Carsten Berger - Dimensionen

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In gar nicht all zu ferner Zukunft: der junge Aaron gerät in ein wissenschaftliches Projekt zu einem Kontakt: von Mikrouniversum zu Makrouniversum. Doch die Wissenschaftler sind nicht die einzigen, die Interesse an den Erkenntnissen daraus haben…

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Das allgemeine Gemurmel brach sofort bei Beginn der Videoübertragung ab, die Sicherheitsdienstleute, die anscheinend als Leibwächter bei verschiedenen Personen gestanden hatten, gingen zu den Türen hinaus und schlossen sie hinter sich. Es wurde still im Saal.

Ein grauhaariger älterer Mann mit langem Vollbart und in einen Kittel gekleidet stand unterdessen von seinem Tisch in der ersten Sitzreihe auf und trat an das Dozentenpult. Professor Dr. Wladimir Lubaschenkow, um den es sich handelte, war der Dekan an Aarons Fakultät, doch hatte der Junge bisher nie direkt mit ihm zu tun gehabt. Im Eingang des Fakultätsgebäudes hing aber ein großes Portrait des für seine Forschungen in Astromechanik bekannten Wissenschaftlers.

"Sie sind also...", blickte Lubaschenkow kurz in die Notizen vor ihm, "...Aaron Steinheim?"

Aaron brachte mit Mühe ein "Ja" hervor, während ihm ein altmodisches Mikrophon auf einem Ständer gebracht wurde. "Guten Abend, Aaron. Entschuldigen Sie zunächst bitte die Art und Weise, wie wir sie hierher gebracht haben. Im Weiteren werden sie erkennen, dass unsere Absichten redlich und einzig wissenschaftlicher Natur sind…" Er räusperte sich.

"Nun denn, lassen sie uns ganz am Anfang beginnen: Wie ich aus meinen Unterlagen ersehe, sind ihre Studienleistungen sehr gut. Ihnen wird Kreativität und eine überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigt. Auch das passt also ins Bild-" Er nickte dazu den anwesenden Wissenschaftlern kurz und vielsagend zu. "Familienname laut Gentest: Steinheim. Eltern verstorben, aufgewachsen bei Rita Meyers. Sie studieren“ -er blickte wieder in seine Notizen- „hier bei uns“.

Aaron wurde ein prüfender, aber doch freundlicher Blick über die Brille zugeworfen und er bestätigte die Angaben mit einem kurzen Nicken.

"Gut, beginnen wir also gleich am Anfang. Sie stehen zwar noch am Beginn ihres Studiums, aber dürften naturwissenschaftlich aus der Schule ja zumindest einige, ich sage einmal, Grundkenntnisse besitzen. Ist das richtig?"

"Ja... ich glaube, ja", brachte Aaron unsicher hervor. Da er zu weit vom Mikrophon entfernt stand, wurde kaum etwas übertragen. Er griff danach, stellte es mit einem über alle Lautsprecher verstärktem Klappern höher und wiederholte seine Antwort.

Er hörte den Hall seiner eigenen Stimme im großen Vorlesungssaal nachklingen.

"Dann dürften sie auch etwas zu den Theorien über Materie wissen? Elektronen, die um Atomkerne kreisen?", beschrieb der Zeigefinger Lubaschenkows eine runde Bewegung.

Aaron nickte hastig. Eine an sich lächerliche Frage.

"Sie wissen natürlich auch, dass Planeten um Sonnen kreisen?"

Aaron nickt erneut. Er dachte an das wohl noch immer auf seinem Bett trocknende Manuskript, verkniff sich jedoch jegliche Bemerkung.

Der Wissenschaftler gab kurz ein Handzeichen die Reihen hinauf und mehrere große 3D-Projektoren wurden in Betrieb genommen. Unter leisem, stetigem Brummen ließen sie eine äußerst detailreiche Abbildung der Milchstraße unter der kuppelförmigen Saaldecke erscheinen. Währenddessen wurde das normale Licht im Raum langsam heruntergefahren. Ein Band funkelnder Sterne zog sich nun durch den Raum und erleuchtete ihn in stiller Pracht.

Die Projektion zoomte auf das Sonnensystem der Erde ein, zeigte im Zeitraffer die dem Jungen wohl vertrauten elliptischen Bahnen der Planeten.

Aaron war nicht klar, worauf der Alte hinaus wollte. Dieses Fragespiel erschien kindisch, insbesondere angesichts des Ranges der versammelten Forscher.

"Sehen Sie, Aaron, die meisten der heute Anwesenden und auch ich haben Jahre damit zugebracht und entscheidende Parallelen gefunden."

Die Projektion schaltete unvermittelt um und zeigte nun nacheinander verschiedene Atome mit jeweils größerer Anzahl an kreisenden Elektronen. Immer schneller erschienen neue Atome. Immer komplexere Anordnungen formierten sich.

Schließlich schaltete die Projektion wieder zurück zu Planeten auf ihren Bahnen. Auch hier wurden jetzt immer umfassendere Systeme abgebildet.

Lubaschenkow fuhr fort: "das führte uns sehr bald zu einer weiteren Frage, nämlich ob es vielleicht auch eine Art... Lebewesen ist, das aus diesen... großen Atomen... besteht, die für uns als ganze Planetensysteme erscheinen..."

Aaron schwieg, schon um seine Verwirrung zu verbergen.

"Theorien sind aufgestellt worden, Experimente wurden durchgeführt. Die Hinweise häuften sich, dass das Universum in der Tat im Ganzen eine Lebensform ist. Ein Lebewesen von unvorstellbarer Größe, sagenhaftem Alter, einem Bewusstsein und damit einem für unsere Verhältnisse wahrscheinlich unermesslichem Wissen - Sie können mir folgen?" Lubaschenkow war aufgestanden und begleitete seine Ausführungen, indem er auf das Dargestellte wies.

"Ja-" Diesmal klappte es schon ganz gut mit dem Mikrophon.

"Um Letzteres geht es uns hauptsächlich. Wissen. Anfang und Ende. Sinn. Da wir von einem sehr ausgeprägtem Bewusstsein des Wesens ausgehen müssen, bezeichnen wir es als Alpha-Bewusstsein oder kürzer einfach als Alpha."

Er legte eine kurze, andächtige Pause ein.

"Und schließlich ist es uns gelungen: Kommunikation. Wir haben es geschafft, herauszufinden, wo das Nervensystem des Alphas liegt und dort Satelliten installiert, die mittels eines entsprechenden Laserstrahls extrem hoher Energie steuerbare Reize erzeugen. Es ist, als würde in Ihrem Auge jemand mit einer winzigen Taschenlampe Morsezeichen geben. Nur, dass wir tiefer sitzen. In seinem Hirn. Dort geben wir unsere Signale: als Gedanken."

Aarons Augen hatten sich langsam an die schwachen Lichtverhältnisse gewöhnt und er konnte die Silhouetten der Versammelten wieder erkennen. Lubaschenkows Blick schien fest auf die Projektion gerichtet.

"Als wir das erste Mal auf Sendung gingen, war klar, dass dieser Kontakt unabsehbare Folgen haben könnte: schlichtes Nicht-Verstehen schien uns dabei noch am harmlosesten zu sein. Auch Abneigung oder gar eine Art psychische Überforderung unseres Kommunikationspartners haben wir in Betracht gezogen. Doch unsere Sorgen stellten sich als unbegründet heraus. Wir wurden offensichtlich verstanden. Ferner sind wir durch entsprechende Teleskope nun auch in der Lage, Reize direkt zu empfangen... Gerade diese Teleskope waren sehr teuer. Es wurde damals offiziell berichtet, wir lauschten nach Botschaften von Außerirdischen. Sie werden ja davon gehört haben... Wie dem auch sei-" wurde Lubaschenkows Stimme wieder sachlicher, "wir haben es geschafft: Ein direkter Dialog mit dem Alpha ist möglich."

Die Projektion zeigte nach erneutem Umschalten wieder die Milchstraße. Die Ausmaße des dargestellten Bereichs vergrößerten sich, bis schließlich so etwas wie eine menschliche Figur als blauer durchsichtiger Schimmer zu erkennen war. Zunächst eine Art Baby, wuchs und dehnte es sich im Zeitraffer und entwickelte sich. Ein dünner, lasergleicher grüner Lichtstrahl markierte nun ein von der Erde abgesendetes Signal in die Weiten des interstellaren Raumes. Er endete im Kopf des großen Wesens. Ein kurzes helles Aufflackern und er erlosch.

"Sie können mir folgen?", fragte Lubaschenkow.

Aaron schluckte: "Ja, aber-".

Der alte Wissenschaftler blickte ihn aufmerksam an, doch Aaron wusste nicht genau, wie er die Frage formulieren sollte, die ihm auf den Lippen lag.

Lubaschenkow hob leicht die Hände: "Sie hatten bis jetzt noch keine Gelegenheit, davon zu erfahren. Unsere Forschungen sind geheime Verschlusssache und wir möchten darum bitten, dass dies auch so bleibt... wir sind die führende Nation bei diesem Projekt und die Regierung möchte aus verschiedenen Gründen nicht, dass darüber etwas bekannt wird... noch nicht."

Aaron trat von einem Bein aufs andere.

Und Lubaschenkow schien trotz des Halbdunkels zu erraten, was der Junge sich fragte. "Ich sprach von einem Dialog. Aber scheinbar ist das Alpha dabei wählerisch. Es möchte einen bestimmten Partner. Es spricht nicht zu jedem. Es will eine bestimmte Hirnstruktur. Bestimmte Denkmuster. Ein ganz bestimmtes Denken... Ihres. Daher sind Sie heute Abend hier. Wie Sie sich vorstellen können, hat es uns viel Mühe gekostet, Sie aufzuspüren. Wir mussten die Gehirne von Millionen von Menschen scannen. Auf Bahnhöfen, Plätzen, Straßen, in Zügen, auf Raumhäfen, überall. Es ist Ihre besondere Hirnstruktur, nach der wir die ganze Zeit gesucht haben. Nun haben wir Sie entdeckt. Wir könnten nun endlich mit Ihnen arbeiten, falls sie ihre Einver-", eine rasche, ruckartige Bewegung Crohns auf der Videoleinwand unterbrach ihn und er korrigierte sich hastig: "Wir können sicher auf Ihre Hilfe zählen, junger Freund, nicht wahr?"

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