Elisabeth Eder - Die Wächter

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Vor vielen Jahren ließ der grausame König der Menschen, Zoltan, das friedliche Volk von Phyan verfolgen und töten. Die sogenannten Wächter zogen sich zurück und verteilten sich im Land der Menschen und Elfen, um fortan versteckt zu leben.
Der Straßendieb Kai erachtet es als einen unwichtigen, wenig gefährlichen Auftrag, ein Buch aus der Bibliothek der Hauptstadt Jamka zu stehlen. Doch plötzlich geraten die Ereignisse außer Kontrolle und er muss in die dunklen Wälder fliehen, verletzt und allein gelassen, mit der seltsamen Bitte einer Verbündeten, zum König der Elfen zu reiten.
Währenddessen wird das Dorf der Magd Lya von Räubern überfallen und sie entdeckt in ihrer Wut eine seltsame Gabe. Alleine streift sie durch die Wälder, wo sie von Wächtern gefunden wird, die ihr ihr Schicksal offenbaren. Gemeinsam macht sie sich mit ihnen auf die Suche. Es beginnt eine lange, gefährliche Reise, die sie quer durch das ganze Land führt. Das ist der erste Teil einer Trilogie – wer Spannung, Kämpfe, Magie, Freundschaft und Liebe mag, der sollte das hier unbedingt lesen!

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Der Lärm der Feiernden verebbte, als sie an den Ställen vorbeimarschierte. Die Hunde lagen ruhig in ihren Zwingern und die Pferde fraßen genüsslich ihr Heu. Ein kleiner, schwarzhaariger Stallbursche lief auf sie zu. Es war Clemin, einer der wenigen, mit denen sie sich auf Burg Fuchsenstein verstand. Seine Filzstiefel waren dreckig und sein dicker, allzeit anwesender Wollmantel hatte wieder ein Loch mehr bekommen. Was er damit immer tat, dass er so aussah? War ihm nicht heiß?

„Hallo, Lya!“, rief er und winkte. „Soll ich dir ein Pferd geben?“

„Nein danke, heute nicht. Ich finde alleine zum Dorf“, lächelte sie.

„In Ordnung.“, nickte er. „Sag das nächste Mal einfach Bescheid.“

Lya nickte und schritt zum mächtigen Burgtor. Der Kopf eines grinsenden, gehörnten Wesens ragte ihr entgegen. Sie marschierte an den postierten Wachen vorbei, die an ihren Lanzen lehnten und versuchten, die Augen offen zu halten und trat über die mächtige Zugbrücke.

Die gewaltigen Berge thronten einige Kilometer entfernt zwischen den Hügeln und verbanden Himmel und Erde miteinander, sie ging an einem kleinen Wäldchen vorbei und genoss den Duft der Wiesen und Blumen. Sie sog die herrlich frische Luft ein und wanderte die kleine Straße entlang über die grüne Hügellandschaft, bis die ziegelroten Dächer des Dorfes in Sichtweite kamen. Bienen summten, Vögel zwitscherten und die herrlich duftenden Wiesen gaben Lya ein Gefühl des Friedens.

Egal, ob andere sagten, ihre Sehnsucht nach der Natur wäre eine angeborene Krankheit, die sie als Bastard von ihrem barbarischen Vater erhalten hatte, sie würde den Weg durch die Wiesen immer wieder genießen.

Freudig beschleunigte sie ihre Schritte und genoss gleichzeitig die Eindrücke der Natur, das Summen der Insekten, das Rauschen der Grashalme, das Zwitschern der Vögel und den Duft des Frühlings. Himmelblau, Rosenrot, Dottergelb und Grasgrün sprengten sich ihr vor die Augen. Immer wieder entdeckte sie neue, faszinierende Dinge, die sie bestimmt schon tausendmal gesehen hatte, ihr Herz schien im Einklang mit der Natur zu schlagen –

Etwas knurrte hinter ihr.

Nervös fuhr sie herum und erstarrte.

Ein kleines, gedrungenes Raubtier mit schneeweißem Fell stand ihr gegenüber. Runde, schwarze Flecken musterten es, die scharfen Krallen gruben sich in den Erdboden. Wache, klare Augen starrten sie an und schienen bis in den letzten Winkel von Lyas Seele zu blicken. Die spitzen, gebogenen Zähne hielten eine silberne Kette im Rachen, die das Sonnenlicht kurz reflektierte. An ihrem Ende baumelte ein diamantener Schlüssel.

Einen Moment war sie verwirrt, aber dann begann sie, vorsichtig einen Schritt hinter den nächsten zu setzen. Der Leopard – war es ein Leopard? Sie hatte bist jetzt nur Zeichnungen gesehen und Geschichten gehört – hatte noch immer keine Anstalten gemacht, sie aufzufressen. Lya wertete das als gutes Zeichen und wagte einen größeren Schritt.

Die Raubkatze bewegte sich plötzlich sehr schnell. Lya zuckte zusammen, als sie mit spielerischer Schnelligkeit auf sie zulief. Der Leopard setzte sich wieder vor sie nieder und starrte ihr abermals fest in die Augen.

Fast, als würde er mir etwas sagen wollen … Rasch schüttelte sie den Gedanken ab. Es war nicht der richtige Zeitpunkt zu denken, sie wäre etwas Besonderes. Vielleicht war er von Dämonen besessen oder von den Elfen verzaubert worden. Mit einem Haps könnte er ihren Schädel brechen. Mit angespannten Muskeln betrachtete sie das – zugegebenermaßen edle – Tier vor sich. Nach einer gefühlten Ewigkeit, so schien es, senkte der Leopard sein Haupt und legte die Kette auf den Boden. Dann starrte er Lya wieder an. Diese überwand sich schließlich nach Stunden – oder Minuten? – die Kette mit zittrigen Fingern aufzuheben. Der heiße Atem des Tieres streifte ihr Handgelenk. Rasch zog sie die Kette an ihre Brust. Das Tier starrte sie weiterhin an. Irgendwann erhob es sich und neigte respektvoll den Kopf. Dann verschwand es. Von einer Sekunde auf die andere war es weg. Lya schnappte erschrocken nach Luft und taumelte zurück. Die Vögel stimmten einen fröhlichen Gesang an, die Bienen kamen summend hervor und der Wind rauschte um ihre Ohren, als wäre nichts passiert. Mit wild klopfendem Herzen betrachtete sie ihre Kette, die sie in den Händen hielt. Der Diamantschlüssel funkelte im Sonnenlicht. Er war bestimmt ein Vermögen wert. Rasch steckte sie die Kette in ihre Blusentasche und drehte sich um. Sie rannte zurück zum Dorf, alles weitere ignorierend, an windschiefen Häusern vorbei, die die breite Straße säumten, bis Lya zu einem kleinen Haus mit einem riesigen Gemüse- und Kräutergarten kam. Das Mädchen öffnete mit zittrigen Händen das Holztor und trat es achtlos mit dem Fuß wieder zu, dann schritt es zwischen den Pflanzen umher, bis es sich einen Weg zu der kleinen Holztür gebahnt hatte. Vorsichtig öffnete sie diese und fand sich in einem einfachen Raum wider. Im Wohnraum befanden sich ein Holztisch mit mehreren grob geschnitzten Sesseln, einige Kästen und ein brozefarbener Kessel, der über der Feuerstelle hing. Der Duft von Gewürzen drang ihr in die Nase. Eine Frau, die Lya beinahe bis aufs Haar glich, stand mit schwarzem Kleid und Schürzen beim Kessel und rührte mit einem langen Holzlöffel um. Jastia hob überrascht den Kopf, als Lya die Tür geräuschvoll zumachte. „Du bist wieder zurück? So früh schon?“ „Der Sohn des Grafen hat mir freigegeben“, erklärte Lya und fuhr rasch fort, als sich die Augen ihrer Mutter weiteten, „Ich habe ihm bei einer Feier eine Ohrfeige verpasst, weil er mir auf meinen Hintern gegriffen hat. Das hat er witzig gefunden.“ Die Frau schüttelte den Kopf und schien nicht zu wissen, ob sie lächeln oder den Mund verkneifen sollte. Schließlich entschied sie sich für ein Seufzen: „Tut mir leid, dass du auf diesem Schloss der Barbaren dienen musst.“ „Kein Problem“, erwiderte Lya, weil sie ihre Mutter nicht verletzen wollte. Man konnte sich seinen Stand und seinen Beruf nicht einfach aussuchen. Manche wurden adelig geboren, andere nicht. Das war das Schicksal und Lya hatte sich damit abgefunden. Lyas Vater – der ein Elf gewesen sein musste – hatte sie verlassen, als sie noch ein Baby gewesen war und war ins Waldreich zurückgekehrt. Heimlich gab sie ihm immer die Schuld an ihrem Dasein, denn wenn er seine Familie mitgenommen hätte, wäre alles anders gekommen. Dennoch, die Geschichten, die man über die Elfen hörte, waren mehr als abschreckend. Wieso hatte ihn ihre Mutter geliebt? Sie ging die schmale Holztreppe hinauf in ihr Zimmer, in dem sich ein kleines Bett und ein Kasten befanden. Lya nahm einen Korb aus der Ecke und ging hinunter und in den Garten, um Heilkräuter, reife Äpfel und Kohl zu pflücken, dann stellte sie das Körbchen neben die Tür und ließ den Blick kurz über eine Schafherde schweifen, die blökend und drängelnd an ihrem Haus vorbei von der Weide getrieben wurde. Die Hirten blickten misstrauisch zu ihr hinüber, ehe sie sich erneut den weißen Tieren zuwandten. Als Lya wieder in die Wohnung kam, standen die Tonschüsseln mit der dampfenden Suppe bereits auf dem Tisch. Draußen hatte die Abenddämmerung eingesetzt. Goldene Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster und beleuchteten den staubigen Fließboden. „Leyiho wird sich freuen, dass du ihm hilfst“, sagte Jastia und lächelte. „Hoffentlich“, brummte Lya, dann wurde sie aber sofort ernst, denn nun hatte sie nichts mehr, womit sie sich ablenken konnte. Nun musste sie sich Gedanken um den Diamantenschlüssel machen. Wofür war er gut? Warum hatte ihn der Leopard ihr gegeben? War das eine Geistererscheinung gewesen, wie sie in den dunkelsten Wäldern vorkamen? „Du bist so still. Ist alles in Ordnung?“, unterbrach Jastia ihre Gedanken, als Lya sich fragte, was sie jetzt mit dem Schlüssel machten sollte. Rasch nickte sie: „Alles bestens. Ich bin nur müde. Ständig den Hof in der Früh aufzuräumen und dann wieder aufzudecken, weil der werte Herr Graf die nächste Feier plant, ist auf die Dauer anstrengend.“ Jastia nickte verständnisvoll: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr arbeiten soll.“ Voller Vorfreude blickte sie auf ihren dicken Bauch, der in den letzten Wochen gewachsen war. „Ich werde es Tania nennen, sollte es ein Mädchen werden. Ein Junge würde Ben heißen.“ „Das sind schöne Namen“, sagte Lya und zwang sich, nicht an die Schlüsselkette zu denken. Die Sonnenstrahlen kitzelten ihren Nacken. Das mittlerweile rotgoldene Licht ließ die Pflanzen im Garten und die Nachbarhäuser erstrahlen. Nachdem sie ihre Suppe fertig gelöffelt und ihre Schale ausgewaschen hatte, wünschte sie ihrer Mutter eine gute Nacht und legte sich ins Bett. Allerdings betrachtete sie noch lange Zeit die Kette, ließ sie zwischen den Fingern hin und her gleiten und betastete den kühlen Diamanten, bis sie jede Kerbe und Rille kannte. Schließlich wickelte Lya sie um ihr Handgelenk und rollte sich im Bett zusammen. Unten hörte sie Leyihos tiefe Bassstimme. Sie klang ruhig und gab Lya immer ein Gefühl von Sicherheit. Mit diesem Gefühl schloss sie die Augen und sank ins Reich der Träume, das sie diesmal in eine seltsame, beunruhigend reale Welt entführte.

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