Carolin Frohmader - Die Zeitlinie

Здесь есть возможность читать онлайн «Carolin Frohmader - Die Zeitlinie» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Zeitlinie: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Zeitlinie»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Kölner Medizinstudent Linus reist ungeplant 392 Jahre zurück in die Vergangenheit um sich der Herausforderung zu stellen, die sein Leben verändert. Oder zerstört. Ein rasantes Abenteuer in eine unbekannte Zeit. Und die Erkenntnis, dass nichts jemals so ist, wie es scheint.
Schonmal eine Zeitmaschine geerbt? Ohne zu wissen, was das eigentlich bedeutet, ist das erst der Beginn einer abenteuerlichen Reise in ein fremdes Leben, spannend und gefährlich, denn nicht nur Freund und Feind, auch eine unerwartete Liebe sind die Wegbegleiter.
Und wenn das noch nicht genügt, bleibt die Frage, ob man als Zeitreisender die richtige Entscheidung getroffen hat. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.

Die Zeitlinie — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Zeitlinie», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Pit hob sofort resignierend die Hände, als wolle er sich ergeben. Danach ließ er sie auf den Tisch sinken. «Ich will mir das auch nicht vorstellen, ok? Aber ich hab ihm irgendwie geglaubt.»

«Er war alt Pit. Es kommt vor, dass Menschen kurz vor ihrem Tod, sich an längst vergangene Dinge erinnern können. Das muss ja nicht zwangsläufig was körperliches gewesen sein.» Ich schnappte nach Luft. «Vielleicht hat sie ihm mal Kekse gebacken!?» Okay. Das würde ich mir selbst wahrscheinlich auch nicht abkaufen, doch mir hatte sich immer noch nicht erschlossen worauf Pit überhaupt hinaus wollte. Meine Augenlider machten sich mittlerweile ziemlich schwer.

«Kekse?» krächzte Pit und mir blieb nicht weiter als die Schultern zu heben.

«Übrigens hat Dir niemand was gesagt, weil deine Mutti der Meinung war, dass Du zu viel arbeitest und keine Familie brauchst die Dich ständig anruft. Sie würden sich aber trotzdem freuen, wenn Du morgen da aufschlagen würdest. Omi an erster Stelle.» Pit grinste über das ganze Gesicht und natürlich hatte er recht. Was aber auch bedeutete, dass ich vorher eine Nacht durchschlafen konnte. Mein Blick fiel auf die heimelige grüne Couch am anderen Ende des Raumes. Sie war zwar nicht ausziehbar, aber die gemütlichste auf der ich je schlafen durfte und sie war früher schon öfters von mir bezogen worden. An sich konnte ich es kaum erwarten.

«Da wäre aber vielleicht noch was.» Pit flüsterte wieder. «Ja, ich weiß, der alte Dernbach war alt. Das hatten wir schon, aber er hat noch mehr gesagt. Ok, er hat mehr gelallt, aber dabei war er ziemlich deutlich. Was auch schon komisch war, also wieder...» Pit wiederholte die kreisende Bewegung mit dem Zeigefinder neben seinem Kopf. «Denn er roch gar nicht nach Alk. Kein bisschen. Höchstens etwas muffig.»

Mit etwas Mühe verkniff ich es mir herzhaft zu gähnen und reckte meine Arme in die Höhe.

«Komm zum Punkt, Pit», raunte ich.

«Ja, ja gut. Er hat gelallt, dass alles mal ein Ende hat. Und, dass man auch nicht ewig lebt, selbst wenn man nicht krank ist.» sagte Pit in gedämpften Ton und rutschte auf seinem Stuhl herum.

«War er also doch krank? Was hatte er denn?»

«Nein. Nicht krank. Nicht er .» Pit lehnte sich zu mir über den Tisch. «Er behauptete, dass Omi krank ist und dass sie bald sterben muss.»

Ich starrte ihn an und war wieder hellwach.

«Vielleicht nehm' ich doch ein Bier.»

Kapitel 2

Selig sind die Unwissenden

Geschäftiges Treiben und Stimmen hörte ich aus der Backstube und dem Verkaufsraum während ich die Schnürsenkel meiner Turnschuhe verknotete. Ich saß oben auf einem Küchenstuhl und lauschte nach unten.

Die Sonne drängte sich durch die dicken Vorhänge in der Küche. Als ich sie zurück zog, kniff ich geblendet die Augen zu, denn das grelle Sonnenlicht war um ein vielfaches heller, als ich erwartet hatte. Meine müden Augen gewöhnten sich nur langsam daran.

Das Dutzend Bierflaschen auf der Küchenzeile ließen mich vermuten, dass Pit nun wusste, warum ich hergekommen war. Weil die letzten Wochen ein reiner Spießrutenlauf gewesen war. Weil mich meine Freundin schlichtweg abserviert hatte und mir vor lauter Müdigkeit oft die Augen zu fielen. Die Frustration darüber, wie sehr sich mein Leben zum negativen verändert hatte und wie wenig ich scheinbar ausrichten konnte um das Gegenteil herbei zu führen, ärgerten mich mehr als ich zugeben wollte. Aber ich war nicht allein auf der Welt mit Problemen.

Bevor ich eingeschlafen war, hatte mich noch Pits Sorge über seine nahe Zukunft und die Backstube beschäftigt. Die Hiobsbotschaft über den baldigen Tod meiner Großmutter und somit auch Pits, hatte ich relativ schnell als nicht ernstzunehmendes Geschwätz eines alten Mannes abgetan. Natürlich ist niemand vor einem plötzlichen Tod gefeit, erst recht nicht nach einem langen und erfüllten Leben. Allerdings hatte ich enorme Zweifel an der Glaubwürdigkeit solcher Voraussagen. Der Mediziner in mir betrachtete das etwas nüchterner. Meine Großmutter war stets gesund und kräftig gewesen und nichts hatte darauf hingedeutet, dass sich die sobald ändern sollte.

Die Nacht hatte ich tatsächlich ohne Unterbrechung im Tiefschlaf auf meiner grünen Couch verbracht. Wie schön durchschlafen sein kann, weiß man erst zu schätzen, wenn man sonst nachts arbeitet, lernt oder schlaflos an die Zimmerdecke starrt.

Das T-Shirt vom Vortag stopfte ich noch meine Reisetasche und kickte sie unter die Couch, eh ich die Treppe zur Backstube hinunter lief. Der Verkaufsraum war gerade leer und Pit zog ein Blech dampfender, goldbrauner Croissants aus dem Ofen. Die Wolke traf mich wie ein Schlag.

«Wow, ich hatte ganz vergessen...!», murmelte ich zu mir selbst, doch Pit schien mich bereits vorher gehört zu haben.

«Moin, Moin. Kannst gleich welche haben», rief Pit mir über die Schulter zu.

«Morgen! Später. Gern. Ich geh erst mal rüber.» sagte ich und nickte zur Tür.

«Alles klar, bis später.» rief Pit zurück, drehte sich aber nicht mehr um.

Draußen schien es noch viel heller zu sein, als ich drinnen vermutet hatte. Keine einzige Wolke war mehr am Himmel und die Sonne strahlte noch einmal mit voller Kraft vom stahlblauem Himmel.

Die beiden Straßen zu meinem Elternhaus ging ich zu Fuß und ließ den Scirocco gegenüber der Backstube stehen. Es war erschreckend wie wenig sich seit meiner Kindheit dort geändert hatte. Der unaufdringlich lilafarbene Lavendel, von Frau Krämer wuchs immer noch ungehindert über ihre Grundstücksgrenze auf den Bürgersteig. Ihre Nachbarin und wohl eine waschechte Erbsenzählerin, Frau Hambücken, hatte jahrelang jeden Herbst den überwachsenden Lavendel moniert und bestand darauf, dass die Büsche zurück geschnitten wurden. Als Pit und ich etwa acht Jahre alt waren, fanden wir hinter dem Haus meiner Eltern ein totes Eichhörnchen und fanden, dass es begraben werden musste. Allerdings bestattet wir es nicht im eigenen Garten, sondern wir suchten uns Frau Krämers Lavendel als Grabstätte aus. Sie kreischte hysterisches, als sie das halb verrottete Nagetier fand und warum auch immer, verdächtigte sie wohl Frau Hambücken, ihr das tote Tier untergeschoben zu haben. Diese bestreitet das noch heute.

Weiter die Straße entlang, am Grundstück der Familie Gerbhoff vorbei, erinnerte ich mich an die schönen Grillabende die wir dort verbracht hatten. Die Rauchschwaden gefüllt mir dem Duft von Würstchen, Koteletts und einigem an Gemüse. Bis in die tiefsten Sommernächte hinein in denen es spät Abends noch Toffifee in Blätterteig vom Grill gegeben hatte. Die Gerbhoffs hatten zwei Kinder, damals etwa in meinem Alter. Die Zweieiigen Zwillinge Hanna und Yannik. Soweit ich wusste, hatten beide das Dorf kurz nach mir verlassen. Hannah ging nur nach Koblenz um Pferdewirtin zu lernen, während Yannik sich in die Hauptstadt Berlin verguckt hatte. Oder in die Straßenmusikerin Jojo. Das konnte niemand so genau wissen. Jedoch genau wusste ich, dass der vierte Stein von rechts, der oben auf der Steinmauer lag, noch immer lose war. Er hatte sich vor etwa 15 Jahren aus dem Zement befreit und lag dennoch an der selben Stelle. Verblüffend wie man sich an solche Banalitäten erinnern kann. Natürlich kam ich nicht umhin daran zu wackeln und mich von der Richtigkeit meiner Erinnerung zu überzeugen.

Als ich um die perfekt getrimmte, grüne Hecke an der Straßenecke bog, die zum Grundstück des Ehepaars Heiner gehörte, konnte ich den grünen Landrover meines Vaters bereits in der Einfahrt stehen sehen. Zuvor hatte ich die leise Befürchtung, dass Frau Heiner, in ihrem weißen Klappstuhl mittig auf dem leicht erhöhten Rasen sitzen würde, von wo aus man einen fantastischen Blick über die Straße hatte. An diesem Tag tat sie es nicht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Zeitlinie»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Zeitlinie» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Zeitlinie»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Zeitlinie» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x