Dietrich Novak - Mörderischer Glaube

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Kommissarin Valerie Voss macht der Tod ihres Geliebten schwer zu schaffen. Auch der Zweifel, ob er wirklich der gesuchte Täter war, bringen sie um den Schlaf. Da geht das Morden weiter. Jemand scheint das Werk von Alexander fortführen beziehungsweise ihn rächen zu wollen. Der Mord an einem Elternpaar veranlasst Valerie, ihr Verhältnis zu ihren eigenen Eltern zu überdenken. Diesmal führen die Ermittlungen bis nach Südtirol und sind wiederum für beide Kommissare lebensgefährlich. Auch der zweite Teil der Reihe bietet wieder viel Lokalkolorit und den typischen Berliner Humor.

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»In der Regel nicht, doch wie das heute mit den Frauen aussieht hatten wir ja gerade«, bemerkte Hinnerk. »Trotzdem sollte man annehmen, dass jemand anderes für sie die Dreckarbeit erledigt hat, wenn überhaupt.«

»Und das könnte der Bruder Florian gewesen sein, aber der war zur Tatzeit nicht in Berlin, weil er sich in Hamburg mit einem Chat-Freund getroffen hat«, sprach Lars weiter. »Wir haben das überprüft. Er war eindeutig dort.«

»Laut Protokoll war er doch mehrere Tage lang dort«, überlegte Valerie laut. »Auch der beste Freund wird nicht vierundzwanzig Stunden am Tag an seinem Rockzipfel gehangen haben. Und von Hamburg nach Berlin ist es nur ein Katzensprung im Zeitalter der modernen Verkehrsmittel. Ihr habt doch beide Geschwister vernommen, was hattet ihr für einen Eindruck von ihnen?«

»Das Mädchen wirkte traumatisiert und ist ja auch weiterhin in psychologischer Behandlung. Trotzdem hielt sich ihre Trauer in Grenzen, wenn ihr mich fragt«, sagte Hinnerk.

Lars nickte zustimmend.

»Der Knabe ist von einem anderen Kaliber. Schwer einzuschätzen und immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen. Auch ihn scheint der Verlust der Eltern nicht sonderlich aus der Bahn geworfen zu haben.«

»Was daran liegen mag, dass es sich nicht um die leiblichen Eltern gehandelt hat. Den Akten zufolge sind beide Kinder adoptiert worden«, warf Valerie ein.

»Ja, das stimmt. Allerdings soll es sich um eine wahre Bilderbuchfamilie gehandelt haben, wie das Jugendamt bestätigt hat.«

»Das sagt gar nichts. Gerade in denen ist oft die Hölle los, ohne dass ein Außenstehender davon etwas bemerkt. Mir gibt die Tatsache zu denken, dass beide Kinder nicht sonderlich trauern.«

»Moment, das war meine ganz persönliche Einschätzung«, protestierte Hinnerk.

»Mit der du meistens richtig liegst. Und Lars scheint den gleichen Eindruck gewonnen zu haben.«

Lars nickte erneut.

»Was hat der Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen gebracht?«, hakte Valerie nach. »Womöglich handelt es sich nur um eine Bande von Brutalos, die nicht viel Sachverstand aufweisen, dafür aber mit umso größerer Kaltblütigkeit vorgehen.«

»Das haben wir auch ins Kalkül gezogen«, sagte Hinnerk. »Doch abgesehen davon, dass so ein Fall schon länger nicht in Berlin vorgekommen ist, stimmt die Handschrift mit älteren Fällen nicht überein. Bei denen haben die Täter entweder gezielt nach wertvollen Gegenständen gesucht beziehungsweise diese auch entwendet, oder haben sich nicht die Mühe gemacht, den Tatort derart zu säubern. Auch mit der Tatwaffe gibt es keine Übereinstimmung. Ein Kriegsveteran ist zwar vor Jahren in seinem Haus erschossen worden, aber erstens handelte es sich um ein altes Gewehr aus Kriegsbeständen und zweitens hat man ihm „nur“ in die Brust geschossen, und nicht mitten ins Gesicht wie bei den Borgelts. Die Morde glichen überhaupt eher einer Hinrichtung.«

»Wobei wir wieder beim Hass wären«, sagte Valerie. »Ich würde gerne eine Tatortbegehung vornehmen. Kommst du mit?«

»Selbstverständlich lasse ich dich nicht alleine gehen«, grinste Hinnerk. »Falls dort ein rachsüchtiges Gespenst lauert, werde ich es persönlich vertreiben.«

»Übernimm dich nicht. In dieser Hinsicht gibt es bei mir viel zu tun, wie du weißt.«

»Irgendwann wirst auch du die Gespenster der Vergangenheit abgeschüttelt haben«, sagte Hinnerk mit Überzeugung in seiner Stimme, doch wenn er ehrlich war, handelte es sich mehr um einen Wunsch als eine Überzeugung.

Dass er Valerie gerne dabei behilflich sein würde, indem er ihr Halt und Unterstützung bot, fügte er nicht hinzu, denn er hatte das Gefühl, dass es ohnehin unausgesprochen im Raum schwebte. Und er musste sich schon sehr täuschen, wenn Valerie es nicht längst ahnte. Da konnte sie noch so cool ihm gegenüber tun, ihre Blicke sprachen mitunter Bände, besonders wenn sie sich unbeobachtet glaubte.

Es war schon eine seltsame Gesellschaft, die sich im hinteren Bereich einer Schöneberger Gaststätte versammelt hatte. Man konnte nicht auf den ersten Blick sagen, was ihre Besonderheit ausmachte. Die Männer und Frauen waren in unterschiedlichem Alter und wirkten sehr introvertiert und zum Teil etwas unsicher, wobei die Frauen eher dadurch auffielen, indem sie sehr schlicht, beinahe unmodisch, gekleidet und gänzlich ungeschminkt waren. Es war mehr die Ausstrahlung, die von ihnen ausging. Eine Mischung aus Demut und wilder Entschlossenheit, zum eigenen Glaubensbekenntnis zu stehen und danach zu handeln, was die anderen Gäste veranlasste, sie argwöhnisch zu beobachten.

Auch die junge Frau, die ihre Trauer wie ein Banner vor sich hertrug, und in diesem Kreis allgemein Ella genannt wurde, war unter ihnen. Sie hatte anfangs nicht mitgehen wollen, als man beschloss, irgendwo noch etwas zu trinken, denn das konnte man auch in ihren Räumen tun. Freilich wurde dort kein Alkohol ausgeschenkt und die Männer gelüstete es zu dieser späten Abendstunde nach einem frisch gezapften Bier, das in Maßen genossen bestimmt keine Sünde war. Aber in der Gaststätte wurden auch warme Speisen serviert und das hatte letztendlich den Ausschlag gegeben. Trotzdem hatte eine ältere Frau all ihre Überredungskunst aufwenden müssen, um Ella zum Mitkommen zu bewegen. Sie war der Meinung, dass es nicht gut war, sich mit seiner Trauer zu vergraben und den trüben Gedanken die Oberhand zukommen zu lassen.

»Bring doch schon mal die Getränke rüber zum Gesangsverein klanglose Müllschippe«, sagte der dickbäuchige Wirt zu der flotten Bedienung, die im Gegensatz zu den Frauen an dem bewussten Tisch geradezu aufreizend zurechtgemacht war. »Bis die die Karte zu Ende studiert und ihre Pimperlinge unterm Tisch gezählt haben, hat das Bier seine Blume eingebüßt.«

»Bin schon unterwegs. Mal sehen, was passiert, wenn sie merken, dass wir keine vegetarischen Gerichte auf der Karte haben. Vielleicht bleibt dann die Küche kalt. Die Frauen scheinen ja allesamt Antialkoholikerinnen zu sein. Nicht mal ein Weinchen hat sich die eine oder andere gegönnt.«

»Nicht jeder braucht eben seinen Stoff wie du olle Schnapsdrossel«, grinste der Wirt.

»Das musst du gerade sagen«, antwortete die Bedienung, warf den Kopf in den Nacken und ging hüftenwackelnd die Getränke abliefern.

Ihre Sorge bezüglich der Speisen stellte sich als unbegründet heraus, denn die Männer schreckten vor deftigen Gerichten wie Eisbein oder Schweinebraten nicht zurück. Nur die Frauen wählten lieber einen Salat oder ein Ragout Fin in Blätterteigpasteten. Als alle ihre Speisen vor sich stehen hatten, hielt man gemeinsam ein stilles Tischgebet ab und ließ es sich dann schmecken.

Die leeren Teller waren längst abgeräumt, als ein junger Mann an den Tisch kam, der die beinahe andächtige Stille, die nur hin und wieder von leise geführten Gesprächen abgelöst wurde, unterbrach.

»Hier bist du also, Onkel Ernst«, posaunte er. »Da kann ich lange vor deiner Tür warten. Hast du vergessen, dass wir verabredet waren?«

Der Angesprochene errötete leicht und machte eine schuldbewusste Miene. »Entschuldige, Junge, wir haben uns ganz spontan entschlossen, hier noch einzukehren. Darf ich vorstellen? Das ist mein Neffe Michael. Er nennt sich aber gewöhnlich Mike, wie die jungen Leute eben heute so sind mit ihren Anglizismen.«

Mike nickte allen artig zu, was allgemein erwidert wurde.

»Komm, setz dich zu uns! Trinke etwas und such dir was zu essen aus! Ich lade dich ein.«

»Danke, ich habe schon gegessen, aber ein Bier kann ich ja trinken.«

»Hast du dir meinetwegen extra freigenommen?«, fragte Ernst.

»Nicht direkt, jedenfalls, was die Jobs betrifft«, gab Mike zu. »Ich habe heute meinen freien Abend und muss erst später zur Nachtschicht. Und damit du bald wieder deine Choräle und andere geistliche Musik hören kannst …«

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