Norbert Böseler - Quick

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18 Stunden nach der Empfängnis bringt Janine Huber ein Kind zur Welt. Nick entwickelt sich unglaublich schnell, denn er altert an einem Tag um ein Jahr.
Die Hebamme Diana Rieschel nimmt sich des Jungen an und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden geraten in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der skrupellos seinen Machenschaften nachgeht. Als Falcao, das Wesen aus dem Ei, auftaucht, kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt in Nicks Leben. Unter ständiger Bedrohung lebend, schreitet seine Zeit unaufhaltsam voran. Kann die Prophezeiung Rettung bringen?
Quick ist ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte vereint Dramatik, Fantasy und Horror zu einem außergewöhnlichen Thriller. Auch als Taschenbuch (240 Seiten) erhältlich.

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Er durchstreifte auf seinen weiteren Weg immer wieder Wälder, um nach Nahrung zu suchen. Wenn er jagte, nahm er seine wirkliche Gestalt an. Er konnte mutieren, wann immer er wollte. Noch war seine Mutation nicht vollkommen, aber zum Jagen von Wildtieren reichten die ihm angeborenen Fähigkeiten völlig aus. Blitzschnell fing der junge Mutant seine Beute und tötete sie, indem er seinen scharfen Schnabel in den Leib des Tieres rammte. Mit dem leicht nach unten gebogenen Schnabel riss er das rohe Fleisch aus dem leblosen Körper und verschlang es in großen Stücken. Nach der Rückwandlung wusch er sein blutverschmiertes Gesicht an der nächsten Wasserstelle.

Die Orte, durch die er kam, wurden größer, er begegnete mehr Menschen, von denen er lernte, indem er ihre Verhaltensweise beobachtete. Instinktiv nahm er alles auf und sein ausgeprägtes Gehirn verarbeitete all seine Wahrnehmungen. Es dauerte nicht lange, bis er die Sprache der Menschen beherrschte. Er lernte lesen, wobei aus Buchstaben Worte wurden, die er zuordnen konnte. Er führte erste Unterhaltungen, mit Leuten, die er ansprach, dafür hatte er Hemmschwellen überschritten, die ihn zuvor davon abhielten. Nun aber gliederte er sich Schritt für Schritt ein, wurde Teil der menschlichen Gesellschaft, und passte sich deren Gepflogenheiten an. Sein Weg führte weiter, immer weiter in die Zivilisation hinein. In einer Kleinstadt traf er auf die ersten farbige Menschen, was er mit Wohlwollen zur Kenntnis nahm. Immer wieder musste er sich neue Kleidung besorgen, da sein Körper kräftiger und größer wurde. Als der menschliche Mutant die erste Großstadt erreichte, war er ein ausgewachsener Mann, er hatte seine Geschlechtsreife erlangt, und somit war auch sein Alterungsprozess abgeschlossen.

Er stellte schnell fest, was es benötigte, um in der Gesellschaft Fuß fassen zu können. Geld und eine Identität. Er blieb in der großen Stadt, hier fiel er nicht auf, hier konnte er weiter lernen, und mit Menschen in Kontakt treten. Er stellte sich in die Fußgängerzone und sang Lieder, die er irgendwo einmal gehört hatte. Er hatte eine schöne sanfte Stimme, die er gekonnt einsetzte. Als Lohn erhielt er von Passanten sein erstes Geld. Er nahm Jobs an, wo er nicht nach seiner Herkunft gefragt wurde. Von seinem ersparten Geld kaufte er neue Kleidung und Lebensmittel, an die er sich langsam gewöhnen musste. Rohes Fleisch verzehrte er nach wie vor. Im Schutze der Nacht schlich er sich in die Stallungen eines Mastbetriebes und stillte seinen Hunger mit Fleisch von Schweineferkel. Die blutige Nahrung spendete ihm mehr Energie als alles andere. In der Nähe des Mastbetriebs befand sich ein verfallenes Gemäuer, wo er nachts ruhte. Schlaf benötigte der Mutant kaum, ihm genügten Phasen des Ruhens.

Tagsüber verweilte er in der Stadt. Manchmal stand er stundenlang vor Elektronikgeschäften und sah sich im Schaufenster laufende Fernsehprogramme an. Die bunte Welt der digitalen Medien faszinierte ihn. Oft ging er auch hinein und informierte sich über Computer. Als er genügend Geld angespart hatte, kaufte er sich einen Laptop inklusive Internetnutzung. Er unterschrieb den Vertrag mit einem falschen Namen, da er immer noch keine Identität besaß. In dem alten Gemäuer tauchte er in die vielfältigen Dimensionen des Internets ein. Er sog so viele Informationen auf, wie nie zuvor in seinem kurzen Dasein. Er fand Wege, um an Geld zu kommen, und Möglichkeiten, wie er sich Papiere beschaffen konnte. Sein Verstand wurde von seinem angeborenen Instinkt gelenkt, so fand er immer die richtigen Mittel, um das angestrebte Ergebnis zu erreichen. Wofür der Mensch Jahre brauchte, schaffte der dunkelhäutige Mann aus dem Ei in wenigen Stunden. Er beschäftigte sich mit afrikanischen Immigranten und erschuf für sich eine Legende. Um an die nötigen Papiere zu kommen, benötigte er professionelle Hilfe. Er recherchierte so lange, bis er die geeignete Person gefunden hatte. Wenige Tage später war er im Besitz von blitzsauber gefälschten Dokumenten. Nach der Übergabe tötete er den Fälscher und kostete ein Stück von dessen Fleisch. Es schmeckte widerlich.

Nun konnte er auf legale Weise ein unauffälliges Leben führen. Nach zweitägiger Probezeit fand er eine Anstellung als Programmierer und entwickelte fortan Software für Onlinespiele. Die Betriebsleitung kam aufgrund seiner Fähigkeiten aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Er überzeugte mit Wissen und Leistung, die Anerkennung hervorrief.

Er mietete eine kleine Wohnung im Zentrum der Stadt an, die er modern einrichtete. Dank seiner übernatürlichen Begabungen, und schneller als erwartet, intrigierte er sich innerhalb kürzester Zeit im bürgerlichen Leben der Menschen. Er hatte sein erstes Ziel erreicht. Als Sohn südafrikanischer Einwanderer hatte er in einer Welt Fuß gefasst, die er verändern wollte. Sein einziges Bestreben galt nun der Fortpflanzung seiner einzigartigen Rasse.

Das Date 2

Janine verabschiedete sich von Laura mit einem flüchtigen Kuss auf deren Wange, dann stieg sie aus.

„Ich wünsch dir viel Glück Janni. Ruf mich morgen bitte an, du weißt ja, wie neugierig ich bin.“

„Mach ich ganz sicher“, versprach Janine und überquerte die Straße.

Sie holte noch einmal tief Luft, danach betrat Janine das kleine schmucke Restaurant. Zweimal hatte sie bereits hier ein Treffen arrangiert. Dies war der ideale Ort, um sich bei einem guten Essen kennenzulernen. Der Wirt begrüßte sie freundlich und führte sie zu ihrem reservierten Platz. Er fragte, ob sie schon etwas trinken möchte, was sie zunächst dankend ablehnte.

Sie hatte einen etwas abseits gelegenen Tisch für zwei Personen reserviert und konnte den ganzen Raum gut überblicken. Etwa die Hälfte der Plätze waren besetzt, meist junge Pärchen, die gemütlich den Tag ausklingen lassen wollten. Von ihrer Verabredung sah sie bislang noch keine Spur. Sie wurde schon ein wenig nervös, als die Eingangstür sich öffnete, und ein hünenhafter farbiger Mann das Lokal betrat. Er sah sich kurz um und blickt dann lächelnd in ihre Richtung. Janine spürte, wie ihr Herz plötzlich schneller schlug. Der Mann kam geradewegs auf sie zu. Er hatte eine dunkelrote Rose in der Hand und überreichte sie Janine auf charmante Weise.

„Eine Blüte für eine Blüte“, begrüßte er sie, nahm ihre Hand, und hauchte einen sanften Kuss auf ihre kribbelnde Haut.

„Ich bin Falcao Mashego, es freut mich sehr, dich zu sehen!“

„Janine, Janine Huber, nenn mich aber bitte nicht Hübchen, damit wurde ich schon zu oft in meinem Leben gehänselt“, sagte Janine leicht verschämt.

„Würde ich nie wagen, darf ich mich setzen?“

„Aber natürlich. Ich bin ganz fasziniert, entschuldige bitte.“

„Inwiefern fasziniert?“, fragte Falcao.

„Von deiner Größe, da ich ja nur dein Profilbild kenne, und nun steht ein riesiger Mann vor mir.“

„Enttäuscht?“

„Nein, im Gegenteil, du siehst toll aus!“

„Danke, du aber auch, wie ich schon sagte, du bist eine prachtvolle Blüte des Lebens.“

Janine bemerkte, wie ihr das Blut in den Kopf stieg, und sie erröteten ließ. Falcao lächelte verschmitzt und nahm ihre Hand. Er trug ein hautenges weißes T-Shirt, welches einen durchtrainierten Oberkörper erahnen ließ. Janine bemerkte, dass er keine Behaarung an den Armen hatte. Die Glatze kannte sie von seinem Bild im Chat, dennoch war sie überrascht, wie glatt sein Gesicht im Lampenschein glänzte. Nicht der Ansatz von Haarstoppeln war zu erkennen. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er auch keine Augenbrauen hatte, sogar die Wimpern fehlten. Janine konnte ihren Blick nicht mehr abwenden und musste fragen.

„Nimm es mir bitte nicht übel Falcao, aber ich hätte da mal eine blöde Frage, weil ich ein neugieriges weibliches Wesen bin. Rasierst du dich am ganzen Körper? Ich sehe bei dir keine Haare, nicht einmal Augenbrauen. Ist mir auf deinem Foto im Netz nie aufgefallen.“

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