Nancy Omreg - Tara

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Tara: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tristan fehlt. Er würde immer fehlen.
Ich kann mir keine Ewigkeit ohne ihn vorstellen.
Nie wieder werde ich von ihm abrücken.
Ab diesem Moment werden wir unsere Ewigkeit zusammen verbringen.
Wenn nicht lebendig, dann eben tot."
Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?
Würdest du ihm verzeihen, wenn er dich erst tötet und dann verlässt?
Würdest du ein Leben opfern, um für immer mit ihm zusammen zu sein?
Tara muss sich all diesen Fragen stellen, um mit Tristan wieder vereint
sein zu können. Doch jeder Schritt ist mit Konsequenzen verbunden.
Wie wird Tara entscheiden? Als Mensch oder als Vampir?

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Er führte mich in das Haus, leerte seinen Briefkasten und stieg mit mir mehrere Etagen hoch, bis wir vor seiner Wohnungstür ankamen. Es fühlte sich alles so normal und menschlich an. Was für ein krasser Kontrast zu Bukarest, wo wir noch vor wenigen Stunden vor einer Horde Vampire um unser Leben gerannt waren.

Die Wohnung von Ville war mit dem Appartement in Bukarest nicht im Geringsten vergleichbar. Diese Wohnung strahlte Eleganz und Stil aus.

Dunkle Holzmöbel hoben sich vor weinroten Tapeten ab. Weißer Flokati lag auf Kirschholzparkett. Kronleuchter hingen von der Decke und schwere Ledersofas dominierten den Raum.

Besondere Aufmerksamkeit zog der Balkon auf sich. Nicht nur, weil er sehr gemütlich mit Korbsesseln und Windlichtern ausgestattet war, sondern weil er eine wunderschöne Aussicht auf das Meer bot. Das hätte ich niemals erwartet.

Angezogen von dem Anblick trat ich auf dem Balkon hinaus.

„Gefällt es dir?“, Ville trat hinter mich heran und reichte mir ein Glas. Der Duft von warmem Blut mischte sich mit der salzigen Luft des Meeres.

„Es ist wunderschön. Ich hätte nie gedacht, dass du hier so wohnst“, ich wollte mich sogleich korrigieren. „Also ich meine, die Wohnung in Bukarest sah ja schon sehr anders aus als diese hier“, versuchte ich es zu retten.

Ville lachte. „Du meinst schäbig?“

Ich errötete.

„Schon gut. Die Wohnung in Bukarest ist nur eine Unterkunft, um mir Hotels zu ersparen. Ich mag es lieber privater. Aber so selten wie ich da bin, muss ich es nicht besser einrichten. Es reicht für die Zwecke. Und nun werde ich sie ja wahrscheinlich sowieso nicht mehr brauchen, nachdem dort ein ganzer Vampirzirkel auf mich wartet, der mich lynchen will“, er zwinkerte mir zu und ich schaute ihn betroffen an. Er winkte nur ab.

„Hier ist mein zu Hause. Dies ist mein Zufluchtsort, wenn ich meine Ruhe will. Ich habe noch ein Appartement direkt im Zentrum von Helsinki, wenn ich mal 'Essen gehen' möchte“, er grinste. „Aber dieses ist auch eher zweckmäßiger eingerichtet. Dort verbringe ich nicht so viel Zeit wie hier.“

Ich ließ mich in einen der Korbsessel fallen. „Also hier könnte ich es auch aushalten.“

„Du kannst solange bleiben, wie du magst.“

„Vorsicht, sonst ziehe ich hier noch ein“, scherzte ich.

„Bitte, die Wohnung ist groß genug“, zwinkerte er wieder.

Mit Ville zusammen zu sein war so unbeschwert und leicht. Ich mochte seine Art. Seine Augen leuchteten wieder so blau wie das Meer hinter ihm.

Vielleicht hatte Ville recht und wir sollten uns heute einen Erholungstag gönnen. Eine etwas lockere Sightseeingtour mit Ville genießen, herumalbern und entspannen schien mir eine gute Idee zu sein, nach dem ganzen Stress. Mit der Suche würden wir dann morgen beginnen.

Helsinki rocks

Nachdem wir noch ein weiteres Glas Blut auf seinem Balkon genossen hatten, erfrischten wir uns, schlüpften in bequeme Kleidung und machten uns anschließend auf Helsinki zu erkunden.

Anstatt wieder ein Taxi zu rufen, dirigierte mich Ville ein paar Schritte weiter zu gehen, wo sein Auto stand, mit welchem er ins Zentrum fahren wollte.

Vor einem Mercedes 300 Adenauer Leichenwagenumbau aus den 60ern blieb er stehen. Ville fummelte seinen Schlüssel aus seiner Hosentasche, öffnete die Tür und hielt sie mir dann grinsend auf.

„Ist nicht dein Ernst?! Wirklich so ein Klischee fährst du? Ein Untoter in einem Leichenwagen..., echt jetzt?“, ich schüttelte lachend den Kopf.

„Hey, das Baby ist total heiß. Außerdem…, es ist das Auto, indem ich tot ins Leichenschauhaus gefahren wurde…, vor meiner Verwandlung“, andächtig strich Ville über den Lack.

„Du lagst tot da drin?“

„Ja. Und als ich wieder erwachte, nahm ich dieses Auto und fuhr wieder nach Hause. Erst ein paar Stunden später begriff ich, dass dies nicht die beste Idee gewesen war“, lachte er.

Mir wurde einmal wieder bewusst, dass ich noch kaum etwas über Ville wusste. Ich war so mit mir beschäftigt gewesen, dass ich ihn bisher nur selten etwas über sich gefragt hatte. Ich entschloss den heutigen Tag zu nutzen, um dies zu ändern. Er hatte sein ganzes Leben von einem Moment zum nächsten wegen mir über den Haufen geworfen. Da sollte ich wenigstens wissen, wer dieser Mann war, der so ein Opfer brachte.

Ich nahm in dem Auto Platz. Das Leder fühlte sich kühl an. Das Armaturenbrett war mit Mahagoniholz verziert. Ein Vanilleduftbäumchen baumelte über den Lüftungs-schlitzen.

Ville machte den CD-Player des Autoradios an. Aus den Boxen erklang HIM mit „Pretending“. Ich verdrehte die Augen und lachte wieder.

„Was? Magst du HIM nicht?“

„Hallo? Wie kann man HIM nicht mögen?! Seit 'Join me in death' bin ich fest in ihrem Bann! Aber es ist schon ein bisschen… schräg.“

Ville sah mich mit großen Augen unverständlich an.

„Na ich sitze hier mit einem Ville in Helsinki im Auto und es ertönt finnische Rockmusik von Ville Valo?!“, wieder schüttelte ich lachend den Kopf.

„Also ich finde da gar nichts komisch“, meinte Ville und ließ das Auto an. Ich sah jedoch, wie seine Mundwinkel zuckten. Konnte es sein, dass sich Ville einfach nur einen Spaß mit mir machte?

Langsam wendete ich kritisch dreinblickend mein Augenmerk von ihm ab. In dem Moment hörte ich ihn leise kichern. Mistkerl!

Wir fuhren an der Uspenskin katedraali vorbei über die Brücke der Kanavakatu bishin zum Senatsplatz, in dessen Nähe Ville sein Auto abstellte.

Unsere Tour startete mit dem weißen „Dom zu Helsinki“, bei dem es sich um eine evangelische Kirche aus dem 19. Jahrhundert handelte.

Fast schon andächtig bestiegen wir die Treppen, die zum Eingang hinaufführten. Die Größe des Gebäudes wirkte sehr erhaben und beeindruckend. Der Sockel, auf dem sie stand, betonte dies noch.

Die Kirche war innen ebenfalls fast ausschließlich in Weiß gehalten und mit goldenen Akzenten elegant gestaltet.

Ville erklärte mir einiges geschichtliches zu der Kathedrale. Diese Art von Fremdenführung erinnerte mich an Tristan, wie er mir bei unserem Sizilienurlaub als Zeitzeuge alles erzählte. Jene Zeit schien mir so ewig her, als wäre sie nur ein Traum gewesen. Lediglich der Ring an meinem Finger erinnerte mich, dass diese Erinnerungen einmal real gewesen waren.

Noch bevor ich in Melancholie versinken konnte, führte mich Ville aus dem Dom wieder heraus und wir gingen weiter Richtung Zentrum.

Wir blieben vor einem Felsgebilde stehen. Ein flacher Betonbalken wies den Eingang. Darüber bäumte sich im Hintergrund eine Kuppel. Es sah aus, als wäre ein Ufo gelandet.

„Das ist der Temppeliaukio..., die Felsenkirche. Sie ist direkt in den Felsen geschlagen wurden“, erklärte Ville wissend.

Ich war sehr gespannt, was mich innen erwarten würde. Wie eine Kirche wirkte dieses Bauwerk jedenfalls nicht.

Meine Vorurteile wurden sofort abgestraft. Im inneren der Kirche empfing mich ein wundervoller, außergewöhnlicher Anblick. So hatte ich eine Kirche noch nie gestaltet gesehen.

Die Wände bestanden tatsächlich aus unbehauenem Felsgestein. Gemütliche Holzbänke waren im Halbkreis zu einem Altar ausgerichtet, welcher mehr Ähnlichkeit mit einer Theaterbühne aufwies.

Das raumschiffartige Kuppeldach stand auf vielen Holzpfeilern, zwischen denen Fenster eingebaut waren, sodass trotz der Steinmauern ein sehr offenes und luftiges Raumgefühl entstand. Es war wirklich wunderschön.

Ich ließ mich auf eine der Bänke nieder, um die Kirche in Ruhe zu bewundern.

„Schön, dass wir, entgegen den literarischen Vermutungen, Gotteshäuser betreten können“, flüsterte Ville grinsend.

„Wie wurdest du eigentlich verwandelt?“, fiel mir mein guter Vorsatz für den heutigen Tag ein.

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