Helga Henschel - Tödlicher Glitzer

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Tödlicher Glitzer, Kriminalroman von Helga Henschel, Ahnungslos öffnest du ihnen die Haustür…,
Elvira Langelott stirbt nach quälender Krankheit. Die Todesursache ist unbekannt. Zur Klärung überstellen die Ärzte die Tote in die Rechtsmedizin und sie finden auffällige Blutwerte. Den mysteriösen Fall übernimmt der Bremer Kommissar Felix Lapschies mit Team. Der Ehemann gerät anfangs in Verdacht, verschwindet aber spurlos. Hat er seine Ehefrau wirklich skrupellos getötet? Wer hat die harmlose Elvira tödlich gehasst?
Während der Ermittlungen taucht das düstere Geheimnis einer kaltblütigen Mörderin aus der Vergangenheit auf. Zwei Fälle führen den Kommissar in finstere Abgründe und lassen zudem unbewältigte seelische Wunden aufbrechen. Trotz Widerstände löst Kommissar Lapschies den ominösen Fall.

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Mit diesen sinnlosen Überlegungen kam er nicht weiter, sie brachten keine Ergebnisse. Georg verfolgte einen anderen Gedankenstrang, der sich ihm im Nachhinein aufgedrängt hatte. Verhielt er sich verdächtig? Die Sache mit der hohen Lebensversicherung war Fakt. Er hatte die Versicherung auf Gegenseitigkeit vor fünf Jahren abgeschlossen. Das musste jedem verdächtig vorkommen. Das belastete eindeutig ihn. Er sah schließlich jeden Sonntag Tatort, denn Elvira lag Sonntag für Sonntag auf dem Sofa und war verrückt auf Tatort. Georg hatte nie eine Chance gehabt, das sonntägliche Abendprogramm zu beeinflussen. Dadurch wusste er Bescheid! Und er hatte gelernt, besser gleich die Fakten erwähnen, als Heimlichtuerei zu versuchen. In Zukunft würde er sich still und unauffällig verhalten und seinen Geschäften nachgehen. Er musste Frau Hempel mitteilen, dass er morgen zu Hause bleiben musste. Und der Bestatter wartete ebenfalls auf seinen Anruf.

Donnerstagmittag 9. April

Kriminalhauptkommissar Felix Lapschies saß an seinem Schreibtisch mit der zerkratzten Tischplatte. Er trug die Fakten zusammen, die seine Abteilung zum Fall „Elvira“, wie sie ihren neuen Fall genannt hatten, inzwischen erarbeitet hatten. Die Lage war dünn, aber der Ehemann Georg Pielhop stand in der kurzen Reihe der Verdächtigen an prominenter Stelle. Die hohe Lebensversicherung verstärkte den Verdacht erheblich gegen ihn. Georg Pielhop hatte mit Elvira tagtäglich gemeinsam unter einem Dach gelebt. Er verfügte sehr wohl über Möglichkeiten, sie mit Blei und Quecksilber schleichend zu vergiften.

Lapschies Gedanken drifteten in eine Nische seines Kopfes ab, die er sonst tunlichst mied. Seine verstorbene Frau Lisbeth stahl sich in den Vordergrund. Vor acht Jahren hatte sie sich mit einer Überdosis starker Schlaftabletten an einem ganz normalen Vormittag das Leben genommen. Er war wie gewöhnlich zur Arbeit gegangen und seine Töchter in die Schule. Lapschies machte sich auch nach so langer Zeit immer noch quälende Vorwürfe für ihren tragischen und so sinnlosen Tod. Für sie war ihr Freitod keinesfalls sinnlos gewesen, sondern der einzige mögliche Ausweg aus einer Sackgasse. Er hätte wesentlich aufmerksamer ihr gegenüber sein müssen und nicht ständig an seine Arbeit denken. Er war ja damals kaum zu Hause gewesen. Die Erziehung ihrer vier Töchter hatte er ihr ganz alleine überlassen. Er schämte sich nachträglich in Grund und Boden. Die vier Töchter, die schnell nacheinander das Licht der Welt erblickt hatten, und seine ständige Arbeitsüberlastung, das war zu viel für die zartbesaitete Lisbeth gewesen. Sie hatte keine Hilfe, keine Oma und erledigte alle anfallenden Aufgaben alleine. Für eine Haushaltshilfe hatten sie kein Geld. Also hatte sie geputzt, gewaschen, gekocht. Die Mädchen waren klein und hatten ihre stete Aufmerksamkeit gebraucht. Wenigstens hatte er das kleine Reihenhaus in Brinkum, einem Vorort von Bremen, gekauft. So verfügte die wachsende Familie über ausreichenden Platz. Na ja, nicht jedes Mädchen konnte in ihrem eigenen Zimmer schlafen, mit Freundinnen spielen und Hausaufgaben erledigen. Die Mädchen mussten sich zu zweit ein Zimmer teilen. Er hatte aber den Eindruck, das machte ihnen nicht viel aus. Es gab wegen der Enge nie Streit im Haus. Oder etwa doch und er bekam es nicht mit, wenn er abgespannt und mit seinen Gedanken noch auf dem Kommissariat nach Hause kam? Lisbeth dagegen war mehr und mehr in Depressionen verfallen. Selbst hatte sie sich nicht aus dem Käfig in ihrem Kopf befreien können. Oder doch? Hatte ihr Selbstmord eine endgültige Befreiung dargestellt? Lapschies wusste es nicht. Der Faden zwischen ihnen war im Laufe der Zeit abgerissen. Einfach so, unbemerkt und schleichend. Lisbeth, die Liebe seines Lebens. Lapschies hatte beschlossen, nie mehr eine andere Frau anzusehen. Lisbeth steckte in seinem Kopf und jede Frau, die ihm über den Weg lief, verglich er mit ihr. Andere Frauen konnten da nur verlieren und sie ahnten nichts davon. Sie waren in Lapschies kritischen Augen es alle nicht wert, Lisbeth gar zu ersetzen. Keine war so wie sie. Dabei gab es genügend Frauen in seiner Umgebung, die sich sehr gut vorstellen konnten, eine Beziehung zu Lapschies aufzubauen und zu pflegen. Sie traten gegen eine unschlagbare Konkurrenz an.

Felix Lapschies brauchte sich über mangelnde Zuwendung und die Verplanung seiner knappen Freizeit keinen Kopf machen. Das übernahmen seine Töchter gerne für ihn. Die Jüngste, Magdalena mit ihren vierzehn Jahren, vereinnahmte ihren Papa vollends. Sie stürmte durch die Pubertät mit allen hormonellen Höhen und Tiefen und riss ihren Vater mit. Lapschies fühlte sich verpflichtet, seiner Tochter bei diesem Umbruch zu helfen und führte lange Gespräche mit ihr. Sie kam zu ihm und versuchte sich Meinungen über Menschen, Ereignisse und Probleme zu bilden und ihren eigenen Weg zu finden. Was Jungen betraf, besprach sie natürlich nicht mit ihm. Dafür standen ihre drei erfahrenen Schwestern, Julia sechzehn, Katharina zwanzig und Marie zweiundzwanzig Jahre, zur Verfügung. Sie schöpften aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz, mit dem er beileibe nicht mithalten konnte.

Lisbeth hatte alte deutsche Vornamen für ihre Töchter favorisiert. Er fand das gut. Magdalena, Julia, Katharina und Marie Lapschies. Mit solchen Namen konnten sie in die Welt gehen und brauchten sich nicht über Missgriffe in den Namensgebungen ihrer Eltern zu ärgern. Seine Töchter, die alle vier sehr viel Ähnlichkeit mit seiner Frau hatten, kümmerten sich rührend um ihren Vater. Sie wohnten alle noch zu Hause und machten keinerlei Anstalten, ihre Koffer zu packen und auszuziehen. Die Mädchen erzogen sich gegenseitig, wie das bei einer großen Kinderschar oft geschieht. Sie schmissen den Haushalt und kochten für ihren Papa. Abends kredenzten sie manchmal sehr feudale Menüs mit mehreren Gängen. Er genoss das Zusammensein mit seinen Töchtern und seine Töchter offensichtlich ebenso. Ab und an durfte einer der aktuellen Freunde an der fröhlichen Tischrunde teilnehmen. Aber nur manchmal, meistens aß nur die Familie zusammen.

Die beiden Älteren studierten an der Universität im nahen Bremen. Katharina hatte sich Betriebswirtschaft ausgewählt und Marie wollte Grundschullehrerin werden. Sie studierte Deutsch und Sachkunde und würde im nächsten Jahr das Referendariat beginnen. Es machte ihr großen Spaß mit Kindern in der Altersgruppe zu arbeiten. Das hatte sie während eines Praktikums in einer Grundschule erprobt. Nein, unbedacht und leicht zu verängstigen waren seine Töchter nicht. Das mussten sie von ihm geerbt haben, denn ihre Mutter sorgte sich zu oft und hatte ein enormes Sicherheitsbedürfnis. Vielleicht hatte auch die Gefahr, die sein Beruf zwangsläufig mit sich brachte, an ihren Nerven gezerrt und sie lebensmüde werden lassen. Sie hatte sich zwar nie bei ihm beklagt. Aber er konnte es genau spüren, wenn er mal wieder von einem gefährlichen Einsatz ausgelaugt nach Hause kam. Sie hatte entsetzliche Angst um ihn gehabt.

Er war schon lange vor ihrer Ehe in den Polizeidienst eingetreten. Einige Jahre hatte er bei der Schutzpolizei gearbeitet. Danach war er mit etlichen Fortbildungen nach und nach die Karriereleiter hinaufgeklettert. Jetzt hatte er es zum Kriminalhauptkommissar gebracht und verfügte über einige Mitarbeiter. Und nun hatte er einen verzwickten Fall zu lösen, der ihm Rätsel aufgab.

Donnerstagnachmittag 9. April

Lapschies konzentrierte sich wieder auf seine Akten. Er musste sich zusammenreißen. Wie sah sein Plan aus? Ja, die Putzfrau Amelie Wurps und die Mutter wollte er vernehmen. Das stand für Montag auf seinem Plan. Und bei der anberaumten Hausdurchsuchung konnte Götz gleich Georg Pielhop etwas genauer unter die Lupe nehmen. Er musste mehr über den Ehemann herausfinden. Vielleicht gab es zusätzliche Anhaltspunkte. Die hohe Lebensversicherungssumme war ein Motiv für die Tötung von Angehörigen. Die zu kassieren konnte auch einen gutverdienenden Mann in Verführung bringen. Und gleichzeitig wurde er noch elegant seine Ehefrau los.

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