Erik Busch - Das Imkereimuseum von Herzogenaurach und Umgebung

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Das Imkereimuseum von Herzogenaurach und Umgebung: краткое содержание, описание и аннотация

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Dieses Buch zeigt anhand des Museums des Imkervereins Herzogenaurach und Umgebung e.V.
die Tradition der Innovation in der Imkerei.
Die Exponate des Imkereimuseums belegen eindrucksvoll, wie die Imkerei von der regionalen
Innovationskraft und den Fähigkeiten des lokalen Handwerks profitiert.
Durch seine Praxisrelevanz eignet sich das Thema für das frühe Heranführen von Kindern und Jugendlichen an Umweltthemen durch die Ergänzung des stundenplangerechten Unterrichts.
Auch die von den Jugendlichen empfundene Informationslücke über Einzelheiten und Zusammenhänge kann so geschlossen werden.
Das Imkereimuseum ist daher ein Ort, wo es beim genauen Hinschauen für Erwachsene und Kinder viel zu sehen und zu erleben gibt.

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Abbildung 3 Die Bienenzüchter Autor Pieter Bruegel Lizenz public domain - фото 4

Abbildung 3: "Die Bienenzüchter", Autor: Pieter Bruegel, Lizenz: public domain

Bild 5: "Die Bienenzüchter" , Autor: Pieter Bruegel, Lizenz: public domain

2.4 Das Imkerwesen im frühen Mittelalter

In der Zeit von 507 bis 511 erließ der Merowingerkönig Chlodwig I. die Lex Salica (Salisches Gesetz). Darin sind hohe Strafen für den Diebstahl von Bienen und Honig festgelegt. Es gab also schon zu dieser Zeit den Bedarf, eine entsprechende Gesetzgebung rund um die Bienenzucht zu schaffen.

Das älteste und bekannteste westgermanische Volksrecht reicht noch in die vorchristliche Zeit der Franken zurück und spiegelt ihre bäuerliche Kultur wider. (7)

Es lohnt sich, bei diesen Franken, (Salfranken, Mainfranken) nach Belegen zu suchen. Es gibt einen Hinweis auf den § 8 der Lex Salica!

Noch heute darf sich die Biene rühmen, das einzige namentlich im BGB in mehreren Paragraphen erwähnte Tier zu sein (§§ 961-964).

Zwischen 639 und 709 lebte der angelsächsische Kirchenvater Adhelmus. In seinem Werk “ De laudibus virginitatis ” beschreibt er die Bienenkörbe als “ Hütten, die aus zierlichen Ruten zusammengeflochten oder die aus geschälten Rinden zusammengenäht sind. “.

Im Mittelalter waren es zunächst die Klöster, die sich mit der Bienenzucht befassten, nicht zuletzt wegen ihres großen Bedarfs an Kerzenwachs.

Auch in der nicht-klösterlichen Wirtschaft ging man von der Waldimkerei (Zeidlerei) zur Hausbienenhaltung über. (8)

Bienenzucht wurde aber auch in vielen Klosteranlagen betrieben. Der Vorteil lag auf der Hand. Der Bedarf an Bienenwachs konnte so direkt gedeckt werden, zumindest zum Teil.

"... aber man überläßt diese nützlichen Thierchen mehr ihrem Schicksale, als daß man die in diesen Gegenden beobachtete Verfahrungsart Bienenpflege nennen könnte. Welche Ausbeute kann nun zu hoffen seyn!

Da Bamberg als ein Katholischer Staat bey seinen vielen Religionsgeprängen eine unbeschreibliche Menge Wachses verbraucht, das schier ganz vom Auslande bezogen wird; so sollte von Staats wegen auf die bessere Pflege derselben und auf die Verbreitung dieses Zweiges ländlicher Industrie das sorgfältigste Augenmerk gerichtet werden.

Würde der Landsmann über den großen Nutzen der Bienenpflege für die Landwirthschaft hinlänglich belehrt, und das Vorurtheil entkräftet werden, daß das Bienenhalten mehr ein Glücksspiel, als eine eigentliche Erwerbsart sey, so würde die Absicht des Staates gewiß bald erreicht, und einem Staatsbedürfnis auf die dem Ganzen wohlthätigste Art abgeholfen seyn.

Verbände man hiermit noch aufmunternde Auszeichnung der fleißigen Bienenwirthe, so würde sich der Bambergische Landmann mit eben dem Enthusiasmus auf die Pflege derselben verlegen, als auf den Anbau des Hopfens, wo es eine ausgemachte Sache ist, daß nicht leicht ein Capital angelegt werden könne, welches sich so leicht verinteressire, als bey einer wohleingerichteten Bienenzucht, indem langjährige Erfahrungen beobachtender Bienenwirthe sattsam bestätigen, daß in einer solchen 25 gute Stöcke jährlich 100 bis 200 Gulden abwerfen.

Vor allem aber wäre es nothwendig, statt der elenden, einfachen Strohkörbe die sogenannten Magazinstöcke im Lande allgemeiner zu verbreiten, und das Haidekraut nebst anderen Bienenkräutern häufiger anzupflanzen.

Die letztere Unternehmung wäre ein würdiger Gegenstand der Beschäftigungen der niedergesetzten Landescultur-Commission, und ihre Ausführung bey der Urbarmachung öder Plätze eine leicht durchzusetzende Sache." (9)

Um 800 erließ Karl der Große (742 – 814 n. Chr., römischer Kaiser und König der Franken) Gesetze zur Förderung der Bienenhaltung. Auf jedem kaiserlichen Landgut mussten zum Beispiel Bienen gehalten und von einem ausgebildeten Imker betreut werden.

Die langobardische Sprache gehörte mit dem Bairischen und dem Schwäbischen zu den oberdeutschen Mundarten.

Das bairische Volksrecht stammt aus dem 8. Jahrhundert (Lex Baiuvariorum), benutzt aber auch westgotisches und langobardisches Recht älterer Zeit.

Hierzu finden wir eine Ergänzung:

"Die Lex Bajuvwariorum, deren überlieferte Fassung aus dem

8. Jahrhundert stammt, geht auf einen merowingischen Grundstock aus der Zeit um 630 zurück.

Es werden Rutenstülper im Kapitel über das Schwarmfangrecht erwähnt. Hier wird von der Möglichkeit gesprochen, daß ein Bienenschwarm seinem Besitzer entfliegt und in eines anderen Wäldchen einen Baum befällt, oder daß er in einem sich niederläßt, wie sie zum Bienenfang aufgestellt werden. …

Wenn der Bienenbehälter aus Holz besteht, soll man dreimal auf die Erde stoßen, wenn er aus Rinde, Kork oder Flechtwerk gemacht ist, werde der Behälter dreimal mit der Faust geschlagen und nicht öfters. Die Bienen, die man so austreibt, sollen sein sein, und die bleiben, sollen dem gehören, dem der Behälter gehört." (10)

Um 1000 berichtet Thietmar von Merseburg bereits von dem Beruf eines Imkers (“ magister apium ”). (8)

Es entwickelte sich neben der Hausbienenzucht auch die Waldbienenzucht, das so genannte Zeidelwesen (Ursprung altdeutsch „ zeideln “ = Honig schneiden).

Das Zeidelwesen oder die Waldbienenpflege ist eine Sonderform der Waldbienenwirtschaft; sie bestand darin, dass der Zeidler lebende Waldbäume unterhalb des Wipfels aushöhlte und die so gewonnene Bienenwohnung (Beute) mit einem Brett verschloss, während eine kleine Öffnung als Flugloch diente.

Diese Baumbienenwohnungen besetzten schwärmende Bienen oder der Zeidler brachte selbst einen Schwarm hinein und versah die Beute mit seinem Zeichen. Diese Zeichen bedeuteten einen besonderen Schutz. (10)

2.5 Das Zeidlerwesen in Herzogenaurach und Umgebung

Die abgebildete Urkunde ( Abbildung 4: Schenkungsurkunde) aus dem Jahr 1002 ist für Herzogenaurach und seine Imker von besonderem Interesse.

Es ist eine Schenkungsurkunde König Heinrich II., in der er der dem Bischof Heinrich von Würzburg gehörenden Kirche Johannes des Täufers die Abtei Forchheim, die Orte Erlangen und Eggolsheim mit Zubehör schenkt.

In dieser Urkunde erscheinen die Worte "pertinens at Uraha" (angrenzend an Uraha) und es wird eine auf Zeidelweiden betriebene Waldbienenpflege erwähnt. "aqumque pascius pue vulgo dicuntur (die genannt werden) cidaluueidis" (Bienenweiden) (10)

Das Wort "cidaluueidis" befindet sich im Abbildung 4in der 7. Zeile links.

Abbildung 4 Schenkungsurkunde Den Namen Zeidler selbst fand ich in - фото 5

Abbildung 4: Schenkungsurkunde

Den Namen ‚Zeidler‘ selbst fand ich in nürnbergischen Urkunden zum ersten Male in einer Forst- und Jagdpolizeiordnung von 1250 erwähnt. “ (11)

Es dauerte bis zum 14. Jahrhundert bis in Bayern die Zunft der Zeidler entstand. In ihr schlossen sich die Bienenhalter zusammen, um ihre Interessen besser vertreten zu können. Das Ansehen war aufgrund der beliebten Waren Honig und Bienenwachs sehr hoch. Es gelang ihnen, zahlreiche Privilegien zu erlangen. (7)

Ferner geschieht der Zeidler Erwähnung in einer Urkunde Kaiser Heinrich des VII. Von 1310, Ludwig, des Baiern von 1331, Karl des IV. Von 1347, bis der letztgenannte Kaiser ihre Previlegien und Pflichten 1350 in der öfters angeführten Verordnung genau fixiert. “ (11)

Im Jahr 1346 finden wir in Herzogenaurach den bisher ältesten Beleg für das Wort Bienenstock. Ein Beamter Konrad besaß in den genannten drei Wäldern "13 vasa apum et in oppido predicto (=Stadt Herzogenaurach) 12 vasa dicta pinstock" . In den Forsten des Nordgaues entstand am Rand der Wälder um 1040 das Königsgut "zu dem steinernen, felsigen Berg". Nürnberg! (10)

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