Patricia Weiss - Moloch Unsterblich

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"Die Kamera zoomte auf die Machete, die er hoch über den Kopf erhoben hielt, und fuhr die lange, verschmutzte Klinge entlang. Das Sichtfeld glitt zurück in die Totale. Zeigte die junge Frau, deren Gesicht ein einziges Entsetzen war."
Laura Peters wird ein Video zugespielt, in dem ein Mord gezeigt wird, und macht sich auf die Suche nach dem Täter. Als die Leiche eines kleinen Jungen, der fünf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist, in einer verborgenen Kammer auf einem Dachboden gefunden wird, erkennt sie, dass sie es nicht nur mit einem Mörder, sondern auch mit einem jahrhundertealten System des Bösen aufgenommen hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens und muss lernen, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint, und dass Vertrauen tödlich enden kann …

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„Du kannst erst mal mit zu mir kommen. Ich wohne nur ein paar Häuser weit weg. Da wärmst du dich auf, trinkst einen Kaffee und dann überlegen wir weiter. Ist das ein Vorschlag?“

Im Licht der Handylampe nickte er.

„Ist dir noch schlecht?“

Er schüttelte den Kopf.

„Gut, dann steh auf. Ich helfe dir. Stütz dich auf mich. Ich halte dich schon. Ich bin stärker, als ich aussehe.“ Sie versuchte, munter zu klingen. Auch, um sich selbst Mut zu machen. „Und tritt nicht in dein Erbrochenes“, fügte sie hinzu. Doch sie sah ein, dass das zu viel verlangt war.

Der Weg zurück war mühsam. Nach anfänglicher Scheu hatte sie alle Zurückhaltung fahren lassen, sich seinen Arm um die Schultern gelegt und den eigenen Arm fest um seine Hüfte geschlungen. Zu ihrer großen Erleichterung trugen ihn seine Beine und er ließ sich widerstandslos mitführen.

Nicht so der Dackel.

Friedi hatte eine interessante Stelle entdeckt und war nicht bereit, mitzukommen. Und als sie ihn hinter sich her zerrte, änderte er die Taktik und lief kreuz und quer vor ihren Füßen her, sodass sie ständig über ihn stolperten. Als sie in den Vorgarten des Mietshauses einbogen, in dem sich ihr Apartment befand, war sie schweißgebadet.

In der Wohnung angekommen, entledigte sie sich ihrer verschmutzten Stiefel und feuerte sie in die Ecke. Dann half sie dem Jungen aus seinen Sneakers und bugsierte ihn aufs Sofa.

„So, du kannst dir die Decke nehmen. Soll ich den Kamin anmachen?“

Ihr Besucher sah sich um, sein Blick wanderte über die Umzugskisten, die überall im Raum verteilt waren, und blieb am Kaminofen hängen, der in der Ecke stand.

„Ok, ich nehme das mal als ein Ja.“

Laura wohnte erst seit ein paar Wochen hier. Ein Einbrecher, der sich als sadistischer Stalker entpuppt hatte, hatte sie in der alten Wohnung heimgesucht und ihre Sachen durchwühlt. Auch wenn sie wusste, dass er ihr nichts mehr tun konnte, hatte sie sich dort nicht mehr sicher gefühlt und sich nach einer anderen Unterkunft umgesehen. Das neue Domizil lag nur wenige Schritte von ihrer Detektei entfernt, hatte Rheinblick und Kamin, da hatte sie nicht lange überlegt.

Sie schichtete Holzscheite auf, gab ein paar Stücke Kaminanzünder dazu und entfachte das Feuer. Dann ging sie in die Küche und schaltete die Kaffeemaschine an. Während das heiße Getränk in die Tasse lief, suchte sie die Schränke nach Keksen und Schokolade ab. Da sie nicht der gut organisierte Vorratstyp war, fanden sich nur eine geöffnete Tüte mit ein paar hart gewordenen Gummibärchen und das letzte Rippchen einer Nussschokolade. Besser als nichts.

Als sie mit zwei Kaffeetassen zurück ins Wohnzimmer kam, bot sich ihr ein idyllisches Bild. Der junge Mann hatte sich auf den weichen Polstern des Sofas in eine Decke gewickelt, Friedi lag neben ihm und hatte den Kopf auf sein Bein gelegt. Im Kaminofen loderte das Feuer und verbreitete eine angenehme Wärme. Laura widerstand dem Impuls, den Hund von der Couch zu scheuchen, und verdrängte den Gedanken an seine schmutzigen Pfoten.

„Kaffee“, sagte sie munter und stellte eine Tasse vor ihn. „Und etwas Süßes. Das ist gut für die Nerven.“ Sie setzte sich ihm gegenüber in den Zwanzigerjahresessel mit den Löwenfüßen, zog die Beine auf das Polster und vergrub die nackten Füße unter einem Kissen. „Es ist schon sechs Uhr, so langsam fängt der Tag an. Selbst ein Sonntag.“ Der Versuch, den Jungen durch belanglose Konversation und einen Scherz aus der Reserve zu locken, misslang. Er wärmte die Finger an der Kaffeetasse und starrte ins Feuer.

„Was ist passiert? Warum hast du im Park auf der Bank gelegen? Du bist doch kein Obdachloser, das sehe ich. Hattest du Ärger? Oder hast du Drogen genommen und nicht mehr nach Hause gefunden?“

Die Wärme und der Kaffee hatten den Jungen wieder etwas aufgerichtet. Trotzdem schwammen in den blauen Augen immer noch Tränen, die er tapfer wegzuschlucken versuchte. „Danke, dass Sie mich mitgenommen haben. Es war verdammt kalt dort draußen. Hätte schiefgehen können.“

Laura lachte trocken. „Das ist wohl wahr.“

„Es stimmt, ich habe ein paar Bier getrunken. Und etwas geraucht.“

„Im Park? Allein?“

„Nein, bei einem Freund.“

„Dann hast du es nicht mehr bis nach Hause geschafft.“ Laura war erleichtert, dass er keine Selbstmordabsichten gehabt hatte. Sonst hätte sie seine Eltern oder einen Notdienst informieren müssen. So konnte sie ihn einfach gehen lassen, wenn er sich wieder besser fühlte.

„Ja. Nein. Ich wollte nachdenken. Und ich war ... durcheinander. Ich weiß auch nicht.“ Er beugte sich zu Friedi hinunter, streichelte über das Fell und eine Träne lief seine Wange hinab. Er biss sich auf die Lippen.

„Liebeskummer?“, riet Laura das Erstbeste, was ihr in den Sinn kam.

„Quatsch. Liebeskummer ist ein Scheiß.“ Er schob sich eine Strähne aus der Stirn und sie sah, dass seine Hand zitterte. „Es ist gestern Nacht etwas Schlimmes geschehen. Das werde ich nie wieder aus meinem Kopf kriegen. Ich weiß nicht, wie ich damit leben kann.“

Laura wurde es unbehaglich. War er doch ein Selbstmörder? „Was ist passiert?“, fragte sie hart.

„Das kann ich nicht sagen. Dann kriegt mein Kumpel echt Ärger. Und dann lässt er es mich büßen. Nein, das geht nicht.“ Er schüttelte heftig den Kopf und Kaffee schwappte aus seiner Tasse. „Oh, Entschuldigung!“

„Macht nichts.“ Laura winkte ab. Nach Friedis Schmutzpfoten machte das auch keinen Unterschied mehr. Sie wohnte in der Wohnung, es war keine Möbelausstellung. „Was hat dein Freund getan? Gib mir wenigstens einen Hinweis. Handelt es sich um etwas Kriminelles? Eine Straftat?“

Der Junge nickte unmerklich, sah zu Boden und hielt sich die Hand vors Gesicht.

„Jetzt sag schon. Du brauchst keine Angst zu haben, dass ich dich verpetze. Ich bin Detektivin, da ist Diskretion nicht nur Ehrensache, sondern gehört zu meinem Job.“

„Detektivin?“ Er sah hoch. Zum ersten Mal zeigte er Interesse an ihrer Person. „Das hätte ich nicht gedacht.“

„Warum? Weil ich eine Frau bin? Wir haben auch unsere Methoden.“ Sie zwinkerte ihm aufmunternd zu. „Los, was ist passiert?“

„Ach, vielleicht war es ja gar nicht so schlimm. Ich hatte ja echt einiges geraucht. Da kann man sich schon mal Sachen einbilden.“

„Los jetzt!“ Lauras Ton wurde unbarmherzig.

„Also, wir waren bei meinem Kumpel. Er ist kein richtiger Freund. Ich kann ihn eigentlich nicht ab. Ein Lauch. Total toxic. Aber meine Bros und ich hängen zusammen mit ihm ab. Er hat ein cooles Haus. Mit Pool. Und gut gefüllter Bar. X verschiedene Ginsorten und son Zeug. Und seine Eltern sind fast nie zu Hause. Aber er baut ständig irgendeinen kranken Scheiß. So richtig. Als wäre er nicht ganz sauber im Kopf. Vielleicht kifft er einfach zu viel. Ich versuche, mich immer da rauszuhalten. Geht mich ja auch nichts an, was er macht. Aber gestern Abend ...“ Er stockte, schluckte hart und presste die Lippen aufeinander.

Laura sah ihn unverwandt an.

„Also gestern hatten wir ziemlich viel getrunken. Und noch mehr geraucht. Und er hat einen Dackel. So einen wie den hier.“ Er streichelte sanft über Friedis Rücken. „Er hat den Hund den ganzen Abend geärgert. Und wir haben gelacht. Dabei war es nicht lustig. Überhaupt nicht. Ich mag Hunde. Und ich habe auch gelacht. Obwohl ich es gar nicht wollte. Aber wenn man zu viel Gras geraucht hat, lacht man über alles.“ Wieder rollten die Tränen.

Laura räusperte sich. „Ich verstehe. Und dann hat er dem Hund etwas Schlimmes angetan. Richtig?“

„Ja.“ Der Junge nickte. „Er hat eine Weinflasche genommen ... und ... und ... sie kaputt geschlagen ... der Hund hat so geschrien ...“ Weiter kam er nicht, da er heftig würgen musste.

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