Carsten Berger - Dimensionen
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Die beiden wandten sich wieder ihm zu: "Anziehen! Mitkommen!", befahl der Riese. "Es ist von äußerster Wichtigkeit-"
"Wir haben den Auftrag, Sie zu begleiten. Alles Weitere werden Sie später erfahren", führte der etwas Kleinere dienstbeflissen aus.
Mit zitternden Händen versuchte Aaron, seinen klemmenden Kleiderschrank zu öffnen, um weitere Sachen zum Anziehen herauszunehmen, doch das aufblitzende Chrom von Hochenergiewaffen bedeutete ihm, dass dies nicht erwünscht war. So konnte er nur einige weitere Sachen von seinem Fußboden auflesen und schnell überstreifen. Die Hose war immer noch nass, als er sie hastig hochzog.
Seine Mutter verlangte nervös zu hören, was ihm zur Last gelegt werde, wurde aber nur in den Flur abgedrängt.
In Aarons Kopf arbeitete es fieberhaft. Hatte doch jemand mitbekommen, was er auf die beschlagene Scheibe gemalt hatte? Warum sagten sie es dann nicht? Der Alte vom Bahnsteig war jedenfalls nicht bei Ihnen. Aaron hatte neben seinem Studium noch seinen Job beim Konzern. Doch er hatte sich nichts zuschulden kommen lassen, er hatte nichts mitgehen lassen. Viele taten das, er nicht.
Die abendlichen Besucher blickten unergründlich. Ihr Ton duldete keinen Widerspruch und veranlasste Aaron, sich zu beeilen. Sie gaben ihm nur kurz Zeit und nahmen ihn dann in ihre Mitte, der eine vor, der andere hinter ihm, seine Mutter einfach zur Seite schiebend.
Im Gehen warf er noch einen letzten Blick zu seinem Bett mit den trocknenden Manuskriptseiten darauf.
Als er zum Lift geführt wurde, konnte Aaron die Blicke der Nachbarn durch die Türkameras gradezu fühlen. In der Kabine selbst hatte noch ein weiterer Sicherheitsdienstler gewartet. Aaron hatte zunächst gedacht, dass dieser für die anderen nur die Lifttür blockiert hatte, doch seinen Abzeichen nach hatte er noch einen zwei Sterne höheren Dienstgrad als sie und führte mit Sicherheit keine Handlangerjobs durch. Niemand, den man normalerweise auf der Straße sah. Stumm und konsequent drängten die Sicherheitsleute den Jungen zu ihm hinein und setzten dann den Lift in Bewegung. Mit unbeweglichem Gesichtsausdruck standen die Männer an die Innenwand der Kabine gelehnt. Ihre wuchtigen Oberkörper hoben und senkten sich im Takt ihres Atems unter ihren Uniformen und eine Narbe im Mundwinkel des Grobschlächtigen zuckte bei der Andeutung eines Grinsens, als auf dem Bildschirm die Werbebotschaft wieder anlief. Der Kleinere grinste für den Bruchteil einer Sekunde zurück.
Im Flur des Erdgeschosses angekommen heulte das Unwetter draußen immer noch bedrohlich. Der leitende Sicherheitsdienstler legte seine Hand kurz in das Abtastgerät und die Elektronik öffnete ohne Fragen die Haustür.
Dann ging es im Laufschritt durch den Regen zu einem dunklen, sehr luxuriösen Straßengleiter mit undurchsichtigen schwarzen Scheiben. Es prasselte laut aufs Dach, als sie hinten einstiegen und auf den breiten Sitzen nebeneinander Platz nahmen. Ein Fahrer hatte auf sie gewartet. Es roch nach dem Leder der Sitze.
Nervös wichen Aarons Blicke denen seiner ihm gegenüber sitzenden, brutal wirkenden Begleiter aus. Der Junge hatte sich ein wenig beruhigt und sah hinaus, obwohl draußen kaum etwas zu erkennen war. Immerhin kein vergitterter Gefangenen-Transporter. Aus den Augenwinkeln versuchte er die Männer neben sich jedoch zu mustern. Sie wirkten sehr beherrscht, nach alledem, was man sich sonst über den Sicherheitsdienst erzählte. Vielleicht lag es an ihren Dienstgraden. Vielleicht hielten sie sich heute zurück. Kalter Schweiß machte sich auf dem Rücken des Jungen bemerkbar, als er versuchte sich vorzustellen, was ihm bevorstand. Manche kamen nie zurück. Und jene die zurück kamen, waren oft nicht mehr dieselben.
Der Regen trommelte weiterhin in immer neuen Schüben auf das Dach, so dass an ein Gespräch ohnehin nicht zu denken war und der Fahrer Mühe hatte, den großen Gleiter bei diesem Sturm in seiner Spur zu halten. Immer wieder ruckelte es heftig. Es gab kaum sonstigen Verkehr. Aaron versuchte, sich zu orientieren und sich den Weg einzuprägen. Man brachte ihn nicht zu seiner Arbeit bei einer Kaufstelle des Konzerns am Stadtrand, soviel merkte er bald. Es ging stadteinwärts.
Schließlich erreichten sie die hohen Gebäude der Universität, an der er studierte, wenn er nicht arbeitete, wie er es heute getan hatte.
Sie bogen in eine seitliche Zufahrt ein, deren stählerne Tore sich für sie automatisch öffneten, und es ging in eine Tiefgarage, die direkt unter dem Hauptgebäude lag. Hier verließ man mit ihm den Gleiter und es ging zu Fuß weiter durch einen langen, niedrigen Gang, der von einigen alten Leuchtstoffröhren schwach erhellt wurde. Bewaffnete Soldaten, die sich hier unten aufhielten, machten Platz, wenn das Vierergespann sie schnellen Schrittes passierte. Auch hier waren es nur hohe Ränge des Sicherheitsdienstes, wie man an den Abzeichen auf ihren Uniformen erkennen konnte.
In einer Art Schleuse hielten sie kurz an, eine Tür hinter ihnen schloss sich und die Männer blickten wie auf Kommando zur niedrigen Decke des kleinen Raums. Dann sprang ein Summer an und die innere Tür gab den weiteren Weg frei. Ein Mann mit grauem Kittel stand an einem Bedienpult und nickte Aarons Bewachern kurz zu. Hier erhellten die üblichen Leuchtwände die Räume, waren jedoch gedimmt.
Immer wieder traten sie durch Schwingtüren, die sich automatisch vor ihnen öffneten. Dieser unterirdische Teil des Gebäudes war stark abgeschottet und schien nicht für die Öffentlichkeit oder Studenten gedacht zu sein. Angespannt blickte Aaron sich immer wieder um. Immer weniger Leute. Bald würde er mit seinen Begleitern alleine sein.
War der Flur dunkler und eng gewesen, empfing ihn der große Hörsaal, in den man ihn jetzt brachte, mit hellem Licht und vielen Anwesenden. Sie saßen und standen in kleinen Gruppen an den Tischreihen, die in einer großen Halbkreisform steil aufstiegen. Viele unterhielten sich angeregt.
Aaron wurde unten in die Mitte geführt und blickte unsicher die Reihen hinauf. Die Gespräche wurden merklich leiser. Stumm tropfte er aus seiner immer noch nassen Kleidung auf den Fußboden. Eine junge Bedienstete brachte ihm ein Handtuch herbei, mit dem er seine Haare abtrocknete und auch seine Kleidung abrieb.
Wie Studenten sahen die meisten nicht aus. Sie waren älter. Und sie kamen ihm bekannt vor. Als er sich etwas beruhigt hatte, erkannte er einzelne Gesichter wieder. Professoren seiner Fakultät. Thornton. Dagnell. McCullough. Die Lehrstühle des Instituts für Astromechanik fast komplett. Andere kannte er von Abbildungen, die er bei ihren Veröffentlichungen gesehen hatte. Svenson. Leonár. Sogar Stapleman, der Entdecker der nach ihm benannten Konstante. Alles, was in Aarons Studienfach, der angewandten Astrophysik, Rang und Namen hatte, war heute Abend hier. Immer wieder fiel ein Blick herunter zu dem Jungen. Hier ein aufmunterndes Lächeln, dort ein kritischer Blick einer jahrzehntelangen wissenschaftlichen Karriere. Sein Herz schlug wieder hektischer.
Seine bisherigen Begleiter vom Sicherheitsdienst bedeutetem ihm wortlos, hier stehen zu bleiben, übergaben ihn den Blicken aller und verließen den Saal. Es erinnerte an ein Gericht. Doch er hatte sich auch an seiner Universität nichts zuschulden kommen lassen, dessen er nun hätte angeklagt werden können. Außer vielleicht die Sache mit den Gebühren, die ihm jetzt wieder einfiel. Er musste fast lächeln bei der Vorstellung, dass dermaßen bedeutende Forscher sich mit einer solchen Formalität befassen würden. Deshalb war er mit Sicherheit nicht hierher gebracht worden.
Kurz darauf erwachte die dunkle Wandfläche hinter dem Dozententisch als Video-Wand zum Leben. Riesengroß aber tonlos erschien darauf etwas, was wohl die Übertragung einer Sitzung des Regierungskabinetts war. Von Zeit zu Zeit wanderte die Kamera von einem Gesicht zu anderen. Der Präsident, die Minister und auch John Crohn nickten kurz und wortlos von der Leinwand herab. Aaron erkannte den in einen schwarzen Rollkragenpullover gekleideten, leicht untersetzten, älteren Mann mit dem stets gebräunten, kantigen Gesicht und den kurz geschorenen grauen Haaren und ebenso kurzem Bart sofort. Crohn war der Präsident des Konzerns, jener Institution, die als Zusammenschluss aus den letzten großen Firmen und diversen staatlichen Einrichtungen hervorgegangen war. Jedes Kind lernte die Geschichte und den Namen in der Schule.
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