Christina Hupfer - Götter, Gipfel und Gefahr

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Urlaub, Abenteuer, Liebe – zu Land, Leuten und einem geheimnisvollen Fremden.
Ein Buch, das süchtig macht auf Griechenland, das man vor Spannung nicht vor dem überraschenden Schluss aus der Hand legen kann, und das trotzdem ohne literweise Blut und Horrorvisionen auskommt.

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„Du könntest ja noch eine Woche anhängen”, schlug Sylvie vor.

„Hm, das wäre schon was”, antwortete ich träge. „Ich müsste eigentlich nur meinen Rucksack vergrößern und noch schnell fürs nächste Wochenende einen „billigen” Flug von Patras nach München buchen.”

Aber ich freute mich auch auf die gemeinsame Rückreise mit dem Schiff, auf die kleine Woche Schonzeit, bevor die Tretmühle wieder anlaufen würde, und auf die Besuche bei den Eltern, Geschwistern und Freunden, denen ich ja nun einiges zu erzählen hatte. Es wurde nun auch jeden Tag ein wenig heißer und bald würden die Touristen in Massen über diese jetzt noch wunderschönen, einsamen Strände hereinbrechen.

Am Tag vor unserer Abreise befanden wir uns auf einem winzigen, sehr familiären Campingplatz direkt am Meer, nur ca. 20 km von Patras entfernt und unternahmen zum Abschluss eine letzte, kurze Wanderung ins Hinterland. Auf dem Heimweg fuhren wir in den Hafen zum Fähranleger um zu schauen, wo wir uns am nächsten Abend einreihen müssten. Und da geschah es...

* 2 *

So ein riesiger Hafen ist ganz schön aufregend für jemanden, der wie wir aus der tiefsten Provinz stammt. Ich konnte sehr gut verstehen, dass Jonas sich hier vorab orientieren wollte.

Dutzende Fahrstreifen führten zu den Anlegestellen der unterschiedlichsten Fährgesellschaften. Turmhoch ragten die Schiffe vor den Reihen unzähliger Autos, Wohnanhänger, Wohnmobile und riesiger Lastwagen empor. Schiffssirenen heulten, Ketten rasselten, Rufe gellten, Bremsen quietschten und manchmal bewegte sich tatsächlich eine der Fahrzeugschlangen vorwärts. Es roch nach Schmieröl und heißem Asphalt. Verschwitzt aussehende Menschen standen vor weit geöffneten Autotüren in Grüppchen zusammen und kommentierten lauthals die Vorgänge. Ein besonders wichtigtuerisches Exemplar, dessen Wanst das Matrosen-T-Shirt, in dem er steckte demnächst zum Platzen bringen würde, erklärte gerade den Umstehenden:

„Und wenn wir in Ancona ankommen, dann können wir uns auf eine noch viel längere Wartezeit gefasst machen. Die vom Zoll nehmen dort zurzeit nämlich jeden Wagen auseinander. Die suchen illegale Einwanderer. Die versuchen jetzt mit allen Mitteln über die Grenze zu gelangen.”

„Und wehe, die finden da jemanden”, tönte er weiter. „Wenn sich da so einer bei Euch z. B. im Wohnwagen eingeschlichen hat, dann seid Ihr genauso dran! Und so ein Zuchthaus ist auch in Italien kein Zuckerschlecken, das sage ich Euch.”

„Oh, je, das hört sich ja schrecklich an”, sagte ich zu Jonas. „Da dürfen wir ja morgen Abend unser Gespann nicht aus den Augen lassen. Aber die armen Menschen, die das nötig haben...”

„Nur keine Aufregung, in unserem kleinen Camper kann sich sowieso keiner verstecken. Da müssen die mit ihren aufgeblasenen Luxusmobilen eher aufpassen”, wiegelte er ab. „Wir suchen jetzt erst mal die Terminals.”

Gott sei Dank war ich hier nicht auf mich alleine angewiesen! Mit dem Handy versuchte ich (mein Fotoapparat lag leider mal wieder im Auto) die Atmosphäre dieser riesigen Maschinerie einzufangen. Na ja, ich versuchte es. Als wir aber für eine Auskunft ewig lange an einem der Schalter warten mussten, lief ich zurück, um die Kamera zu holen.

Die Luft flimmerte über den Autodächern als ich an den Blechlawinen vorbei zu der Stirnseite des riesigen Platzes lief, wo wir unseren Wagen geparkt hatten. Es war sicher der heißeste Tag unseres ganzen Urlaubs. Der Großschwätzer hielt trotzdem immer noch Hof und ein weiteres Paar lauschte gebannt seinen drastischen Ausführungen, die er mit der Bierdose in der Hand untermalte. Dabei stand hinter ihm die Tür seines Wohnmobils sperrangelweit offen. Eine generöse Einladung für eine ganze Wagenladung Asyl suchender Menschen. Ich lachte in mich hinein und kramte den Schlüssel zu unserem Auto aus der Hosentasche.

Und da sah ich es: Auf dem Parkplatz, zwei Autos vor dem unseren stand ein alter, verrosteter, ehemals weißer Lieferwagen.

Ein dunkelhäutiger, ungepflegter Mann, so einer von der Sorte, dem ich nicht unbedingt nachts alleine begegnen wollte – sein herunterhängendes, linkes Augenlid trug auch nicht gerade zu einer vertrauenerweckenden Erscheinung bei – warf gerade einen großen Sack durch die geöffnete Heckklappe und schlug sie im Weggehen hinter sich zu. Er wandte sich an einen anderen Typen von der gleichen Sorte, der mit seiner ausgefransten Narbe, die die untere rechte Seite seines Gesichts verzierte, ebenfalls ungeschminkt in einem Horrorfilm hätte mitspielen können. Die beiden gingen auf einen großen, schlanken Mann in Uniform zu, der mit einer gefährlich aussehenden Pistole im Gürtel und Papieren in den Händen seitlich vom Wagen stand.

Die Klappe des weißen Lieferwagens war aber anscheinend nicht eingerastet, denn sie bewegte sich ganz leicht, nur ein paar Zentimeter, nach oben. Ein paar dünne Beine erschienen und eine kleine Gestalt huschte pfeilschnell an mir vorbei und verschwand hinter den Reifen des riesigen Kühllasters, der nur ein paar Meter entfernt neben unserem Auto stand. Kurz sah ich, wie sich der Körper nach oben, wohin auch immer, zog. Angsterfüllte Augen brannten sich in meiner Netzhaut ein. Dann war er verschwunden.

„Habe ich das jetzt wirklich gesehen???”, fragte ich mich verwirrt. „Was war denn das?”

Ich öffnete unser Auto, ließ mich mit klopfendem Herzen ins Polster sinken und kramte in meinem Rucksack nach meinem Fotoapparat.

Inzwischen war draußen so etwas wie Panik zu erkennen. Die drei Männer brüllten sich wütend an, die Tür des weißen Lieferwagens vor mir wurde zugeschlagen (diesmal richtig), dann einigten sie sich wohl und sie bewegten sich alle drei zielstrebig suchend an den parkenden Autos entlang auf mich zu. Ich stieg aus, hängte innerlich zitternd umständlich meine Kamera um, nahm meinen Rucksack aus dem Auto, schulterte ihn, grüßte freundlich und hoffentlich unverfänglich und schloss die Tür zu.

„Haben sie zufällig gerade einen Jungen vorbeilaufen sehen?”, fragte mich der Uniformierte nach einem Blick auf das Nummernschild in ganz passablem Deutsch. Zwei ungewöhnlich helle Augen in dem dunklen Gesicht musterten mich abschätzig und arrogant. Der Mann war unbestreitbar eine Augenweide und er wusste das auch. Mein Blick wurde jedoch magisch angezogen von den zwei Nasenhaaren, die sich anscheinend seit ein, zwei Tagen der allmorgendlichen Trimmaktion widersetzt hatten.

„Dieser Herr hier”, er zeigte auf „Schlupfauge“

(Herr – ha!), „wurde gerade dort drüben bestohlen.”

Ich stutzte. So hatte ich das aber nicht gesehen.

„Unglaublich, vor Ihren Augen – wie schrecklich!” staunte ich intuitiv übertrieben. „Da vorne ist, glaube ich, gerade jemand gerannt.” Ich zeigte in Richtung der Straße. „Aber ich habe nichts Genaues gesehen, tut mir leid.”

„Diese Straßenjungen sind ein richtiges Übel.” Seine drohenden Augen stachen förmlich auf mich ein, während sich die zwei Härchen im Atem aufstellten. „Ich rate Ihnen gut aufzupassen.”

Als er sich abwandte und den zwei Gesellen in die von mir angezeigte Richtung folgte, ließ ich langsam meinen angehaltenen Atem entweichen, kicherte hysterisch und sank noch einmal zurück in die Polster. Dann griff ich nach einer Orange, schaute mich um, legte ich sie auf den Boden und kickte sie vorsichtig unter den Laster. Mit wackeligen Knien rannte ich in Richtung der Terminals.

Ich konnte es kaum glauben, dass sich die Schlange vor unserem Schalter nur unwesentlich vorwärts bewegt hatte, und als wir endlich wieder draußen standen, erzählte ich, immer noch ziemlich aufgewühlt, Sylvie und Jonas von meinem Erlebnis.

„Puh, das hätte dumm ausgehen können – da dürfen wir uns nicht einmischen”, schimpfte Jonas ein wenig mit mir. „Wir sind hier immerhin in einem fremden Land. Und ein Zollbeamter hat nun mal seine Aufgaben.”

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