Jacques Varicourt - Die Stippvisite
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Nach einer guten halben Stunde, oder etwas mehr, erwachten unsere beiden Ostseeabenteurer aus ihrem Schlaf. Gemeinsam fuhren wir mit der Fähre, welche nur 0,50 Cent Beförderungsgebühr kostete, zurück nach Travemünde. Michael rannte wie ein Wahnsinniger zum Bahnhof. Ralf der sich im Übrigen kaum auf den Beinen halten konnte, folgte Michael genauso wie ich. Am Bahnhof Travemünde-Strand angekommen setzten wir uns auf eine Bank und warteten auf die Ankunft des Zuges, der uns zurück nach Hamburg bringen sollte. Der Bahnhof Travemünde-Strand ist in einem unglaublich erbärmlichen Zustand, er ist eine Beleidigung für das Auge, er ist verkommen, verwuchert und man hat das Gefühl, dass gewisse Bereiche des Bahnhofs als Bedürfnis-Anstalt genutzt werden, der Gestank hat darüber hinaus eine ganz persönliche Note – es ist ein gammeliger Geruch, der in die Nase eindringt und dort haften bleibt. Doch als wir den Zug Richtung Hamburg bestiegen, die Fenster öffneten, Ralf eine Zigarette ansteckte und wir davon düsten, da war der Gestank wie weggeblasen. Michael erzählte uns während der Fahrt unentwegt von seinen pflichtbewussten Eltern, die gerade auf der Suche nach einer neuen Wohnung für ihn waren, da sie es als unzumutbar empfanden, dass einer wie er, der doch im Grunde genommen zu „Höherem“ berufen sei, es in einem Stadtteil wie Neuwiedenthal ertragen müsse zu leben. Ralf fragte Michael daraufhin: „Wieso bist „du“ zu etwas „Höherem“ berufen? Oder habe ich mich da eben gerade verhört?“ „So ist das nicht gemeint,“ sagte Michael ein wenig hastig- und außer Atem, „meine Eltern wollen lediglich, dass ich in ihrer direkten Nähe bin – in Horneburg nämlich, und das auch nur falls mal etwas sein sollte.“ Doch Ralf ließ sich mit dieser Antwort nicht abspeisen, er fragte nochmals nach: „Michael! Du hast eben von etwas „Höherem“ gesprochen, ich bin doch nicht taub, also erkläre „uns“ noch mal ganz in Ruhe wie das gemeint war.“ „Das war nur so als Spaß gemeint,“ antwortete Michel sichtlich erregt und verunsichert, „meine Eltern sind halt besorgt um meine Zukunft, sie wollen nur das Beste für mich.“ „Aber aufgrund dessen bist du doch nicht etwa hochnäsig, oder?“ Fragte „ich“ mal zur Abwechslung. „Dass „du“ „mich“ nur verarschen willst, das weiß ich, - ist ja auch nichts Neues, trotzdem bin „ich“, was „ich“ bin, und damit ist das Thema für mich auch erledigt, ich sage dazu nichts mehr.“ Michael schwieg bis Hamburg, Ralf schlief bis Hamburg. Und ich? Ich machte mir so meine Gedanken...
Als wir den Hamburger Hauptbahnhof erreichten, wir des Zuges entstiegen, da zog es uns in die „Ringecke“, jener großräumigen, aber doch geselligen Bahnhofskneipe inmitten des niemals aufhörenden Trubels, die so ein Bahnhof mit sich bringt. Nadja, eine brünette, stets freundliche, recht reizvolle Schönheit, versorgte uns mit Bier und Apfelkorn. Und nachdem sich Michaels Zunge vom Alkohol gelöst hatte, wies er nochmals daraufhin, wie sehr er sich doch von anderen Menschen abheben würde, weil seine Eltern in Horneburg ein Reihenhaus besitzen. Ralf, der mehrmals am Gähnen war, nahm Michael seine Übertreibungen zur Kenntnis, aber er sagte nichts mehr, er brummelte nur so vor sich hin. Der zur Neige gehende Abend endete damit, dass Ralf am Tisch ganz langsam einschlief, Michael sich unverstanden fühlte – von mir und von Ralf-, zwischendurch sogar weinte, ich mich jedoch erhob, und mich, per S-Bahn, ins Hotel nach Ottensen begab. Die Bar war noch geöffnet, leise Musik konnte ich hören, Bianca saß besoffen, und mit offenbar „bester“ Laune am Tresen, sie befand sich mit Kirstin Lüders im Gespräch. Kirstin sagte zu Bianca, genau in dem Moment, wo ich auftauchte: „Ficken, richtiges Ficken, gehört zum Leben genauso mit dazu wie saufen, verreisen oder fressen – so ist meine Philosophie.“ Bianca sagte, mit einiger Verzögerung, natürlich bedingt durch den Alkohol: „Aber es muss auch Liebe dabei sein, denn nur so rumzubumsen, das finde ich nicht richtig. Sex hin Sex her, man hat auch eine Verpflichtung den Kindern gegenüber, sicherlich sollen die Gören frei und ungezwungen aufwachsen, aber die Beziehung zur körperlichen Liebe erfordert Zeit, viel Zeit.“ Ich setzte mich zu Bianca an den Tresen, und wurde mit einem langen Zungenkuss begrüßt. Ich bestellte mir ein Bier, Kirstin lächelte mich an, sie stellte mir das Bier direkt vor die Nase, dabei umfasste sie die Bierflasche so eigenartig, ihre Hand glitt über die Flasche, sehr eindeutig, nach unten, während dessen beleckte sie ihre rotgeschminkten Lippen mit ihrer Zunge. Was sie wollte war unmissverständlich, und ich muss zugeben: Ich wurde geil. Ich starrte in ihren Ausschnitt, ihre Brüste lagen dicht, stramm und wunderschön anzusehen beieinander – was für ein Anblick, was für eine Herausforderung, solche Gedanken gingen mir durch den Kopf. Doch nachdem ich mein Bier gelehrt hatte, schnappte ich mir Bianca, und wir beide schlurften in unser Zimmer. Ich zog Bianca aus, dann legte ich sie ins Bett, ich zog mich ebenfalls aus und legte mich zu Bianca, anschließend drang ich in sie ein, sie schlief dabei tief und fest, sie wusste nicht, was ich mit ihr machte. Ja, sie war so dichtgesoffen, dass sie nicht bemerkte wie ich sie hemmungslos bumste und mich in sie ergoss, so dass ich erschöpft von ihr abließ. Erst am nächsten Morgen sprach sie mich auf den Verkehr den ich mit ihr hatte an. „Na, hast du deinen Spaß gehabt, oder irre ich mich?“ Fragte sie so eigenartig. „Es war sehr schön,“ sagte ich, „das müssen wir noch mal wiederholen, es hat mir sehr gefallen.“ „Weil du mit mir machen konntest, was du wolltest, oder wie soll ich das verstehen?“ Doch ich lächelte nur, ich küsste sie, ich streichelte ihren Busen, ich ließ nicht von ihr ab, und als auch sie bereit war schliefen wir erneut miteinander, es war tierisch und wir genossen es.
Nach der Liebe, nach dem Duschen und nachdem wir uns angekleidet hatten, schlenderten wir gemütlich in den Frühstücksraum. Die Grishams waren bereits dort, ebenso die Studentin, auch Bert Teufel und Chantal ließen es sich bereits schmecken. Teufel orderte sogar einige Flaschen Champagner, welche von Frau Lüders auch umgehend serviert wurden, alle tranken, nur die Studentin trank nicht, sie hatte es plötzlich ungewohnt eilig und verschwand. „Vielleicht mag sie keinen Schampus?“ Sagte Teufel. „Und irgendwie ist mir die Studentin auch unheimlich... na, ja wie auch immer sie ist, trotz allem, prosit meine Lieben.“ Also genossen wir den Champagner, er war gut gekühlt, - teuer, aber nichts desto Trotz, von sehr guter Qualität, denn das eine hat mit dem anderen ja nicht immer unbedingt etwas zu tun. Chantal forderte mich, mit funkelnden Augen auf, ein wenig von Timmendorf, von Travemünde und von dem Priwall zu erzählen, ich hatte zwar keine große Lust, aber in einer Art von Kurz-Zusammenfassung, schilderte ich die wichtigsten Fakten, welche sich dort zugetragen hatten. Nachdem ich geendet hatte, sahen mich alle mit einem nichtssagenden Blick an, man hatte offensichtlich „mehr“ erwartet, aber „mehr“ war eben nicht gewesen. Chantal kommentierte als erstes meinen Ausflug an die Ostseeküste mit den Worten: „Und dann auch noch mit Michael Jürf diesem Vollidioten und Ralf diesem versoffenen Hungerhacken, ich weiß nicht, - ist das wirklich der beste Umgang für dich?“ „Man kennt sich halt von früher,“ sagte ich, „und so schlimm sind die beiden nicht, sie saufen zwar wie die Elche, sie sind aggressiv und uneinsichtig, aber dennoch auf dem besten Wege, angesehene Mitglieder dieser Gesellschaft zu werden.“ „Das klingt sehr nach Verarschung vom Feinsten?“ Sagte Bert Teufel zu mir. „Aber es sind ja „deine“ Freunde, nicht wahr?“ Und Patricia Grisham ergänzte Teufel, indem sie hinzufügte: „Freunde... wirkliche Freunde, die sind eben gerne mal dort, wo andere, auch wenn diese anderen ebenfalls Freunde sind, nicht so häufig anzutreffen sind, Freunde sind eben gerne auch mal unter sich, auch ohne die anderen zu fragen.“ Daraufhin sagte ich, so freundlich wie es mir möglich war: „Ihr hättet ruhig mitkommen können, gestört hättet ihr auf gar keinen Fall.“ Nun brachte sich Bianca ins Gespräch mit ein, sie sagte: „Wir können doch alle mal gemeinsam an die Ostsee fahren, damit sich niemand ausgegrenzt fühlt, nur sollten wir das vorher absprechen, das ist meine Meinung.“ Und die Grishams, Bert Teufel, Chantal und auch ich stimmten dem zu. „Und was ist mit der Studentin?“ Fragte Arthur Grisham. „Nun,“ sagte ich, „die kann doch ganz gut mit Kirstin Lüders, vielleicht sollten wir da den Hebel ansetzen? Es kommt lediglich auf den Versuch an.“
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