Norbert Böseler - Quick

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18 Stunden nach der Empfängnis bringt Janine Huber ein Kind zur Welt. Nick entwickelt sich unglaublich schnell, denn er altert an einem Tag um ein Jahr.
Die Hebamme Diana Rieschel nimmt sich des Jungen an und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden geraten in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der skrupellos seinen Machenschaften nachgeht. Als Falcao, das Wesen aus dem Ei, auftaucht, kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt in Nicks Leben. Unter ständiger Bedrohung lebend, schreitet seine Zeit unaufhaltsam voran. Kann die Prophezeiung Rettung bringen?
Quick ist ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte vereint Dramatik, Fantasy und Horror zu einem außergewöhnlichen Thriller. Auch als Taschenbuch (240 Seiten) erhältlich.

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Sie ahnte nicht, dass sich an diesem sonnigen Sonntag, ihr Leben ein weiteres Mal verändern sollte.

***

Kurz vor achtzehn Uhr erreichten Janine und Laura das Klinikum. Janine hatte während der Fahrt vor Schmerzen gestöhnt. Als sie Flüssigkeit verlor, wäre sie fast wieder ohnmächtig geworden. Laura lenkte sie ab, sprach ihr Mut zu, alles werde wieder gut.

Laura parkte direkt vor der Notaufnahme und half ihrer Freundin aus dem Auto. Sie rief gleich hektisch nach einem Arzt. Ein junger Pfleger bemerkte die beiden und eilte ihnen zur Hilfe. Laura klärte ihn mit knappen Sätzen über die Situation auf. Der Pfleger meldete bei der Entbindungsstation einen Notfall an und half Janine auf ein bereitstehendes Krankenbett. Sie eilten den Flur entlang zu den Fahrstühlen. Die Entbindungsstation befand sich im zweiten Stock. Als sie die Station erreicht hatten, wurden sie bereits von Diana Rieschel erwartet. Sie schoben Janine zunächst in ein Behandlungszimmer. Wieder erklärte Laura den Sachverhalt, da Janine schwer atmend, kaum dazu in der Lage war. Was Diana zu hören bekam, konnte sie kaum glauben.

„Und sie hatten zuvor nie intimen Kontakt zu Männern“, fragte Diana und sah dabei Janine an.

Diese schüttelte nur den Kopf.

„Wir machen zunächst eine Ultraschalluntersuchung, damit wir sehen, was überhaupt los ist. Das ist doch alles sehr merkwürdig. Der Gynäkologe hat Bereitschaftsdienst und kann frühestens in einer halben Stunde hier sein, deshalb habe ich bereits einen Notarzt aus der Chirurgie alarmiert. Ziehen sie bitte das T-Shirt aus Frau Huber.“

Diana tastet Janines Bauch ab, und trug dann ein Ultraschallgel auf. Sie schaltete das Gerät ein und fuhr mit dem Führkopf über Janines Bauchdecke. Alle starrten wie gebannt auf den Bildschirm. Laura konnte einen leisen Schrei nicht unterdrücken. Auf dem Monitor war eindeutig ein Baby zu erkennen.

„Was ist es, Mädchen oder Junge?“, stammelte Janine.

„Ein Junge“, antwortete Diana verständnislos. Sie konnte nicht fassen, was sie da sah, nicht nachdem, was die Frauen erzählt hatten.

„Nick, mein Sohn soll Nick heißen“, sagte Janine wie in Trance.

Die Krämpfe hatten zugenommen, aber sie spürte die Wellen der Schmerzen kaum noch. Sie befand sich in einer Art von Delirium, wusste nicht mehr, was um sie herum geschah.

Diana blickte weiter besorgt auf den Bildschirm. Der Säugling war außergewöhnlich groß und seine Bewegungen unnormal. Er lag eigentlich in der richtigen Position, drückte aber mit den Füßen gegen die Gebärmutter, und versuchte einen Arm in den Geburtskanal zu bekommen. Es sah aus, als würde das Baby aus eigener Kraft auf die Welt kommen wollen. Diana war ratlos, normalerweise müsste ein Kaiserschnitt eingeleitet werden. Dazu fehlte die nötige Zeit und der geeignete Arzt. Frau Hubers dumpfen Klagelaute trieben Diana zum Handeln an. Zunächst fühlte sie nach dem Puls. Er schlug viel zu schnell, so würde die Frau bald kollabieren. Sie brauchte ein Beruhigungsmittel. Wo bleibt der verdammte Arzt, dachte die überforderte Hebamme. Sie glaubte nicht, dass noch genügend Zeit verbleiben würde, um die Frau in den Kreißsaal zu transportieren. Das Baby wollte raus. Diana erkannte auf dem Bildschirm, wie beide Arme in den Geburtskanal drangen. Solch eine Situation war ihr nicht bekannt, sie wusste nur, dass Mutter und Kind diese Art von Geburt nicht überleben konnten. Hastig zog Diana Janine die Hose und den Slip aus. Beides war klebrig und blutig.

„Janine, können sie mich hören? Sie müssen die Beine anwinkeln und spreizen! Laura, halten sie ihren Kopf und sprechen sie ihr Mut zu!“

Gemeinsam mit dem Pfleger brachte Diana die kraftlose Frau in Position.

„Pressen, Janine sie müssen es versuchen. Das Kind möchte kommen, und sie können dabei helfen, indem sie pressen“, sagte Diana aufmunternd, obwohl sie glaubte, dass die Frau nicht die nötige Kraft aufbringen konnte.

Fruchtwasser, gefolgt von Blut trat aus ihrer Scheide, und lief auf das weiße Bettlaken. Diana sah wieder auf den Monitor, konnte aber nicht mehr viel erkennen. Die Gebärmutter hatte sich verdunkelt, weil sie sich mit Blut füllte. Der Säugling musste durch seine energischen Bemühungen eine innere Verletzung an den bereits geschädigten Organen verursacht haben, die nun stark bluteten.

„Was ist hier los?“

Diana erschrak, als der Notarzt das Zimmer betrat, und unvermittelt seine Frage stellte.

„Die Frau bekommt ein Kind in Armvorlage, verliert viel Blut, und ihr Kreislauf könnte jederzeit zusammenbrechen“, antwortete Diana knapp und sachlich.

Sie hatte die Worte kaum ausgesprochen, als sich eine kleine Hand aus Janines Unterleib drückte, und ins Freie ragte.

***

Janine schrie stumme Schreie. Niemand konnte diese flehenden Rufe hören. Sie war zu erschöpft, um den Schreien einen Klang geben zu können. Ihr Körper zollte den Strapazen des Tages mit seinen radikalen Veränderungen Tribut. Vor ihrem geistigen Auge drehte sich ein Kreisel, ein bunter Kreisel mit vielen Bildern, die sie kannte. Auch in ihrem relativ ereignislosen Leben gab es bedeutende Bilder, die sich bei ihr eingeprägt hatten. Bilder aus ihrer Kindheit und Jugend, Bilder von Menschen, die ihr nahe gestanden haben. Sie sah freudige Bilder, aber auch traurige. Als sich die Bilder der Gegenwart näherten, drehte sich der Kreisel schneller, und ein Licht erhellte ihn. Sie konnte die Bilder kaum noch erkennen. Das letzte Bild, welches vor ihren Augen erschien, war von Falcao. Dann wurde der Kreisel immer schneller, das Licht immer heller. Beides vereinte sich zu einem grell leuchtenden Punkt, der, der Sonne glich. Janine tauchte in diese Sonne ein und ihr Herz hörte auf zu schlagen. Das Bild ihres Sohnes blieb ihr verwehrt.

***

Zieh mich hier raus, schienen die beiden Hände sagen zu wollen, die sich nun aus Janines Unterleib heraus Diana entgegenstreckten.

„Sie atmet nicht mehr“, rief Laura plötzlich ganz außer sich.

Der Arzt horchte Janine ab und wandte sich niedergeschlagen dem Ungeborenen zu.

„Wir müssen schneiden, der Mutter können wir nicht mehr helfen, sie hat zu viel Blut verloren, aber vielleicht können wir das Kind retten. Gibt es hier irgendwo ein Skalpell?“

Diana suchte hektisch in den Schubladen nach einem Skalpell und fand schließlich eins. Sie reichte es dem Arzt aus der Chirurgie. Als er anfing zu schneiden, musste Laura sich übergeben, und wurde von dem Pfleger aus dem Raum begleitet.

Wenige Minuten später zogen der Arzt und Diana das Baby aus dem toten Mutterleib. Der Junge war blutbeschmiert. Diana gab dem Neugeborenen den obligatorischen Klaps, damit er Luft holte. Er fing plötzlich an zu husten und spuckte Diana Blut ins Gesicht. Dann waren seine Lungen frei und er schrie. Nachdem seine kräftigen Schreie verstummt waren, lächelte er Diana freudig an.

Achtzehn Stunden nach der Empfängnis hatte Janine Huber einen Sohn geboren.

***

Laura befreit sich nur langsam aus ihrer Verzweiflung. Sie konnte die Geschehnisse nur schwerlich verarbeiten. Mit Janines Tod brach für sie eine Welt zusammen. Alles war so unwirklich, wie ein schlimmer Traum, den es in der Realität nicht geben durfte. Sie bekam ein Beruhigungsmittel, was die Situation linderte, aber nicht ungeschehen machen konnte.

Diana kam in den Aufenthaltsraum und sah übermüdet aus.

„Was ist mit dem Baby?“, fragte Laura die Hebamme.

„Dem Jungen geht es so weit gut, er hat die Strapazen wundersamerweise unbeschadet überstanden, und liegt auf der Säuglingsstation. Er braucht erst einmal Schlaf und wird dann später untersucht werden. Das mir ihrer Freundin tut mir sehr leid. Wir konnten nichts mehr für sie tun.“

„Ich möchte Nick sehen“, sagte Laura fordernd.

„Ich denke, ich trinke jetzt erst mal eine Tasse Kaffee, dann können wir gerne kurz zu ihm gehen“, schlug Diana vor, die sehr mitgenommen wirkte.

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