Andrea Schatz - YOHO oder das Geheimnis des Unsichtbaren

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Es ist wohl das Beste, der Reihe nach zu erzählen … sei es als reine Meditationsübung, als bereinigender Rückblick oder – ein schöner Gedanke – als Ermutigung für Menschen, denen Ähnliches widerfahren ist, denn im Februar 2015 bekam ich die Diagnose «Brustkrebs» vor den Latz geknallt. Und ich hatte wider Erwarten eine gute Zeit damit. Mein Anliegen: zu zeigen, dass die alltäglichen, scheinbar unwichtigen Dinge es wert sind, erzählt zu werden, so wie sie es wert sind, erlebt zu werden, denn ich war während meiner Therapie so sehr mit ihnen beschäftigt, sie machten mich so glücklich, dass ich «das große Thema» teilweise komplett vergaß, ohne je die Realität zu verdrängen. Das war der beste Teil meiner «systemischen Therapie». Meine Erkrankung war und ist Teil meines Lebens, aber nicht mein komplettes Leben. Egal was kommt – das Bisherige war gut.

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Es folgten Krankenhausroutine und der Besuch meiner staunenden Mutter weil ich - фото 2

Es folgten Krankenhausroutine und der Besuch meiner staunenden Mutter (weil ich so fit war), hier ein Treffen auf einen Kaffee mit meiner Wartezimmer-Bekanntschaft vom Vor-Vor-Tag, dort Einblicke in Patientinnengeschichten, wegen Spaziergängen durch die Flure verpasste Visiten, die Fürsorge der pragmatischen Schwestern, chaotische Essenszusammen­stellungen, weil ich am Aufnahmetag keine Geduld gehabt hatte, vernünftige Kreuzchen auf den Bestellzettel zu setzen. Da wir dreimal mit dem Sternzeichen Skorpion auf dem Zimmer vertreten waren, hörte ich aus Gründen persön­licher Wertschätzung MP3-Songs der Scorpions. Aus Gewohnheit schaute ich dauernd auf die Armbanduhr, nur um festzustellen, dass dieses rosa Ding mit der Nadel auf dem linken Hand­rücken keine echte Uhr war. Menschen, die zwei Tage zuvor in den Wartezimmern noch Fremde waren, wurden zu Vertrauten in Pyjamas und Nachthemden. Die Drainagen mit der Wund­flüssigkeit konnten bald entfernt werden. Dank­bar für meine Mobilität setzte ich mich auf dem Balkon in die Sonne, las meinen Text für den bereits erwähnten Schreibwettbewerb noch einmal durch und fand ihn richtig fade. Ich wusste ja, dass ich damit keinen Blumentopf gewinnen würde.

Am vierten Tag durfte ich nach Hause mit der Auflage, keine Fenster zu putzen. Aber hallo! Ausgerechnet ich. Zudem galt, Sport nur in Maßen und für den Oberkörper nur die vor­ge­gebenen Physioübungen auszuführen. Das histologische Ergebnis aus der Operation sollte in einer guten Woche folgen (das nannte sich dann postoperatives senologisches Kolloquium). Mit einem Termin zur Ganzkörperszintigraphie (zum Ausschluss von Anreicherungen im Skelett; mein Zahnarzt fiel mir ein), Broschüren über Selbsthilfegruppen und psychoonko­lo­gische Unterstützung kehrte ich heim. Kaum die Haustür geschlossen, rief der Sozialdienst der Klinik an, dem ich aufgrund der schnellen Ent­lassung durch die Lappen gegangen war. Es war sehr beruhigend zu erleben, wie die Abläufe Hand in Hand erfolgten, denn nun war ich auch über Krankenfahrten, die Anschluss­heil­behandlung und viele weitere Möglichkeiten informiert. Alles in allem fand ich den ersten Klinikaufenthalt meines Lebens ganz ordentlich.

Home sweet Home (04/2015)

Zuhause erwartete mich eine Baustelle. Unser Wintergarten war undicht und hätte eigentlich vor Ostern noch renoviert werden sollen, doch unerwünschter Schneefall verzögerte alles. Keine Idealbedingungen für eine Genesung, es war laut, ungemütlich und ich floh zu meiner Mutter, die mir Kaffee und Teig-Osterhasen vorsetzte. Der Scherz zum 1. April hieß Schnee, doch viel witziger war eine Schilderung meiner Mutter: Sie fuhr mit meinem Bruder, der den Hund eines Kumpels praktisch adoptiert hat, einkaufen, wartete mit dem fröhlichen Hund auf dem Rücksitz im Auto auf die Rückkehr des Bruders und redete ihm gut zu (es ist ein großer Hund), anschließend machten sie eine Spazier­fahrt und ließen den Hund rennen, damit er sich austoben konnte. Der freute sich seines Lebens, die PKW-Insassen ebenso, kurz vor dem Orts­schild erfolgte ein Pfiff und schon saßen sie wieder zu dritt im Auto und kehrten einträchtig heim. Solche und ähnliche Erinnerungen habe ich an diese Tage, Spaziergänge im Schnee­gestöber, Wanderungen während etwas sonnige­ren, aber kühlen Ostertagen, ein bisschen kochen, Fitnesstraining im Studio, Telefonate, Ruhe (zumindest nach Feierabend der Hand­werker), ein Stadionbesuch im Abstiegskampf des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg, eine Verabredung zum Essen – und natürlich die Teilnahme an den eingangs erwähnten und schon verloren geglaubten VHS-Kursen! Als gutes Omen für meine Zukunfts­planung und gleichzeitig Geburtstagsgeschenk kaufte ich zwei Tickets für ein Konzert der Heavy Metal-Band Manowar im Januar 2016. Die Songs dieser Band hatten mich auf den ersten Fahrten in das Tübinger Klinikum laut­stark begleitet und mich mutig wie eine Löwin dort antreten lassen (Warriors of the World).

Während meines nächsten Tübinger Termins pendelte ich frohgemut mit dem Patientenbus auf dem Klinikgelände hin und her. Nach erfolgtem Skelettszintigramm (mittels einer Injektion mit Technetium zur Bildgebung) freute ich mich auf dem Rückweg von der Nuklearmedizin in die Frauenklinik darüber, dass auch mein Skelett mir wohlgesonnen war. Die Ergebnisse nach der Operation waren sehr positiv; für Insider: pT1C G2 pN0 (SN 0/2 LK) (LI/II 0/4 LK) L0 V0 R0 cM0 ER pos. IRS 12 0%, PR pos. IRS 6 0%, C-erb B2 therapie­relevant 3+. Bei dem ganzen Operations­gestocher wurden anstelle der zwei Wächter­lymphknoten (die Blumenkohle) versehentlich insgesamt vier Lymphknoten aus dem Fett­gewebe herausgefischt, aber da ich genügend davon besaß, winkte ich großzügig ab. Das gute Ergebnis zählte. Ausnahme war der hohe HER-2-Wert. HER-2 bedeutet Humaner Epidermaler Rezeptor und kann bei Überexpression als Onkogen bezeichnet werden. Während ich noch hoffte, das C-Wort nicht hören zu müssen, hatte es die liebe Ärztin schon behutsam, aber bestimmt ausgesprochen. Es war ja klar gewe­sen, also trug ich es mit Fassung. In Verbindung mit Tumorstadium G2 und meinem jugend­lichen Alter bedeutete dies die Empfeh­lung für die bereits beschriebene systemische Therapie. Ganz sicher blieb an den meisten Patienten der Begriff Chemotherapie zu allererst klebrig haften. Alles Weitere schien weniger heftig und insgesamt zu unüberschaubar, zumindest für den Moment. Natürlich hatte ich gehofft, um die Chemotherapie herum zu kommen, doch hatten mich drei Seiten bereits von Beginn an darauf vorbereitet und es war genug Zeit ver­gangen, um mich mit dem Gedanken „anzu­freunden“. So war die offizielle Bestätigung letztlich kein Schock für mich. In meinem „früheren Leben“ war ich überzeugt gewesen, dass ich im Ernstfall eine Chemotherapie strikt ablehnen würde. Das war nun überhaupt kein Thema mehr, mir war sofort klar, dass ich die Therapie durchziehen würde. Viel zu sehr hätte sonst bei jeder Unpässlichkeit ein schlechtes Gewissen mir suggerieren können, es handle sich um die Anzeichen eines Rezidivs. Mir fiel ein Satz aus der Brustsprechstunde ein: „Es ist eine Rosskur, aber machbar. Ein halbes Jahr. Sie dürfen alles machen, was Ihnen gut tut“. Nur gut, dass ich die Konzerttickets (für den Januar 2016) schon gekauft hatte, ich erkannte das Event sofort als anstrebenswertes Ziel für „danach“. Und noch besser: Die weiteren Termine wurden so gelegt, dass unsere für Anfang Mai geplante Reise nach Dresden statt­finden konnte. Zuvor mussten wir leider unsere Tante beerdigen, und meine Mutter war nun ohne Geschwister auf dieser Welt.

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