Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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Zügig hatte Kirstin die vorbereiteten Unterlagen für ihren Gerichtstermin zusammengestellt und in den kleinen Aktenkoffer gelegt. Igor Ibramowitsch, so hieß der Mann, den sie heute verteidigen sollte, gehörte zu der Klientel, der ihr keine große Freude bereitete. Er war der einzige Sohn einer aus Russland eingewanderten Familie, in Deutschland geboren und zweiunddreißig Jahre alt. Eigentlich ein intelligenter Bursche, hatte keine Sprachdefizite und das Abitur gemacht. Sein Vater war Arzt und so hatte es die Familie zu einigem Wohlstand gebracht; also eigentlich beste Voraussetzungen für einen ordentlichen Lebenslauf. Nach dem Abitur zeigte Igor, trotz der Mahnungen seines Vaters, kein Interesse an einem weiterführenden Studium. Er wollte Geld verdienen und dies bald. Da sich zu diesem Zeitpunkt erste Anzeichen der Wirtschaftskrise zeigten, waren Ausbildungsplätze rar und trotz der relativ guten Zeugnisse gelang es ihm nicht, einen dieser Plätze zu erhalten. Damit begann sein Abstieg. Er hielt sich zunächst mit Gelegenheitsarbeiten und finanziellen Zuwendungen seines Vaters über Wasser, in der Hoffnung etwas später eine Ausbildung beginnen zu können. Doch die Hoffnung war trügerisch. Überall wurde gespart, auch sein Vater, der mittlerweile in den Ruhestand gegangen war, konnte ihn nicht mehr in dem Maße unterstützen, wie er es gern getan hätte, da auch er ein Opfer der Finanzkrise geworden war und erhebliche Teile des Vermögens verloren hatte. Also verdiente sich Igor, der schließlich von Sozialleistungen des Staates lebte, etwas dazu, indem er das kapitalistische Ausbeuterpack, wie er es bezeichnete, von der Bürde des Geldes, zumindest Teilen davon, befreite. Allerdings waren diese nur bedingt bereit, ihm von dem akkumulierten Kapital etwas abzugeben. Schließlich war es doch ein Ausgleich für all die Pein, die man aufgrund der vielen sittenwidrigen Geschäfte erleiden musste, für all das Ungemach, für das man als für schuldig Befundener seinen Kopf hinhalten musste. Die Zeitungen waren schließlich voll von Berichten über die unfähigen Eliten, die unverändert nur die eigenen Taschen und nicht das Wohl der Allgemeinheit im Auge gehabt hatten. Ja, sie machten Igor das Leben schwer, indem sie jedes nur denkbare technische Hilfsmittel einsetzten, um ihr Hab und Gut zu schützen. Eine dieser Verteidigungslinien wurde Igor zum Verhängnis und so machte er erstmalig mit der Staatsgewalt Bekanntschaft. Die ausgesprochene Bewährungsstrafe war wohl auch dem Umstand geschuldet, dass sein Vater am Tag vor der Gerichtsverhandlung gestorben war. Sein Verteidiger nutzte diese Gelegenheit kaltblütig aus und verband den Schicksalsschlag seines Klienten mit den Schäden, den gewisse Herren und Damen angerichtet hatten, und unter denen auch Igor zu leiden hatte. Zum Ende der Verhandlung zeigte Igor, übrigens auf Geheiß seines Anwalts, Reue und der Richter daraufhin Milde. Igors Reue war allerdings, wie zu erwarten, nur von kurzer Dauer. Er borgte sich ein wenig Geld und rüstete sich technisch auf, um seinen Kampf gegen die ungerechte Verteilung des Eigentums wieder aufzunehmen. Tatsächlich konnte er wohl einige Streifzüge erfolgreich abschließen, denn es folgten einige Wochen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Mallorca. Einerseits beflügelt von dieser kapitalistischen Sause und andererseits gefrustet über den danach wieder eingetretenen Geldmangel, machte er sich also wieder ans Werk. Leider ließ er es dabei an der nötigen Vorsicht fehlen, an der sein Opfer nicht gespart hatte. Diesmal fand er als Wiederholungstäter keine Gnade und durfte für ein paar Monate die Ein-Stern Qualität des Gefängnisses genießen. Kurz nach seiner Entlassung geschah etwas, was man durchaus als Wunder bezeichnen konnte. Der für ihn zuständigen Sachbearbeiterin des Job-Centers war es gelungen, Igor einen Arbeitsplatz zu vermitteln. Ein kleiner Handwerksbetrieb im Sanitärbereich benötigte einen Helfer, der außer Kraft auch ein bisschen Grips besaß. Der Chef, Walter Behrendt, der über eine ausgeprägte soziale Ader verfügte, hatte bereits einige junge Gelegenheitstäter bei sich angestellt, die, von einer Ausnahme abgesehen, unter diesen Bedingungen wieder auf den Pfad der Tugend zurückgefunden hatten. Auch Igor überstand die gesondert vereinbarte Probezeit von einem halben Jahr zur vollsten Zufriedenheit seines Arbeitgebers und man zog in Betracht, Igor eine ordentliche Ausbildung angedeihen zu lassen. Igor war nicht abgeneigt, fühlte er sich nach der langen Zeit als Außenseiter endlich wieder als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Alles schien also seinen geregelten Gang zu gehen, zumindest bis zu der von seinem Arbeitgeber ausgerichteten Weihnachtsfeier. Diese wurde ob ihres familiären Charakters gerühmt, da die Frau des Chefs es sich nämlich nicht nehmen ließ, für die ganze Belegschaft Gänsebraten zuzubereiten. Dies machte der Gattin zwar viel Arbeit, sorgte aber bei den Untergebenen ihres Gatten für gute Stimmung. Insbesondere da alle wussten, dass nach dem fetten Essen zu dem Stoff gegriffen wurde, der bekanntermaßen die Verdauung fördern soll: Alkohol. Und da gab es viel zu verdauen. Jede weitere Flasche förderte zwar die Stimmung, sorgte aber auch für eine immer rustikalere Wortwahl. Zunächst staunend verfolgte der Juniorchef die Ausführungen Igors, der sich in dieser beschwingten Runde befleißigt fühlte, wieder einmal die ungerechte Verteilung des Geldes zu beklagen. Irgendwann hatte die Kapitalistenschelte auch sein umnebeltes Gehirn erreicht und ihn zu dem liebevoll gemeinten Ausspruch „Scheiß Knacki!“ verleitet. Die Antwort kam postwendend: „Scheiß Kapitalist!“ Allerdings beließ es Igor nicht bei einem verbalen Schlagabtausch, sondern ließ seine Rechte folgen, die krachend das Kinn des Juniorchefs traf und diesen in einen tiefen Schlummer versetzte. Die Party war damit schlagartig beendet und die Karriere von Igor als Sanitärinstallateur ebenso, denn trotz aller Beschwichtigungsversuche seines Vaters, der Igor gut leiden konnte und eine Teilschuld bei seinem Sohn sah, beharrte der Juniorchef auf einer sofortigen Entlassung und als Dreingabe auf einer Anzeige wegen Körperverletzung. So musste sich die Justiz erneut mit Igor beschäftigen. Dieser hatte sich hilfesuchend an einen Verein gewandt, der sich der Resozialisierung ehemaliger Strafgefangener verschrieben hatte. Als Mitglied des paritätischen Wohlfahrtsverbandes forderte man wie üblich die Unterstützung der Anwaltskanzlei an, die auch schon bisher recht erfolgreich für den Verband tätig war. So übernahm Kirstin die Verteidigung des Igor Ibramowitsch, der in den Vorgesprächen wenig Einsicht für sein unüberlegtes Handeln zeigte, vielmehr sich damit brüstete, es „diesem Kapitalistenschwein“ ordentlich gezeigt zu haben. Kirstin hegte nun die Hoffnung, dass die lange Zeit bis zur heutigen Gerichtsverhandlung die Gemüter soweit beruhigt hatte, dass zumindest eine kleine Chance bestand, die beiden Streithähne zum Einlenken zu bewegen. Allein, es würde schon eines Wunders bedürfen, Igor vor einem weiteren Gefängnisaufenthalt zu bewahren.

Kirstin wollte sich Igor vor der Verhandlung noch einmal vornehmen und machte sich deshalb schon einige Zeit vor dem Gerichtstermin auf den Weg. Sie nahm ein Taxi, das sie auf schnellstem Wege zum Amtsgericht brachte. Der Taxifahrer war gut gelaunt und machte einige humorvolle Bemerkungen, über die er allerdings selbst am meisten lachte. Kirstin war in Gedanken mehr bei ihrem Fall, konnte aber nicht umhin, bei einer besonderen Pointe, sofern sie diese mitbekam, herzhaft in das Lachen des Fahrers einzufallen. So war sie in guter Stimmung, als sie das Taxi verließ. Die Sonne, die von einem makellos blauen Himmel herab schien, tat ein Übriges, ihre gute Laune und damit ihren Optimismus zu stärken. Sie betrat das imposante Gebäude durch das mittlere der großen Portale, das zu ihrer Erleichterung bereits geöffnet war, da sie immer Schwierigkeiten hatte, die riesigen Türen zu bewegen. Hinter dem Eingang musste sie sich der obligatorischen Sicherheitskontrolle unterziehen. Nachdem sie diese ohne Probleme hinter sich gebracht hatte, ging sie die beeindruckende große Treppe hinauf in den ersten Stock, wo sie in einem Besprechungszimmer Igor treffen würde. Da sie etwas früh dran war, besorgte sie sich an einem Kaffeeautomaten noch zwei Cappuccino, der von gar nicht so übler Qualität war. Einer war für Igor bestimmt, in der Hoffnung, dass ihn diese kleine Aufmerksamkeit etwas von seiner Aggressivität nahm.

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