Willy Adelmann-Húttula - Konzentration und Meditation

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Aus dem Inhalt:
Unsere Handlungen wurzeln in unseren Denkgewohnheiten. Daher der Lehrsatz: Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat, säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit, säe eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter, säe einen Charakter und du erntest ein Schicksal. Was der Mensch denkt, zu dem macht er sich und wie der Mensch denkt, so geht es ihm früher oder später. Denkst du unreine Gedanken so erniedrigst du dich zum Tier, denkst du erhabene Gedanken, so zieht das höhere Leben in dich ein. Gedanke und Wille sind das Geheimnis der Charakterbildung. Unser geistiger Fortschritt hängt nicht von den äußeren Verhältnissen, sondern mehr von unseren individuellen Anstrengungen ab.
Ohne diesen ist alles Übrige zwecklos. Um etwas Tüchtiges zu erreichen, genügt nicht bloß ein flüchtiger Entschluss des Augenblicks, ein einmaliges heftiges Verlangen von kurzer Dauer, sondern es handelt sich vielmehr um eine fest vorgenommene und andauernde Anspannung, die, wenn möglich, fortgesetzt und konzentriert werden muss, ohne auch nur einen Augenblick nachzulassen. Die ganze Lebensführung muss auf das Endziel eingestellt werden.
Die Alten waren der Ansicht, dass jede Idee sich äußerlich offenbaren wird, wenn jemandes Aufmerksamkeit tief auf dieselbe konzentriert ist. Auf ähnliche Weise wird einer intensiven Willensbewegung das verlangte Resultat folgen.
Erstveröffentlichung: 1921, Autor: Willy Adelmann-Hùttula
2. E-Book-Auflage 2018
Umfang: ca. 75 Buchseiten, 12 Kapitel

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2. Der Prâna: wörtlich „Lebensodem“. Die durch die Atmung eingezogenen Lebenskräfte elektrischer Art. Die Gesamtsumme der sogenannten Nervenfluide und Elektronen. Die „Lebenskraft“, als deren kosmische Energiequelle die Sonne gilt.

3. Der Kâma: wörtlich „Begierde“. Die Blutenergie, als Quelle der Leidenschaft, Impulse und Triebe. Die niedere Willensenergie. Die roten Blutkörperchen gelten als Kraftpunkte elektrischer Energie.

4. Das Cittam: auch das niedere Manas genannt. Das ätherisch-geistige Gedankenelement, auch „Denkprinzip“ genannt. Die äußerst plastische, bildergestaltende Äthersubstanz, aus der sich alle Vorstellungen, Gedanken und Gedankenformen bilden. Spielt eine wichtige Rolle im Yoga, da das Bestreben des Praktikers darauf gerichtet sein muss, die Herrschaft über diese subtile Substanz oder Essenz zu erlangen.

Die höhere Dreiheit:

5. Das höhere d. h. transzendentale Manas: entspricht dem transzendentalen Subjekt des du Prel. Eine atomistische, äußerst subtile und plastische Substanz. Ist im derzeitigen Menschen nur zum kleinsten Teil aktiv und äußert sich da als höheres, mehr abstraktes Denken, als sittlicher Wille, schöpferisch-geistige Gestaltungskraft, Ich-Bewusstsein, Intuition, Gewissen, Ahnungsvermögen usw. Wird erst in kommenden Entwicklungsperioden zur vollen Entfaltung kommen; kann nur durch Yoga-Praxis schon jetzt erweckt werden. Urständet in der manifesten, kosmischen Ideenbildung und ist potentiell allwissend. Der magische Wille des Yogî ist das höhere Manas in Tätigkeit . Bei der Mehrzahl der Menschen ist das Manas nur als negativ-passive Strömung vorhanden.

6. Die Buddhi: wörtlich „das Erkenntnislicht“, der Vernunftfunken. Im derzeitigen Menschen ebenfalls nur als negativ-passive Strömung im Rückenmarkskanal pulsierend. Wenn durch den geistigen Willen des Yogî erweckt, wird Buddhi zur elektro-magischen Energie, Kundalinî genannt.

Buddhi urständet in der latenten, kosmischen Ideenbildung. Im gewöhnlichen Leben wirkt Buddhi als Unterscheidungskraft; es ist der Vernunftfunken, der uns ermöglicht, zwischen Recht und Unrecht, zwischen dem Wahren und Falschen zu unterscheiden und uns erkennen lässt, dass das Wahre wahr und das Falsche falsch ist, eine Fähigkeit, die uns in Traum und Hypnose fehlt, weil die Verbindung mit Buddhi bzw. dem höheren Manas unterbrochen ist. Durch spirituelle Lebensführung — Meditation und Konzentration — kann die Tätigkeit der Buddhi verstärkt werden; es tritt dann „Intuition mit Sicherheit“ oder eine mehr oder minder glänzende Erleuchtung ein, die sich in den hohen und höchsten Stufen bis zum außerweltlichen Schauen steigert.

7. Der Âtmâ: das „Pneuma“ der Gnostiker, das „Mysterium des Lichtreichs“, von dem Jesus in den geheimen Lehren der Pistis Sophia spricht 1.

Âtmâ ist das „unendliche Lichtmeer der Gottheit“, von dem die Upanishaden lehren, dass es durchaus aus Erkenntnis besteht. Die Wurzel allen Seins und Bewusstseins. Buddhi, Manas und alle übrigen psychischen und physischen Energien strahlen aus Âtmâ aus. Das Endziel des Yogastrebens ist die praktische Vereinigung und Einswerdung mit diesem höchsten Prinzip der Erkenntnis im All, dem einzig Ewigen und Unveränderlichen. Selbst die Buddhi ist nur ein von Âtmâ ausgestrahlter Widerschein. Der „Stein der Weisen“ ist ein Symbol des Âtmâ. — Der Nirvâna-Zustand ist nichts anderes, als der durch die Vereinigung mit Âtmâ erlangte übermenschliche bzw. göttliche Erkenntniszustand des vollen Yogî. Im Allgemeinen ist sich der Durchschnittsmensch seiner höheren „Dreiheit“ nicht oder doch nur ganz wenig bewusst. Diese Kräfte bilden sein „transzendentales Selbst“ und liegen unterhalb der normalen Bewusstseinsschwelle. Nur selten dämmert ihm eine dunkle Ahnung auf, dass der Gehirnverstand, auf den er so stolz ist, nur die unterste Sprosse auf der hohen Leiter der Erkenntnismöglichkeiten ist.

Abnorme Kräfte äußern sich in Träumen und somnambulen Zuständen. Diese haben hauptsächlich mit den unterbewussten Funktionen des Liñgaçarîram und Cittam zu tun, nur selten mit dem höheren Manas, das in Verbindung mit der Buddhi den Latenten Genius bildet. Dieser schlummernde Genius kann durch Yoga (Konzentration und Meditation) erweckt werden und bildet dann die „Brücke“ zum Âtmâ, zur „Absolutheit“.

Diese wenigen Winke mögen intuitiven Gemütern ein Wink sein, welch großartige Möglichkeiten jenen offen stehen, die entschlossen sind, den Pfad des Yoga mit Mut, Ausdauer und Energie zu wandeln 2.

Nach dieser notwendigen, theoretischen Einleitung wollen wir uns nunmehr der praktischen Seite unserer Sache zuwenden.

Erste Winke für die Praxis.

Im Vorstehenden wurde angedeutet, dass alle Kräfte und Fähigkeiten der kommenden Rassen als Keime, als passive Strömungen, in jedem von uns latent liegen. Sofort drängt sich intuitiven Köpfen die berechtigte Frage auf, ob es denn dem Einzelnen nicht möglich sei, diese Höherentwicklung durch geeignete Mittel zu beschleunigen und dem regulären Entwicklungsgang gewissermaßen vorauszueilen. Diese Frage darf getrost mit Ja beantwortet werden.

Der deutsche Mystiker Freiherr v. Eckartshausen sagt: „Der Mensch besitzt die Fähigkeit, sich vom Tiermenschen zum Geistmenschen aufzuschwingen“ und auch die Bibelphilosophen wussten ganz genau, was sie mit den Worten: „Zuvor der sinnliche Mensch, dann der geistige Mensch“ ausdrücken wollten.

Es handelt sich jedoch für den nach Erkenntnis Strebenden in erster Linie darum, zu wissen, welche Schritte getan werden müssen, um den Pfad des höheren Lebens zu betreten und folgende Einzelheiten mögen vielleicht dazu beitragen, strebenden Anfängern einige praktische Winke über das was nottut, zu geben.

Vor allem muss im Auge behalten werden, dass der Mensch eine Doppelnatur besitzt: nämlich eine höhere (die Dreiheit) und eine niedere Natur (Vierheit).

Niedere Instinkte, Begierden, Leidenschaften, Zorn, Ärger, Neid, Eifersucht usw., gehören der niederen oder tierischen Natur an; Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe, Treue, Mut usw. sind Äußerungen unserer höheren, mehr göttlichen Natur. Ein Mensch, welcher nach dem höheren Leben mit seinen großartigen Möglichkeiten verlangt, muss nun dahin streben, diese niederen Tendenzen in höhere Kraftformen umzuwandeln d. h. die Leidenschaften, Triebe und Schwächen des Sinnesmenschen müssen abgestreift werden und hier berühren wir einen höchst wichtigen Punkt im praktischen Leben. Vergleichen wir beispielsweise die niedere Natur mit einem Ross, den höheren Willen des Menschen mit einem Reiter. Der Reiter soll das Ross lenken, der sittliche Wille die niedere Natur beherrschen. Bei den meisten Menschen ist es aber gerade umgekehrt. Sie bleiben ihr ganzes Leben lang nur der Gaul, weil sie es nicht verstehen, die niedere Natur in die Zügel zu nehmen. Gleich dem gehetzten Gaul finden sie zeitlebens weder Ruhe noch Rast und dann klagen sie über das „irdische Jammertal“. So lassen sich z. B. manche Menschen von Ärger und Neid stundenlang plagen, anstatt mit dem Schwerte des Willens ihre Schwäche kraftvoll zu überwinden. Dann gibt es wieder Leutchen, die sich tagelang wütend darüber giften können, dass gerade sie nicht zu den Kriegs- und Revolutionsgewinnern gehören. All dies sind Schwächen, welche der niederen Natur und bornierten Selbstsucht entspringen. Viele Menschenkinder verbringen einen großen Teil ihrer schönsten Lebenszeit mit solchen und ähnlichen Gefühlen, ohne auch nur das Geringste dabei zu gewinnen.

Hier gilt es den geistigen Willen zu stählen. Bei vielen Menschen ist dieser sittliche Wille so schwach entwickelt, dass man den Deterministen rechtgeben und an der Freiheit des menschlichen Willens überhaupt zweifeln möchte. Und doch könnte jeder Mensch schon zu Lebzeiten der Erlösung von den niederen Kräften teilhaftig werden, wenn er sich nur bemühen wollte, mit aller Macht seiner Seele nach Vollendung zu streben. Der freie Wille liegt latent; er wartet darauf, erweckt und entfaltet zu werden. Aber in allzu vielen Fällen wird er von der niederen Natur in Sklavenketten geschlagen.

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