null Y.K.Shali - Das Dorf der Frauen

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Das Dorf der Frauen: краткое содержание, описание и аннотация

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Diese Geschichte erzählt von den turbulenten Geschehnissen an einem fiktiven Ort, dessen herausstechende Besonderheit in der Tatsche besteht, dass hier Männer Mangelware sind. Der Grund hierfür liegt in der Armut und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Landflucht, insbesondere des Familienernährers, in der Regel des Mannes. Dieser Umstand zwingt zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Die wenigen Personen männlichen Geschlechts, wie beispielsweise Heimkehrer, die ihre Familien besuchen, werden gerecht unter den vorhanden Frauen aufgeteilt, da sind Komplikationen vorprogrammiert…

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Seiner Frau wurde plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie hatte bis jetzt nur ein schönes Bild vom Ausland vor Augen gehabt. Verzweifelt putzte sie sich die Nase und fragte verheult:

»Aber in den Filmen sieht das Leben im Ausland doch immer so schön aus?!«

»Ja, das scheiß Ausland ist eigentlich im Vergleich zu unserem Land sehr schön. Aber nur für die Ausländer, nein, ich meine natürlich nicht für „die Ausländer“, wir sind da ja die scheiß Ausländer. Ich meine nur für die Leute, die da geboren sind und zu dem Land gehören. Die Menschen leben dort in Frieden miteinander. Jeder darf das tun und lassen, was er will. Sie können dort sogar ihren Präsidenten selbst wählen, und zwar jeweils nur für ein paar Jahre. Sie haben verschiedene Parteien! Alle zusammen bilden den Staat. Der Staat steht da auf der Seite seiner eigenen Bürger und muss ihnen dienen. Man darf ihn kritisieren, ja ihn sogar beschimpfen, es geschieht einem dadurch nichts. Nicht wie hier, wo einer sich lebenslang zum Führer, zum Präsidenten oder zum Dingsbums erklärt, dem und dessen Gefolge wir dann zu dienen und zu ehren verpflichtet sind.«

»Na, siehst du, das Leben im Ausland ist doch schöner als hier!«

»Ach, du verstehst mich nicht. Ausland ist nicht Ausland! Es gibt viele Länder. Die Ausländer sind auch nicht immer Ausländer. Wir sind hier in unserem Land keine Ausländer, aber im Ausland schon. Wir sind da Fremde. Fremde. Verstehst du das? Genauso wie hier bei uns die Touristen für uns die Fremden sind, mit ihren komischen Lebensgewohnheiten, sind wir da auch Fremde. Aber Fremde, die da schwarz oder für wenig Geld arbeiten. Das heißt, wir geben da kein Geld aus, sondern verdienen dort Geld und bringen es dann in unser Land. Kurz, klipp und klar gesagt, wir klauen da den Menschen ihre Arbeit, deswegen mögen sie uns nicht. Würdest du einen Fremden mögen, der dir und deiner Familie das Brot vor dem Mund wegschnappt?«

Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Ihr war nun klar geworden, wie prekär die Lebenslage ihres Mannes im Ausland war. Nach kurzem Schweigen fragte sie ihn auf dem weiteren Heimweg:

»Heißt das, dass du wirklich nicht mehr im Ausland arbeiten gehen willst?«

»Das wünsche ich mir vom Herzen! Glaube mir!«

»Quatsch. Auf keinen Fall. Du wirst hier, wie schon deine Mutter sagt, unter den nymphomanischen Frauen einen Herzinfarkt kriegen. Wenn du es nicht schaffst, mich mitzunehmen, ist das nicht so schlimm. Du musst aber auf jeden Fall unseren Sohn aus dem Lande schaffen. Sein Leben ist hier nicht mehr sicher. Du kannst dir nicht vorstellen, wie die Jungs, die von gierigen Frauen erwischt werden, nach einer Weile aussehen. Sie werden nicht richtig groß, ihre Rücken werden krumm, ihre Gesichter sind voll von Falten wie bei alten Männern, und sie seufzen stets, dass ihnen der linke Unterbauch wehtut. Was soll ich dir erzählen? Du hast noch keinen von ihnen gesehen. Sie sehen aus wie ein Skelett. Ich schwöre bei Gott, unser Sohn wird blitzschnell weggeschnappt, falls wir nichts dagegen unternehmen. Oh Gott! Ich mache mir solche Sorgen um ihn. Lauf´ schneller! Er ist alleine zu Hause … Komm´ schon Mäuschen!«

Während der heimgekehrte Mann größere Schritte nahm, fragte er seine Frau misstrauisch:

»Sag´ mal, in den letzten vier Jahren, als ich nicht hier war, hast du auch wie die anderen Frauen …«

Seine Frau, die ihn schon verstanden hatte, unterbrach ihn und antwortete:

»Nein! Ich schwöre bei Gott, dass ich mich nicht mit anderen Männern eingelassen habe! Die ganze Zeit musste ich auf unseren Sohn achtgeben, damit er nicht aufgegabelt wird.«

Der verdutzte Mann murmelte vor sich hin:

»Unglaublich! Man kann diese Welt einfach nicht verstehen! Im Ausland gibt es Geld, aber keine Frauen, und wenn es eine gibt, will sie für „fünf Minuten“ dein ganzes Vermögen. Hier dagegen …«

Kurz vor ihrem Haus, das die Frau schon von Weitem mit Sorge beobachtet hatte, bleib sie erschrocken stehen, ließ abrupt den Koffer fallen und ihren Mann unvermittelt auf der Straße allein. Während sie eilig auf die offen stehende Türe zu lief, schrie sie aufgebracht:

»Die Haustür hatte ich von außen abgeschlossen. Oh Gott, mein Kind?!...«

Weinend und dabei laut den Namen ihres Sohnes rufend, durchsuchte sie das ganze Haus samt allen Ecken. Paralysiert von so vielen bizarren Nachrichten, vom Verschwinden seines Sohnes sowie von dem Geschrei seiner Frau, blieb der besorgte Vater erst eine Weile regungslos stehen, dann begab er sich wortlos überall im Haus an die Orte, an denen der Junge sich eventuell versteckt haben könnte. Nirgendwo war aber auch nur eine Spur von ihm zu sehen. Nach langer Zeit vergeblichen Suchens ging er schließlich in eine Abstellkammer, in der er früher seine wichtigen Werkzeuge deponiert hatte. Er kramte da hastig herum, nahm ein Päckchen in die Hand und öffnete es vorsichtig. Eine alte Pistole glänzte vor seinen Augen. Sein linker Nasenflügel begann vor lauter Nervosität pausenlos zu zucken. Kurz darauf, ohne genau über seine Tat nachzudenken, eilte er zur Haustüre. Als er die Gasse betrat, hob er seine Pistole hoch, schoss einmal in die Luft und brüllte drohend:

»Ihr Schlampen, gebt mir meinen Sohn zurück, sonst wird hier Blut fließen!...«

Kapitel 3

Als die Nachbarin des ersten Hauses von der rechten Seite den Pistolenknall und darauf das Gebrüll ihres Nachbarn vernahm, beendete sie die Lauscherei an der Wand und rannte neugierig in den Garten. Von der Frau des wütenden Nachbarn, die seit einigen Minuten andauernd nach ihrem Sohn schrie, war nichts mehr zu hören. Sie wandte ihren Kopf zu ihrer Nachbarschaft auf der rechten Seite. Diese Nachbarin stand im Garten, sobald sie sie sah, sagte sie belustigt:

»Oh, oh! Was ist denn in den gefahren? Hoffentlich hat er nicht seine verrückte Frau erschossen!»

Sie schaute noch mal vorsichtig nach links in den Garten, um sicher zu sein, dass die andere Nachbarin nicht da wäre. Dann wandte sie sich wieder nach rechts und flüsterte leise:

»Nein. Mit ihr hat er noch kein Problem. Asche über sein Haupt, der Ehrlose! Anscheinend hat er seine Männlichkeit im Ausland liegen lassen. Dafür hat er aber nun eine Pistole in der Hand! Warte ab, gleich geht es los! Wir werden hier im Dorf einen Krimi live erleben!«

»Ach, ja? Hast du ihn wirklich schon aufgegabelt?«

Die Nachbarin des ersten Hauses von der rechten Seite fühlte sich missverstanden, daher sprach sie etwas lauter:

»Nein. Das meinte ich nicht.«

Ihre Nachbarin begann sie scherzhaft zu tadeln:

»Das ist aber unfair. Er sollte bis heute Abend seiner eigenen Frau gehören. Erst dann wärest du an der Reihe. Oh, oh! Du hast die Regeln gebrochen. Also, ich bin vor dir dran!«

Die missverstandene Nachbarin ging näher an den Zaun und erklärte:

»Nein, meine Liebe! Es ist nicht so, wie du denkst. Der Versager hat sich nicht einmal für fünf Minuten seiner armen Frau gewidmet. Seitdem sie nach Hause gekommen sind, rufen sie ununterbrochen nach ihrem Söhnchen. Anscheinend hat ihn sich eine von uns geschnappt.«

»Oh, was für ein fürsorglicher Vater! Vielleicht hat er Angst, sein Sohn würde es nicht hinter sich bringen können?«

»Hahaha… Ich gönne den Jungen jeder, die ihn aufgegabelt hat.«

»Nein. Gott möge geben, dass er ihr nicht wohl bekommt! Ich hatte für ihn einiges geplant. Schade! Sehr schade! Eine Schlawinerin ist mir da zuvorgekommen.«

»Sei nicht traurig, meine Liebe! Früher oder später werden wir auch einmal an der Reihe sein! Wichtig war es, ihn überhaupt aufzugabeln. Seine Mutter hat ihn mit ihren Argusaugen nie unbeobachtet gelassen. Ständig hat sie ihn bewacht. Hahaha… Die arme Mutter wollte nicht wahrhaben, dass ihr Söhnchen ein Mann geworden ist.«

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