Uwe Christian Klein - Im Moment die Ewigkeit

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Markus Nell, Zeitungsredakteur, hat einen Interviewtermin in einem Institut für Biochemie. Da ihn niemand empfängt, betritt er ahnungslos eines der Labors.
Seitdem dehnt sich für ihn die Zeit, zieht sie sich zunehmend in die Länge, zunächst kaum merklich, aber bald scheint die Verlangsamung seiner Welt kein Ende zu nehmen. Sand im Getriebe der Zeit.
Er schwebt zwischen Hoffen auf ein Ende eines Alptraumes und Bangen darum, welche Entwicklung der zeitliche Ablauf seiner Welt annehmen wird.
Niemand glaubt ihm, auch nicht, dass er verfolgt wird. Sein Chef schickt ihn in Urlaub, seine Lebenspartnerin verlässt ihn.
Er ist ratlos und versucht sich abzulenken, sich mit der Ungleichzeitigkeit zu arrangieren.
Kein Mensch hat derartiges vorher erlebt …

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So stand er vor dem Gebilde, dessen Sauberkeit und Einfachheit ihm in seiner Vorstellung die Phantasielosigkeit und Oberflächlichkeit der Naturwissenschaften zu spiegeln schien, und suchte nach dem Eingang, den er auf den ersten Blick nicht, auf den zweiten nur schwierig gefunden zu haben glaubte und beim dritten Blick feststellen musste, dass er durch die Tür zu einem verglasten Durchgang zwischen dem gesuchten Institut und einem dahinter liegenden Nachbargebäude hindurch zu gehen im Begriff war. Dieses dritte Gebäude war über Schläuche, Röhren und dicke Kabel mit dem Institut für Biochemie in einer Art und Weise verbunden, die Markus Nell an einen Patienten im Krankenhaus erinnerte, der an Apparaten und Geräten angeschlossen ist, oder um ein Starthilfekabel, wie sie bei Autos genutzt werden. Vielleicht hätten sie sich derart besser mit einem Bau des philosophischen Fachbereichs verbinden sollen, so hätten sie die Luft atmen können, die einem den Sinn des Lebens näher bringt, so dachte Markus Nell.

In das Gebäude eingetreten, eröffnete sich ihm der Blick auf eine großzügig angelegte Wendeltreppe aus Metall, die drei Ebenen miteinander verband. Rechts daneben befand sich ein offen einsehbarer Aufzug aus Glas und Stahl.

Der Boden hatte, so weit er sehen konnte, Noppen, die ihn an Baukästen aus seiner Kindheit erinnerten. Von hier unten war es möglich, mehrere Flure und Türen zu erkennen, die auf den verschiedenen Stockwerken von der Vorhalle in die weiteren Teile des Instituts führten. Die Logik des Pragmatischen und der Machbarkeit umgab ihn, wohin er auch schaute, hier hätte er noch nicht einmal sterben wollen, kam es ihm in den Sinn.

Er wandte sich zu einer Pförtnerkabine links neben ihm. Hinter einer Fensterfront saß ein älterer Mann mit einer randlosen Brille. Einige Strähnen trug er seitlich in die Stirne gekämmt, die fast den Nacken zu erreichen drohte. Da landen die Diplom-Chemiker, die keine adäquate Stelle finden, urteilte Markus Nell hämisch.

Er fragte den Pförtner, wo er Professor Ding finden könne, mit dem er einen Interviewtermin habe und zeigte seinen Presseausweis. Dieser tippte etwas in die Computertastatur, schaute mit einem Gesichtsausdruck der Gewissenhaftigkeit auf

den Bildschirm, sah sich den Presseausweis an und dann Markus Nell, während dieser darauf hinwies, dass das Foto schon einige Jahre alt sei.

„Sie sind vorgemerkt. Professor Ding erwartet sie bereits. Ebene zwei, Flur vier, Raum fünfzehn. Bitte sehr.“ Mit diesen Worten gab er dem Besucher den Ausweis zurück.

Der Fahrstuhl interessieren ihn. Voller Neugier betrat er das metallene Gebilde, auch wenn er nur zwei Treppen hätte zu gehen brauchen. Trotz der kurzen Strecke fuhr dieser so schnell, dass Markus Nell sich beinahe der Magen hob. Es kam ihm der Wunsch auf, dass mit diesem Gefährt niemals gefährliche oder gar explosive Chemikalien transportiert würden, weniger wegen des Gebäudes, um das es ihm nicht schade gewesen wäre, sondern allein wegen der Menschen darin. Auf der zweiten Ebene fand er bald Flur vier. Das Gebäude erschien ihm innen viel größer, als es von draußen auf ihn gewirkt hatte. Jetzt erst erkannte er die sechseckige Form des Bauwerks, und er hätte es wohl imposant gefunden, wenn es aus anderem Material erbaut worden wäre. Die Flure führten in Sternform von der Haupthalle in die anderen Bereiche. Bald stand er vor Raum fünfzehn und klopfte an, wartete und da niemand auf seine wiederholte akustische Bitte um Einlass öffnete, begann er nervös umher zu blicken, doch kein Mensch war zu sehen. Er war sich unsicher, ob er einfach öffnen und eintreten sollte, zumindest jedoch prüfen könnte, ob die Tür sich überhaupt öffnen ließ. Er entschied sich, erst an die anderen Türen auf dem gleichen Gang zu pochen, doch nirgends wurde ihm auf getan, niemand schien sich in den Räumen dieses Flures zu befinden. So schlurfte er wieder zu Raum fünfzehn zurück und ärgerte sich. Er dachte zunächst daran, einfach wieder zum Pförtner zu gehen, den Professor, wenn dies möglich war, ausrufen zu lassen, oder überhaupt unverrichteter Dinge zur Redaktion zurückzukehren, denn der Termin begann eine Wut in ihm aufzubauen, und er fragte sich, warum er in naturwissenschaftlichen Dingen immer schlechte Erfahrungen machte. Das begann mit dem ihm als unangenehm empfundenen Anbringen von Lampen in seiner Wohnung und endete nun mit dem Besuch eines naturwissenschaftlichen Instituts. Aber zum Einen wäre das äußerst nachlässig gewesen und hätte bestimmt keinen guten Eindruck hinterlassen, wenn er als Redakteur einfach wieder gegangen wäre, und zum Anderen war es nicht seine Art, eine einmal angenommene und begonnene Aufgabe fallen zu lassen.

Je länger er untätig dastand, desto unsicherer wurde Markus Nell. Es war obendrein kein Stuhl da, sodass er langsam müde wurde. Außerdem wuchs seine Neugier zu erfahren, was sich in Raum fünfzehn befinden würde. Vielleicht war dem Wissenschaftler etwas passiert. Nach drei Minuten des Wartens drückte er vorsichtig die Klinke herunter. Die stählerne Tür ließ sich zwar öffnen, doch war sie sehr schwer, und er benötigte einige Kraft, um sie zu bewegen.

Ihm konnte in diesem Augenblick nicht bewusst sein, welche Folgen diese wenig bedeutsame Entscheidung, einen unbekannten Raum zu betreten, für ihn haben sollte, oder zumindest in seiner späteren Vermutung für ihn haben würde. Nicht einfach nur, dass es von schlechtem Benehmen zeugen könnte, ungebeten einen Raum zu betreten, oder dass es vielleicht verboten wäre, in einem solchen Institut sich selbst auf diese Art Einlass zu verschaffen. Das, was Markus Nell durch diese Entscheidung, die Tür ohne eine Antwort auf sein Klopfen zu öffnen, erwartete, was sein Leben seiner späteren Überzeugung entsprechend, ändern würde – hätte er das alles in diesem Moment gewusst, er hätte sich wohl anders entschieden.

Er wunderte sich über das Innere des Raumes, der nur aus einer Garderobe auf der linken und einem Wandschrank auf der rechten Seite bestand. Ihm gegenüber verschloss eine zweite stählerne Tür den weiteren Weg, und er fühlte sich wie ein Archäologe, der die Tore zu einer ägyptischen Grabkammer einer antiken Pyramide öffnet, nur dass er letztere viel interessanter, farbenfroher und schöner gefunden hätte, als das metallene Grau, das ihn umgab. Mit einem Ägyptologen hätte er überhaupt viel lieber ein Interview vor sich gehabt, als mit diesem Gästen gegenüber nicht besonders freundlichen Chemiker, der offensichtlich angemeldeten Besuch einfach vergaß. Er überlegte kurz, den Rückzug zum Gang anzutreten, doch wo er die erste Türe geöffnet hatte, könne er auch die nächste Hürde überwinden, entschied er sich schließlich.

Nachdem er die zweite ebenso schwere Tür vorsichtig aufgedrückt hatte, eröffnete sich vor ihm eine Welt aus Bildschirmen, laufenden Laserdruckern, Plottern und blinkenden Lichtern in verschiedenen Größen, Farben und Formen an überdimensional großen Computern, sowie weiteren elektronischen Gerätschaften. Lüftungsrotoren surrten, doch ein wachsender Innendruck in seinen Ohren, wie er es sonst nur vom Tauchen oder vom Fliegen kannte, drängte dieses Geräusch in den Hintergrund. Der Raum war von einer fensterlosen Wand umgeben. Doch genauer sich umzusehen hatte Markus Nell keine Zeit, da ihn eine Stimme neben ihm zu seinem Schrecken aufgeregt fragte:

„Was machen sie hier? Wie kommen sie hier herein? Haben sie nicht die rote Leuchte draußen gesehen?“

Erschrocken drehte er sich um und sah der Frau mit der jugendlichen Stimme in eine dicke Schutzbbrille. Die Brille passte zu ihrem weißen Schutzanzug. Ihr Gesicht konnte er nicht sehen, aber vermutlich schaute sie ihn vorwurfsvoll an.

Nein, er habe die rote Leuchte draußen nicht gesehen, eine Leuchte, die sich ihm als rot leuchtendes Schild mit der Aufschrift dargeboten haben soll, dass der Zugang nicht erlaubt sei. Als sie dies anfügte, konnte er sie wegen ihrer Gesichtsmaske kaum verstehen.

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