Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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Als Kirstin das Besprechungszimmer betrat, saß Igor schon an dem kleinen Tischchen und wandte ihr sein Gesicht zu. Er war von großer Statur, schlank aber muskulös. Sein markantes Gesicht wurde dominiert von einem kräftigen Kinn und grauen Augen. Mit seinen blonden Haaren und den Augenbrauen in gleicher Farbe erinnerte er Kirstin mehr an einen Wikinger als einen Russen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er begann verschmitzt zu Grinsen, wobei er auf den Kaffeebecher deutete: „Für mich?“ Kirstin nickte und schob den Becher noch ein Stück zu ihm hin. Sie fühlte sich ertappt, er hatte wohl ihren kleinen Bestechungsversuch durchschaut. „Egal“, dachte sie, dann wusste er eben, worauf sie hinauswollte. Vielleicht würde das die Sache erleichtern.

„Herr Ibramowitsch“, begann sie mit beschwörendem Tonfall, „sie wissen, sie haben sich in eine schwierige Lage gebracht.“

Bevor sie fortfahren konnte, unterbrach sie Igor: „Sie sehen verdammt gut aus für eine Anwältin.“

„Lassen sie das, jetzt ist keine Zeit für Komplimente. Wir müssen uns jetzt auf die Verhandlung konzentrieren.“ Kirstin versuchte ihrer Stimme Strenge zu verleihen, was Igor aber nicht davon abhielt, sie unverändert anzugrinsen.

„Herr Ibramowitsch“, begann sie erneut, „in diesem Fall hängt alles vom Richter ab. Geht er von einem minderschweren Fall aus, weil Alkohol im Spiel war und der Juniorchef sie vorher verbal attackiert hat, kommen sie vielleicht mit einer geringen Geldstrafe oder ein paar Stunden Sozialarbeit davon. Schlimmstenfalls folgt er dem Antrag des Staatsanwalts, der auf Körperverletzung plädiert und sie wandern wieder in den Knast.“

Igor erweckte den Eindruck, als folgte er den Ausführungen von Kirstin mit größtem Vergnügen. Hatte er zunächst leicht vorgebeugt am Tisch gesessen, lehnte er sich jetzt entspannt zurück, wobei er sie unverwandt betrachtete. Sein ständiges Grinsen irritierte Kirstin, erweckte er doch den Eindruck, als wäre ihm alles völlig egal. Langsam verging ihre bis dahin gute Laune und stattdessen keimte Ärger in ihr hoch. Sie wollte alles tun, ihn vor einer erneuten Haftstrafe zu bewahren und er machte keine Anstalten, sie bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Stattdessen schien er das alles, seinem stetigen Grinsen nach zu urteilen, nur lächerlich zu finden. Plötzlich machte er so etwas wie eine abwehrende Handbewegung und beugte sich wieder vor.

„Machen sie sich mal keine Sorgen, Frau Stendahl, das wird schon. Ich habe das im Gefühl.“

„Mein Gott, sie haben vielleicht Nerven“, antwortete Kirstin nach einer kurzen Pause der Verblüffung, „mit Gefühlen allein gewinnt man aber keinen Prozess.“

„Sie wollen, dass ich Reue zeige, obwohl der Kerl mich beleidigt hat.“

„Das wäre zumindest ein Anfang“, entgegnete Kirstin.

„Vielleicht hätte ja eine Schelle gereicht. Aber eine Abreibung hat dieser Ausbeuter verdient.“ Igor lächelte, mit sich und der Welt zufrieden.

„Wissen sie, was der für einen Wagen fährt?“

„Nein !“, antwortete sie, verblüfft über die Wendung, die das Gespräch nahm.

„Einen Ferrari ! Wir bekommen ein paar Euro die Stunde und er sahnt ab. Er ist ein Ausbeuter.“ Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, schlug Igor mit der rechten Hand auf den Tisch.

„Herr Ibramowitsch, wenn sie bei der Befragung so argumentieren, sehe ich schwarz.“

Kirstin war nun überzeugt, dass Ihr Klient beratungsresistent war und sah in einer weiteren Unterhaltung keinen Sinn mehr. Während sie noch überlegte, was sie noch tun könnte, erschien der Gerichtsdiener und teilte ihnen mit, dass der Prozess in fünfzehn Minuten beginnen würde. Kirstin war dankbar für diesen Hinweis, enthob er sie doch von der Verpflichtung, sich weitere Gedanken machen zu müssen. Sie machte es kurz, wünschte Igor und sich selbst viel Glück für die anstehende Verhandlung und verließ das Besprechungszimmer, während Igor unverändert grinsend ihren Abgang mit Interesse verfolgte.

Die Gerichtsverhandlung wurde für Kirstin zu einem unerwarteten Highlight in ihrer Karriere, woran sie aber, wie sie zugeben musste, nur einen geringen Anteil hatte. Als sie den kleinen Gerichtssaal betrat, war der Staatsanwalt und Behrendt jun. schon anwesend. Sie nickte den beiden Herren zur Begrüßung zu und setzte sich auf einen der beiden Stühle an dem kleinen Verteidigertisch. Sie hatte kaum Platz genommen, als sich die Tür zum Gerichtssaal erneut öffnete und eine ältere Dame eintrat. Sie steuerte auf einen der hinteren Sitzplätze zu und setzte sich, holte eine Illustrierte aus ihrer Tasche und begann sich die noch verbleibende Zeit mit dem Studium derselben zu vertreiben. Schließlich erschien auch Igor von einem Justizbeamten begleitet und setzte sich neben Kirstin. Dabei lächelte er ihr aufmunternd zu. Er schien wirklich davon überzeugt zu sein, dass die Geschichte für ihn glimpflich verlaufen würde. Kirstin lächelte etwas verkrampft zurück und widmete sich dann aus Verlegenheit ihren Unterlagen.

„Meine Damen und Herren, ich eröffne hiermit die Verhandlung.“

Erschrocken blickte Kirstin auf. Sie hatte sich so in ihre Papiere vertieft, dass ihr entgangen war, dass der Richter den Saal betreten hatte. Der Richter hieß Alexander Koslowski und war Kirstin bereits aus einigen Verhandlungen bekannt. Das Schwierige bei ihm war, dass seine Entscheidungen nie vorhersehbar waren. Er hatte sie immer überrascht. Wo sie ein scharfes Urteil erwartet hätte, zeigte er unerwartete Milde. Ein anderes Mal ließ er ihrem Klienten fast die Höchststrafe angedeihen, wo sie ein minderschweres Vergehen gesehen hatte. Erst in der nächsten Instanz wurde das Urteil wieder teilweise zurückgenommen. Aber genau diese Unwägbarkeit machte Kirstin Sorgen. Der Richter nahm routinemäßig die Personalien auf, verlas die Anklageschrift und fragte dann Igor, ob er noch vorab etwas sagen wollte. Igor nickte und erhob sich, was Kirstin derartig überraschte, dass sie sich nicht vom Fleck rührte und kein Wort herausbrachte. Dies war gegen die Abmachung, die sie getroffen hatten.

„Sehr geehrter Herr Richter, ich habe Herrn Behrendt“, dabei deutete er auf den Juniorchef, “in meiner Erregung einen Boxhieb versetzt. Dies war völlig unangemessen und ich möchte mich dafür bei ihm von ganzem Herzen entschuldigen. Auch der Alkohol rechtfertigt nicht diese Handlung, die ich aufs äußerste bedauere.“

Igor senkte schuldbewusst sein Haupt und stand da, wie ein begossener Pudel.

„Was war das denn?“, dachte Kirstin und starrte Igor verblüfft an. Allerdings verblieb ihr nicht allzu viel Zeit, diese Aussage zu verarbeiten, denn Behrendt jr. erhob sich, um seinerseits eine Erklärung abzugeben.

„Lieber Igor“, dabei streckte er diesem beide Arme entgegen, „ich danke Dir für deine aufrichtigen Worte, aber nicht du musst dich bei mir entschuldigen, sondern ich mich bei Dir. Ich habe Dich durch meine unbedachten Worte verletzt und deswegen hatte ich diesen Schlag verdient.“

Kirstin konnte es nicht fassen, jetzt rannen ihm auch noch Tränen über die Wangen. Zum Richter gewandt, setzte er seine Ansprache fort: „Herr Richter, ich ziehe meine Anzeige gegen Herrn Ibramowitsch zurück und bedauere zutiefst, sie mit diesem Fall unnütz beschäftigt zu haben.“ Dann drehte er sich wieder zu Igor, hob erneut beide Arme während der Tränenstrom nicht versiegte: „Und du kannst wieder bei uns anfangen, denn ich nehme die Kündigung zurück.“ Sprachs und marschierte schnurstracks auf Igor zu, einen entgeistert schauenden Staatsanwalt zurücklassend. Igor ging nun seinerseits auf den Juniorchef zu und beide fielen sich in die Arme, wobei nun auch Igor die Tränen herabrannen. Kirstin saß genauso entgeistert auf ihrem Platz wie der Staatsanwalt. Nur der Richter zeigte deutliches Vergnügen und auch die einzige Zuschauerin dieses bewegenden Schauspiels schien hoch erfreut, denn sie ließ, wie sonst nur in der Oper üblich, ein lautes „Bravo!“ hören.

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