Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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Frau Brenner hatte seine aufkommende Unsicherheit offensichtlich erkannt und lächelte ihm aufmunternd zu. Wie oft hatte sie schon solche Augenblicke erlebt, wo über das Wohl und Wehe der jungen Leute entschieden wurde.

„Ich gratuliere, Herr Stendahl, gehen sie rein, er erwartet sie schon.“

Sie nickte ihm noch einmal zu und wies mit der Hand auf die offenstehende Tür zum Büro von Dr. Konzalik.

„Danke, Frau Brenner, und natürlich einen schönen guten Tag.“

Sie lachte: „Danke! Es wird bestimmt ein schöner Tag.“ Dabei zeigte sie mit ihrer linken Hand zum Fenster. Tatsächlich, so wie er es am Morgen vermutet hatte, zeigte sich draußen bereits ein blauer Himmel, nur hier und da noch Reste des Hochnebels und die gegenüberliegende Fassade eines weiteren Büroturms erstrahlte hell in der Morgensonne. Während er auf die offenstehende Tür zuging, überprüfte er noch einmal reflexartig den richtigen Sitz seiner Krawatte.

Als Erik das Büro von Dr. Konzalik betrat, erhob sich dieser aus seinem Stuhl, ging um seinen Schreibtisch herum und trat mit weit geöffneten Armen auf ihn zu. Dabei zeigte er ein strahlendes Lächeln, wie es Erik und wahrscheinlich auch kein Anderer es je gesehen hatte. Erik war so perplex, dass er unbewusst einen Schritt zurücktrat. Dr. Konzalik stoppte und lächelte nun amüsiert. Sein ansonsten hageres Gesicht mit den hervorstehenden kräftigen Wangenknochen und den wasserhellen Augen, die eher Kälte als Warmherzigkeit versprühten, wirkte jetzt fast gemütlich. Trotzdem und obwohl Erik mit seinen 1,96 Meter und seiner kräftigen, sportlichen Figur dem schlanken und bestimmt zehn Zentimeter kleineren Senior Partner körperlich überlegen war, gab es keinen Zweifel darüber, wer der Chef im Ring war. Und dabei sollte es, trotz aller Freundlichkeit und Freude, die ihn heute übermannt hatte, auch bleiben. Erneut streckte er Erik die rechte Hand entgegen.

„Lieber Erik, schön, dass du wieder in Berlin bist und du hast, wie ich sehe, das schöne Wetter aus Spanien mitgebracht!“ Dabei deutete er wie bereits Frau Brenner auf den mittlerweile makellosen blauen Himmel über der Stadt.

„Ich gebe eben immer mein Bestes.“

Im selben Moment bedauerte Erik die seiner Ansicht nach lahme Replik, aber wider erwarten schien Dr. Konzalik diese Antwort äußerst zu erheitern, zumindest erklang ein merkwürdiges Glucksen, dass wohl ein Lachen darstellen sollte.

„Ich möchte dich nicht weiter auf die Folter spannen und es kurz machen. Du hast einen perfekten Job in Spanien gemacht. Ich habe mir die Unterlagen und den Bericht am Wochenende angesehen, hervorragende Arbeit. Und dieser Auffassung ist auch der CEO Louis Cortez von Global Mecánica SA, der noch am Freitag bei mir angerufen hat und ganz begeistert war. Besonders beeindruckt hat ihn, dass nur so wenige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen, um die angepeilten Ziele zu erreichen. Der Hauptaktionär ist ja die alteingesessene und angesehene Familie Martinez, die wohl ein Interesse daran hat, nicht als Arbeitsplatzvernichter in die Schlagzeilen zu kommen. Ich weiß, dass du kein Freund von Entlassungen bist und ich hatte manchmal Zweifel, ob du nicht zu weich für diesen Job bist, aber in diesem Fall hast du absolut richtig gelegen.“

Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, tätschelte er Eriks linken Arm, der sich wie gelähmt ob der vielen positiven Nachrichten nicht vom Fleck gerührt hatte.

„Was stehen wir hier rum“, fuhr Dr. Konzalik fort und schob Erik in Richtung zu der kleinen Besprechungsecke mit einem Tischchen und drei Besuchersesseln.

„Setz dich doch, Erik.“ Erik stellte seinen Aktenkoffer ab und nahm dann ebenfalls Platz.

„Das Beste kommt ja noch.“ Dr. Konzalik machte eine bedeutungsvolle Pause, erhob sich wieder aus seinem Sessel, um zu der immer noch geöffneten Tür zu gehen.

„Frau Brenner, es kann los gehen.“Im Sekretariat machte sich Frau Berger offensichtlich ans Werk, das von Ihrem Chef gewünschte in die Tat umzusetzen. Man hörte das Klappen der Kühlschranktür, Gläserklirren und kurz danach ein gedämpftes Plopp. Erst jetzt realisierte Erik, dass auf dem Tischchen zwei kleine Teller standen, darauf sorgfältig gefaltete Servietten.

„Was geht hier vor?“, dachte Erik, als Frau Berger auch schon mit einem Tablett erschien, das sie routiniert schwungvoll auf dem Tischchen abstellte.

„Wie gewünscht, Champagner und Häppchen! Dann lassen sie es sich mal schmecken!“

Auch sie schien sich an der Verblüffung von Erik zu ergötzen, was allerdings kein Wunder war, da sie selbst von dem, was hier geschah, überrascht war. An solch ein Ereignis konnte sie sich bei bestem Willen nicht erinnern.

„Ich weiß, Champagner zu so früher Stunde ist ungewöhnlich, aber ..“ wieder eine kleine bedeutsame Pause, „ … der Anlass ist ja auch ungewöhnlich.“

Obwohl augenscheinlich alles in bester Ordnung war, rutschte Erik unruhig auf seinem Sessel hin und her.

„Du wirst es nicht glauben, aber Cortez war so überzeugt von deiner Arbeit, dass er uns bei dem Telefonat am Freitag einen weiteren großen Auftrag in Aussicht gestellt hat. Aber schon am Sonntag habe ich eine Mail von ihm mit den Auftragsunterlagen bekommen. Das ging, sage ich mal, alles blitzschnell.“

Eine Welle der Begeisterung schien Dr. Konzalik erfasst zu haben, denn er schlug sich mit der rechten Hand auf den Oberschenkel, dass es nur so knallte. Erik, völlig überrascht von diesem plötzlichen Gefühlsausbruch, zuckte erschrocken zusammen.

„Auf diesen Anschlussauftrag hatten wir ja gehofft, obwohl wir uns keine großen Chancen ausgerechnet haben. Die Konkurrenz war hart, aber dank deiner hervorragenden Arbeit haben wir uns durchgesetzt. Aber es kommt noch besser.“

„Noch besser?“, warf Erik fast verschüchtert ein.

„Sicher ! Und das ist wirklich unglaublich! Cortez hat mir dabei mitgeteilt, dass die Familie Martinez beabsichtigt, uns zu beauftragen, ihr Firmenimperium zu durchleuchten. Wir sollen Ertragspotenziale lokalisieren und entwickeln, allerdings immer unter der Prämisse, dass Mitarbeiterinteressen gewahrt bleiben und jetzt kommt es: dass du das Projekt leitest. Louis Cortez kommt diesen Donnerstag als Abgesandter der Familie Martinez nach Berlin und will die Einzelheiten mit uns abklären. Das Ganze ist einfach unglaublich! Darauf wollen wir trinken!“

Völlig benommen von den Ereignissen, fast abwesend, hob Erik mechanisch sein Glas. Die ganze Geschichte nahm eine Entwicklung, die seine Erwartungen bei weitem übertraf. Während er noch nach Worten suchte, die diesem Augenblick angemessen waren, setzte Dr. Konzalik noch eins drauf: „Wenn dieser Auftrag kommt, dann wirst du dieses Projekt als Partner leiten, darauf kannst du Gift nehmen. Auch der Partnerrat wird nichts dagegen einzuwenden haben. Alles Weitere besprechen wir dann morgen. Heute nimmst du dir frei und genießt den Tag. Prost!“

„Danke!“ Zu mehr war Erik im Augenblick nicht fähig und war froh, dass Dr. Konzalik keine weiteren Überraschungen parat hatte und sich stattdessen über die leckeren Häppchen hermachte. Nach diesem Gespräch hatte er das Gefühl, dass einer glänzenden Karriere nichts mehr im Wege stand.

Erik hatte das Angebot von Dr. Konzalik angenommen und sich auf den Heimweg begeben. Unterwegs kam ihm der Gedanke, dass es angesichts des schönen Wetters keine schlechte Idee wäre, nach dem so frühen Champagner einen Kaffee zu trinken. Also steuerte er das nächste ihm bekannte Café an, um die Idee auch in die Tat umzusetzen. Es würde ihm gut tun, in der Sonne zu sitzen und die letzte Stunde noch einmal Revue passieren zu lassen. Eines aber stand schon fest: er würde heute Abend Kirstin mit einem Essen überraschen. Schließlich gab es ja einen Anlass für eine kleine Feier zu Zweit.

Kirstin fühlte sich ausgesprochen beschwingt, als sie nach der kurzen Busfahrt und dem kleinen Fußmarsch von der Haltestelle bis zur Kanzlei schließlich ihr Büro betrat. Sie war sich nicht ganz schlüssig, ob die Rückkehr von Erik oder die ausgelassene Schülerschar im Bus Ursache für ihre gute Laune war. Auf jeden Fall hatten die Kinder, sie nahm an, dass es Grundschüler waren, die sich, nach ihrer Kleidung zu urteilen, auf einem Ausflug befanden, viel Fröhlichkeit verbreitet. Die Worte waren hin und her geflogen und das Gekicher und Gelächter wollte einfach kein Ende nehmen. Auch die anderen Fahrgäste hatten sich am fröhlichen Inferno eher erfreut, was Seltenheitswert hatte. Normalerweise gab es immer jemanden, der sich über den sogenannten Lärm beschwerte. Heute war es anders gewesen und hatte sie in ihrem Kinderwunsch bestärkt. Ja, sie wollten Kinder, mindestens zwei. Wirtschaftlich ging es ihnen gut und sollte Erik tatsächlich, wie erhofft, die Partnerschaft angeboten werden, wären sie finanziell mehr als abgesichert. Vorausgesetzt, es käme nicht zu einer weiteren Finanz- und damit Weltwirtschaftskrise wie vor neunzehn Jahren. Diese war noch heftiger ausgefallen, als die der Jahre 2008 bis 2012. Man hatte zwar einige Regularien entwickelt, um solch eine Katastrophe für die Zukunft zu verhindern, sie hatten jedoch, wie die Entwicklung zeigte, nicht ausgereicht, eben diese Katastrophe zu vermeiden. Aber wie gesagt, das Tal der Tränen war durchschritten und seit vier, fünf Jahren ging es wieder richtig aufwärts, so auch die einhellige Meinung der Wirtschaftsforschungsinstitute; alle relevanten Indices wiesen auf einen stetigen Aufwärtstrend hin. So hatten sie beschlossen, den Kinderwunsch Realität werden zu lassen. Vielleicht würden sie dann auch ein Haus am Rande der Stadt beziehen, mit einem Garten, der Platz zum Spielen und für gemütliche Grillfeste bot. Sie konnte es sich gut vorstellen, ihre Tätigkeit für mindestens ein Jahr aufzugeben, um sich voll und ganz dem Nachwuchs zu widmen. Vielleicht hatte es ja schon an diesem Wochenende geklappt und sie war schwanger. Schließlich hatte sie ja bereits vor fünf Wochen die Schwangerschaftsverhütung eingestellt.

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