Robert Eder - ALIEN TRÄUME
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Kapitel 10
Am nächsten Morgen frühstückten wir relativ spät und während des Frühstücks kam Ildico um mich abzuholen. Den Ring an ihrer Hand bemerkte ich sofort. Die ganze Gruppe begrüßte Ildico mit großem Hallo und Alle gaben ihrer Freude an dem Erfolg Ausdruck. Ildico trank noch einen Kaffee mit uns und dann ging es an das Verabschieden. Der Abschied von Allen verlief sehr herzlich und in bester Stimmung. Bill verstaute meinen Koffer in Ildicos Jeep, ich legte meine Aktentasche auf den Rücksitz und nach einem kräftigen Hupsignal, das nach Stier gekreuzt mit Papagei klang, ging die Fahrt los. Wir fuhren die breite Straße dem Fluss entlang unter Cambridge vorbei und nach einigen Meilen bogen wir vom Fluss weg Richtung Nordwesten ab. Die Straße war schnurgerade, stieg langsam aber stetig an, neben der Straße und der sie begleitenden Reihe von Telefonmasten begannen sich Büsche mit einzelnen Bäumen abzuwechseln. Die Zahl der Bäume vergrößerte sich immer mehr und bald fuhren wir durch relativ dichten Wald, der nur durch wenige Büsche und Wiesenflecken unterbrochen wurde. Durch diese Waldlandschaft fuhren wir etliche Meilen bis die Straße nach einer Abzweigung in Richtung Norden abbog. Nach einigen weiteren Meilen kamen wir durch grasiges Land und gelangten in ein kleines Dorf. Die Ortstafel habe ich übersehen oder gab es keine, so entging mir der Name des Ortes aber er spielt auch keine Rolle. Kurz vor dem Ortsende blieb Ildico an der Mainstreet stehen, hupte, darauf brachte ein dürrer langer Kerl in Latzhosen eine große Schachtel aus dem Geschäft, die er am Rücksitz des Jeeps verstaute. Ildico bezahlte ihm eine Rechnung und meinte damit wären wir wieder für einige Zeit versorgt. An Ende des kleinen Dorfes hielten wir erneut bei einer Tankstelle wo sie den Jeep voll tanken ließ während wir uns Cola in Dosen aus einem Automaten zogen. Während wir an den Kühler des Autos gelehnt die Cola tranken, bemerkte faszinierenden Duft an Ildico und obwohl er viel schwächer als in der Kneipe in Cambridge war so berührte er mich nur umso stärker. Mein Herz begann zu hüpfen und meine Gedanken verwirrten sich, als sie ins Auto stieg tat ich das Gleiche aber bekam die nächsten Meilen nichts von der Umgebung mit. Mein Gehirn wurde die ganze Zeit von den Schmetterlingen die in meinem Bauch tanzten beschäftigt. Zur Besinnung kam ich erst als Ildico die Asphaltstraße verließ, wir auf eine Schotterstraße die durch Wiesen und Waldstücke führte einbogen und sie mich bat den Sicherheitsgurt anzulegen. Ich tat es mechanisch, konnte jetzt jedoch wieder etwas von der reizvollen Umgebung wahrnehmen. Neben der Straße war die Landschaft von Büschen charakterisiert, die mit Bäumen durchmischt waren, dazwischen gab es kleine Wiesenstücke und gelegentlich auch kleine Felder auf denen Mais wuchs. Nach einer halben Stunde sah ich einen kleinen Hügel auf dem im unteren Bereich Büsche standen und der oben einen Nadelwald trug aus dem an der Spitze rundliche Felsblöcke hervorschauten. Von links zog sich eine Reihe von Telefonmasten zum Hügel hin und rechts vom Hügel ging der Weg vorbei um diesen herum. Ildico verlangsamte die Fahrtgeschwindigkeit und als wir den Hügel halb umrundet hatten sah ich ein Holzhaus in der Wiese am Fuße des Hügels. In der Firstlinie dieses Hauses stand ein mächtiger, aus Steinen gemauerter hoher Kamin. Das Dach fiel rechts und links gleichmäßig ab, war aber an der rechten Seite tiefer gezogen über einen an das Haus angebauten Schuppen mit großem Einfahrtstor. Das Holzhäuschen war eingeschossig und hatte jedoch oben einen Balkon, der über die ganze Hausbreite ging. Auf diesen Balkon mündeten zwei Türen, der Balkon hatte ein hölzernes Geländer und war von sechs Holzsäulen getragen. Unter dem Vorsprung dieses Balkons war ein von Brettern gebildeter Vorplatz zu dem zwei Holzstufen hinauf führten. In der Mitte des Erdgeschosses war die etwas verwitterte hölzerne Eingangstüre, rechts und links je ein relativ kleines Fenster. Wir blieben vor dem Einfahrtstor stehen und trugen unsere Sachen auf die hölzerne Veranda unter die den Balkon tragenden Säulen. Ich half Ildico das Einfahrtstor zu öffnen und sie fuhr den Jeep rückwärts hinein und verschloss das Tor wieder von außen. Sie sagte, dass durch die Garage das Haus auch zu betreten wäre, aber ein Haus sollte ein Gast durch die Türe betreten und nicht durch die Garage. Sie öffnete die Türe mit einem Schlüssel, den sie unter der Tür Matte hervorholte und bat mich einzutreten. Anders als in Bayern gab es keinen Vorraum sondern ich stand sofort im Wohnzimmer oder besser gesagt dem Wohn und Koch Raum. Der Boden bestand aus rötlichen dunklen Holzbrettern, mitten im Raum stand ein großes mit Leder bezogenes Sofa. An der rechten Seite waren neben der Türe einige Kleiderhaken an der Holzwand, die hinten eine Türe hatte. Geradeaus war ein mächtiger offener Kamin ganz aus Steinen gemauert und rechts davon zwischen Kamin und Türe stand ein Schaukelstuhl wie man ihn in allen Wildwestfilmen sieht. Hinter dem Schaukelstuhl waren ein Wapitigeweih und eine Winchester Büchse an der Wand. Links neben dem Kamin war Brennholz gestapelt, daneben war ein thekenartiger Tisch mit vier hohen Sesseln. Dahinter sah ich eine Küche mit links in der Ecke einem dieser hohen großen Kühlschränke mit abgerundeten Ecken. Daneben stand ein Elektroherd, ein Schränkchen mit einer steinernen Arbeitsplatte an dessen linker Seite, eine Spüle aus Stahlblech mit einer modernen Einhandarmatur und an der anderen Seite eine Wasserpumpe, wie man sie bei uns nur in Gärten sieht. Während ich diese Betrachtungen anstellte war ich bis zur Theke gegangen und konnte in der Ecke neben der Spüle einen mit Holz zu beheizenden Herd sehen dessen Ofenrohr in einem großen Bogen in den Kamin ging. Vom Kühlschrank bis über die Spüle zogen sich zwei Regalbretter hin auf denen allerlei Töpfe Pfannen und Vorratsdosen, Konserven, sowie Gewürzgläser und einige Flaschen standen. An der linken Wand befand sich auf Höhe des Herdes ein kleines Fenster und in der vorderen Ecke des Raumes stand eine Anrichte aus astigem dunklem Kiefernholz. Neben dem Eingang war ein großer Fernsehapparat und darunter in dem Kästchen auf dem der TV stand sah ich einen Videorecorder, einen kleinen Musiktower und ein Telefon. Ildico bat mich auf dem Sofa vor dem Kamin Platz zu nehmen und stellte Wasser für einen Kaffe auf. Ich streckte mich gemütlich auf dem Sofa aus und genoss das weiche Leder der Polsterung. Eigentlich waren es zwei Sofas die eine gemeinsame gut gepolsterte gemeinsame Rückenlehne hatten. An dem Sofa verspürte ich den Geruch von Leder und eine Spur von Rauch wie er von offenem Feuer kommt, jedoch keine Spur von dem Duft der mich an Ildico faszinierte. Ich nahm an sie hätte sich dieses Parfum erst ganz neu besorgt. Als der Kaffee fertig war füllte sie zwei irdene Becher, stellte sie auf die Theke. Ich erhob mich setze mich mit ihr auf die hohen Stühle, dann tranken wir unseren ersten Kaffee in ihrem Haus. Danach brachten wir mein Gepäck sowie die Kiste mit den Versorgungsgütern ins Haus und räumten die Lebensmittel ein. Danach zeigte mir Ildico den Rest des Hauses. Durch die Türe rechts hinten im Wohnraum, anschließend an die Garderobe neben dem Eingang, kam man in einen kleinen Flur von dem aus eine Wendeltreppe ins Obergeschoss ging. Unten kam man in ein Badezimmer mit Badewanne, Elektroboiler, einem Waschbecken gegenüber der Badewanne und in der Ecke hinten stand ein altmodischer Badeofen, der mit Holz zu beheizen war. Neben dem Badezimmer war ein WC, das ich dankbar besuchte, denn seit unserem Aufbruch hatte ich noch keine Toilette besucht und der Kaffee tat seine Wirkung. Danach nahmen wir gleich mein Gepäck mit in den Oberstock. Die Wendeltreppe mündete in einem Gang der in zwei Zimmer führte die den vorderen Teil des Obergeschosses ausmachten. Die Zimmer waren einfach ausgestattet und hatten an der Mittelwand neben der Türe einen gemeinsamen Kachelofen, der in keinem der Zimmer eine Heizstelle hatte sondern, wie mir Ildico erklärte, vom Küchenofen sowie vom Kamin mit Warmluft versorgt werden konnte, was mit einen eisernen Hebel in der Wand reguliert wurde. An der Außenwand, etwas von der Dachschräge betroffen, stand jeweils ein Bett und neben der Balkontüre stand jeweils ein kleiner Tisch mit einem Sessel. Am Fußende des Bettes in Richtung Balkon war in die Dachschräge jeweils ein Kasten eingebaut. Ich erkannte Ildicos Zimmer nur daran dass die Kastentüre ein wenig offen stand und darin Gewand zu sehen war. Ildicos Zimmer wirkte sonst auch eher unbewohnt, sie erklärte mir, dass sie hier oben nur schlafe und sich sonst immer unten aufhielte. Das Arbeitszimmer mit der Maschine wollte sie mir später zeigen, ich sollte mich erst häuslich einrichten und dann hinunter kommen. Ich packte meine Sachen aus und zog mich um. Obwohl ich jetzt keinen Duft an Ildico wahrgenommen hatte waren meine Gedanken schon wieder unter der Gürtellinie. Oh wie sollte das nur werden? Ich wählte eine Seidenbluse in lichtem Blau aus, streifte sie mir statt dem T-Shirt, das ich auf der Fahrt getragen hatte über. Büstenhalter trug ich schon seit dem Abitur nie mehr, ich glaube meine Figur erlaubt mir das auch. In der Schulzeit brauchte man solche Dinger um sich endlich erwachsen zu fühlen, aber seit ich ein Stück Papier besaß das mit „Reifezeugnis“ begann fühlte ich mich durch diese Dinger nur beengt. Ich zog statt eines Höschens ein Bikini Unterteil an und wählte einen glockigen mittelblauen Faltenrock in Knielänge aus. Dazu zog ich Schuhe mit leicht erhöhten Absätzen an. Nachdem ich die Treppe hinabgestiegen war, fand ich Ildico vor dem Fernsehapparat vor. Sie verfolgte eine lokale Fernsehsendung über landwirtschaftliche Belange wie die Umstellung der landwirtschaftlichen Produktion in dieser Region auf zwei neue Soja und Maissorten. Sie verfolgte diese Sendung konzentriert und machte sich auf einem Block dazu immer wieder Notizen. Als diese landwirtschaftlichen Nachrichten beendet waren und das Programm etwas interessanter zu werden schien schaltete sie den Fernseher aus und schaute mich an. Ich bemerkte Gefallen in ihren Augen und die Seidenbluse zog ihre Blicke an. Irgendwann wischte sie mit der rechten Hand, an der sie den faszinierenden Ring trug über die Stirn und schien ihre Konzentration augenblicklich zu finden. Sie entschuldigte sich für mangelndes Interesse, aber mit dieser Meldung könnten wir in den nächsten Tagen sicher Geld verdienen, denn wie sie meinte wären solche Betriebe und Organisationen mit Umstellungen in der EDV überfordert und sie wolle gerne diesen Job machen, sich aber erst melden wenn die Leute es selbst versucht hätten und Hilfe zu schätzen wüssten. Sie zeigte mir das Arbeitszimmer, das neben dem Wohnraum hinter der Garderobe lag und auch vom Flur neben der Stiege betreten werden konnte. Dort war auch noch eine weitere Türe die in den als Garage dienenden Schuppen führte. In dem Arbeitszimmer befand sich ein kleines Fenster das auf die Vorderseite des Hauses rechts neben dem Eingang blickte. Der Boden bestand aus schön gemaserten Nussbrettern und vor dem Fenster stand ein Arbeitssessel wie er im EDV – Bereich üblich war mit den üblichen fünf Rollen und den vielen Verstellmöglichkeiten sowie der dunkelgrauen Polsterung. An der Wand war ein großer Schreibtisch aus dunklem Nussholtz der sicherlich schon hundert Jahre alt war. Darauf standen ein Desktop, Scanner, Drucker sowie ein Telefonmodem aus der Steinzeit der Computergeschichte, auf das der Telefonhörer noch aufgelegt werden musste und der sonstige übliche EDV Krimskrams, wie CD Brenner und die üblichen externen Laufwerke. An der Wand gegenüber dem Schreibtisch die diesen Raum vom Wohnraum trennte stand ein neues ganz einfaches Regal aus Fichtenbrettern mit etlichen Büchern und diversen Datenträgern. Im untersten Regalfach standen ein elektrischer Heizlüfter und ein transportabler Radiorecorder. Neben den Eingang stand an der Wand ein altes Sofa auf dem zwei Schaffelle und ein Polster lagen. Ildico erklärte mir die Ausrüstung, gab die Diskette die mir so gute Dienste geleistet hatte, die ich ihr zu Beginn der Fahrt zurückgegeben hatte, in eine Box. Die ältere Ausrüstung, wie das Modem sei notwendig, da gerade viele Agrarinstitutionen noch solche Anlagen benützten, deren Modems mit moderneren wie das in ihrem Desktop gar nichts anzufangen wüssten. Sie würde die Bauern heute noch selbst werken lassen und morgen einmal hinein hören wie sie mit den notwendigen Umstellungen zurechtkämen. Konkurrenz sei fast keine bei diesen Jobs zu befürchten, da fast niemand der über so alte Anlagen verfüge sich mit EDV befasse. Wir gingen wieder in den Wohnraum und bereiteten uns einen Salat mit Schafkäse Oliven Tomaten etc. zu, den wir mit großem Vergnügen aßen. Ildicos Augen wanderten während des Essens immer wieder über meinen Körper und sie schien ebenso wie ich irritiert zu sein. Da sie vorher meine Irritation auch taktvoll übersehen hatte, tat ich nun das Selbe. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren wusch sie die Schüssel und die Teller, ich trocknete ab. Darauf bat sie mich mir etwas Sportlicheres, so etwas wie ich auf der Fahrt getragen hatte und unbedingt Sportschuhe anzuziehen, denn sie wolle mir die Umgebung des Hauses zeigen. Kurz darauf hatte ich wieder Jeans an, die geforderten Sportschuhe und trug statt des Shirts einen weiten Pullover. Ildico versperrte das Haus und gab den Schlüssel unter die Tür matte. Dazu erklärte sie mir das machen in dieser Gegend Alle so und früher seien Häuser selbstverständlich nicht versperrt gewesen, aber wegen den Versicherungen müsste man nun zusperren, aber bei jedem Haus sei der Schlüssel unter der Tür damit jemand bei einem Unwetter Schutz fände. Denn auch obwohl es Frühsommer war konnte es auch jetzt jederzeit fürchterliche Unwetter geben. Wir erklommen den Hügel hinter dem Haus auf einem kleinem Pfad, der sich zuerst durch Buschwerk schlängelte, dann durch ein Fichtengehölz und erreichten eine von einigen Reihen Föhren umgrenzte kleine Wiese an deren höchsten Punkt eine Ansammlung von gerundeten Granitfelsen lag, die teilweise mit Moos bewachsen waren. Wir kletterten auf einen der höchsten Felsen und hatten einen herrlichen Rundblick über die Gegend. Beim Hinaufklettern auf diesen alten Granitfelsen gab mir Ildico die Hand und etwas Seltsames ereignete sich in mir. Diesmal war das Gefühl meilenweit vom sexuellen entfernt denn ich verspürte etwa so ein Gefühl wie wenn einen ein Lehrer fragend anschaut nur viel intensiver. Das Gefühl schien auch nicht von Ildico zu kommen sondern mir war es als käme es aus dem Stein. Als sie meine Hand losließ verstummte jedoch dieses seltsame Gefühl. Um festzustellen ob es Ildico verursachte ergriff ich ihre rechte Hand und zeigte auf etwas das sie als Bobs Farm bezeichnete. Irgendwie ergab es sich, dass schließlich meine rechte Hand auch den Ring berührte während sie mir genau zeigte wo Bobs Farm war dabei den Verlauf der Straße dorthin erläuterte. Obwohl unsere Hände und ich also auch mit dem Ring mehrere Minuten Kontakt hatten spürte ich nichts mehr von dem Gefühl das ich hatte. Nach dieser Erklärung streckte sie sich längelang auf den Rücken aus, blickte sinnend in den von kleinen Schäfchenwolken überzogenen lichtblauen Himmel. Dabei erklärte sie dies wäre ihr Lieblingsplatz der ihr viel Kraft gäbe. Diese Steingruppe soll den Indianern, als es hier noch welche gab heilig gewesen sein. Das Haus soll von einem Doktor erbaut worden sein der eine Tochter eines indianischen Medizinmannes geheiratet hatte. Sie wurde daraufhin von ihrem Stamm verstoßen durfte aber mit ihrem Mann da leben, da diese Gegend heilig war und hier nach dem Glauben der Indianer keine Gewalttaten verübt werden konnten. Auch die Weißen waren froh einen Doktor zu haben und ließen ihn obwohl er mit einer Squaw verheiratet war in Ruhe. Sie hätte sich nie von hier wegbegeben und soll angeblich irgendwo am Fuße des Hügels begraben sein. Vier Generationen lang war immer mindestens eines von den Kindern ein Arzt der hier lebte. Die Gegend um den Hügel, sowie auch das Haus, wurden niemals von den Auseinandersetzungen der Indianerkriege erfasst. Nach dem Tod des letzten Arztes besser ausgedrückt war es eine Ärztin gehörte das Haus zu Bobs Farm, wurde aber nie mehr dauernd bewohnt, sondern nur gelegentlich vermietet und sie hätte es von Bobs Großvater vor kurzem gekauft. Während Ildico dies erzählte erstarb der leichte Windhauch, der vorher geherrscht hatte und es trat absolute Windstille ein. Die Sonne stand mittlerweile schon tief, der Felsen war warm und auch ich hatte mich auf den Rücken gelegt um in den Himmel zu starren. In der Nase hatte ich wieder den Duft den ich an Ildico so bewundert hatte aber irgendwie schien er nicht mehr von Ildico zu kommen sondern irgendwoher aus der Gegend oder aus dem Felsen. Die Wirkung war wieder die Selbe wie früher, nämlich dass mir das Hirn in den Bauch rutschte und ich geriet in sexuelle Erregung, doch war diese nicht auf Ildico gerichtet sondern nur eine allgemeine aber dafür umso heftigere Erregung. Statt Ildico hätte jetzt auch Petra an ihrer Stelle liegen können, meine Gefühle wären die Gleichen gewesen. So lag ich da und träumte mit offenen Augen vor mich hin. Ildico lag ebenso wie ich ganz ruhig auch sie schien zu träumen. Als ich an Petra dachte wurden diese Gefühle schwächer und als ich meine Gedanken auf meine Schwester konzentrierte wurden die Gefühle noch schwächer und verschwanden ganz. Dafür hatte ich wieder das Gefühl beobachtet oder gefragt zu werden. Waren es doch irgendwelche Kräfte der alten Indianer die in dem Stein steckten? Als ich dies dachte verschwand das Gefühl wie weggewischt. Ildico seufzte auf und sagt wir müssten nun wieder hinunter gehen. Wortlos kletterten wir den Weg zurück zum Haus und als ich durch die Türe trat hatte ich ein vertrautes Gefühl der Geborgenheit. Ildico nahm Tortillias aus dem Kühlschrank, wärmte sie und wir aßen die warmen Tortillias mit Chilisauce, dazu tranken wir ein Glas leicht gesalzene Tequilla. Nach dem Mahle öffnete Ildico alle Fenster, ebenso die Türe, ließ die etwas kühlere Abendluft in den Raum, dann entfachten wir im Kamin ein kleines Feuer nicht der Wärme sondern der Stimmung wegen. Als das Feuer schön knisternd brannte sahen wir noch kurz der großen roten Sonne beim Untergehen zu schlossen dann Fenster und Türe. Ildico nahm das Bärenfell aus dem Schaukelstuhl und bat mich eine Flasche Wein aus dem Kühlschrank zu holen. Nachdem ich die Flasche geöffnet sowie zwei Gläser besorgt hatte legte ich mich zu Ildico auf das weiche Bärenfell und sie begann von sich zu erzählen.
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