Jonathan Pielmayer - Viva la Pizza

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Auch das noch! Nach sechs Monaten Praktikum gibt es für Lucas die Kündigung anstelle der Festanstellung. Dabei ist er für den Job extra in eine fremde Stadt gezogen. Gleich wieder zurück in die Heimat und im Familienbetrieb arbeiten, kommt für ihn nicht in Frage. Lieber heuert er erst einmal als Pizzabäcker in einer Italo-Franchise-Gastronomie an. Doch entgegen den dortigen grammgenauen Rezepten von Quattro Stagioni und Frutti di Mare lässt sich das Leben nicht in ein starres System pressen. Er verliebt sich, prügelt sich, sorgt für eine Überschwemmungskatastrophe und fliegt auf einem Hochbett in die Karibik.
Ein liebenswertes und unterhaltsames Buch über Pizza – dem besten Essen der Welt – das Reisen, die Heimat und an das, was wir «Lebensweg» nennen. Viva la Vita, viva la Pizza!

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»Willst du noch was haben zu trinken? Cola, Saft, Eistee?« fragt der junge Mann mit südländischem Akzent. Seine dunklen Dreads wippen bei jedem aufgezählten Getränk etwas mit.

»Eine Cola,« entscheidet sich Lucas und bekommt von dem Kerl hinter der Theke einen smartphonegroßen Pager gereicht.

»Wenn Gerät piepst, dann ist fertig Pizza. Alles klar?«

»Alles klar, weiß ich. Kenne mich hier aus,« sagt Lucas und nimmt sich ein Tablett und Besteck. Zwei Tische weiter nimmt er Platz, mit Blick auf die Pizzastation.

Der Rasta hinter der Theke wirbelt den Teigfladen eindrucksvoll umher. In der Luft glitzert ein Nebel aus Sternenstaub. Schon als Kind fand Lucas die Jonglagen eindrucksvoll. Und man merkt an den herumsitzenden Erwachsenen, dass bei den meisten ein kleiner Rest der Faszination ebenfalls überlebt hat. Wo gibt es in der Gastronomie sonst noch solche Showeinlagen? Nur noch in der Bar mit Spirituosenflaschen und Cocktailshakern. Oder man muss etwas flambieren.

Die Pizza ist schlichtweg köstlich. Und bei allen Gästen, die an den Tischen um ihn ebenfalls eine Pizza auf dem Teller liegen haben, macht sich dieses zufriedene Lächeln breit. Dieses ganz bestimmte Lächeln, fällt Lucas auf, diese kindliche Zufriedenheit, die es nur bei Pizza gibt. Keiner der Pastaesser hier hat dieses geheimnisvolle Lächeln um den Mund und erst recht niemand von der Salatfraktion. Als würden sie alle den Moment ihrer Kindheit abrufen, in dem sie zum ersten Mal in eine Pizza gebissen haben.

»Hat es geschmeckt?« will die Blonde mit dem Pferdeschwanz an der Kasse wissen, als Lucas ihr seine Chipkarte reicht. »Macht dann 9 Euro 80, bitte.«

»Ja, hat es. Danke. War mir ein Vergnügen. So lange ich noch Geld habe und mich mein Vermieter nicht vor die Tür setzt, leiste ich mir auch Pizza.«

»Hey, wenn du einen Job brauchst, schicke einfach deine Unterlagen hier ins Büro. Gesucht wird hier immer irgendwer,« lacht das Mädchen.

»Echt? Ich könnte nämlich wirklich einen Job gebrauchen. Als was denn? Auch hier an der Kasse?«

Sie schüttelt den Kopf. »Pasta wird mal wieder gebraucht. Oder auch Pizza. Die sind nur noch zu dritt da.«

Aufgeregt notiert er die Mailadresse der Filialleiterin, die ihm das Mädchen vorsagt und versichert noch heute etwas zu schicken.

Mit breitem Grinsen verlässt er das Restaurant. Ein Grinsen, so breit wie die Pizza, die gerade noch über den Rand seines Tellers hing.

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch folgt prompt auf sein Bewerben hin und so steht Lucas drei Tage später, um 10 Uhr in der Früh, erneut vor der Fast-Food-Gastro. Eine Stunde vor Ladenöffnung und somit zunächst auch mal vor verschlossener Türe. Höflich klopft er gegen die automatische Schiebetür und wird von einer hochgewachsenen Frau im adretten, aber schlicht gehaltenen Kostüm herein gelassen. Ihre langen, schwarzen Haare sind lose hinter dem Kopf zusammengesteckt. »Guten Morgen. Du bist Lucas, nehme ich an. Ich bin Frau Rauchenzahner. Aber sag’ einfach Bettina.«

Lucas nickt, sagt aber bis auf »Guten Morgen« erst einmal gar nichts.

Die Filialleiterin leitet ihn durch wuseliges Vorbereitungsgeschehen zu einem Tischkarree, das etwas abseits stehend einen Olivenbaum umsäumt. In der einen Ecke des Restaurants werden gerade die Stühle von den Tischen genommen und akkurat in Reihe gestellt. Woanders gießt eine ältere Dame unzählige Basilikumtöpfe, die dicht nebeneinander stehend in einem Wandregal so was wie einen Kräuter-Dschungel ergeben.

»In jeder Filiale steht so ein Baum,« deutet Bettina auf das mannshohe Oliven-Indoor-Gewächs unter dem sie Platz genommen haben. »Das gehört quasi zu uns, wie der Schriftzug.« Sie breitet vor sich Lucas Bewerbungsunterlagen aus. »Oder motivierte Mitarbeiter,« setzt sie noch lachend nach. Aber es klingt nett.

»Ja, weiß ich. Also, das mit dem Baum.« Lucas legt Mantel und Handschuhe über den Nachbarstuhl und dreht sich etwas zur Filialleiterin hin. Es bleibt einen kurzen Moment still, weil sie nochmals seine Bewerbung durch geht. Viel hat er nicht geschrieben. Was hätte er auch schreiben sollen?

»Du willst also bei unserem Pizzateam anfangen? Hast du denn schon mal in der Gastronomie gearbeitet?« fängt sie das eigentliche Gespräch an.

»Nein, überhaupt nicht. Aber mein großer Bruder hatte während dem Studium eine kleine Cateringfirma am Laufen und da habe ich ab und zu mitgeholfen. Aber gekocht habe ich nicht. Nur Aufbau oder Warenannahme und so.«

»Ja, das passt schon. Besser wäre es natürlich, wenn du etwas Erfahrung hättest. Aber immerhin kennst du dich im Umgang mit Lebensmitteln aus. Außerdem ist es uns wichtiger, dass sich unser Personal mit der Firmenphilosophie identifiziert. Dass es ganz im Team und in der Arbeit aufgeht.«

»Ja. Team ist wichtig. Ich habe bisher immer in irgendwelchen Gruppen gearbeitet.« Lucas versucht seine Stimme möglichst kräftig und sicher klingen zu lassen.

»Das sehe ich,« meint Bettina mit Blick auf die Zettel vor ihr. »Und was machst du sonst so? Hier steht, dass du schon deinen Abschluss hast.«

»Tja …« Diese Frage musste ja kommen. Dabei hat Lucas natürlich so gar keine Lust, auf genau diesen Punkt zu antworten. Er kann ja auch schlecht sagen, dass er nur etwas für ein, zwei Monate sucht. Bis er eine Arbeit findet, die nicht am unteren Ende der Einkommensskala dümpelt. Und damit ihn sein Vermieter ›Häuptling Schottersorge‹ nicht aus dem Dach-Tipi wirft. »Ich werde mich wohl selbstständig machen. Aber das dauert noch. Und eine Vollzeitstelle kann ich nicht annehmen, weil ich nebenbei Zeit zum Planen brauche. Ja, und bei einer Unternehmensberatung anfangen, also, das was ich studiert habe, kommt nicht gut. Wenn man da mitten in Projekten hängt, dann wird das nix mit der Selbstständigkeit. Da ist man erst mal ein paar Jahre gefangen und dann …« Lucas macht eine wegwerfende Bewegung ins Nirgendwohin und feixt innerlich, gerade noch die Kurve bekommen zu haben. »Außerdem mag ich den Umgang mit Menschen,« setzt er schnell fort. »Also, mit Kunden, meine ich. Und Essen. Vor allem Pizza ist natürlich etwas ganz Einmaliges. Da gehe ich mit vollem Herzen auf.«

Bettina lächelt über das ganze Gesicht. »Na, das ist doch mal schön zu hören.« Ihre weißen Zähne leuchten unter den dunklen Haaren, wie eine schneebedeckte Gebirgskette unter dem Nachthimmel. »Wir melden uns dann bei dir, ja!?«

***

»Du wurdest was? Gefeuert?« Alex am anderen Ende der Leitung ist fassungslos. »Ich denke, du hattest den Job sicher!?«

»Also, ›gefeuert‹ wurde ich streng genommen ja nicht,« verteidigt sich Lucas. »Ich hätte ja noch länger Praktikum machen können, aber …«

»Ach, das Ganze war doch von Anfang an Käse. Das haben wir doch gleich gesagt. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn braucht man halt eine solide Basis. Irgendein sicheres Brett, von dem man aus starten kann. Damit so ein Mist eben nicht passiert. Später, wenn du genug Erfahrung hast, kannst du dann sonst wohin ziehen. Jetzt aber bist du da unten auf Gedeih und Verderb deinem Glück ausgeliefert. Oder dem Zufall. Oder was auch immer.«

Lucas hält sich bedeckt und antwortet erst einmal nicht. Eigentlich wollte er nur seinem Bruder beichten, dass er immer noch nicht dazu gekommen war, die Unterlagen vom Notar durchzugehen. Allerdings ließ sich dabei der Grund weshalb er abgelenkt war, nur schwer verheimlichen. Angefressen steht er vor der Balkontür und schaut über die nächtlichen Dächer der Stadt.

»Der soll einfach wieder nach Hause kommen,« hört man im Hintergrund Matthias, den Ältesten der drei.

»Hast du gehört?« will Alex wissen? »Dein Bruder ist gerade bei mir und sieht die Sache genauso. Packe deine sieben Sachen wieder ein und setzte dich in den Zug. Deinen Kram da unten kriegen wir schon wieder hierher geschafft.«

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