Norbert Böseler - Quick

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18 Stunden nach der Empfängnis bringt Janine Huber ein Kind zur Welt. Nick entwickelt sich unglaublich schnell, denn er altert an einem Tag um ein Jahr.
Die Hebamme Diana Rieschel nimmt sich des Jungen an und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden geraten in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der skrupellos seinen Machenschaften nachgeht. Als Falcao, das Wesen aus dem Ei, auftaucht, kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt in Nicks Leben. Unter ständiger Bedrohung lebend, schreitet seine Zeit unaufhaltsam voran. Kann die Prophezeiung Rettung bringen?
Quick ist ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte vereint Dramatik, Fantasy und Horror zu einem außergewöhnlichen Thriller. Auch als Taschenbuch (240 Seiten) erhältlich.

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Nach der erfrischenden und ernüchternden Dusche zog Janine eine bequeme Jogginghose an, zudem ein weit geschnittenes T-Shirt. In der Küche machte sie sich ein Toast mit Käse und trank ein Glas eiskalte Milch.

Vielleicht holt Falcao ja frische Brötchen, für ein Frühstück zu zweit. Aber wäre er dann nicht schon lange wieder zurück? Er hatte gar keinen Schlüssel, könnte aber klingeln. Hatte sie überhaupt seine Telefonnummer? Nein, hatte sie nicht. Seine E-Mail Adresse kannte sie auch nicht, geschweige denn die seiner Wohnung. Sie wusste so gut wie nichts von ihm!

Die verunsicherte Frau riss sich aus ihren Gedanken und ging ins Wohnzimmer. Sie fuhr ihren Laptop hoch und lockte sich bei der Partnerbörse ein. Natürlich war er nicht online. Sie klappte den Laptop frustriert zu und schaltete den Fernseher an. Gelangweilt starrte sie auf die bunten Bilder eines Zeichentrickfilms und schlief dabei ein.

Im Fernseher lief eine Koch Show, als sie wieder aufwachte. Janine fühlte sich eingeengt, es zwickte an ihrer Taille. Der Gummibund ihrer Jogginghose hatte sich in die Haut gedrückt, und einen roten Ring hinterlassen. Sie stand auf, und zog die Hose etwas herunter, damit der Bund nicht mehr so drückte. Janine sah an sich hinab und musste feststellen, dass ihr Bauchumfang merklich zugenommen hatte. Ein Blick auf die Wohnzimmeruhr sagte ihr, dass es bereits nach zwölf war, sie hatte mehr als zwei Stunden geschlafen. Zwei Stunden, und ihr Bauch weitete sich mehr und mehr.

Ich habe ein Wasserbauch, aus irgendeinem Grund, sammelt sich Wasser in meinem Bauch. Wie ist sowas möglich? Ich muss zu einem Arzt, aber heute ist Sonntag. Laura, ich rufe Laura an, und fahre mit ihr zum Krankenhaus.

Sie konnte Laura nicht erreichen. Wahrscheinlich war sie bei ihrer kranken Mutter und hatte das Handy in der Wohnung liegen gelassen. Janine fuhr erneut den Laptop hoch und hangelte sich von einer medizinischen Seite zu der Nächsten. Das Meiste, was sie über Flüssigkeitsansammlungen im menschlichen Körper las, war keine sonderliche Hilfe. Alle allgemeinen Symptome trafen bei ihr nicht zu. Janine war gerade dabei den Begriff „Scheinschwangerschaft“ einzugeben, als ein stechender Schmerz sie erstarren ließ. Sie griff sich sofort an den Bauch. Der Druck des Schmerzes wurde unerträglich. Janine holte tief Luft und atmete mit aufgeblähten Wangen wieder aus. Unter ihren Händen spürte sie Bewegungen. Etwas drückte gegen ihre Bauchdecke und löste damit eine weitere Woge des Schmerzes aus. Kalter Schweiß trat aus ihrer Stirn und vermischte sich mit Tränen, die sie nicht zurückhalten konnte. Der Druck in ihrem Bauch nahm zu, zog bis in den Unterleib und schien dort pochend zu verharren. Janine richtete sich schwer atmend auf. Ihr wurde schwindelig und sie stützte sich an der Stuhllehne ab. Grauer Nebel bildete sich vor ihren feuchten Augen. Janine vernahm ihre Umgebung nur noch schemenhaft, dabei schlich sich eine unwohlsame Wärme in ihren Körper. Übelkeit und eine letzte Druckwelle ließen den Vorhang der Ohnmacht fallen. Der Nebel wurde schwarz, dann fiel Janine zu Boden.

Der nostalgische Klingelton ihres Handys holte Janine aus der Bewusstlosigkeit zurück in die Realität. Sie öffnete die Augen und blickte unter den Couchtisch. Das Klingeln kam von oben, ihr Handy lag auf dem Tisch. Janine stützte sich schwerfällig ab und richtete sich kniend auf. Immer noch leicht benommen, griff sie nach dem Smartphone und nahm ab. Der Anruf kam von Laura.

„Du hast mich angerufen? Ich war bei meiner Mutter und hatte mein Handy Zuhause vergessen. Wie war dein Date Janine? Erzähl schon, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.“

„Du musst sofort herkommen Laura, mir geht es nicht gut!“, sagte Janine schwer atmend. „Wie spät ist es Laura?“

„Gleich halb vier. Was ist denn los? Du hörst dich ja schlimm an.“

„Komm bitte so schnell, wie du kannst, ich glaube, ich brauche einen Arzt. Beeil dich bitte Laura!“

Janine legte auf, sie konnte nicht mehr sprechen. Sie kroch auf allen Vieren zum Sofa. Mühselig schaffte sie es, sich auf dem Sofa hinzulegen. Erst jetzt bemerke sie, dass ihr Bauchumfang weiter angewachsen war. Sie lag auf dem Rücken und konnte ihre Füße nicht sehen. Das nun enganliegende T-Shirt versperrte die Sicht. Sie zog es hoch, und blickte auf ihren nackten pochenden Bauch. Der Nabel quoll schon hervor. Janine tastete ihre unerklärliche Rundung ab, und spürte eindeutige Bewegungen im Inneren. Sie konnte mit bloßem Auge erkennen, wie sich die Haut auf und ab bewegte, als würde sich jemand von innen dagegenstemmen. Sie bekam Angst vor ihren fremdartigen Körper und wäre am liebsten herausgesprungen. Janines Herz fing an zu rasen, worauf ihre Gedanken folgten.

Ich bin schwanger! Ich bekomme ein Kind! Wie kann das sein? Es ist unmöglich, kann nicht sein! Gestern war alles noch normal, und jetzt werde ich Mutter! Niemals! Ich darf jetzt nicht ohnmächtig werden, muss Ruhe bewahren, und auf Laura warten! Wir fahren zum Krankenhaus und alles wird sich aufklären!

Es läutete an der Wohnungstür. Janine richtete sich langsam auf, dabei wurde ihr wieder leicht schwindelig. Sie schleppte sich in den Flur und öffnete die Tür.

„Oh mein Gott, wie siehst du denn aus?“, fragte Laura leicht erschrocken, als sie Janine sah. Ihre Augen weiteten sich, als sie auf Janines üppigen Bauch aufmerksam wurde.

„Was ist los Janine, du siehst ja mitgenommen aus, und was ist mit deinem Bauch passiert?

„Komm mit ins Wohnzimmer, ich muss mich wieder hinsetzen“, sagte Janine in einem jämmerlichen Tonfall.

Laura stützte ihre Freundin auf dem Weg zur Couch.

„Ich glaube, ich bin schwanger Laura. Ich weiß, das hört sich verrückt an, aber ich habe keine andere Erklärung. In mir bewegt sich etwas, und ständig bekomme ich diese wahnsinnigen Schmerzen. Heute Morgen fing es schon an, es wurde dann immer schlimmer. Ich habe zwischendurch geschlafen, dabei ist mein Bauch gewachsen. Dann kamen die Schmerzen und ich bin ohnmächtig geworden. Laura, du musst mich zum Krankenhaus fahren, ich brauche unbedingt einen Arzt und Gewissheit.“

„Hattest du gestern Abend Sex?“

„Ja, aber das ist doch erst ein paar Stunden her Laura, und außerdem haben wir ein Kondom benutzt. Eigentlich kann ich nicht schwanger sein, das ist unmöglich.“

„Darf ich mal fühlen Janine?“

Janine krempelte ihr T-Shirt hoch und Laura legte vorsichtig eine Hand auf den dicken Bauch. Janine glaubte, er sei in Zwischenzeit noch größer geworden.

„Tatsächlich, du hast Recht Janine, ich kann es fühlen, da bewegt sich etwas. Unglaublich.“

Plötzlich schrie Janine laut auf, woraufhin Laura erschrocken zusammenzuckte.

„Die Schmerzen kommen wieder. Es fühlt sich an, als hätte ich einen Krampf im Unterleib“, sagte Janine schwer atmend.

„Das sind Wehen, ich glaub es ja nicht Janine, du hast Wehen. Wir sollten uns beeilen, du brauchst wirklich Hilfe. Hast du, noch was anderes zum Anziehen, oder willst du so fahren?“

„Mir passt sowieso nichts mehr, lass uns einfach fahren Laura, schnell, ich halte das nicht mehr lange aus!“

Laura half Janine auf die Beine, die außerordentlich schwerfällig aus der Couch hochkam.

Nur langsam bewegten sich die beiden jungen Frauen voran. Immer wieder musste Janine innehalten und nach Luft ringen. Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis sie Lauras Auto erreicht hatten. Janine ließ sich völlig entkräftet in den Sitz fallen, dann startete Laura ihren Kleinwagen, und fuhr zu den städtischen Kliniken.

Die Geburt

Diana Rieschel machte der Wochenenddienst nichts aus. Die hübsche Dreißigjährige mit den dunklen Haaren liebte ihren Beruf. Nachdem ihr Mann im vergangenen Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, bestand ihre ganze Erfüllung darin, neues Leben auf die Welt zu verhelfen. Seit dem Unfall hatte sie sich abgekapselt, ging kaum noch aus, und hatte den Kontakt zu vielen Freunden verloren. Diese hatten immer wieder versucht, Diana neu zu motivieren, ihr neue Lebensfreude zu vermitteln, aber sie ließ alle gut gemeinten Vorschläge abprallen und zog sich weiter zurück. Ihr Leben hatte sich auf drastische Art und Weise verändert und sie versuchte, alleine damit klarzukommen. Sie hatten immer ein Kind gewollt, doch leider war es dazu nicht mehr gekommen. Einzig ihre Arbeit als Hebamme machte sie halbwegs glücklich. Wenn sie ein Baby auf die Welt verhalf, stellte sie sich vor, es wäre ihr eigenes. Sie wusste genau, dass dem nicht so war, doch Neid verspürte sie keinen. Die glücklichen Gesichter der Eltern verliehen ihr neuen Lebensmut. Irgendwann würde sie sich öffnen können, die neue Liebe finden, und in ihrem angestammten Kreißsaal ein eigenes Kind zur Welt bringen. Diese Hoffnung konnte ihr niemand nehmen.

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