Friedrich Bornemann - Der Fall de Mol

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Auf der Bislicher Insel bei Xanten wird der 80-jährige Egon Bullmeier von seiner Frau mit einem Kartoffeltopf erschlagen. Ihre Enkelin Anne Nielsen findet in dem kleinen Häuschen der Großeltern geheime Unterlagen über einen Flusstunnel, der in Wesel den Rhein unterquert.
Am Deich bei Wesel-Büderich wird der niederländische Drogenboss Bernard de Mol von der Polizei gefasst. Bei ihm werden ebenfalls Hinweise auf den Weseler Flusstunnel gefunden.
Wo liegt der Tunnel, und was haben die Bullmeiers mit de Mol zu tun? Kriminal-Hauptkommissar Brasche vom KK11 der Kreispolizei Wesel und sein Kollege Lüdenkamp versuchen das Rätsel zu lösen.
Anne Nielsens Freunde Beo und Enna Wulf, die eine private Detektei betreiben, machen sich ebenfalls auf die Suche nach dem ominösen Tunnel. Keiner ahnt, welches Geheimnis dieser seit vielen Jahren birgt.

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In den Redaktionen der beiden Weseler Tageszeitungen war der Teufel los. Blitzschnell hatte sich das Gerücht von einem geheimen Tunnel unter dem Rhein verbreitet, der den Weseler Bürgern fast 140 Jahre lang verborgen geblieben sein sollte. Unglaublich! Die auf die Spur gesetzten Reporter von der Neuen Rheinzeitung und der Rheinischen Post fanden schnell heraus, dass die Information von einer der Weseler Stadtführerinnen stammte. Sie trafen fast zur selben Zeit vor dem Haus an der Niederstraße ein, in dem Anne Nielsen ein kleines Appartement bewohnte. Sie schien aber nicht zu Hause zu sein. Jedenfalls rührte sich auch nach längerem Klingeln nichts. Die Nachbarn vermuteten, dass „die Anne nach Düsseldorf gefahren ist. Die arbeitet da doch irgendwo“.

Die Reporter stürzten sich in die Recherchenarbeit. Mit ziemlich frustrierendem Ergebnis. Wo sie auch anfragten, überall stießen sie nur auf verständnisloses Kopfschütteln. „Ein Rheintunnel in Wesel? Totaler Quatsch! Wer hat sich das denn ausgedacht?“

Auch bei der Stadtinformation, in den Museen und im Stadtarchiv Fehlanzeige. Nirgends gab es auch nur den kleinsten Hinweis auf einen geheimen Gang unter dem Rhein.

Die ersten Berichte wurden trotzdem bereits am nächsten Morgen veröffentlicht. Mit entsprechenden Überschriften: „Stadtführerin findet geheimen Tunnel unter dem Rhein!“ und: „Sensationeller Fund in Wesel: Rheintunnel der alten Preußen entdeckt!“ Allerdings waren die Texte sehr vage formuliert. Mit vielen Konjunktiven. Und die Fotos ließen der Fantasie der Leser viel Spielraum. Niemand hatte ja den besagten Rheintunnel gesehen oder auch nur davon gehört. Man konnte sich aber alles Mögliche vorstellen.

Enna räumte die von Frühstück übrig gebliebenen Lebensmittel in den Kühlschrank und das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine. Dann ging sie durch die kleine Diele hinüber ins Detektivbüro, wo Beo bereits fleißig telefonierte. Auf seinem Schreibtisch lag der Zettel aus dem Briefkasten mit der Handynummer. Beo hatte offenbar gerade gewählt und wartete darauf, dass sich jemand meldete.

Enna schnappte sich die Zeitungen, um sie ‚durchzuarbeiten’. Ihre allmorgendliche Arbeit bestand im Wesentlichen darin, intensiv den Lokaltratsch zu lesen und in den Werbebeilagen nach attraktiven Angeboten zu stöbern. Allerdings schnippelte sie nebenbei auch noch alles aus, was eventuell für Beo von Interesse sein konnte. Sie bezeichnete das als ihren ‚Ausschnitt-Dienst’.

„Beo, hör mal, was hier steht.“

Beo winkte ab. Anscheinend hatte sich gerade jemand gemeldet.

„Detektei Wulf. Guten Morgen. Mit wem spreche ich?“, hörte Enna. Dann: „Hallo. Sie müssen mir schon Ihren Namen sagen … Aufgelegt. Merkwürdig.“

Beo knüllte den kleinen Zettel zusammen und warf ihn in den Papierkorb.

„Was wolltest du mir eben erzählen?“, fragte er.

„Hier steht, dass man unter dem Rhein lang laufen kann bis nach Büderich.“

„Wie, unter dem Rhein lang laufen?“ Beo war seine Skepsis deutlich anzuhören.

„Da ist jetzt ein Tunnel entdeckt worden, den es schon ganz lange gibt, von dem aber keiner etwas gewusst hat.“

„Und wo soll der sein?“

„Hier steht, dass der Tunnel irgendwo auf dieser Rheinseite beginnt und auf der Büdericher Seite endet.“

„Und wer hat das entdeckt?“

„Ja, stell dir vor, das ist das Tollste an der Geschichte. Das hat Anne irgendwo ausgegraben und gestern bei ihrer Stadtführung zum Besten gegeben.“

„Und die hat dir das nicht sofort erzählt? Deine beste Freundin? Du musst das in der Zeitung lesen? Das verstehe ich nicht. Ihr tauscht doch sonst jeden Kiki sofort aus.“

„Anne hat mir das gestern schon ganz kurz erzählt. Ich habe das aber nicht für so wichtig gehalten. Und wir hatten auch beide nicht viel Zeit. Anne hat im Moment genug mit der Beerdigung ihres Opas zu tun. Die ist heute Nachmittag. Ich habe ihr versprochen, dass ich hingehe. Ansonsten kommt wahrscheinlich kaum jemand. Übrigens wollen wir uns morgen Nachmittag in Xanten treffen. Da können wir in Ruhe alles nachholen.“

Am darauf folgenden Tag kamen unzählige Anrufe, Mails und Leserbriefe in den Redaktionen an. Alle wussten plötzlich etwas über den Tunnel oder hatten zumindest schon gerüchteweise davon gehört. Ein Leser vermutete:

„Meine Mutter hat schon oft erzählt, dass ihr Großvater manchmal plötzlich verschwand und dann - ein paar Tage später - genau so plötzlich wieder auftauchte. Der ist bestimmt in dem Tunnel gewesen!“

Stellen, an denen der Tunnel „ganz sicher“ verlief, wurden für den gesamten Rheinabschnitt - von Perrich (hinüber zur Grav-Insel) bis Büderich (zur Wardtheide) - gemeldet. Keiner konnte allerdings erklären, welchen Sinn es für die geheimnisvollen ‚unsichtbaren Fußgänger’ gemacht haben sollte, nach Perrich zu kommen; oder auf die Grav-Insel; oder zur Wardtheide.

Ein Leser hatte einen besonders abenteuerlichen Einfall: „Im März 1945 ist doch der der englische Premierminister Winston Churchill mit seinem Feldmarschall Montgomery und dem amerikanischen Generalmajor Eisenhower - nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Büdericher Hotel ‚Wacht am Rhein’ - plötzlich auf der gegenüberliegenden Rheinseite aufgetaucht. Angeblich haben sie sich mit einem Landungsboot übersetzen lassen und dann eine halbe Stunde im Feindesland aufgehalten. Wahrscheinlich sind die Drei ganz gemütlich von der ‚Wacht am Rhein’ aus durch den Tunnel spaziert.“

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