Dietrich Novak - Mörderischer Glaube

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Kommissarin Valerie Voss macht der Tod ihres Geliebten schwer zu schaffen. Auch der Zweifel, ob er wirklich der gesuchte Täter war, bringen sie um den Schlaf. Da geht das Morden weiter. Jemand scheint das Werk von Alexander fortführen beziehungsweise ihn rächen zu wollen. Der Mord an einem Elternpaar veranlasst Valerie, ihr Verhältnis zu ihren eigenen Eltern zu überdenken. Diesmal führen die Ermittlungen bis nach Südtirol und sind wiederum für beide Kommissare lebensgefährlich. Auch der zweite Teil der Reihe bietet wieder viel Lokalkolorit und den typischen Berliner Humor.

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»Trotz allem braucht sie deinen Beistand …«

»Ja, den gebe ich ihr ja, aber nicht rund um die Uhr. Das überfordert mich, ich bin kein Psychiater. Themenwechsel, bitte. Was hältst du davon, wenn wir anschließend dem Jugendamt einen Besuch abstatten, wo wir schon mal unterwegs sind?«

»Die werden begeistert sein, wenn wir da so einfach auftauchen …«

»Damit kann ich leben. Ich habe keine Lust, erst um eine Audienz zu bitten.«

Wenig später bog Hinnerk in eine ruhige Seitenstraße ein, die auf beiden Seiten von mehr oder minder schmucken Ein- und Zweifamilienhäusern gesäumt wurde. Vor einem dunkelgrün gestrichenen Zaun hielt er an, schal-tete den Motor aus und wollte Valerie galant aus dem Wagen helfen. Die kam ihm aber blitzschnell zuvor, indem sie hinaussprang, zur Gartenpforte lief und einen Blick auf das Haus warf. Hinnerk drückte den Knopf am Autoschlüssel, der die Zentralverriegelung aktivierte. Dabei ertönte das typische quietschende Geräusch und die roten Rücklichter blinkten kurz auf.

»Toller Kasten«, sagte Valerie anerkennend, indem sie auf das Haus deutete. »Da muss eine alte Frau lange für stricken. Für unsereinen ist so etwas unerschwinglich.«

»Nur kein Neid«, grinste Hinnerk. »Du kannst doch ohne deinen Kreuzberger Kiez gar nicht auskommen. Und wie du gleich sehen wirst, sind die Gestaltung des Hauses und die Einrichtung eher spießig.«

Als sie von der Diele in den Wohn- und Essbereich kamen, wusste Valerie, was Hinnerk meinte. Die Raumaufteilung war eher konventionell, die Fenster waren überwiegend zu klein, und das Mobiliar schien aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen.

Vor dem Aufgang zur ersten Etage befand sich die erste Umrisszeichnung aus weißen Kreidestrichen. Hier hatte Karla Borgelt am Fuße der Treppe in ihrem Blut gelegen, das auf dem ansonsten blitzblanken Steinfußboden eine hässliche, eingetrocknete Lache hinterlassen und auch für zahlreiche Spritzer an den Wänden und auf der Treppe gesorgt hatte.

»Das ist ja widerlich. Offensichtlich war der Tatortreiniger noch nicht hier«, sagte Valerie. »Entweder ist sie von oben geflüchtet oder hat sich hier unten aufgehalten und wollte ihrem Mann zu Hilfe eilen«, überlegte sie laut.

»Eher Ersteres, weil die Kollegen eine Pantolette auf der Treppe gefunden haben. Was hätte sie auch mitten in der Nacht hier unten gewollt haben sollen?«

»Was weiß ich! Vielleicht hat sie ein Geräusch gehört und wollte nachsehen, oder sie wollte jemanden begrüßen, der überraschend zu Besuch kam.«

»Du meinst den Sohn des Hauses, den sie in Hamburg weilend glaubte?«

»Zum Beispiel.«

Oben im Schlafzimmer schluckte Valerie einen Moment, denn dort hatten die weißen Flokatis und das Bettzeug das Blut aufgefangen. Selbst die Tapete hinter dem Kopfteil des Bettes wies zahlreiche Blutspritzer und andere Flecken auf. Valerie würgte es, denn sie würde sich nie an den Anblick der Folgen von schonungsloser Gewalt und eiskalter Brutalität gewöhnen können. Sie war in diesem Moment außerordentlich dankbar, das ihr der Anblick der gesichtlosen Leichen erspart geblieben war. Manfred Borgelt musste versucht haben, ebenfalls das Bett zu verlassen, denn er hatte nur mit dem Oberkörper darauf gelegen, während seine Füße den Boden berührt hatten, wusste sie aus den Akten. Doch es war ein gewaltiger Unterschied, nur Fotos anzusehen, oder den Tatort persönlich in Augenschein zu nehmen. Entweder hatte Manfred Borgelt also auch zu fliehen versucht oder auf den oder die Täter eingeredet, um ihn/sie umzustimmen.

Anschließend sah sich Valerie noch in den Kinderzimmern um. Lauras Reich war typisch für einen Teenager hergerichtet. Es gab viel Pink und zahlreiche Poster von Boygroups an den Wänden. Trotzdem wirkte es momentan etwas steril, weil ihre persönlichen Sachen fehlten. Noch karger wirkte Florians Zimmer, das nur noch einige Möbelstücke aufwies, auf die er scheinbar keinen Wert mehr gelegt hatte. Selbst die Poster von Eminem und diversen Hardrock-Bands schien er sich übergesehen zu haben, denn sie zierten nach wie vor die Wände.

»Was gibt es im Untergeschoss noch für Räume?«, fragte Valerie, als sie die Treppe hinuntergingen.

»Das Übliche. Eine Waschküche, einen Vorratsraum und einen Hobbykeller«, sagte Hinnerk. »Ja, und eine Art Heimkino mit bequemem Sofa, fast eine Liegewiese, einer Hausbar und einer Sammlung von DVDs. Darunter befinden sich auch einige Pornos. Das soll ja heute in den besten Familien vorkommen.«

»Besondere Vorlieben?«, hakte Valerie nach.

»Eher nicht, wenn du Kinderpornografie, Sex mit Tieren oder Sado/Maso Filme erwartet hast, muss ich dich enttäuschen. Nicht einmal besonders versaute Streifen waren darunter. Auch in dieser Hinsicht war der Geschmack der Hauseigentümer eher spießig.«

»Das enttäuscht mich nicht, wäre auch zu einfach gewesen.«

»Worauf willst du hinaus? Vermutest du, dass die Leute kleine Kinder aus der Nachbarschaft mit Bonbons in den Keller gelockt haben oder sich Callgirls bzw. -Boys bestellt haben, die dann doch zu angeekelt waren oder nicht korrekt entlohnt worden sind?«

»Warum nicht? Ich kann nicht sagen, was es ist, aber irgendetwas an dieser Spießeridylle ist hier nicht ganz koscher. Es ist mehr so ein Gefühl. Das sieht mir alles zu sehr nach Durchschnitt und Musterfamilie aus«, sagte Valerie, indem sie über einige herausgerissene Schubladen und deren verteiltem Inhalt stieg.

Sie schaute in die geöffneten Schränke, in denen sich neben nicht sehr geschmackvollem Geschirr allerlei Nippes, Kristallgläser, Karaffen und Kognakschwenker befanden. Dann ließ sie nochmals ihren Blick über die Dinge schweifen, die sich im Wohnzimmer vor dem wuchtigen Schrank auf dem Boden anhäuften. Haufenweise Papiere, halbleere Briefmarkenalben und jede Menge Tischwäsche.

»Sieht mir alles zu inszeniert aus. Als wollte man nur einen Einbruch vortäuschen«, sagte Valerie. »Ist dir aufgefallen, dass es nirgends im Haus Kinderfotos gibt? Nicht gerahmt auf irgendwelchen Kommoden, nicht an den Wänden und schon gar nicht in großen Keksdosen oder gar lose. Und ich wette, dass auch keine Fotoalben herumliegen.«

»Du hörst die Flöhe husten. Leute, die einen schlechten Geschmack haben, sind nicht zwangsläufig triebgesteuerte Monster, die erst hinter verschlossenen Türen zur Entfaltung kommen.«

»Ich weiß, aber … Komm, fahren wir zum Jugendamt! Ich möchte einiges mehr über die Leute erfahren«, sagte Valerie und stürmte nach draußen, wo sie erst einmal tief durchatmete.

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