Rolf-Dieter Meier - Ernteplanet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische die Erde besuchen, ist mehr als gering. Aber was, wenn es doch geschieht? Was hätten wir zu erwarten? Aliens, die schier unfassbare Weiten überwinden, nur um uns zu vernichten? Oder würden sie uns, den Unwissenden auf die Sprünge helfen? Würde dieser Besuch Tod und Verderben bringen oder das Paradies auf Erden? Was in solch einem Fall geschehen würde, lässt sich auch nicht annähernd voraussagen und bleibt letztendlich der Phantasie jedes Einzelnen überlassen!
Eine der vielen Möglichkeiten, wie sich der Besuch einer außerirdischen Spezies gestalten könnte, wird in diesem Roman beschrieben. Vor allem stellt sich doch die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben den Menschen noch, wenn eine weitaus höher entwickelte Zivilisation in das tägliche Leben eingreift. Und weitaus höher entwickelt muss diese Zivilisation sein, der es gelingt, die unendlichen Weiten des Weltraums zu durchqueren. Auch die Frage nach dem Grund des Interesses an uns und ihres Erscheinens ist berechtigt und bewegt die Menschen jener Zeit. Wie reagieren Wissenschaftler und Politiker auf die neue Situation? Funktionieren die Institutionen noch wie gewohnt oder unterliegen alle Handlungen bereits dem Willen der Außerirdischen? Unterstellt, diese fremde Zivilisation nimmt für sich hehre ethische Grundsätze in Anspruch, kann sie dann die Menschen ihren Zielen unterwerfen?
Lassen Sie sich in eine Geschichte entführen, die sich so oder so ähnlich in der Realität nicht abspielen wird. Die aber Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft, die letztendlich fragiler ist, als manche glauben. Das Ende des homo sapiens durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen und wer weiß, wie oft die Erde, unser blauer Planet, einer solchen Katastrophe in der Vergangenheit nur knapp entgangen ist.

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„Merkwürdig“, dachte er noch, während er in das von den drei Frauen geräumte Areal vorstieß, „so lustig war das doch nun auch wieder nicht.“

Während sich das Taxi mit der immer noch kichernden Fracht auf den Weg machte, fuhr schon das Nächste vor. Der Fahrer, der nach hinten kam, um die Kofferraumklappe zu öffnen, setzte ein so freundliches Lächeln auf, als sei er beglückt, ausgerechnet ihn fahren zu dürfen. Sofort packte er den Rollenkoffer und beförderte ihn schwungvoll in den Kofferraum, schloss die Heckklappe und eilte dann weiter nach rechts um den Wagen herum, um seinem Fahrgast die hintere Wagentür zu öffnen. Erik Stendahl war so verblüfft, dass er sich nicht von der Stelle rührte.

„Kommen Sie, steigen Sie bitte ein.“ Der Taxifahrer unterstrich seine Worte, indem er mit einer weit ausholenden Armbewegung auf den geöffneten Einstieg wies. Unwillkürlich schüttelte Erik seinen Kopf, so als müsste er sich von einem überraschenden Ereignis erholen, machte sich dann aber auf, um im Inneren Platz zu nehmen.

Nach gut einer Stunde hatte das Taxi das Ziel im Südwesten Berlins erreicht. Der Verkehr war trotz der vorgerückten Stunde, die Rush Hour war eigentlich schon längst vorbei, noch außerordentlich stark gewesen und so hatten sie sich teilweise nur im Schritttempo vorwärtsbewegt. Der Taxifahrer hatte dies gelassen hingenommen, war ihm doch mit dieser Fahrt gutes Geld sicher. Die lange Fahrt hatte aus Sicht von Erik Stendahl auch etwas Gutes; konnte er sich doch auf diese Weise noch etwas von den Reisestrapazen erholen. Er war kein Freund des Fliegens, er empfand es als lästig und es war ihm nur Mittel zum Zweck, um von A nach B zu kommen. Außerdem durfte er, obwohl er bereits in der höheren Leitungsebene angesiedelt war, nur in Ausnahmefällen, d.h. auf Langstrecken, Business-Klasse fliegen. Madrid gehörte nicht dazu; also musste er sich mit Economy begnügen. Die enge Bestuhlung, er war mit einer Größe von 1,96 Meter nicht gerade ein Winzling, und die Warterei beim Check-In, bis zum Boarding und dann bis zum Start fand er einfach nur nervig. Trotzdem war es heute irgendwie weniger stressig gewesen. Der Morgen in Madrid hatte ihn bereits mit einem wolkenlosen blauen Himmel und angenehmen Temperaturen überrascht. Und er erinnerte sich nicht, das Hotelpersonal in der gesamten Zeit, abgesehen von der üblichen Höflichkeit gegenüber den Gästen, so natürlich fröhlich gesehen zu haben. Das letzte Frühstück vor der Heimreise hatten er und sein Kollege aus Hamburg daher noch einmal richtig genossen. Zugleich sollte es auch die Grundlage für den noch folgenden Sektempfang sein, zu dem sein Mandant ihn und den Kollegen zum Abschluss ihrer Arbeit geladen hatte. Die gute Stimmung hatte sich beim Aus-Checken an der Rezeption des Hotels fortgesetzt. Man hatte sich gemeinsam mit dem Empfangspersonal über das vom spanischen Akzent überlagerte Englisch der Kassiererin amüsiert, die das aber nicht krumm nahm, sondern ganz im Gegenteil noch betonte und somit für weitere Lachsalven sorgte. Der anschließende Empfang bei seinem Mandanten war auch alles andere als steif gewesen. Hätte es sich nicht um ein geschäftliches Treffen gehandelt, hätte man gut und gerne sagen können, es war eine Bombenstimmung. Es wurde herumgealbert und gewitzelt; ungewöhnlich, aber vielleicht dem Sekt am Vormittag oder der Erleichterung aller Beteiligten über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt geschuldet. Auch am Flughafen war es recht entspannt zugegangen. Selbst die Ankündigung einer Verspätung der Maschine um eine Stunde wurde nur mit witzigen Bemerkungen kommentiert, die allseits ein fröhliches Gelächter auslösten. Vom Kabinenpersonal wurden alle Anstrengungen unternommen, die Reisenden für die Wartezeit zu entschädigen, indem es äußerst delikate Tapas servierte. Währenddessen amüsierte der Copilot die Fluggäste zwischendurch mit heiteren Anekdoten, wobei er sich der Mühe unterzog, sie vollständig auf spanisch und englisch vorzutragen. Selbst die Passagiere, die weder des spanischen noch des englischen mächtig waren, ließen sich von der allgemeinen Heiterkeit anstecken und nahmen an der großen Party teil. Alles in allem wirklich ein ungewöhnlicher Tag.

Mit der linken Hand den Rollenkoffer mit sich ziehend ging Erik Stendahl auf den Hauseingang zu. Es war ein hochherrschaftliches Haus, mit viel Stuck an der Fassade und hohen Zimmern. Sie hatten beide immer davon geträumt, in so einer Wohnung ihr Quartier aufzuschlagen und im letzten Jahr hatten sie dann dank seines Karrieresprungs nicht nur die finanzielle Möglichkeit erhalten, sondern auch ein ihren Wünschen entsprechendes Objekt gefunden. Nun stand er vor der imposanten Eingangstür und stellte den Koffer ab, um einen der obersten Klingelknöpfe zu drücken. Während er auf die Rückmeldung wartete, entfernte er das Papier vom Blumenstrauß, knüllte es zusammen und stopfte die Papierkugel in die rechte Manteltasche. In diesem Moment erschallte auch schon die ihm so vertraute Stimme von Kirstin aus dem Lautsprecher entgegen:

„Ja, bitte!“

„Ich bin’s, mein Schatz!“

„Erik!“ Es klang wie ein Freudenschrei. Kein Wunder nach der mehrwöchigen Trennung. Außerdem waren sie noch nicht so lange zusammen, wenn man vier Jahre als kurz ansieht. Da konnte man doch eine gewisse Wiedersehensfreude erwarten.

Der Türöffner summte und er drückte mit seiner rechten Schulter die Tür auf. Dabei achtete er sorgsam auf seinen Blumenstrauß, damit dieser keinen Schaden nahm. Nun befand er sich im beeindruckenden Hausflur. Marmor auf dem Fußboden, Stuck an den Wänden und der Decke und vor ihm eine breite Treppe mit fünf Stufen, die hinauf zu den Erdgeschoßwohnungen führte; das sogenannte Hochparterre würde in anderen Häusern gut und gerne schon als erstes Obergeschoß durchgehen. Vor dem großen Treppenaufgang führten links und rechts Seitengänge zu zwei abwärts führenden kleineren Treppen, die den Zugang zu den Souterrainwohnungen erschlossen. Eine dieser üblicherweise nur schwer vermittelbaren Wohnungen war an den Hausmeister vermietet, der sich um die Instandhaltung und die Wartungs- und Reinigungsarbeiten nicht nur dieses Hauses kümmerte, sondern des gesamten Blocks, der im Eigentum eines Immobilienfonds stand. Der Hauswart war ein zuverlässiger Mann und eine Aufsichtsinstanz, die sich bewährt hatte. Aus diesem Grunde hatte sich die Hausverwaltung entgegen der sonst üblichen Handhabung, solche Aufgaben einem Dienstleister zu übertragen, für eine Beibehaltung der Hausmeisterstelle entschieden. Auch unter Renditegesichtspunkten, denen sich solche Fonds verpflichtet fühlten, war dieses Konzept augenscheinlich tragfähig. Die Mieter des Hauses hatten jedenfalls keinen Grund zur Klage und insbesondere die älteren Mitbewohner waren für die eine oder andere Hilfeleistung dankbar, die der Hausmeister auch gerne erbrachte, da in der Regel ein Obolus anfiel, dessen Höhe in nicht unerheblicher Weise von der Dankbarkeit des Gebers bestimmt wurde. Die kleinere der beiden Souterrainwohnungen war an einen Studenten vermietet, der froh war, in relativer Nähe zur Universität eine bezahlbare Bleibe gefunden zu haben. Noch während er auf dem Weg zum Fahrstuhl war, der sich links in dem kleinen Seitengang befand, klappte unten eine Tür. Kurz darauf stapfte der Verursacher des Geräuschs, der Hausmeister Tomasz Lewandowski, die kleine Treppe herauf.

„Hallo, Herr Stendahl, wieder zurück? Diesmal waren sie ja ganz schön lange weg.“

Er deutete auf den Blumenstrauß. „Blumen für die Frau Gemahlin? Hübsch, da wird sie sich aber freuen.“

Sprachs und öffnete die Fahrstuhltür, was Erik Stendahl dankbar zur Kenntnis nahm, entband es ihn doch von der Notwendigkeit, erst wieder seinen Koffer zwischenzuparken.

„Na, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend !“, wobei er vielsagend mit dem rechten Auge zwinkerte und zu allem Überfluss, wie Erik Stendahl fand, auch noch ein Grinsen an den Tag legte, das ihn verlegen machte. Er war deshalb froh, dass sich die Fahrstuhltür unverzüglich schloss, nachdem er den Knopf für die oberste Etage gedrückt hatte.

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