Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Vor Betreten des Schulhofs richtete der Sheriff ihr Gesicht in einem kleinen Taschenspiegel. Dann ging sie, ohne sich aufzuhalten, zu ihrem Klassenraum. Feodora sah, welche Blicke die sechzehn- bis achtzehnjährigen Mädchen dem Sheriff zuwarfen. Mary-Rose schien sie zu ignorieren. Feodora mußte zugeben, daß die Haltung der Dreizehnjährigen bewundernswert war.

Als Feodora den Klassenraum betrat, saßen alle schon auf ihren Plätzen. 22 Kinder und eine junge Frau standen auf, begrüßten ihre Rektorin artig und setzten sich wieder. Die junge Frau hatte ihren Waffenladen sogar an den kleinen Haken für die Schultaschen gehängt, die an den Bänken angebracht waren. Die Mathematikstunde verlief wie gewohnt, nur daß der Sheriff ungewöhnlich still war. Sie schrieb mit, versuchte – wie gewöhnlich – ihr Haar zu bändigen, das ihr ständig ins Gesicht fiel, und in dem sich heute auch noch ihre Ohrclips verhedderten. Irgendwann gab sie es auf, verschob die Klärung offensichtlich bis nach dem Unterricht.

Als der Unterricht zu Ende war, ging die Rektorin auf den Sheriff zu, hielt sie zurück.

„Was ist los mit Dir?“fragte Feodora, lehnte sich bequem an eine der Bänke.„Alles in Ordnung?“

Der Sheriff setzte sich wieder, enthedderte die Ohrclips.

„Was soll schon sein, Tante Feodora,“brummte sie.„Hab‘ einen Mann erschossen. Völlig normal für 'nen Sheriff.“Sie blickte auf.„Oder?“

„Du bist aber kein normaler Sheriff,“erinnerte Feodora.

„Vielleicht,“gab die Dreizehnjährige zu, nachdem sie Haare und Schmuck in Ordnung gebracht hatte.

„Wenn Du sie zusammenbindest, kommt das Geglitzer besser zur Geltung,“riet Feodora.„Aber die Mädchen reden ja jetzt schon.“

„Sollen sie doch,“brummte Mary-Rose jetzt noch mürrischer.„Deren Probleme möchte ich haben, und die Einkünfte von Onkel Julius.“

Feodora mußte lächeln.

„Ich meine ja nur, daß Du vielleicht einen anstatt zwei Zoll Schminke aufträgst und etwas flachere Schuhe nimmst.“

„Brauche im Moment zwei Zoll, um mich zu verstecken,“grinste Mary-Rose jetzt schief.

Feodora verstand.

„Du kannst immer kommen, wenn Du willst,“bot sie an.

„Danke.“

Die Kinder kamen wieder, und der Unterricht ging mit Englisch weiter.

In der großen Pause scharten sich die Jungs um Mary-Rose, die sich die Ablenkung gefallen ließ. Sie lächelte, wenn ihr einer der Jungs etwas von seinem Sandwich abgab, sie aus seiner Flasche trinken ließ, um dann schnell hinterher etwas vom klebengebliebenen Lippenstift zu erhaschen. Feodora lächelte, bis sie die Blicke der älteren Mädchen sah.

Nacht auf dem Viehtreck. Die vierte seit der Abreise. Kinder und Lehrer saßen an mehreren Lagerfeuern, jedes für eine andere Sprache. An einem Lagerfeuer saß ein Lehrer mit den Cowboys, die noch Lesen und Schreiben lernen mußten. Ein paar der älteren Schüler bewachten mit den Hunden die Herde. Gegen zehn Uhr abends legten sich alle bis auf die Wachen schlafen.

Jack Alder erwachte, weil sich seine Arme und Beine seltsam anfühlten. Er hatte wie ein Stein geschlafen, und jetzt … war er unbeweglich, allerdings durch Fesseln. Er öffnete die Augen, legte sich auf die Seite.

„Hey, Du,“blökte eine rauhe Stimme.„Bleib ganz ruhig liegen!“

Jack sah den Sprecher an. Kein sonderlich intelligentes Gesicht, fand er, aber das konnte täuschen. Ein Blick in die Runde sagte ihm, daß alle gefesselt waren. Wie war das möglich?

Der Mann, der bis jetzt mit dem Rücken zu Jack gesessen hatte, drehte sich um.

„Da staunst Du, Jack Alder,“lachte er.„Na, erinnerst Du Dich?“

Jack mußte eine Weile in seinem Gedächtnis kramen, dann … .

„Richtig, Sir,“bemerkte der andere.„Dodge City vor sechs Jahren. Gehörtest zu den Arschlöchern von Geschworenen, die mich schuldig gesprochen haben.“

„Hatten wir Dich nicht zu zwanzig Jahren verurteilt?“fragte Jack.

Der andere zuckte mit den Schultern:„Mit guten Freunden ist ein Ausbruch immer drin.“

„Hab‘ ich ein Glück,“stöhnte Jack. Die drei Kerle lachten.

„Was mußtest Du ihn auch verurteilen?“fragte Mike bissig.„Und dann nicht 'mal aufhängen!“

Die Kerle lachten noch mehr.

„Du hast es ja nie bis zum Geschworenen geschafft,“spielte Jack mit. Irgendeinen Grund würde sein Bruder schon haben.

„Ist doch süß,“lachte der Entflohene.„Eine rührende …“

Weiter kam er nicht, denn aus dem Gebüsch hinter ihnen kam eine schattenhafte Gestalt hervor, zog ein Schwert und zog durch. Drei Köpfe fielen zu Füßen ihrer Besitzer, bevor die umfielen.

„Skalpieren geht aber anders,“kommentierte Jack leise, als Yukiko ihn losschnitt.

„So skalpieren wir in Japan,“entgegnete sie.

„Hätte sich verhindern lassen, wenn der gleich aufgehängt worden wäre,“meinte Mike.

„Wie ist das überhaupt passiert?“fragte Jack seine Schülerin.

„Ich hatte mich zum Austreten hinter ein Gebüsch zurückgezogen, als diese Männer sich leise näherten, jedem erst ein Tuch vor den Mund hielten und ihn dann fesselten,“erklärte Yukiko.„Ich hielt mich versteckt, beseitigte zuerst die zwei Männer bei der Herde und dann diese drei.“

„Die Herde ist unbewacht?“

„Nein. Eine Wache war schon erwacht, und ich habe sie befreit.“Der Ton des Mädchens klang ruhig und überlegt. Jack fragte sich, ob hinter der glatten Stirn das gleiche vorging wie bei Mary-Rose letztes Jahr.

„Woher hattest Du Dein Schwert?“

„Eine Samurai trennt sich nie von ihren Schwertern,“erklärte die Japanerin,„aber jetzt muß ich Sie, Alder-san, bitten, die anderen zu befreien.“Sie verneigte sich und eilte zu der improvisierten Latrine, die sie ausgehoben hatten.

Jack trat zu seinem Bruder.

„Bereust Du, oder willst Du liegen bleiben?“fragte er.

„Na, gut,“stöhnte Mike,„ich häng‘ die nächsten Delinquenten.“

Jack sah ein, daß mehr nicht zu erreichen war, und band seinen Bruder los. Innerhalb von zehn Minuten waren alle wieder frei. Jack gab einigen älteren Jungs die Anweisung, die Leichen in Säcke einzunähen. Sie würden sie morgen in der nächsten Stadt beim Sheriff abliefern.

Nach einer relativ kurzen Nacht und einem freudlosen Frühstück bauten die indianischen Kinder eine Schleife, auf die die Leichensäcke gelegt wurden. Yukiko bestieg ihr Pferd. Ihr Gesicht war ruhig wie immer.

„Wer macht den Kundschafter?“fragte Jack, wie jeden Morgen.

Es meldeten sich mehrere Indianer und … Yukiko. Jack ließ das Mädchen vorausreiten und wählte einen Osagen als Begleiter.

Die nächste Stadt hieß Cow Hill, und während die meisten die Herde bewachten, ritten Jack, Mike, Yukiko und ein paar andere in die Stadt. Am Sheriff’s Office hielten sie an, stiegen ab und traten ein.

„Guten Tag,“grüßte Jack.„Ist der Sheriff zu sprechen?“

„Sicher,“antwortete der Mann hinter den Schreibtisch.„Ich bin es selbst.“Er mochte etwa Vierzig sein, hatte Mikes Figur und einen grauen Bart, hielt jetzt die Hand hin.„Jessup Styles. Um was geht es?“

„Oh,“machte Jack und ergriff die Hand, während Mike breit grinste.„Jack Alder, mein Bruder Mike. Wir haben eine Anzeige zu machen und ein paar Tote abzuliefern.“

„So?“fragte der Sheriff nun schon interessierter.„Jack und Mike Alder bringen mir ein paar Leichen? Muß ja 'ne interessante Geschichte sein, Gentlemen. Erzählen Sie 'mal.“

„Dann kommen Sie mit 'raus,“lud Mike ihn ein.

„Dann wollen wir 'mal,“lächelte Styles und nahm seinen Hut.

Als sie durch die Tür gingen, fragte Mike Jack flüsternd:„Wen hattest Du eigentlich erwartet?“

„Frag‘ nicht,“zischte Jack genauso leise zurück. Yukiko lächelte verhalten und vor allem für die Brüder unsichtbar.

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