Willy Adelmann-Húttula - Konzentration und Meditation

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Aus dem Inhalt:
Unsere Handlungen wurzeln in unseren Denkgewohnheiten. Daher der Lehrsatz: Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat, säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit, säe eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter, säe einen Charakter und du erntest ein Schicksal. Was der Mensch denkt, zu dem macht er sich und wie der Mensch denkt, so geht es ihm früher oder später. Denkst du unreine Gedanken so erniedrigst du dich zum Tier, denkst du erhabene Gedanken, so zieht das höhere Leben in dich ein. Gedanke und Wille sind das Geheimnis der Charakterbildung. Unser geistiger Fortschritt hängt nicht von den äußeren Verhältnissen, sondern mehr von unseren individuellen Anstrengungen ab.
Ohne diesen ist alles Übrige zwecklos. Um etwas Tüchtiges zu erreichen, genügt nicht bloß ein flüchtiger Entschluss des Augenblicks, ein einmaliges heftiges Verlangen von kurzer Dauer, sondern es handelt sich vielmehr um eine fest vorgenommene und andauernde Anspannung, die, wenn möglich, fortgesetzt und konzentriert werden muss, ohne auch nur einen Augenblick nachzulassen. Die ganze Lebensführung muss auf das Endziel eingestellt werden.
Die Alten waren der Ansicht, dass jede Idee sich äußerlich offenbaren wird, wenn jemandes Aufmerksamkeit tief auf dieselbe konzentriert ist. Auf ähnliche Weise wird einer intensiven Willensbewegung das verlangte Resultat folgen.
Erstveröffentlichung: 1921, Autor: Willy Adelmann-Hùttula
2. E-Book-Auflage 2018
Umfang: ca. 75 Buchseiten, 12 Kapitel

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Unterbewusstsein eines jeden Menschenwesens vorhandene „latente Genius “ gemeint, der durch die Praxis der Konzentration und Meditation, als yogatechnische Hilfsmittel, erweckt und entfaltet werden kann.

H. P. Blavatsky, die von der tibetanischen Dzyan-Schule beauftragt war, die Theosophische Gesellschaft zu gründen, und der Irländer William Quan Judge, einer ihrer begabtesten Schüler und hervorragender Yoga-Praktiker, haben verschiedene, ganz ausgezeichnete Abhandlungen über echten Yoga veröffentlicht, die aber vorläufig nicht genügend verstanden und gewürdigt werden, was ja angesichts der Fremdartigkeit und Schwierigkeit des Gegenstandes kein Wunder ist. Von anderer Seite sind aber auch Veröffentlichungen nach Europa gelangt, die Anleitungen zu niederen oder verkehrten Praktiken geben, deren Gefahr nicht unterschätzt werden darf. Es entspricht deshalb einem Bedürfnis der Zeit, eine reinliche Scheidung herbeizuführen und die Spreu vom Weizen zu sondern.

So glauben manche irrtümlicherweise, durch gewaltsame Tiefatemübungen die Höhen wahrer Erleuchtung erkrampfen zu können oder durch sonstige Mätzchen die „Erkenntnis höherer Welten“ zu erschleichen. Nur wenige wollen sich den langsamen, gediegenen, sicheren Methoden wahrer Schulung anbequemen; kopfüber stürzen sich viele in die unüberlegtesten Praktiken, um nur ja recht schnell in den Besitz übersinnlicher und magischer Kräfte zu gelangen. Eines Tages stellt sich dann heraus, dass die angewandte Methode eine verkehrte war. Das Fiasko ist da und das Lamento bleibt meistens nicht aus. Einige Beispiele mögen zeigen, wohin verkehrte Praktiken führen können.

Ein robuster Herr, der, nebenbei bemerkt, das etwas prosaische Gewerbe eines Schweinestechers betrieb, fühlte unwiderstehliche Sehnsucht nach „okkulter“ Entwicklung. Da die gediegenen Methoden ihm nicht gleich den gewünschten Erfolg brachten, glaubte er die strahlenden Höhen des okkulten Olympos durch forcierte Atemtechnik auf seine eigene grobmaterielle Ebene herabziehen zu können. Bald traten auch ganz unerwartete Resultate ein. Während seiner Übungen wurde er sensitiv. An Stelle olympischer Götter und strahlender Engel gewahrte er höchst abscheuliche Fratzen, die das Bestreben bekundeten, auf ihn einzustürmen, und anstatt der ersehnten Seligkeit des Nirvâna lernte er das Gruseln kennen. Dabei überkam ihn das eigentümliche Gefühl, als ob er von einer unsichtbaren, fremden Macht erfasst und in die Höhe gehoben würde. Diese Gefühlshalluzinationen stellten sich auch außerhalb der Übungen ganz plötzlich ein. Von Verzweiflung und Reue erfüllt, beichtete er mir seine Machenschaften. Es dauerte längere Zeit, bis die Folgen seiner unüberlegten Verkehrtheiten schwanden und er wieder sein gesundheitliches und seelisches Gleichgewicht erreichte.

Atemübungen, wenn übertrieben, führen nicht nur zu Halluzinationen und Herabminderung des Herzschlags, sondern es können sich auch noch andere Wirkungen einstellen. Eine mir bekannte Dame erlebte eine regelrechte Exteriorisation des sogenannten „Astralkörpers“ d. h. sie geriet in einen außerkörperlichen Bewusstseinszustand, der mit schrecklichen Erfahrungen verknüpft war. Nach dem Erwachen aus diesem tranceartigen Zustand war jede Nervenfaser in größtem Aufruhr.

Aber nicht nur Atemübungen, sondern auch Konzentrations- und Meditationsübungen, verkehrt aufgefasst oder mit falschem Motiv betrieben, können schädliche Wirkungen im Gefolge haben. Dies gilt besonders dann, wenn der Übende versucht, auf diese Weise hellseherische Kräfte zu erkrampfen, wie es in gewissen Kreisen Usus geworden ist. Für den wahren Praktiker sind Konzentration und Meditation lediglich Hilfsmittel zur Beherrschung des geistig-ätherischen Gedankenelements d. h. jener außerordentlich plastischen, in beständigen Veränderungen begriffenen Substanz, aus der sich unsere Gedanken und Gedankenbilder gestalten und über die der Uneingeweihte keine Herrschaft hat. Diese ätherische Gedankensubstanz oder Essenz wird technisch Cittam (sprich tschittam) genannt und die Anstrengungen des richtigen Praktikers sind darauf gerichtet, die Tätigkeit des Cittam mit seinen ewig wechselnden Veränderungen in die Gewalt zu bekommen. Deshalb lautet der Fundamentallehrsatz des Yoga: „Yoga ist das Verhindern der Veränderungen des Denkprinzips (Cittam)“. Aber die Falschberatenen wissen von all dem nichts. Durch forcierte Konzentration möchten sie gerne Hellsehkräfte erraffen; dabei geraten sie in kongestive Zustände und verfallen in Halluzinationen der verhängnisvollsten Art.

Es ist durchaus zutreffend, dass es ein echtes, höheres Hellsehen gibt, das in den Hochgraden der Schulung im Râdscha-Yoga erlangt wird, aber erst nach jahrzehntelanger, gigantischer Ausbildung des geistigen Willens und der Selbstbeherrschungskraft, wie ich später, bei der Besprechung der „Großen Konzentration“, erläutern werde. Ohne absolute Festigung des geistigen Willens können übersinnliche Wahrnehmungen nur zum schließlichen Untergang führen, deshalb ist sorgfältige Vorbereitung unerlässlich, ganz abgesehen davon, dass das Wachstum und die Entwicklung der Organe transzendentaler Wahrnehmung nur sehr langsam vor sich gehen. Gesundes Wachstum bedarf der Zeit; das gilt auch auf diesem Gebiete.

Die vorliegende Veröffentlichung entspringt einem Bedürfnis unserer Zeit. Das Interesse für Okkultismus und okkulte Forschungen ist in die weitesten Kreise gedrungen. Die Woge okkultistischer und esoterischer Literatur schwillt täglich mehr an; Unkraut sprießt neben dem Weizen. Seltsame Praktiken finden Eingang, Prophetie steht hoch im Kurs. Vom Diesseits unbefriedigt, richten viele ihre Blicke erwartungsvoll auf das geheimnisvolle Jenseits. Möchten gerne Hellsehen lernen, werden aber das Opfer der Täuschung. Oder sie verlieren sich in Übungen, die zur Vernachlässigung aller Pflichten führen, wenn nicht zu Schlimmerem. Und doch gibt es eine erhabene und wohltätige Form des Okkultismus, die zu den Höhen der transzendentalen Erkenntnis führt, und ein zuverlässiges Schulungssystem, das langsam aber sicher bergan leitet. Mit diesem wollen wir uns im Nachstehenden befassen.

Von den okkulten Grundkräften im Menschen.

Es dürfte manchem Leser bereits bekannt sein, dass die esoterischen Schulen des Ostens, besonders jene des Transhimâlaya, die Lehre von sieben okkulten Grundkräften vertreten. Schon die große H. P. Blavatsky hat auf diese Lehre hingewiesen und versucht, sie dem europäischen Denken näherzubringen. Pseudookkultisten und Talmirosenkreuzer haben später Blavatskys erhabenes System bis zur Unkenntlichkeit entstellt und als eigenes Geistesprodukt ausgeschrien. — Die Lehre von den sieben Grundkräften ist für das richtige Erfassen der nachstehenden Darlegungen über Konzentration und Meditation von größter Wichtigkeit. Sie zeigt uns, welche Kräfte in uns tätig sind, welche überwunden werden müssen und welche zur Entwicklung gelangen sollen.

Die sieben Grundkräfte werden in eine niedere Gruppe ( Vierheit , als Viereck symbolisiert) und in eine höhere Gruppe ( Dreiheit , als Dreieck symbolisiert) eingeteilt. Die niederen Kräfte sind mehr psychisch , die höheren spirituell . Die spirituellen sind im Kosmischen „verankert“ und werden deshalb mit Recht „geistige“ genannt.

Die niedere Vierheit besteht aus folgenden spezifischen Energieformen oder Naturkräften:

1. Das Liñgaçarîram: der „feine“ Körper, auch oft „Astralkörper“, Ätherkörper, ätherischer Modellkörper genannt. Er ist das elektro-magnetische Substrat des physischen Körpers, die geheimnisvolle Naturkraft, welche die chemischen Moleküle zur menschlichen Form gestaltet. Eigentlicher Sitz der Sinne und Instinkte. Steht in innigem Kontakt mit dem Nervensystem.

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