Klaus Melcher - Wie im Paradies

Здесь есть возможность читать онлайн «Klaus Melcher - Wie im Paradies» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wie im Paradies: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wie im Paradies»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Alexander Fromm wacht im Krankenhaus auf und erfährt von seinem Sohn, dass er seine Wohnung aufgelöst und seinen Vater in die 'Weserresidenz' eingekauft hat.
Nur sehr widerwillig findet sich Fromm mit seinem Schicksal ab und das nur, weil eine der Schwestern ihn an ein amouröses Erlebnis in seiner Jugend erinnert.
Im Speisesaal lernt er seinen Tischnachbarn Gustav Preuss kennen, der ebenfalls gegen seinen Willen in die Weserresidenz «gesteckt» worden ist. Um fit im Kopf zu bleiben, hat er eine besondere Strategie entwickelt.
Beide beobachten aus einer gewissen Distanz ihre Mitbewohner.
Angelika Hapcke, die Leiterin der 'Weserresidenz', von Preuss und Fromm wegen ihrer immer gleichen Kleidung nur das 'Kostüm' genannt, ist um das Wohl der ihr Anvertrauten ehrlich bemüht und nimmt ihre Probleme ernst. So organisiert sie z. B. eine Fahrt nach Hammeln in ein großes Möbelhaus, kleine Feiern im Heim, das Engagement eines Chores zu Weihnachten.
Die Freundinnen Anneliese Hohenstedt und Emma Evers haben schon in Berlin mit ihren Ehemännern in einer großen Wohnung gemeinsam gewohnt und sind an die Weser gezogen, nachdem ihre Ehemänner sie miteinander betrogen haben und Frau Evers an Alzheimer erkrankt ist.
Die Krankheit macht rasche Fortschritte, und schließlich verlangt Frau Evers das Einhalten eines alten Versprechens.
Friedrich Helms wird wegen seiner Unsauberkeit und Schlampigkeit allgemein abgelehnt, wird aber wegen seiner Erzählungen über seine vielen Reisen als Unterhalter von den meisten Bewohnern geschätzt. Besonderes Interesse findet sein Bericht über seinen Aufenthalt in Persien und seine Flucht, den er genüsslich ausschmückt.
Besonders elitär gibt sich Elisabeth Kahle. Ihr Vater war Obersturmführer im Konzentrationslager Sachsenhausen.
Als Kind hat Elisabeth ihren Vater wegen seiner Uniform und seiner Macht vergöttert.
Daran hat sich auch inzwischen nichts geändert. In der 'Weserresidenz' hat sie ein zweites Zimmer gekauft, das sie als Traditionszimmer eingerichtet hat.
Der 'Oberst' ist ein pensionierter Bundeswehroffizier, etwas hölzern, aber korrekt.
Als Sohn eines der Hitler-Attentäters wurde er nach dem missglückten Attentat '44 in das Kinderheim 'Borntal' bei Bad Sachsa verbracht und lebte nach Kriegsende bei entfernten Verwandten. Ausgerechnet ihm zeigt Elisabeth Kahle stolz ihr Traditionszimmer.
Besonderes Interesse bei den Damen erregt der geheimnisvolle Alois Lachleitner, der das letzte freie Appartement bezieht. Er verfügt über glänzende Umgangsformen und kleidet sich stets elegant. Heiratsschwindler im Ruhestand, hat er sich in die Einsamkeit dieser Residenz geflüchtet, um nach Verbüßung einer Gefängnisstrafe nicht wieder rückfällig zu werden. Trotzdem genießt er seine Wirkung auf die Weiblichkeit.

Wie im Paradies — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wie im Paradies», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Nur die kamen für sie in Frage, die noch keinerlei Erfahrungen hatten, die Schüchternen, die Verklemmten, die Neugierigen, die noch formbar waren.

Nur die bereiteten ihr die Lust, die sie sich wünschte.

Zwei-, dreimal brauchte sie gewöhnlich, um ihnen die Hemmungen zu nehmen und sie einzuweisen in die Grundregeln der Liebe, weitere fünfmal, um die ersten Erfolge ihrer Arbeit zu genießen und sich von den Fortschritten ihrer Schüler, ihrer Phantasie überraschen zu lassen, und weitere fünfmal konnte sie dann die Früchte ihrer Arbeit ernten.

Sie und ihr Liebhaber waren jetzt ein eingespieltes Team. Jeder wusste vom anderen, was er wünschte, und erfüllte dessen Wünsche, unaufgefordert. Das waren für sie die schönsten Stunden, der Lohn für die Mühen.

Aber dann musste sie wechseln. Denn ihre Beziehung, wenn man ihr Verhältnis so nennen wollte, drohte in Routine zu erstarren. Sie musste Schluss machen, bevor der Sex voraussehbar wurde.

Doch sie brauchte sich keine Sorgen zu machen: Der Abgelegte würde ihr einen Neuen vermitteln.

So hatte es auch Henning gemacht, und Henning war Karl gefolgt, und der hatte auch seine Vorgänger. Und der Neue würde es auch so machen.

Das Auto bremste abrupt.

„Wir sind da!“

Sie fuhren eine geschotterte Einfahrt hinauf zu einem ansehnlichen Bungalow im Stil der fünfziger Jahre. Links und rechts große, alte Rhododendronbüsche, kurz vor der Blüte.

„Schließt du mal das Tor?“

Alexander stieg aus, ging die wenigen Schritte zurück.

Noch hätte er weglaufen können.

Er löste die beiden schmiedeeisernen Torflügel aus ihrer Arretierung und schloss sie.

„Komm!“

Sie hatte die Haustür weit geöffnet.

„Komm!“

Als er – warum auch immer - noch einen Augenblick zögerte, fasste sie ihn bei der Hand und zog ihn in das kühle Entree.

„Geh schon mal vor!“

Langsam, als wäre der Weg höchst gefährlich, ging er voran, sah sich um und nahm doch nichts wahr.

Er sah nicht die sparsame und doch erlesene Möblierung, er bemerkte nicht das wunderbare Licht im Wohnzimmer, das durch die großen Fenster und die Terrassentür drang, er sah nicht den üppigen Garten, der sich jenseits der Terrasse erstreckte.

„Gefällt es dir?“

Dicht hinter ihm stand sie.

Sie trug dasselbe weiße Kleid, das sie zuvor getragen hatte, ein ganz unscheinbares Kleid mit Kragen, vorne durchgeknöpft. Doch zuvor, so schien ihm, war es höher geschlossen, und auch der Rock war vorher weiter zugeknöpft.

Aber er konnte sich natürlich auch irren. Er hatte sie schließlich erst hier im Haus einen Augenblick angesehen.

„Ich habe uns einen Drink gemacht“, sagte sie und drückte ihm ein halb gefülltes Glas mit einer wässrig fast farblosen Flüssigkeit in die Hand, als er sich zu ihr umdrehte.

Jetzt sah er, dass ihr Kleid nicht nur weiter geöffnet war, sondern dass es nur noch durch zwei Knöpfe zusammengehalten wurde.

Wie zufällig fiel es halb über ihre Schultern, entblößte bei jeder ihrer Bewegungen ein Stück der einen oder der anderen Brust, und als sie auf ihn zu trat, um ihm sein Glas zu reichen, glänzte ihr Bein bis zum Schritt in der Sonne.

Vielleicht war ihre Bewegung zu hektisch, vielleicht hatte er sich auch zu ungeschickt angestellt. Als sie sich zuprosteten, schwappte der Drink über und ergoss sich über ihr Kleid und Alexanders Hemd.

„Oh je“, rief sie wie in echter Sorge, „das gibt Flecken! Komm, zieh das Hemd aus!“

Und schon hatte sie die oberen Knöpfe geöffnet und zog ihm das Hemd über den Kopf.

Daran, dass er dabei den Rest in seinem Glas auch verschütteten würde, schien sie nicht gedacht zu haben.

Sie entwand ihm das Glas und führte seine rechte Hand an die Knopfleiste ihres Kleides.

„Öffne es!“, flüsterte sie und löste seinen Gürtel, fingerte an dem Verschluss seiner Hose herum, streifte sie hinab, dass sie sich wie Fesseln um seine Füße legte.

Wie erstarrt stand Alexander da, ließ sie gewähren. In seinen Ohren pochte es, er fühlte, wie ihm das Blut in den Kopf stieg.

Sie hockte sich vor ihn hin, berührte seine Hüften, griff mit ihren langen Fingernägeln in sein Fleisch, dass es schmerzte.

„Steig doch endlich aus diesen albernen Hosen!“

Er gehorchte.

Noch immer stand er da, steif, wie versteinert.

Ganz vorsichtig fasste sie sein vor Erregung, Scham oder Angst schlaffes Glied.

Alexander spürte, wie es wuchs, immer praller wurde, als wollte es platzen.

Er rührte sich immer noch nicht.

Jetzt gewährte sie ihm keinen Aufschub mehr.

„Komm!“

Sie fasste ihn bei der Hand, zog ihn wortlos hinter sich her, quer durch die Diele, die Treppe hinauf, öffnete die Schlafzimmertür am Ende des Flures.

Wie in Trance folgte er ihr.

In seinen Schläfen hämmerte es. Sein Mund wurde trocken, als sie das Schlafzimmer betraten.

Er sah nicht den einladenden, hellen Raum, der von einem riesigen Bett beherrscht wurde, nicht die luftigen Vorhänge, die sich in dem leichten Luftzug des offenen Fensters blähten.

Er sah nur sie, die sich ohne Zögern aufs Bett setzte, ihn auffordernd ansah.

„Setz dich!“, befahl sie und wies mit einem Nicken auf einen Polsterhocker, der vor ihrem Bett stand.

Mechanisch folgte Alexander.

„Gefalle ich dir?“

Alexander fühlte sich fürchterlich.

Noch nie hatte er eine nackte Frau gesehen, nicht einmal auf einem Foto. Und jetzt saß er mit ihr im selben Raum, keine zwei Schritte von ihr entfernt.

Sie wollte ihn, das spürte er. Sie würde ihn nehmen, wie sie es wollte. Er war ihr ausgeliefert.

Und in diese Hilflosigkeit mischte sich ein ihm bisher unbekanntes Gefühl, Begehren vielleicht, er kannte es noch nicht.

In seinem Kopf rauschte es.

Eben wollte er sich Gedanken darüber machen, was sie wohl jetzt von ihm erwartete, da richtete sie sich gerade auf, hockte sich auf das Bett, hob die Hände in die Höhe, so dass ihr ganzer Oberkörper gestrafft war.

Wie eine bronzene Skulptur schimmerte ihr Körper. Das sanfte Sonnenlicht schien auf ihre schlanken Arme, ihre wunderbaren runden Brüste.

Weiter wagte er nicht seinen Blick gleiten zu lassen, obgleich es ihn drängte. Gerne wäre er aufgestanden, wäre diese zwei Schritte zu ihr geeilt, hätte sie an sich gedrückt.

Aber er wagte es nicht.

„Sieh mich an!“, forderte sie und öffnete, immer noch kniend, wie unbeabsichtigt langsam die Schenkel.

„Pst!“, flüsterte sie, als er etwas sagen wollte.

„Sieh mich nur an!“

Als folgte sie einer unhörbaren Melodie, begann sie ihren Körper langsam zu wiegen, drehte sich dem Licht entgegen, reckte ihn im nächsten Augenblick Alexander entgegen, ließ sich auf den Rücken gleiten und öffnete ihre Schenkel.

Sie stand auf, bewegte sich tänzelnd zwischen Alexander und dem offenen Fenster, ließ sich von den fast durchsichtigen Vorhängen einfangen, als sollten sie sie verbergen.

Doch sie taten genau das Gegenteil.

Spätestens jetzt war Alexander bereit, alles zu vergessen, die Angst vor dem Ungewissen, die Angst vor den möglichen Folgen, auch die Angst zu versagen.

„Für heute ist genug“, sagte sie, wickelte sich aus dem Vorhang und legte einen leichten Morgenmantel an.

„Dort ist das Bad!“

Alexander war wie vor den Kopf geschlagen.

Was hatte er falsch gemacht?

Eben noch hatte sie ihn aufgefordert, sie weiter anzusehen, er hatte alle seine Ängste überwunden, war jetzt zu allem bereit.

Und nun das!

Womit hatte er das verdient?

Nachdem er sich gewaschen hatte, ging er zurück ins Schlafzimmer. Sie war nicht mehr dort.

Er stieg die Treppe hinab, sah sie im Wohnzimmer. Sie hatte ihr Kleid übergestreift, hielt seine Hose in der Hand und legte sie über eine Sessellehne, bückte sich gerade nach seinem Hemd.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wie im Paradies»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wie im Paradies» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Wie im Paradies»

Обсуждение, отзывы о книге «Wie im Paradies» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x