Günther Dümler - Mords-Therapie

Здесь есть возможность читать онлайн «Günther Dümler - Mords-Therapie» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mords-Therapie: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mords-Therapie»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Inmitten der alljährlichen Adventsvorbereitungen, also zum denkbar falschesten Zeitpunkt trifft es Peter Kleinlein wie ein Stich mitten ins Herz. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel ereilt ihn ein Herzinfarkt. Ein leichter zwar, aber ein Infarkt ist ein Infarkt, wird der Stationsarzt nicht müde zu erklären und es bliebe immer ein gewisses Defizit zurück an dem es zu arbeiten gelte. Um seine körperliche Leistungsfähigkeit zurück zu gewinnen, tritt der Röthenbacher Hobbydetektiv eine dreiwöchige Rehamaßnahme an, im ZFARM, dem Zentrum für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen in Nürnberg.
Er trifft auf eine bunt gemischte Gesellschaft von Leidensgenossen und -genossinnen, mit denen er bald eine illustre Zweckgemeinschaft auf dem Weg zurück in die Normalität bildet. Doch dann stolpert er unerwartet über eine strangulierte Leiche und die Zeit der friedlichen Rekonvaleszenz und der aktiven Erholung ist schlagartig vorbei. Anstelle von komplizierten Krankengeschichten rücken die abenteuerlichsten Theorien über Tathergang und Täter in den Mittelpunkt der bisher so harmlosen Patientengespräche. Der Tote ist ganz sicher kein Opfer eines bedauerlichen gesundheitlichen Rückfalls geworden, wie ein kurzer Blick auf den blutunterlaufenen Hals des Toten beweist.
Peters Spürnase nimmt unweigerlich Witterung auf. Und was ihm seine geschärften Sinne unzweifelhaft vermitteln ist der Geruch von Lüge und Täuschung. Selbstverständlich kann Peter gar nicht anders als sich einzumischen, denn wie nicht anders zu erwarten, können die kruden Theorien von Hauptkommissar Erwin Schindler und seinem Assistenten Heinz Havranek den Hobbydetektiv keinesfalls überzeugen.

Mords-Therapie — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mords-Therapie», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Der Haupteingang ist ab 21.00 Uhr geschlossen.

Bitte benützen sie den Eingang über die Notaufnahme.

So stand es auf dem Schild zu lesen, das an der gläsernen Eingangstür angebracht war. Soweit, so gut, aber wohin musste man sich nun wenden? Die Kleinleins waren nun mal keine Nürnberger, sondern stammten aus dem kleinen Örtchen Röthenbach, das etwas mehr als eine halbe Fahrstunde von der Großstadt entfernt liegt und sie hatten daher auch noch nie das Nürnberger Klinikum besucht, weder als Patient, noch als Besucher. Peter fiel das Atmen von Minute zu Minute schwerer. Zu allem Überfluss stellte sich auch noch ein beängstigendes Stechen in der linken Lungenhälfte ein. Dennoch schafften sie es, im Dunklen den Fußweg zu finden, der zu dem ein Stockwerk tiefer gelegenen Eingang der Notaufnahme führt.

Sofort wurden sie von einer jungen Dame, welche eine warme Strickweste über der Schwesternkleidung trug, an der Rezeption in Empfang genommen. Sie wirkte müde und erschöpft. Ihre Schicht hatte wohl schon viele Stunden gedauert und neigte sich hoffentlich bald dem Ende zu. Peters Personalien wurden aufgenommen. Er hatte aufgrund der Atemnot und der mittlerweile immer stärker werdenden Schmerzen große Mühe zu sprechen. Die Daten seines Versichertenkärtchens, das er glücklicherweise immer in seinem Geldbeutel mit sich führte, wurden erfasst. Danach ging alles ganz schnell. Er wurde in einen Raum geführt, wo er sich auf einer Liege lang austrecken sollte. Seine Schuhe und seine warme Jacke wurden in einen großen Plastikbeutel gepackt und am Fußende der Liege deponiert. In seine linke Ellenbogenbeuge wurde eine Nadel gestochen und befestigt. Das geschah alles ganz unaufgeregt und nach einem tausendfach erprobten Ritual.

Die Marga musste derweil in sichtlicher Sorge zurück bleiben. Von nun ab überschlugen sich die Ereignisse. Kurze Zeit nach einer Blutentnahme betrat ein grün gewandeter Arzt den Raum, Peter tippte auf eine Herkunft irgendwo aus Asien. Indien oder Pakistan vielleicht. Er teilte Peter mit, dass es sich wohl um einen, wenn auch leichten Herzinfarkt handeln würde. Diese Nachricht traf den Patienten wie ein heimtückischer Überfall aus dem Hinterhalt, wie ein Hieb den man nicht kommen sah und gegen den man keinerlei Abwehrmöglichkeit hatte. Als notorischer Optimist hatte er sich auf der Fahrt ins Krankenhaus die beruhigende Theorie zurechtgelegt, der zufolge sich wohl infolge der wilden Tanzerei ein Wirbel verklemmt hätte, ein Problem, das der Doktor mit einer harmlosen Spritze schnell und problemlos erledigen könnte. An einen Herzinfarkt hatte er nicht im Entferntesten gedacht.

<>

Die Marga saß derweil im Warteraum der Notaufnahme und rutschte unruhig und nervös auf der unbequemen Bank hin und her. Jetzt war ihr Ehemann schon seit weit mehr als einer Stunde in den Behandlungsräumen verschwunden und sie hatte noch immer keine Nachricht darüber, wie es ihm ging und was eigentlich Sache war. Eine ganze Stunde! War denn kein Arzt verfügbar? Oder war es am Ende sogar so ernst, dass die Behandlung aufgrund der Schwere des Falls so lange dauern musste? Die Ungewissheit machte ihr sehr zu schaffen. Alle möglichen und mit zunehmender Wartezeit auch unmöglichen Vorstellungen schossen durch ihr Gehirn. Er wird doch nicht … Um Gottes Willen! Nein, dann hätte sie doch erst recht schon Bescheid bekommen. Nein, es würde sicherlich nichts Schlimmes sein. Das durfte es auch gar nicht. Sie brauchte ihren Peter doch noch länger.

<>

Der wurde inzwischen mit Medikamenten versorgt. Zu allererst hatte man ihm etwas gegen seine Schmerzen gegeben und nach gesicherter Diagnose auch blutverdünnende Mittel. Nachdem die akute Gefahr offenbar beseitigt war und nach Abschluss der Notfallmaßnahmen wurde er auf ein Zimmer gebracht, wo er erstmals wieder mit seiner Marga sprechen konnte. Sie hatte sich natürlich immense Sorgen gemacht, die mit jeder Minute, die sie ohne Information im Wartezimmer der Notaufnahme verbracht hatte, noch an Stärke zugenommen hatten. Auch noch jetzt war sie völlig aus dem Häuschen, ganz im Gegensatz zu Peter, der erstaunlich ruhig wirkte. Er befand sich offenbar in einem gewissen Schockzustand. Ein Schutzmechanismus des Unterbewusstseins verhinderte anscheinend, dass er die volle Tragweite der niederschmetternden Nachricht erkannte und sorgte dafür, dass er sich in seinen Gedanken ausschließlich mit den organisatorischen Konsequenzen seines Zustandes beschäftigte. Was würde die Marga jetzt ohne ihn anfangen? Seltsamerweise machte er sich Sorgen um den Weihnachtsschmuck, die Dekoration des Hauses, die noch nicht einmal halbwegs fertiggestellt war. Und dabei war das Kleinleinsche Anwesen doch immer eines der am schönsten geschmückten im ganzen Ort. Wer sollte jetzt den schweren Nikolaus mitsamt seinem Rentierschlitten auf das Vordach stemmen und befestigen? Wusste die Marga eigentlich wie man, wie man … Über all diesen Nebensächlichkeiten fielen ihm die Augen zu und er dämmerte kurzzeitig weg.

Als er wieder erwachte, hatte sich die Marga erstaunlich verändert. Erst nach einigen Sekunden, die er brauchte um richtig wach zu werden, erkannte er, dass anstelle Margas jetzt eine Ärztin an seinem Bett stand, die ihm verkündete, dass in den nächsten Stunden der Herr Professor eine Herzkatheteruntersuchung bei ihm durchführen würde. Danach würde man weitersehen. Er musste eine ganze Menge Informationsmaterial lesen, von dessen Inhalt er das meiste schon wieder vergessen hatte, als er sein Einverständnis zu dem Eingriff und seinen möglichen Konsequenzen am Ende per Unterschrift auf dem Formblatt erklärte. Ging ja auch gar nicht anders.

Eine Schwester holte ihn samt seinem fahrbaren Bett ab und schob ihn durch ein Labyrinth von Gängen, deren Flügeltüren sich wie von Geisterhand vor ihm öffneten. Schon bald hatte er die Übersicht verloren. Am Ende landete er in einem Operationsraum, der ihn eher an einen Kinosaal als ein Krankenhaus erinnerte und ihm wurde mit einem Schlag klar, warum die Engländer in diesem Fall von einem „Operating Theatre“ sprechen. Monitore überall, eine ganze Wand war vollgepackt damit, über ihm an der Decke hing ein riesiger Apparat, gleich einer metallenen Krake, mit an den Enden der Fangarme befestigten hochkomplizierten medizinischen Geräten, die sich, sobald der Professor mit der Katheteruntersuchung begonnen hatte, im Wechsel von ihn weg und dann erneut auf seine Brust zubewegten. Auf einem der Monitore konnte man nun Peters Brustkorb erkennen, das heißt er konnte es erst, als ihm der Professor die Abbildungen erklärte. Da gab es einen dunklen Fleck, der sein Herz darstellte und in unmittelbarer Umgebung zwei dicke, ebenfalls dunkle Linien von etwa einem halben Zentimeter Durchmesser, dazwischen ein dünner Strich der in etwa die Stärke einer Paketschnur aufwies.

„Sehen sie, Herr Kleinlein“, erklärte der offenbar gut aufgelegte Professor, „das sind die Arterien, die ihr Herz mit Blut versorgen und das da in der Mitte, das ist unser Problem, das ihnen aktuell so zu schaffen macht. Die sollte genauso dick dargestellt werden wie die beiden anderen, ist sie aber nicht, weil sie nahezu völlig verstopft ist. Ich werde ihnen jetzt einen sogenannten Stent einsetzen, der die Ader wieder aufdehnt und voll funktionsfähig macht. Danach sind sie wieder fast wie neu.“

Die sympathische und vor allen völlig entspannte Stimme des Arztes verfehlte ihre Wirkung auf Peter nicht. Er war sich in diesem Moment völlig sicher, dass nun alles wieder ins Lot kommen und er bald wieder ganz hergestellt sein würde. Dass er als Kassenpatient vom Professor persönlich operiert wurde oder war das technisch gesehen gar keine richtige Operation, er wurde ja nicht einmal aufgeschnitten, das verwunderte ihn schon. Später erfuhr er, dass der Professor ohnehin zur Sonntagsvisite im Hause war und man die Gelegenheit genutzt hatte, ihn, Peter Kleinlein, so schnell wie möglich zu versorgen. Der ganze Vorgang dauerte nicht sehr lange, obwohl Peter beim besten Willen keine verlässliche Angabe über die Dauer des Eingriffs hätte machen können. Irgendwie hatte ihn der ganze Vorfall so sehr aus seiner Routine gerissen, dass sein Zeitgefühl doch sehr gelitten hatte. Als der dünne Schlauch, den man ihm auf Hüfthöhe in die Arterie geschoben hatte, wieder entfernt war, zeigte ihm der Professor gut gelaunt ein neues Bild seines „reparierten“ Herzens auf dem Monitor.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mords-Therapie»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mords-Therapie» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Günther Dümler - Mords-Krach
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Kerle
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Urlaub
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Brand
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Zinken
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Wut
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Zirkus
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Fasching
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Schuss
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Brocken
Günther Dümler
Günther Dümler - Mords-Schuld
Günther Dümler
Отзывы о книге «Mords-Therapie»

Обсуждение, отзывы о книге «Mords-Therapie» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x