null Y.K.Shali - Das Dorf der Frauen

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Das Dorf der Frauen: краткое содержание, описание и аннотация

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Diese Geschichte erzählt von den turbulenten Geschehnissen an einem fiktiven Ort, dessen herausstechende Besonderheit in der Tatsche besteht, dass hier Männer Mangelware sind. Der Grund hierfür liegt in der Armut und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Landflucht, insbesondere des Familienernährers, in der Regel des Mannes. Dieser Umstand zwingt zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Die wenigen Personen männlichen Geschlechts, wie beispielsweise Heimkehrer, die ihre Familien besuchen, werden gerecht unter den vorhanden Frauen aufgeteilt, da sind Komplikationen vorprogrammiert…

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»Schlawinerin! Du lachst so beglückt! Kann es sein, dass du das gemeistert hast? Er sei dir gegönnt! Sag´ mir bloß die Wahrheit!«

»Nein. Ich schwöre es dir bei Gott! Wenn du es mir nicht glaubst, komm´ schnell rüber und guck´ bei uns nach!«

»Ach, dummes Zeug! Selbstverständlich glaube ich dir. Schade! Also, auch du hast ihn, wie ich, verpasst? Unter uns gesagt, egal wer diese Schlawinerin auch ist, sie wird uns ihren Fang nicht so schnell herausgeben. Schade, schade! Ich wäre so gerne die Erste gewesen, die ihm die Liebeskunst beigebracht hätte!«

»Hahaha… Was weißt du, meine Liebe! Er war nicht so ahnungslos, wie du ihn dir vorstellst!«

»So?! Hattest du doch schon was mit ihm?«

»Ich leider nicht. Hast du wirklich nichts mitgekriegt? Genau seitdem seine Mutter mit seiner lieben Tante nicht mehr redet, passt sie verstärkt mit all ihren Sinnen auf ihn auf.«

»Wieso das?«

»Man sagt, sie wäre mit ihrem Söhnchen bei seinen Großeltern zu Besuch gewesen. Offensichtlich war ihre Schwägerin mit ihrem Töchterlein auch da. Sie redete ahnungslos mit der Schwiegermutter, als sie hörte, dass ihr Söhnchen laut „Haa! Haaa! Haaa!“ stöhnte. Daraufhin ging sie ins Schlafzimmer der Schwiegereltern und sah dort das, was sie nicht sehen sollte und wollte; das Töchterlein vom Tantchen fummelte am Pimmel des Jungen und das Tantchen schaute anscheinend dabei zu!...«

»Um Gotteswillen! Das ist ja fast ein Inzest! Ja, eine Sünde ist das!«

»Jaaa. Dieses Tantchen hat nicht alle Tassen im Schrank. Seitdem wir sie wegen der Geschichte mit ihrem Mann bestraft haben, hat sie sich total verändert.«

»Oje! Oje! Das hat man davon, wenn man jahrelang keinen Sex gehabt hat.«

»Genau so ist das. Leute, die nicht ab und an richtigen, ausgiebigen, alles erfüllenden Sex erleben, ticken nicht richtig! Aber selbst schuld! Wer hindert denn eine verheiratete Frau daran, mit einem anderen Mann heimlich zu schlafen, wenn der eigene Ehemann langfristig nicht da ist oder es nicht richtig machen kann? Der liebe Gott bestimmt nicht. Nur die eigene Dummheit.«

»Eine große Portion Feigheit auch, oder?«

»Das auch. Aber ich meine, warum sollten wir mit unserem Leib Schindluder treiben? Warum sollten wir in sexueller Askese leben? Um am Ende Depressionen zu bekommen und Antidepressiva zu schlucken? Unser kurzes Leben ist nur eine Prüfung, meine Liebe! Der liebe Gott hat uns auf die Erde geschickt, um zu prüfen, ob wir überhaupt fähig dazu sind, glücklich zu sein. Diejenigen, die es in diesem Leben nicht schaffen, werden in einem anderen Leben nicht ins Paradies gelassen. Warum auch? Um dort Trübsal zu blasen und den Anderen die Lust auf Wonne, auf Genuss und auf alles Himmlische zu verderben?«

Als der bewaffnete Mann auf der Straße merkte, dass die Nachbarschaft den Pistolenknall und sein Gebrüll einfach ignorierten und niemand aus dem Haus herauskam, wurde er immer wütender und schrie noch lauter:

»Ich mache euch das Leben zur Hölle, ihr Schlampen! Habt ihr gedacht, ich lasse mir einfach gefallen, dass ihr mein Kind vergewaltigt? Ihr werdet noch sehen, was ich mit euch mache! Jahrelang maloche ich im Ausland, damit ich ein paar Dollars verdiene, um mit meiner Familie in diesem gottverdammten Dorf ruhig zu leben, und ihr nutzt meine Abwesenheit aus und vergewaltigt mein Kind …«

Eine Frau aus dem Haus gegenüber öffnete ihre Haustüre zur Hälfte, steckte vorsichtig ihren Kopf nach draußen und fragte:

»Was ist los? Warum schreist du hier so rum?«

Der bewaffnete Mann wurde etwas ruhiger, als er sah, dass endlich jemand auf ihn reagiert hatte.

»Mein Sohn, mein Sohn ist geklaut worden.«

»Ach, dein Sohn ist geklaut worden?! Ich dachte, jemand wäre gestorben oder in euer Haus wäre eingebrochen worden. Dein Sohn ist bestimmt irgendwo hier im Dorf und spielt mit den anderen Kindern.«

»Wann haben Sie meinen Sohn zuletzt gesehen?«

Die erste Nachbarin von der rechten Seite sagte, in einem Lachanfall, zu der zweiten Nachbarin:

»Hahaha… Asche über sein Haupt! So viele Jahre lebt er im Ausland, trotzdem hat er aus den Krimis nichts gelernt. Er sollte fragen: Wo waren Sie in den letzten Stunden? Kann jemand das bezeugen? Und dann: Wann, wo, mit wem haben Sie ihn zuletzt gesehen?«

»Oh, oh! Tatsächlich haben wir hier heute einen Krimi. Ich habe ein gutes Alibi. Ich war mit dir an der Bahnstation.«

»Ich auch. Wir beide haben ein gutes Alibi. Ach, schön! Endlich ein spannender Krimi, und zwar live! Live in unserem eigenen Dorf! Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett! Nie ins Bett!...«

Sie bewegte ihren Körper tanzend, während sie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett …“ fröhlich aber ganz leise vor sich hin sang.

Eine zweite Haustür des Nachbarn gegenüber der sorgengeplagten Familie wurde ebenfalls halb geöffnet, und eine Frau steckte den Kopf vorsichtig nach draußen. Sie betrachtete flüchtig den bewaffneten Mann, wandte sich dann verängstigt der Nachbarin zu, die es bereits vor ihr gewagt hatte, die Türe zu öffnen.

»Was ist los?«

»Nix. Sein Sohn ist nicht zu Hause. Er denkt, er wäre gekidnappt.«

Die Nachbarin des ersten Hauses von der rechten Seite unterbrach das Gespräch mit ihrer Nachbarin und ging neugierig zur Haustür. Sie öffnete diese ebenfalls einen Spaltbreit und sagte spottend zu dem bewaffneten Mann:

»Geh´ zu seiner verrückten Tante! Wenn er nicht da ist, dann geh´ zu den alten Frauen! Alle junge Frauen und ich waren heute, genau wie deine Frau, an der Bahnstation, um dich und die anderen Männer zu begrüßen.«

Der wütende Vater beschleunigte seine Schritte und sagte verzweifelt:

»Wenn ich ihn bei meiner Schwester nicht finde, werde ich jeder Einzelnen von euch eine Kugel verpassen! Als Erste werde ich mir dich vorknöpfen, du Schlampe!«

Damit hatte die Nachbarin nicht gerechnet. Verängstigt holte sie tief Luft und fuhr in einem gemäßigten Ton fort:

»Oho! Was für eine Drohgebärde! Bist du im Ausland gewesen, um so etwas zu lernen?«

Ohne lange auf eine Antwort von ihm zu warten, zog sie ihren Kopf zurück und schloss die Türe hastig hinter sich. Eine ältere Dame, anscheinend ihre Mutter, verfolgte alles aufmerksam und sagte tadelnd zu ihr:

»Leg´ dich nicht mit ihm an, Kind! Wir wollen nichts weiter, als hier in Frieden zusammenzuleben!«

»Ich habe doch nichts getan, Mutter. Er ist verrückt geworden.«

»Er hat jeden Grund verrückt zu werden. Ihr habt erst seine Schwester verrückt gemacht, nun versucht ihr dasselbe mit ihm. Das ist kein Streich mehr, den ihr ihm spielt. Das ist ernst. Sogar todernst. Siehst du nicht, dass er eine Waffe in der Hand hat? Unerhört! Möchtest du, dass ich deine kleine Tochter ohne Mutter großziehe?«

»Mach´ dir keine Sorgen, Mutter! Ich habe wirklich mit dem Verschwinden seines Sohnes nichts zu tun. Ehrlich!«

»Gut so! Dann komm´ bitte rein und provoziere ihn nicht weiter …«

Die andere Nachbarin, die hinter dem Zaun stand, rief ihr leise zu:

»... Komm´ mal her!«

Sie ging auf sie zu. Die Nachbarin fragte:

»Ist seine Waffe echt?«

»Woher soll ich das denn wissen? Seine Wut ist aber auf jeden Fall total echt. Er will uns allen eine Kugel verpassen, falls er seinen Sohn nicht findet.«

»Wieso denn uns eine Kugel verpassen? Wir haben doch damit überhaupt nichts zu tun.«

»Gehe doch raus und sag´ ihm das persönlich!«

»Nee! Warum denn bloß ich? Er hat dich eingeschüchtert, was?«

»Ehrlich gesagt, ja. Hast du eine Vermutung, wer seinen Sohn aufgegabelt haben könnte? Wir müssen sofort mit ihr Kontakt aufnehmen und sie überreden, von dem Jungen abzulassen. Sein Vater versteht keinen Spaß und ist unberechenbar. Er hat eine Waffe …«

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