Norbert Böseler - Quick

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18 Stunden nach der Empfängnis bringt Janine Huber ein Kind zur Welt. Nick entwickelt sich unglaublich schnell, denn er altert an einem Tag um ein Jahr.
Die Hebamme Diana Rieschel nimmt sich des Jungen an und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden geraten in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der skrupellos seinen Machenschaften nachgeht. Als Falcao, das Wesen aus dem Ei, auftaucht, kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt in Nicks Leben. Unter ständiger Bedrohung lebend, schreitet seine Zeit unaufhaltsam voran. Kann die Prophezeiung Rettung bringen?
Quick ist ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte vereint Dramatik, Fantasy und Horror zu einem außergewöhnlichen Thriller. Auch als Taschenbuch (240 Seiten) erhältlich.

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Nachdem Diana ihren Kaffee getrunken hatte, ging sie gemeinsam mit Laura zur Säuglingsstation. Diana zeigte auf ein kleines Bettchen ganz rechts im Raum.

„Das ist der Sohn ihrer Freundin.“

Nick lag friedlich schlafend unter einer bunten Decke mit Blümchenmuster. Man sah im Grunde nur seinen Kopf. Er hatte bereits sehr viele dunkle Haare. Laura konnte kaum glauben, dass der Junge erst vor knapp einer Stunde geboren wurde. Er sah irgendwie älter aus.

Laura wollte gehen, und fragte Diana, ob sie nach Hause fahren könne.

„Wenn sie es sich zutrauen dürfen sie gerne fahren, aber melden sie sich, falls sie Hilfe benötigen! Wir benachrichtigen Frau Hubers Eltern.“

Laura verabschiedete sich, mit dem Versprechen morgen wiederzukommen. Ihre Adresse und Telefonnummer hatte sie hinterlassen. Sie fragte an der Information nach ihrem Auto und den Schlüsseln, da es nicht mehr an der Notaufnahme stand. Als das geklärt war, ging sie durch eine kleine Grünanlage zum Parkplatz, fand ihren Kleinwagen sofort, und fuhr nach Hause.

Den dunkelhäutigen Mann, der in der Grünanlage auf eine Bank saß, hatte sie nicht bemerkt.

Enttäuschung

Falcao wartete bereits seit zwei Stunden vor dem Krankenhaus. Ihm war klar, dass Janine hier auftauchen würde. Er hatte aber schon früher mit ihr gerechnet. Als er sie dann aber hochschwanger sah, fiel eine Last von seinen Schultern ab. Sie trug sein Kind in ihrem Körper und sollte es unbeschadet zur Welt bringen. Er war sicher, dass Janine ihm eine Tochter gebären würde, mit der er seine einzigartige Rasse fortpflanzen konnte. So lautete die Prophezeiung, die von Geburt an in seinem Hirn schlummerte. Er war als Urvater auserkoren worden, um die Erde mit Vogelmenschen zu bevölkern. Deshalb hatte man das Ei in der Felsspalte abgelegt. Er durfte das grenzenlose Vertrauen seiner Ahnen nicht enttäuschen. Sie würden ihn in dieser primitiven Welt verkümmern lassen, wie einen Wurm in der Sonne, wenn er seine Bestimmung nicht erfüllen konnte.

Es stimmte ihn traurig, dass er bei der Geburt nicht dabei sein konnte, aber niemand durfte ihn mit dem Kind in Verbindung bringen. Erst wenn sein Geschöpf geschlechtsreif war, wollte er es sich einvernehmen. Zunächst blieb ihm nur die Rolle des Beobachters.

Die lange Wartezeit behagte Falcao gar nicht. Im Gleichklang mit der Zeit nahm auch die Nervosität zu. Ein ungekanntes Gefühl der Unruhe schlich sich bei Falcao ein, dessen Leben bislang so reibungslos verlaufen war. Nun stand er unmittelbar vor einem bedeutenden Ereignis, welches sein Dasein bestimmen sollte.

Die Zeit des Wartens hatte ein Ende, als Janines Freundin das Krankenhaus verließ. Sie ging unmittelbar vor ihm an der Gartenbank vorbei, und sah verstört und traurig aus. Falcaos Neugier wuchs ins Unermessliche, er musste unbedingt erfahren, wie es seinem Nachkommen ging. Die junge Frau ging zu Ihrem Auto und stieg ein. Falcao eilte zu seinem Motorrad, stellte die Maschine an, und folgte dem Kleinwagen. Der Frau durch den Stadtverkehr zu folgen, stellte sich nicht als schwierig heraus, da am Sonntagabend nicht sonderlich viel Betrieb auf den Straßen herrschte. Die Frau steuerte einen Randbezirk an, den er nicht kannte. Sie fuhr ihren Wagen auf den Parkplatz eines großen Wohnblocks. Falcao stellte sein Motorrad, nahe dem Hauseingang ab. Er sah die Frau auf sich zukommen, woraufhin er sich abwandte. Sie ging weiter zum Eingang, öffnete einen Briefkasten, nahm etwas heraus, und betrat anschließend das Gebäude. Der hünenhafte dunkelhäutige Mann ging schnellen Schrittes zu den Briefkästen und las das Namensschild auf der Klappe, die er sich gemerkt hatte. Er verglich die Namen der Klingelleiste und fand ihn in der Reihe des vierten Obergeschosses. Falcao wartete noch ein paar Minuten, ehe er die Klingel drückte.

„Ja“, tönte es aus der Gegensprechanlage.

„Ich bin ein enger Freund von Janine und möchte gerne mit ihnen sprechen“, sagte Falcao in das rechteckige Gitter der Sprechanlage“.

„Worüber?“

„Über Janines Kind.“

Falcao vernahm ein Summen an der Eingangstür und drückte sie auf. Er nahm den Fahrstuhl und fuhr hoch in den vierten Stock. Die Frau erwartete ihn bereits am Ende des linken Flurs.

„Ich bin Falcao Mashego“, stellte er sich vor, und reichte der Frau seine Hand.

„Laura Bruns. Woher kennen sie Janine, und wieso wissen sie von dem Kind?“

„Ich bin der Vater!“, antwortete Falcao wahrheitsgetreu.

„Aber wie…..?“

„Darf ich reinkommen?“

Laura ließ den kahlköpfigen Riesen in ihre Wohnung und ging mit ihm ins kleine Wohnzimmer. Sie bekam ein unbehagliches Gefühl, welches an Angst grenzte.

„Tut mir leid, dass ich hier so unvermittelt auftauche, ich möchte sie auch nicht lange belästigen, aber ich mache mir Sorgen. Ich kann Janine nicht erreichen, geht es ihr gut, und was ist mit dem Kind, ist es gesund?“

„Dem Jungen geht es gut, aber Janine ist gestorben, sie war den Strapazen der Geburt nicht gewachsen. Überhaupt ist alles so unwirklich. Sie hat nichts von einer Schwangerschaft gewusst, und dann, bekommt sie innerhalb eines Tages ein Baby. Wie ist das möglich? Warum wissen sie davon, wo doch nicht einmal Janine eine Ahnung hatte, und wieso sollten sie der Vater sein?“

JUNGE, der dunkle Mutant konnte nicht glauben, was die Frau da gesagt hatte, und fragte noch einmal nach.

„Sie hat einen Jungen auf die Welt gebracht, sind sie sich da vollkommen sicher?“

„Nick ist ein dunkelhaariger Junge, und seine Mutter Janine ist tot“, beteuerte Laura schluchzend, und sah den Mann mit rot unterlaufenden Augen an. Er zeigte kein Gefühl des Bedauerns, im Gegenteil, sein Gesicht schien sich mit Hass zu füllen.

Falcaos Gedanken überschlugen sich. Er war verwirrt. Zum ersten Mal verliefen die Dinge nicht nach seinen Vorstellungen, und das ausgerechnet am entscheidenden Wendepunkt seines Daseins, zu dem Ereignis seiner Bestimmung. Er hatte versagt. Nicht nur, dass er einen Jungen gezeugt hatte, nein, seine Auserwählte hatte eine behaarte Missgeburt ausgetragen. Er bezweifelte urplötzlich, dass er bei dieser absurden Tatsache weiterhin zeugungsfähig sein konnte. Die Enttäuschung saß zu tief. Es fiel ihm ohnehin schwer, Gefühle für menschliche Wesen zu empfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt hatte er nicht einmal sich selbst unter Kontrolle. Seine innere Wut verlangte nach Gewissheit. Falcao griff in seine Lederjacke und holte eine Pistole hervor.

Laura blickte entsetzt in die auf sie gerichtete Mündung. Es verdichtete sich unmittelbar ein dicker Kloß in ihrem Hals. Sie war unfähig etwas zu sagen, oder gar einen Schrei entweichen zu lassen.

„Zieh dich aus!“, befahl ihr Gegenüber mit der Waffe in der Hand. „Wenn du schreist, oder sonst irgendwelche unüberlegten Zicken machst, jage ich dir eine Kugel in den Kopf. Hast du das verstanden?“

Laura nickte verstört und verdrängte den Kloß so gut sie konnte. Ihr Mund war trocken, so als bestände ihre Zunge aus Schleifpapier.

„Warum, was, was habe ich ihnen denn getan?“, quetschte sie stotternd aus ihrem Mund.

„Nichts, und ich werde dir auch nichts tun, wenn du befolgst, was ich sage. Jetzt ziehe dich bitte langsam aus, so als wolltest du mich verführen.“

Laura blickte in die Augen des Mannes und erkannt, dass er es ernst meinte. Zögerlich knöpfte sie ihre Bluse auf und zog sie etwas unbeholfen aus. Dann öffnete sie ihre Hose und geriet beim Abstreifen ins Stolpern. Sie sah den Mann fast entschuldigend an und bemerkte, dass sich seine Augen verändert hatten. Sie lagen tiefer in den Höhlen als zuvor und hatten sich verfärbt. Aus dem dunklen Braun wurde ein gelblich goldenes Leuchten.

„Mach weiter, aber schön langsam!“

Seine Stimme klang nun krächzend und schreckte Laura auf. Sie verschränkte ihre Arme hinter den Rücken und versuchte ihren BH zu öffnen, was nicht auf Anhieb gelang. Zu sehr lenkte sie das Gesicht des kahlköpfigen Riesen ab, welches sich weiter veränderte.

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