Helga Henschel - Tödlicher Glitzer

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Tödlicher Glitzer, Kriminalroman von Helga Henschel, Ahnungslos öffnest du ihnen die Haustür…,
Elvira Langelott stirbt nach quälender Krankheit. Die Todesursache ist unbekannt. Zur Klärung überstellen die Ärzte die Tote in die Rechtsmedizin und sie finden auffällige Blutwerte. Den mysteriösen Fall übernimmt der Bremer Kommissar Felix Lapschies mit Team. Der Ehemann gerät anfangs in Verdacht, verschwindet aber spurlos. Hat er seine Ehefrau wirklich skrupellos getötet? Wer hat die harmlose Elvira tödlich gehasst?
Während der Ermittlungen taucht das düstere Geheimnis einer kaltblütigen Mörderin aus der Vergangenheit auf. Zwei Fälle führen den Kommissar in finstere Abgründe und lassen zudem unbewältigte seelische Wunden aufbrechen. Trotz Widerstände löst Kommissar Lapschies den ominösen Fall.

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„Aber nicht sofort“, sagte er. „Erst schlafe ich.“

Satt wankte er ans Bett, zog seine Kleidung aus und schlüpfte in den Schlafanzug. Er schlief tief und fest, bis der Wecker um sieben Uhr am Morgen klingelte.

Dienstagmorgen 7. April

Georg saß im Schlafanzug und Morgenmantel am Küchentisch und aß genüsslich Toast mit Butter und Marmelade. Dazu trank er eine Kanne Ostfriesen-Tee. Die Tageszeitung lag auf dem Tisch und er blätterte wahllos, ohne einen Artikel richtig zu lesen. Georg fühlte sich erholt. Der Schlaf hatte ihm gutgetan. Aber für Großtaten fühlte er sich noch zu matt.

An der Haustür steckte jemand einen Schlüssel ins Schloss. Georg erschrak.

Wer konnte das sein? So früh?

Er lief mit wehendem Morgenmantel hastig in den Flur und traf Amelie Wurps, die Putzfrau. Stimmt, heute war Dienstag, ihr Tag zum wöchentlichen Saubermachen. Die Organisation ihres Haushaltes hatte Elvira geregelt und Amelie fürs Grobe eingestellt. Dunkel erinnerte sich Georg daran, dass seine Frau ihm das erzählt hatte. Im Laufe der Zeit hatte er das total vergessen.

„Hallo Amelie, ich habe vergessen, dass Sie immer dienstags kommen“, begrüßte er sie.

„Guten Morgen, Herr Pielhop. Noch hier und nicht im Büro?“, fragte Amelie.

„Ach, Sie wissen es noch nicht. Meine Frau ist gestern gestorben.“

„Das tut mir leid. Mein Beileid.“

„Danke.“

Und wieder so eine Phrase. Georg musste sich zwingen, dass er nicht einfach laut loslachte, wenn er solche Sätze sagte. Er empfand diese Redewendungen so dermaßen leer und ohne tiefere Bedeutungen.

„Sie war lange krank. Es war eine Erlösung für sie“, sagte Amelie voller Anteilnahme.

„Das stimmt. Ich bin noch ganz erledigt. Heute Vormittag habe ich einen Termin beim Bestatter“, erklärte er.

„Soll ich heute nicht putzen?“, fragte Amelie in der Hoffnung, dass sie einen freien, bezahlten Vormittag ohne Arbeit verbringen konnte.

„Nein, arbeiten Sie wie gewohnt. Ich bin froh, dass Sie gekommen sind. Ich frühstücke nur zu Ende und gehe dann rasch unter die Dusche“, sagte Georg und ging in die Küche.

„Soll ich Ihnen etwas zum Mittagessen kochen“, rief Amelie ihm freundlich nach.

„Gute Idee, ich kann eine warme Mahlzeit gebrauchen. Wir haben aber nicht mehr viel im Haus. Vielleicht gibt die Kühltruhe noch Brauchbares her“, rief Georg.

Georg aß sein Brot auf, stellte das schmutzige Geschirr in die Spüle und schlappte zur Dusche. Duschen. Warum war ihm das nicht schon früher eingefallen. Er fühlte sich verschwitzt und schmutzig. Sein Schlafanzug klebte eklig an ihm. Und nun fiel es ihm auf, er musste sich nachts den Schlafanzug angezogen haben. War er nicht gestern in Hemd und Hose ins Bett gesunken? Georg beschloss, darüber nicht weiter nach zu grübeln. Er zog sich schnell aus, drehte die Brause auf und seifte sich ein. Mit dem warmen Wasser flossen seine trüben Gedanken in den Abfluss. In besserer Stimmung stieg er aus der Duschwanne und streifte den Bademantel über. Im Schlafzimmer suchte er im Kleiderschrank nach frischer Wäsche. Er betrachte sich im Spiegel und ihm blickte ein gutaussehender Mann entgegen. Ein Witwer, aber er fühlte sich besser.

Es wurde Zeit, sich für den Besuch beim Beerdigungsinstitut bereit zu machen. Er sammelte die Unterlagen zusammen und stopfte sie in seine Tasche. An der Garderobe schnappte er den Mantel samt Autoschlüssel.

„Tschüss“, rief er ins Haus.

„Tschüss. Das Mittagessen ist dann pünktlich fertig“, rief Amelie aus der Küche.

Amelie Wurps war eine hübsche Frau von dreißig Jahren. Sie arbeitete lieber als Raumpflegerin, weil sie bei mehreren Putzstellen mehr verdienen konnte, als bei einer festen Stelle. Als kleine Schuhverkäuferin hätte sie nie und nimmer so einen guten Verdienst gehabt. Sie arbeitete schnell und gründlich. Deshalb fiel es ihr auch leicht, an neue Putzstellen zu kommen. Alles schwarz natürlich. Rente und Sozialversicherung waren ihr egal. Sie brauchte das Geld jetzt. So argumentierte sie, wenn jemand aus ihrem Bekanntenkreis danach fragte.

Amelie färbte ihre langen Haare weißblond, die sie während der Arbeit zu einem Zopf zusammenband. Diese auffällige Haarfarbe und ihre aufreizende, körperbetonte Kleidung machten Amelie zu einem echten Hingucker. Männer schauten ihr auf der Straße regelmäßig nach. Und sie genoss es. Dann schwang sie ihre Hüften immer noch ein bisschen mehr, als sie es auf ihren hochhackigen Schuhen ohnehin schon tat. Machten ihr die Hausherren oder deren gutaussehenden Söhne Avancen bei ihren diversen Arbeitsstellen, sagte sie nicht Nein. Ohne Gewissensbisse gegenüber ihren Arbeitgeberinnen schlief sie mit ihnen. Manchmal geschah das in schönen, teuren Hotels. Das genoss sie jedes Mal ausgiebig. So ein zwangloses und unbeschwertes Leben in Luxus konnte ihr gefallen. Aber nie in den Häusern, in denen sie putzte. Klugerweise achtete sie penibel darauf, dass die jeweiligen Hausherrinnen keinen Wind davon bekamen. Dann wäre sie ihre Putzstellen sofort los gewesen und es hätte Gerüchte gegeben. Das lag nicht in ihrem Sinn.

Mit Georg hatte sie bislang nur einmal geschlafen und sie wünschte sich, sie hätten es öfter getan. Das bedauerte sie sehr, denn Georg war für sein Alter sehr gut in Form. Von ihm hatte sie Zärtlichkeit erfahren. Nicht wie bei den anderen, die sie stets die finanzielle Abhängigkeit spüren ließen. Aber während der Krankheit seiner Frau hielt er sich merkwürdig zurück. Leider kam es zu keinem weiteren Stelldichein.

Sollten meine Chancen nach dem Tod seiner Ehefrau gestiegen sein, überlegte sie. Ich kann ihm vorschlagen, auch seine Wäsche zu waschen. Für ihn zu kochen war nicht nötig, denn Georg aß in der Nähe seines Büros. Aber Einkaufen, das war es. Das würde sie ihm anbieten, wenn er zum Mittagessen kam, dachte sie. Wer weiß, vielleicht ergibt sich noch etwas mit uns beiden, jetzt wo Elvira tot ist.

Währenddessen holte sie Eimer, Besen, Lappen und Putzmittel aus dem Haushaltsraum.

Dienstagmittag 7. April

Dr. Wieland Altevogt, Institutsdirektor der Rechtsmedizin, und sein Assistent Vincent Vente diskutierten über den Leichnam von Elvira Langelott. Die beiden Ärzte begutachteten die Leiche kritisch. Woran starb sie? Keine leichte Aufgabe, die sie lösen mussten. Eher gaben sie den Leichnam für die Beerdigung nicht frei. Oft gerieten die Rechtsmediziner damit in Konflikte mit den trauernden Angehörigen, aber sie mussten die eindeutige Todesursache nachweisen. Und die Leiche Elvira, wie Altevogt und Vente sie inzwischen liebevoll nannten, gab ihnen Rätsel auf.

„Äußerlich sieht sie unauffällig aus“, gab Dr. Altevogt seine vorläufige Meinung ab.

„Keine ungewöhnlichen Druckstellen, Hämatome, Verfärbungen oder Wunden. Der makellose Körper einer Frau in den besten Jahren. Sie hat auf sich geachtet und musste keine schwere Arbeit verrichten. Schau, die Hände sind gepflegt.“

„Genau, aber mager. Die Rippen sind sichtbar. Findest du nicht?“, entgegnete Vente.

„Das stimmt. Sie war lange krank. Das geht nicht spurlos am Körper vorbei. Oder war sie dem Diätenwahn verfallen?“

„Wir müssen den Leichnam einer inneren Leichenschau unterziehen. Dann finden wir vielleicht den wirklichen Grund heraus“, antwortete Vente.

„Wir nehmen Gewebeproben insbesondere von Leber und Niere.“

„Wir lüften dein Geheimnis“, sagte Altevogt vergnügt zu Elvira.

„Ich bereite alles vor, dann können wir beginnen“, wandte sich Vente um.

„Elvira, es tut mir leid, deinen schönen Körper aufzuschneiden. Aber wir müssen. Wir nähen dich wieder zusammen. Dein Gesicht rühren wir nicht an, deine Schönheit bleibt“, behielt Vente das letzte Wort.

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