Martin Huber - Saat der Rache

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MORD, HASS UND RACHE – EINE TRINITÄT, DIE ZUM UNTERGANG EINES GANZEN STAMMES FÜHRT.
Dieses Buch erzählt die Ereignisse, die zur Auslöschung eines niederrheinischen Volkes, an der Wende von der Antike zum Mittelalter geführt hatten. Dieses Geschehen war so prägend, dass es Eingang in den Schatz der mündlichen Überlieferungen und schließlich in die Sagenwelt der deutschen Sprache gefunden hat. «Die Chronik der Niflungen» stellt den Versuch dar, sich wieder den historischen Ursprüngen zu nähern.

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„Ich lasse euch noch Kräuterwein und etwas zu essen bringen“, sagte Didrik. „Lebt wohl“. Sich vor dem Verwundeten und Märeth verneigend, verließ er die Kammer.

„Du weißt, dass ich Irung, deinen Vater, im Kampf tötete“ fragte Hagen, als sie allein waren, und schaute Märeth forschend ins Gesicht.

„Ich weiß“, antwortete die junge Frau ruhig. „Erstens ist es kein Unrecht aus einem ehrenhaften Kampf als Sieger hervorzugehen und zweitens werde ich meinen Vater nicht vermissen. Er hat sich schon lange mehr um Grimhild gekümmert, als um Mutter und mich.“

„Du bist eine schöne Frau. Und du bist kundig und stark“, fuhr er fort. „Was hat dich bewogen, meinem Wunsch aus freien Stücken nachzugeben?“

„Ja, Hagen“, erwiderte Märeth. „Gegen meinen Willen würde ich nicht hier stehen. Aber ihr seid ein bedeutender Krieger. Sollte diese Nacht nicht folgenlos bleiben, so trage ich ein Kind von edelmütigem Blut, mit einer großen Aufgabe. Denn ich habe ebenfalls einen Auftrag für ihn: Er soll der Vollstrecker auch meiner Rache sein.“

Hagen schaute verwundert auf:

„Was hast du zu vergelten?“

„Attalo hat mich als Kind vergewaltigt“, antwortete sie leise mit gesenktem Kopf.

Hagen pfiff überrascht durch seine gespitzten Lippen und schaute sie durchdringend an.

„Das also hat dich bewogen. Du spielst ein gewagtes Spiel, Frau.“

„Das weiß ich“, entgegnete Märeth wieder erhobenen Hauptes, „aber du hast es schon selbst gesagt: Ich bin kundig und stark“, ergänzte sie mit einem stolzen Lächeln. Wie selbstverständlich hatte sie auf das vertraute ‚Du‘ gewechselt, nachdem sie ihm so tiefen Einblick in ihr Gemüt erlaubt hatte.

„Uns beide hat unser Schicksal widerstandsfähig gemacht“, pflichtete ihr Hagen bei. „Ich bin der Spross aus einer Vergewaltigung und du eine Vergewaltigte! Ich denke, wir sollten in der Lage sein einen würdigen Bluträcher zu zeugen!“

Es klopfte. Ein Bursche mit einer Fackel in der Hand erschien und eine Magd folgte ihm, ein Servierbrett tragend. Auf diesem fanden sich Brotfladen, Kornbrei, Fleisch und eine kleine Schale mit frischen Walderdbeeren, wohl die ersten des Jahres. Ein Krug mit Kräuterwein, einer mit Wasser und zwei Becher waren auch darauf angerichtet.

„König Didrik schickt euch dies“, sagte das Mädchen, indem sie das Brett abstellte. Der Sklave entzündete mit seiner Fackel eine zweite, welche in einem Halter an der Wand steckte und noch eine in einem weiteren Ringhaken. Dann schürte er das Feuer und legte Scheite nach. Bald prasselte es erneut und erwärmte zumindest diese Ecke des Raumes. Zwar war es ein lauer Spätfrühlingsabend, aber die Steinbauten Susats brauchten lange, bis sie die Winterkälte zur Gänze ausgeatmet hatten. Nach einer Verbeugung entfernten sich die beiden wieder unauffällig mit gesenkten Köpfen.

Märeth schenkte Kräuterwein in einen Becher, betrachtete nachdenklich den Inhalt im Schein des Fackellichtes und sagte zu Hagen: „Ich habe einen Trank in meiner Truhe, der könnte dir das Leiden nehmen. Wenn ich diesen in deinen Wein mische, hast du keine Schmerzen mehr. Du wirst müde werden und bald einschlafen – und vermutlich nicht mehr aufwachen, bis du vor Hel stehst.“

Hagen schüttelte den Kopf:

„Nein“, sagte er entschieden. „Solange meine Wunden schmerzen, weiß ich, dass ich noch lebe! Ich bin noch nicht fertig. Es gibt noch etwas zu erledigen.“ Er versuchte, sich aufzusetzen, um bequemer essen zu können, und verzog dabei sofort wieder das Gesicht. Märeth kam ihm zu Hilfe und stützte ihm den Rücken mit einer Deckenrolle. Eine Weile aßen und tranken sie schweigend. Nur einmal sagte Hagen, als er Märeth zuprostete:

„Auf Hel, die mich bald empfangen wird!“

Sobald sie fertig waren mit dem Mahl – beide hatten sie nicht viel gegessen – räumte die Frau das Brett zur Seite und bettete Hagen um. Der Wein und ihre Pflege hatten ihm gutgetan, er bekam wieder etwas Farbe im Gesicht und sein Herzschlag wurde ruhiger.

Sie stand vor seinem Lager, auf dem er auf Fellen und Decken ausgestreckt und mit geschlossenem Auge lag. Langsam griff sie sich ins Haar und holte die Spangen und Bänder heraus, die die Frisur zusammenhielten. Ihre vollen Locken fielen über Schultern und Rücken bis zu ihren Hüften. Sie nahm den Gürtel ab, der die beiden Hälften des Peplos verband. Zuletzt griff sie zu den zwei Fibeln an den Schultern und öffnete sie. Die Stoffbahnen glitten zusammen mit dem Unterkleid zu Boden. Das Fackellicht umschmeichelte ihren nackten Körper und verlieh der Haut einen seidigen Glanz.

Hagen hatte das Rascheln des fallenden Stoffes vernommen und öffnete das Auge. Was er sah, ließ sein Herz augenblicklich wieder schneller schlagen. Die Fackeln konnten den Hintergrund des Raumes nicht ausleuchten. So sah er Märeth vor einem dunklen Nichts fast schwebend, in ihrer, durch unruhiges Licht konturenbetonten Nacktheit, vor sich stehen.

„So wund kann ein Mann nicht sein“, flüsterte Hagen, „dass sich bei diesem Anblick nicht Leben in ihm regt“. Er streckte seine Hand der Frau entgegen, schlug mit der anderen die Bettdecke zurück und lud sie damit ein, sich zu ihm zu legen. Nicht nur die freundliche Geste, auch die Kälte des Raumes scheuchte Märeth unter die Decke.

Eine Weile lag sie seitlich ruhig in Hagens Arm, lediglich ihre Hand lag auf seiner Brust. Dort fing sie an, ihn zu liebkosen, denn es war, geschützt durch das Lederwams, der Teil seines Körpers mit den wenigsten Wunden.

Hagen wurde unruhig und wollte sich ächzend auf sie wälzen, aber Märeth verwehrte ihm dies.

„Lass gut sein“, sagte sie, „bleib einfach ruhig liegen und tue gar nichts.“ Hagen sah sie fragend an, aber da hatte sie sich schon rittlings auf ihn gesetzt und begann mit sanften Schaukelbewegungen ihres Unterleibs ihn zu erregen. Dem Haudegen war diese Art fremd. Im Allgemeinen hatte er sich auf die Frauen geworfen und nicht lange gefackelt. Aber jetzt empfand er es durchaus als entspannend, sich nicht anstrengen zu müssen. Der Genuss steigerte sich sogar zur Erregung, die ihn seine Schmerzen völlig vergessen ließ.

Auch Märeth genoss die Wogen der Lust sichtbar; ihr Atem ging rasch und die rosigen Knospen ihrer Brüste waren aufgerichtet. Als sie Hagen schließlich in sich eindringen ließ, konnte er ihre Erregung spüren – er glitt gleichsam in ein warmes feuchtes Kissen. Märeth änderte die Hin-und-her-Bewegung ihres Beckens in ein Auf-und-ab, welches beide rasch zum Höhepunkt kommen ließ. Zuletzt bäumte sich Hagen keuchend auf und presste sein Gesicht zwischen Märeths Brüste, die sie ihm, ebenfalls sich aufbäumend, entgegenstreckte.

Schweißgebadet sank Hagen ächzend zurück und Märeth glitt von ihm herunter. Als sie ihn mit ihrem Arm umfasste, griff sie in frisches Blut, welches aus dem Verband an seiner Flanke hervordrang. Erneut machte sie sich daran, die Wunde zu verbinden. Hagen ließ es ruhig geschehen und schien diesmal kaum Schmerzen zu haben. Die Erregung, die durch seinen Körper pulsierte, hatte jede Pein betäubt. Als Märeth fertig war, deckte sie Hagen sorgfältig zu. Dabei bemerkte sie, dass sie immer noch nackt war und fror. Sie nahm eine Decke, rollte sich in sie ein, schürte das Feuer und legte nach. Dann setzte sie sich zu Hagens Füßen auf sein Lager, da sie dort näher zu den wärmenden Flammen saß.

„Wäre doch schade gewesen“, sagte Hagen mit einem Lächeln auf den Lippen, „wenn du mich mit deinem Trank betäubt hättest.“ Plötzlich fixierte er die junge Frau mit seinem einzelnen Auge. Sein Blick durchbohrte sie geradezu. Er atmete tief und die Stimme wechselte, wurde rauer, als er sagte:

„Diese Nacht ist unser Brautlauf und ich schenke dir meiner Braut drei Dinge. Das Erste hast du eben erhalten. Wenn du in der Zeit einen Sohn gebären wirst, sollst du ihn Aldrian nennen. Hörst du! Aldrian soll er heißen“, betonte Hagen eindringlich.

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