nennenswerte Hinweise begannen. Aber sie hatten die Fälle geknackt und den Täter oder die Täterin verhaftet.

Deshalb ließ ihr Vorgesetzter Christian Fürchtegott Meller sie auch meistens in Ruhe arbeiten. Klein und übergewichtig hätte er nur allzu gerne sein Ego größer gemacht, als es war. Neu in seiner jetzigen Position hatte er versucht, ihrer Arbeit seinen Stempel aufzudrücken. Doch wenn er es mit Autorität und Anweisungen mal probiert hatte, trugen seine Instruktionen nie zur eigentlichen Klärung der Fälle bei. Deshalb kehrte er zwar gerne den gestrengen Chef heraus und trug eine energische Miene zur Schau, akzeptierte aber die erfolgreiche Arbeit des Teams. Die Fünf waren froh darüber, dass Kriminalrat Meller sie in Ruhe ihre Ermittlungen durchführen ließ und sich wenig einmischte. Das war in anderem Teams teilweise ganz anders, wussten sie von ihren Kollegen.

„Fragen? Dann schließe ich diese Besprechung ab. Wir sehen uns morgen um die gleiche Zeit wieder“, sagte Lapschies in die Runde.

Alle erhoben sich und gingen mit ihren Blöcken und Stiften in Händen an die Schreibtische. Lapschies konnte im Moment nichts weiter tun. Er musste auf die Ergebnisse der Hausdurchsuchung und der Nachforschungen seiner Mitarbeiter warten. Zurück in seinem Büro, schnappte er seinen abgetragenen Lieblingsmantel und ging zum Auto im Hof des Polizeipräsidiums. Es dämmerte schon, die Straßenbeleuchtung war angesprungen. Gedanken zum aktuellen Fall konnte er sich ebenso gut auf der Heimfahrt machen. Zur Denkarbeit brauchte er nicht unbedingt in seinem Büro zu sitzen.

Wer hat Küchendienst, überlegte er, während er an der Ampel warten musste. Um diese Zeit war Berufsverkehr und es fuhren viele Autos aus Bremen in die umliegenden Ortschaften.

Sicher gab es etwas Gutes zu essen. Er freute sich auf sein zu Hause und die appetitliche Mahlzeit. Seine Töchter versuchten, sich gegenseitig mit Köstlichkeiten zu übertrumpfen. Neues probierten sie gerne aus und kritisierten dann während der Mahlzeit kompromisslos. Oft entschied sich schon beim Essen, ob sie eine Zutat wieder einkaufen würden oder nicht. Seine Töchter gingen mit so manchen Errungenschaften der Lebensmittelindustrie hart ins Gericht. Wenn er bei Tisch Mäuschen spielte und nur zuhörte, tat ihm die Industrie leid, denn sie gab sich außerordentliche Mühe, Neues zu kreieren. Und seine Töchter probierten und fällten ohne Hemmungen ihr manchmal sehr hartes Urteil. An seinen Fall dachte Lapschies am Abend kam noch, doch das sollte anders werden.

1815

Die ständige Unsicherheit und die Geldprobleme lassen mir keine ruhige Minute. Meine Kinder habe ich umgebracht, weil ich frei sein will für den ersehnten und geliebten Mann. Und meine Eltern habe ich umgebracht, weil sie mich als unwissendes und unschuldiges Mädchen in eine unglückliche Ehe gedrängt haben. Mein erster Ehemann ist ein saufender Syphilitiker. Meine Eltern verdienen es, sie sind kleingeistig und nur auf ihren eigenen Stand in der Gesellschaft bedacht. Durch meine Heirat mit dem notorischen Fremdgeher glauben sie, eine Stufe höher in der bürgerlichen Hierarchie zu klettern. Wie sie damit dumm angegeben haben und sich besser fühlen als ihre Nachbarschaft! Darüber lache ich nur. Ich befreie mich von diesem fürchterlichen, ekligen und kranken Menschen.

Aber dieser Sausack hinterlässt mir nur Schulden. Ich spiele die arme Frau, mache meine Schulden höher als sie sind und leihe mir Geld. Die Menschen bedauern mich, haben Mitleid mit mir. So viele Tote in meiner Familie und dann noch Schulden. Ich mache mich beliebt und helfe, wo ich kann. Ich bin die Trösterin und der Engel der Kranken, Wöchnerinnen und Armen.

Was keiner ahnt, ich verfüge über die Mieteinnahmen meines Hauses aus der Ehe mit dem Syphilitiker. Aber in Geldangelegenheiten bin ich unerfahren und verstehe nichts. Mich überkommt ständig die Angst, eines Tages mittellos zu sein.

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