Eileen Schlüter - Grünkohlsuppen-Blues

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Grünkohlsuppen-Blues: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine Frau auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und Freundschaft.
Stellen Sie sich vor, Sie wachen eines Tages auf und es gibt Grünkohlsuppe anstatt Beluga Kaviar und Trüffel. Ihr heißgeliebter Schuhschrank ist plötzlich ein Lager für Gesundheitslatschen und die Klamotten in Ihrem Kleiderschrank sind reif für die Altkleidersammlung.
Sie sind zwar Sie selbst, aber Ihr Leben ist das einer anderen. Sie tun Dinge, die Sie nie für möglich hielten. Sie lieben einen Mann, doch nicht den, mit dem Sie eine Familie gegründet haben. Und als wäre das nicht schlimm genug, läuft Ihnen eines Tages eine alte Dame mit Ihrer verschollenen Lieblings-Designerhandtasche in die Arme.
Wer würde sich nicht auf die Suche nach einer Erklärung machen?

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»Stella du bist zweiunddreißig Jahre alt, wurdest in London geboren und bist in Grünwald aufgewachsen«, sagte der Außerirdische mit emphatischer Stimme. »Deine Mutter Constanze starb an Krebs als du sechzehn warst. Dein erstes Konzert war bei Michael Jackson. Olympiastadion, 27. Juni 1992. Er hat dir ein Autogramm auf den linken Handrücken geschrieben. Du hast die Hand einen Monat lang nicht mehr gewaschen.«

Jetzt war ich verwirrt.

»Wieso wissen Sie das alles?«

Augenblick…, irgendwas stimmt hier nicht!

Von Überzeugung ergriffen, schleuderte ich ein schrilles »H-A-L-T-!« in seine Richtung. »Ich bin erst fünfundzwanzig!«

Triumphierend sah ich dem Mann in die Augen.

»Du bist zweiunddreißig, Stella!«, widersprach der Gynäkologe, der offenbar fest daran glaubte, ich sei seine Ehefrau. Er sah mich eindringlich an und warf mir eine Zahlenreihe an den Kopf, bei der es sich eindeutig um mein Geburtsdatum handelte.

»Stimmt, das ist mein Geburtstag«, antwortete ich kritiklos.

»Also bist du zweiunddreißig Jahre alt.«

Häh, kann der nicht rechnen, oder was?

»Blödsinn, ich bin fünfundzwanzig!«

Julius Gaulkötter fixierte mich beharrlich mit seinen dunklen Augen.

»Stella, was ist los? Es hat gehagelt und gestürmt wie verrückt, an deinem 32. Geburtstag. Erinnerst du dich nicht mehr daran?« Seine Stirn lag in Falten.

Ich schüttelte nur verständnislos den Kopf, worauf sich Enttäuschung auf seinem Gesicht widerspiegelte. Er blickte mich gequält an.

Wer war hier eigentlich verrückt?

Ernsthaft, dieser Mann brauchte therapeutische Hilfe und zwar ganz schnell!

Pff… Zweiunddreißig.

Ich hatte doch nur eine Woche im Koma gelegen. Wieso sollte ich plötzlich sieben Jahre älter sein?

Was für ein Irrenhaus.

Mir schwirrte der Kopf. Ich hörte mein Blut in den Ohren rauschen, dann kehrte das Dröhnen zurück und mir wurde schwarz vor Augen.

Kapitel 2

»Wer hätte gedacht,

dass ich, Stella-Sexy-Sixpack-Edwards,

jemals eine postnatale Bauchdeckenstraffung

in Anspruch nehmen müsste?«

Als ich aufwachte, fühlte ich mich, als wäre ich einen ganzen Abend lang Karussell gefahren. Nachdem ich mich allmählich von dem Schwindel erholte, vernahm ich gedämpfte Geräusche und kurz darauf eine verzerrte Männerstimme. Trotz meines dröhnenden Schädels verstand ich jedes Wort. Ich blinzelte und erkannte die verschwommenen Umrisse zweier männlicher Gestalten, die am anderen Ende des Zimmers standen.

»Tut mir wirklich leid, lieber Herr Kollege. Infolge des Aufpralls und des massiven Stoßes gegen den Kopf, leidet Ihre Frau an einer vorübergehenden retrograden Amnesie. Wir müssen zuerst verschiedene Tests mit ihr durchführen, um genau herauszufinden, inwieweit ihr Erinnerungsvermögen beeinträchtigt ist. Erst danach können wir eine gezielte psychologische Therapie in Betracht ziehen.«

Dann hörte ich den anderen Mann sprechen. Ich erkannte die Stimme sofort wieder. Es war Julius Gaulkötter, dieser Frauenarzt, der nicht ganz bei Trost war und der mir partout seine drei quirligen Nervzwerge unterschieben wollte.

»Wie lange kann so was dauern Doktor Hildebrand?«

»Das kann ich nicht genau sagen. Ein paar Wochen. Vielleicht auch Monate. Wir sollten in jedem Fall behutsam mit ihr umgehen, damit sie keinen psychischen Schock erleidet.«

»Ihre Erinnerung endet vor ungefähr sieben Jahren. Sie glaubt immer noch, sie sei fünfundzwanzig. Von uns weiß sie nichts mehr. Wie soll ich den Kindern erklären, dass ihre Mutter sie nicht mehr erkennt? Sie brauchen ihre Mutter. Außerdem ist bald Weihnachten. Was ist, wenn sie uns hoffnungslos vergessen hat? Wenn ihre Erinnerung nie mehr zurückkommt?«

»Keine Sorge, Doktor Gaulkötter. Die Erinnerung Ihrer Frau wird schon wieder zurückkehren«, erwiderte der andere zuversichtlich.

»Und wenn nicht?«, erkundigte sich Doktor Gaulkötter mit bebender Stimme. »Stella verhält sich so merkwürdig. Was ist, wenn sie nichts mehr von uns wissen will?«

Das konnte er aber laut sagen. Als ob ich mein vertrautes und geliebtes Jetset-Leben aufgeben würde, um zu diesem Gaulkötter zu ziehen und auf dessen lästigen Nachwuchs aufzupassen. Wovon träumt der eigentlich nachts?

Retrodings hin oder her. Im Übrigen war ich bislang davon ausgegangen, diese komische Amnesie, von der der Arzt vorhin gesprochen hatte, sei lediglich ein fiktives Krankheitsbild, das den Köpfen irgendwelcher Bestsellerautoren oder Starregisseuren entsprungen war.

Wie war es überhaupt zu meiner Kopfverletzung gekommen? Unwillkürlich fasste ich mir an den hämmernden Schädel und ertastete mit den Fingern das Überbleibsel einer Beule auf meiner Stirn. War es wirklich ein Autounfall? An diesen mysteriösen Teil meiner Vergangenheit konnte ich mich tatsächlich nicht erinnern. Es kam mir so unbegreiflich vor, dass sieben Jahre meiner Erinnerung versehentlich irgendwo innerhalb meines Gehirns abhanden gekommen sein sollten. Im Geiste rechnete ich mir die angebliche, aktuelle Jahreszahl aus. Ohne Zweifel war ich dann zweiunddreißig Jahre alt, was natürlich den bedauernswerten Allgemeinzustand meiner Epidermis erklärte. O mein Gott, in meinen Augen war ich quasi im Zeitraffer gealtert. Sofort musste ich an diverse Naturkunde-Dokumentationen im Fernsehen denken, wo man den physischen Verfall aller möglichen Dinge in Quick-Motion beobachten kann: Eben liegt da noch eine saftige, pralle Weintraube, doch innerhalb von Sekunden verwandelt sie sich in eine schrumpelige Rosine.

Ich will keine Rosine sein!

Ich blinzelte vorsichtig und beobachtete, wie Doktor Hildebrand und Julius Gaulkötter sich in Richtung Tür bewegten.

»Stellen Sie sich vor, die Erinnerung Ihrer Frau wäre ein durcheinander gewürfeltes Puzzle«, fuhr Doktor Hildebrand fort, während er den Türgriff betätigte. »Sie muss erst alles gründlich sortieren, bevor sie es wieder zusammensetzen kann. Das wird eine Zeit dauern. Und erst danach wird man feststellen, welche Teile des Erinnerungspuzzles Ihrer Frau fehlen.«

»Das ist der reinste Albtraum«, lamentierte der Gaulkötter, womit er völlig Recht hatte. Vielleicht musste ich einfach nur ganz laut schreien, um endlich aufzuwachen – aus diesem Albtraum. Die Tür fiel ins Schloss. Und ich war allein.

Also, los Stella, schrei so laut du kannst!

Ich setzte zum Schreien an, doch meine schlaffen Stimmbänder gaben (logisch nach einer Woche Koma) nicht mehr als ein kratziges Krähen her, das wie ein sterbender Hahn klang, der Zeit seines Lebens Kettenraucher war und am Ende an einer hochgradigen Form von Kehlkopfkrebs zu leiden hatte. Nein, so schnell gab ich nicht auf.

Ein Strategiewechsel musste her. Dann musste ich eben

drastischere Maßnahmen ergreifen. Und so kam es, dass ich mir mit vollem Tatwillen in den Unterarm biss.

»Auaahh…!«

Wenn das nicht hilft…

So, bin ich jetzt wach?

Bei meinem vorsichtigen Blick in den Handspiegel, erfasste mich augenblicklich die niederschmetternde Woge der Erkenntnis: Ich war zweiunddreißig Jahre alt, hatte fettige Haare und leichte Krähenfüße um die Augen herum. Und was der Doc da eben gesagt hatte, war dann wohl die Wahrheit. Ich musste lediglich die Teile meines Erinnerungspuzzles zusammensetzen, um wieder zu Verstand zu kommen. Nur war es so, dass ich überhaupt kein Bedürfnis danach verspürte, mich an den Gaulkötter und seine Söhne zu erinnern. Ich wollte nur zurück nach Hause. Das zu Hause, an das ich mich erinnerte. Zu Alex. Zu meinem Vater. Zu Bjarne und zu Vera. Zurück in mein Leben, so wie ich es kannte. Ich wollte heulen. Aber das würde auch nichts an dieser furchtbaren Situation ändern.

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