Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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„War euer Mandant denn mit dem Ergebnis eurer Arbeit zufrieden?“

„Er war von dem Ergebnis sehr angetan. Kirstin, du kennst doch meine Meinung. In den meisten Fällen wissen doch die Mandanten, was und wo es in ihren Unternehmen nicht richtig läuft. Aber die Feststellungen eines unabhängigen Dritten lassen sich besser verkaufen. Eine moderne Form des Ablasshandels, der entsprechend belohnt wird.“

„Und wie viel müssen diesmal daran glauben?“

Erik war klar, jetzt wurde es kritisch.

„Du weißt, dass ich Dir darüber nichts sagen darf.“

„Ach komm, morgen steht es im Wirtschaftsteil. Mehr als hundert?“

„Viel weniger.“

„Fünfundsiebzig? Fünfzig?“ Sie ließ nicht locker.

Er nickte. „Ja, in etwa so viel Mitarbeiter müssen nach unseren Empfehlungen das Unternehmen verlassen, um die notwendigen Kosteneinsparungen zu erreichen.“

Sie hob missbilligend die linke Augenbraue. Er hatte damit gerechnet, dass ihr das nicht gefallen würde. Das war bei ihr immer ein wunder Punkt. Deshalb schob er eine positive Darstellung nach: „Wir haben alles getan, um die Mitarbeiter zu schonen. Es war die geringstmögliche Anzahl. Fünfzig von mehr als zwölftausend, das sind weniger als ein halbes Prozent!“

„Das macht die Sache nicht viel besser“, antwortete sie spitz und sah ihn dabei prüfend an.

„Wenn ich nicht wüsste, dass du es in dieser Hinsicht ehrlich meinst, hätte ich mich nicht mit dir eingelassen.“

Aber sie lächelte schon wieder.

„Gottseidank“, dachte Erik, „die schlimmste Hürde war genommen.“

Das folgende Schweigen an ihrem Tisch wurde durch ein heftiges Gelächter am Nebentisch unterbrochen. Fast gleichzeitig schauten sie zu ihren Nachbarn hinüber; drei Pärchen, so etwa um die vierzig, die sich augenscheinlich prächtig amüsierten. Da Emilio mit dem Wein an den Tisch trat und Erik die obligatorische Probe vornehmen musste, wurde der Nachbartisch wieder zur Nebensächlichkeit. Emilio erwartete gelassen das Urteil, wohl wissend, dass es keine Beanstandung geben würde, da nur die wenigsten der Gäste wirkliche Weinkenner waren, selbst wenn sie es vorgaben. Er hatte sich im Laufe der Jahre einige wirklich bemerkenswerte Kenntnisse angeeignet und war von Antonio, der diese Fähigkeit zu schätzen wusste, mit der Pflege des Weinkellers beauftragt worden. Die meisten der Gäste waren mit der Qualität der angebotenen Weine sehr zufrieden, weil er ihnen einfach schmeckte. Letztendlich gehörte auch Erik zu denen, die kein Vermögen für eine Flasche Wein ausgeben und trotzdem nicht auf einen guten Tropfen nach eigenen Qualitätsmerkmalen verzichten wollten. Entsprechend fiel sein Urteil aus: „Ausgezeichnet!“

Nachdem Emilio beide Gläser aufgefüllt hatte, prosteten sich Kirstin und Erik zu und nahmen dann einen kräftigen Schluck.

„Wirklich gut“, bestätigte sie Eriks Einschätzung und setzte hinzu: „Jetzt habe ich aber wirklich Hunger!“

„Den kannst du gleich stillen, da kommt schon unsere Vorspeise“, entgegnete Erik, der Emilio mit zwei großen Tellern ihren Tisch ansteuern sah.

Während sie mit großem Appetit das delikat zubereitete „Carpaccio Salmone nach Art des Hauses“ in Angriff nahmen, erkundigte sich Erik beiläufig bei Kirstin, wie es ihr denn während seiner Abwesenheit ergangen sei. Sie war Juristin in einer Anwaltskanzlei und hier vor allem für den paritätischen Wohlfahrtsverband und dessen Organisationen tätig. Eine Arbeit, die sie mit den Schattenseiten der menschlichen Existenz vertraut gemacht hatte und zu dem, womit Erik sein Geld verdiente, nicht hätte gegensätzlicher sein können. Der Umgang mit so manchem Elend hatte Kirstins Sinn für Gerechtigkeit stärker geprägt, als sie selbst wahrhaben wollte. „Du weiblicher Robin Hood“, beliebte Erik zu sagen, wenn sie sich wieder einmal über die Ungerechtigkeiten dieser Welt erregte. Der Ärger hielt jedoch nie lange an, da sie nicht unerheblich pragmatisch veranlagt war und es für sinnvoll erachtete, bei anstehenden Entscheidungen einen kühlen Kopf zu bewahren. Letztendlich hatten beide das Gefühl, von den Erfahrungen des Anderen zu profitieren und damit den eigenen Horizont zu erweitern. Während sie gerade wieder einmal mit einem Stück Weißbrot ein Teil des Dressings aufnahm, sah sie die Zeit gekommen, Eriks Frage zu beantworten:

„Während du im warmen Spanien warst, musste ich hier frieren. Es war teilweise lausig kalt und zu allem Überfluss hat es auch noch andauernd geregnet. Gestern auch. Heute hat sich endlich mal wieder die Sonne sehen lassen.“

Kirstin schob sich das Weißbrot in den Mund und begann genüsslich zu kauen.

„Kein Wunder“, nutzte Erik die Pause, „ich bin ja auch wieder da!“

„Ja, du mein Sonnenschein. Ansonsten ist während deiner Abwesenheit …“

Kirstin brach ihre Rede unvermittelt ab, da hinter ihrem Rücken, zwei Tische weiter, ein lautes Lachen aufbrandete, dem Erik mehr Interesse zukommen ließ, als ihren Ausführungen.

„Entschuldigung, ich war einen Moment abgelenkt.“

„Das habe ich gemerkt.“ Sie schob den letzten Rest des Lachscarpaccio auf ihre Gabel und betrachtete es eine Weile, so, als würde sie es bedauern, dass dies tatsächlich der letzte Happen war.

„Möchtest du noch ein Carpaccio?“, fragte Erik.

„Ich würd‘ ja schon gern, aber dann schaffe ich das Hauptgericht nicht mehr und das ist bestimmt genauso schmackhaft.“

Wieder ertönte von einem der Tische her ein lautes Kichern.

„Die Gäste sind heute aber fröhlich,“ stellte Kirstin fest und zeigte dabei ein Lächeln, das eine Reihe strahlend weißer Zähne freilegte.

Das entlockte Erik ein: „Du siehst bezaubernd aus. Ich könnte mich glatt in dich verlieben.“

„Du Schmeichler“, entgegnete Kirstin und stimmte, als hätte sie nur darauf gewartet, in das Kichern ein, das an einem der Tische wieder aufgeflammt war.

Erik war etwas irritiert ob der Heiterkeit, die ihm schon seit dem frühen Morgen ein ständiger Begleiter war und brachte nur noch ein „Du bist albern“ heraus, was sie mit einem erneuten Kichern beantwortete. Gottseidank brachte Emilio das Hauptgericht, über das sie sich sogleich hermachten und das ihre Erwartungen voll erfüllte.

Während des Essens hatten sie ihre Unterhaltung weitestgehend eingeschränkt. Dafür wurde es an den Nebentischen immer ausgelassener. Nun, sie waren so ziemlich die Letzten, die noch etwas aßen, während an den anderen Tischen nur noch das Klirren von Wein- und Biergläsern zu hören war. Selbst die Ober ließen sich von der Fröhlichkeit anstecken, beteiligten sich vergnügt an den Witzeleien und trugen mit herzhaften Lachsalven zur ausgelassenen Stimmung bei. Auch Kirstin und Erik konnten nun nicht mehr an sich halten und reihten sich in das Gelächter ein. Beide waren froh, ihre Teller zügig geleert zu haben, nachdem es immer schwieriger wurde, die Contenance zu wahren. Selbst belanglose Aussprüche wurden mit Heiterkeit quittiert. Die sonst übliche gedämpfte Atmosphäre war einer ausgelassenen Partystimmung gewichen, der sich keiner entziehen konnte. Nur kurz flackerte bei Erik in diesem allgemeinen Tohuwabohu so etwas wie Widerstand auf.

„Was ist bloß los?“, dachte er, um sich gleich wieder angesichts einer völlig aufgelösten Kirstin, die damit zu tun hatte, sich die Lachtränen von den Wangen zu wischen, von dieser Stimmung mitreißen zu lassen.

Wieder zu Hause, holten sie das nach, was seiner Ansicht nach, bereits nach seiner Ankunft hätte geschehen sollen.

Laut seiner Aussage, hatte mein Vater an diesem Abend, trotz der vorgerückten Stunde, alles gegeben, was wohl dem Umstand einer vierwöchigen Enthaltsamkeit geschuldet war. Dies wurde allerdings von meiner Mutter, nachdem sie von der hübschen Spanierin, die Mitglied in seinem Projektteam war, Wind bekommen hatte, gelinde gesagt, bezweifelt. Es blieb ein offenes Geheimnis; allerdings hatte es auch keine weiteren Auswirkungen auf das Zusammenleben meiner Eltern, zumindest ist mir dazu nie etwas zu Ohren gekommen. Aber zurück zu diesem Abend; es war nach den Erzählungen meiner Eltern ein ausgesprochen wildes Liebesspiel gewesen. „Ich war sehr gut in Form“, behauptete mein Vater, was meine Mutter, sofern sie das mitbekam, regelmäßig mit einem „Angeber!“ quittierte, dabei aber vergnügt schmunzelte. Was der ganzen Angelegenheit noch einen besonderen Pfiff gab, waren die Lachanfälle, die sie unverändert auch zu dieser späten Stunde noch durchschüttelten und sie zu mancher Unterbrechung zwangen. Aber sie waren jung und nach vier Wochen ohne Sex konnte selbst diese ungewöhnliche heftige Heiterkeit sie nicht davon abhalten, sich ausdauernd und ungestüm zu lieben.

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