Jonathan Pielmayer - Viva la Pizza

Здесь есть возможность читать онлайн «Jonathan Pielmayer - Viva la Pizza» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Viva la Pizza: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Viva la Pizza»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Auch das noch! Nach sechs Monaten Praktikum gibt es für Lucas die Kündigung anstelle der Festanstellung. Dabei ist er für den Job extra in eine fremde Stadt gezogen. Gleich wieder zurück in die Heimat und im Familienbetrieb arbeiten, kommt für ihn nicht in Frage. Lieber heuert er erst einmal als Pizzabäcker in einer Italo-Franchise-Gastronomie an. Doch entgegen den dortigen grammgenauen Rezepten von Quattro Stagioni und Frutti di Mare lässt sich das Leben nicht in ein starres System pressen. Er verliebt sich, prügelt sich, sorgt für eine Überschwemmungskatastrophe und fliegt auf einem Hochbett in die Karibik.
Ein liebenswertes und unterhaltsames Buch über Pizza – dem besten Essen der Welt – das Reisen, die Heimat und an das, was wir «Lebensweg» nennen. Viva la Vita, viva la Pizza!

Viva la Pizza — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Viva la Pizza», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Pass auf,« der Kerl legt die Teiglinge beiseite und begrüßt den ersten der beiden Wartenden. »Hallo. Was darf’s sein?«

»Eine Capricciosa, bitte.«

Der Rastaträger nickt und bittet den Kunden um die Chipkarte, dann erklärt er das gesamte Prozedere mit Karte und Buchen und dass man immer fragen muss, ob der Gast noch ein Getränk wünscht. »Dann kriegt er die Pieper da,« fährt er munter fort. »Und wenn Pizza fertig, drücken wir auf Knopf und beim Kunden macht es piep, piep, piep. Ganz einfach.«

»Also, das weiß ich,« grummelt Lucas. »Ich habe hier schon mal gegessen. Sogar vor kurzem und du hast mich bedient. Ich meine das Ganze hier. Das Pizza backen.« Er zeigt einmal rundum auf Ofen, Pizzaschaufel und Zutatenboxen.

»Nee cabrón. Heute nicht.« Der Kerl schüttelt lachend den Kopf und dreht sich wieder zu seinen Teiglingen um. »Das zeigt dir Baba. Aber der ist heute krank. Mach du heute nur die Pieper. Außerdem kann ich mir nicht alle die Kunden hier merken. Auch dich nicht. Habe doch keine Gehirn wie Mister Hawking.«

Lucas ärgert sich, nicht weil er davon ausging heute schon Pizza backen zu dürfen, sondern weil er bloß den ganzen Ablauf drumherum gemeint hat. Zeit, um das richtig zu stellen, bekommt er aber nicht. Zum übrig gebliebenen Kunden haben sich drei weitere gesellt.

Mein Gott, wie war das noch mal, schießt es ihm durch den Kopf. Leicht orientierungslos versucht er die aufgenommene Information vor seinem inneren Ich auf Anfang zurück zu spulen. Sechs Augenpaare mustern ihn dabei argwöhnisch von oben bis unten.

Erst mal höflich begrüßen auf jeden Fall.

»Guten Tag, was darf es für Sie sein?«

»Einmal die Toscana bitte. Aber kann ich anstelle der Oliven Artischocken haben?«

»Oh, das weiß ich nicht. Moment bitte.« Hilflos schaut Lucas zu dem Rasta rüber, die Chipkarte des Kunden mit schwitzigen Händen umklammernd.

»Geht leider nicht,« erklärt der Kollege ohne dabei von seinem Teig aufzuschauen, den er gerade zu einer tellergroßen Pizza zieht. »Extra Artischocke kostet 50 Cent.«

»Aber dafür nehme ich doch keine Oliven,« mischt sich der Kunde ein.

Der Dreadlokträger schüttelt den Kopf. »Nein, aber geht nicht. Sonst sagst du auch: Bitte keine Artischocken aber dafür beste Parmaschinken. Ist Anweisung. Leider.«

»Dann lassen Sie die Oliven halt einfach weg,« zetert der Abgewiesene und schaut böse zu Lucas. Mit bedauerndem Schulterzucken tippt der auf das kleine ›Toscana‹-Feld auf dem Bildschirm und auf ›ENTER‹ rechts unten. Aus einem kleinen Drucker an der Seite kommt ein Zettel mit der Bestellung und einer Pagernummer.

»Den Zettel klippst du da an,« der Kollege greift sich das kleine Papier und klemmt es in eine Leiste oberhalb der Anrichte. »Damit ich weiß, was für Pizza ich machen muss. Dann gibst du ihm den Pieper mit der Nummer.« Er schaut auf den Zettel. »Fünf.«

Lucas zieht den Pager Nummer 5 aus der Ladestation und reicht ihm den Kunden.

»Und du hast vergessen, nach Getränke zu fragen,« unterbricht ihn sein Kollege.

»Oh, tut mir Leid,« entschuldigt sich Lucas und zieht instinktiv den Pager zurück. »Möchten Sie etwas zu trinken? Cola, Saft, Eistee?«

»Nein,« haut der Kunde ihm schroff entgegen. Dann reißt er sich den Pager aus Lucas Hand.

»Na hoppala,« murmelt der Pizzabäckerneuling leicht überrumpelt, fügt dann aber laut hinzu: »Wenn der piept, dann ist die Pizza fertig.«

»Ach egal,« kommt es drüben von den Teiglingen. »Toscana ist mit scharfer Wurst. Dann verdurstet der halt.«

Lucas nickt und wendet sich seinem nächsten Kunden zu. Diesmal vergisst er das Getränk nicht. Dafür wird die Schlange unaufhörlich länger, die Taktzahl erhöht sich und mindestens jeder vierte hat einen Sonderwunsch. Immer wieder muss Lucas um Hilfe fragen. Seine Konzentration sackt währenddessen weiter und weiter ab. Die monotonen Handlungen im Dauerstress wirken betäubend. Bestellung aufnehmen, nach Getränk fragen, Pager rausgeben. Jeder erste Arbeitstag ist die Hölle für die Aufnahmefähigkeit des Gehirns. Irgendwann kommen noch Pizzen dazu, die aus dem Ofen genommen und in acht Teile geschnitten werden müssen. Dann, gerade als das Abendgeschäft seinen Höhepunkt erreicht und Lucas die Pizzawünsche im Dauerfeuer angesagt werden, drängelt sich mit fuchtelnden Armen ein erboster Kunde durch die wartende Menge.

»Wo bleibt meine Pizza, verdammt? Ich warte schon seit über zwanzig Minuten. Alle die nach mir kamen, haben sie schon.« Mit giftigem Blick schaut er über die Stationstheke.

Lucas schreckt hoch. »Welche Pizza haben Sie denn bestellt?« fragt er vorsichtig.

»Die Capricciosa,« brüllt er erregt und hält Lucas als Beweis den Bestellbon entgegen.

Überfordert blickt der auf den Zettel, ohne dass der Groschen fallen möchte.

»Cabrón, du Depp. Du hast ihm den Bon gegeben. Dann kann ich sie ja nicht machen.«

»Ach scheiße. Mann. Das waren plötzlich so viele. Da bin ich durcheinander gekommen,« entschuldigt sich Lucas betreten.

»Na toll.« Immer noch wütend fuchtelt der Kunde weiter mit den Armen. »Das ist so ein mieser Laden hier, wirklich!«

Der Rasta macht eine wegwerfende Handbewegung. »Keine Grund sich aufzuregen. Wir machen einfach jetzt sofort deine Pizza, mit extra viel bestem Schinken und du trinkst noch eine Cola. Cola geht auf’s Haus.«

Lucas braucht eine Sekunde bis er reagiert. Dann greift er nach hinten zum Kühlschrank an der Wand und reicht dem Kunden sein Trostgetränk.

»Ist sein erster Tag,« erklärt der Kollege mit Blick auf den Anfänger und kann dabei ein Grinsen nicht unterdrücken. »Kann ein bisschen viel sein.«

Mit weichen Knien nimmt Lucas die nächsten Bestellungen auf und wettet innerlich, jeden Gedanken der anstehenden Gäste zu kennen. Irgendwas mit Trottel und Versager.

»Mann, ist das immer so eine heftige Keulerei?#« will Lucas wissen, als der größte Andrang geschafft und wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.

Sein Gegenüber grinst. »Hehe, cabrón. Mittags und abends immer. Dazwischen nicht so.«

Lucas vergräbt seinen Kopf in beide Hände und stößt einen tiefen Seufzer aus.

»Ach, das wird schon,« muntert ihn sein Kollege auf. »In ein paar Tagen bist du ganz fix und schnell. Ich bin übrigens Diego. Aber du kannst auch Jakob sagen.«

»Das ist doch eh dasselbe.« Erschöpft schaut Lucas auf.

»Ja. Aber ich heiße beides. Diego Jakob Olivarez. Meine Oma ist Deutsche und deswegen habe ich auch deutsche Version von Diego in meinem Namen.« Diego grinst breit. So, als wäre er damit schon zu Schulzeiten etwas Besonderes gewesen und alle Klassenkameraden neidisch auf das Luxusgut eines teutonischen Rufnamens.

»Wo kommst du eigentlich her?« Schon vom ersten Moment an hat sich Lucas das gefragt.

»México. Aus Guadalajara. Da wo es viel Industrie gibt, aber nicht so viele Drogen.« Sein Mund umspielt wieder ein seltsames Lächeln. Als würde er auf seinen Lippen die Süße der zurückgelassenen Heimat schmecken. »Du kannst jetzt Pause machen,« holt sich Diego selbst wieder in deutsche Gegenwart zurück. »Willst du eine Pizza?«

Lucas nickt. »Eine Thunfisch bitte.« Dann zieht er sein Karte aus der Hosentasche und bucht sie selbst ab.

Irgendwie hat er sich das doch etwas anders vorgestellt, muss sich Lucas eingestehen. Er steht mit der Pizza in der Hand vor dem Fahrstuhl und wartet bis die Tür aufgeht. Dieser ganze Trubel direkt vor einem ist ja kaum auszuhalten. Hunderte von Menschen, die wie eine Horde Zombies in den Laden stürmen und Pizza als das einzig probate Mittel für ihr Überleben ansehen. Kein Wunder, dass man da durcheinander kommt. Und sein Kollege Diego macht die Sache für ihn auch nicht angenehmer. Mit einem Mal scheint die Option, den Krempel aus der Dachwohnung zu räumen, falsch versprochenen Festanstellungen und Dutzenden hungrige Pizzakunden den blanken Arsch zu zeigen, zunehmend verlockend. Sollen die doch selber ihre Bestellbons auf die Leiste klemmen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Viva la Pizza»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Viva la Pizza» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Viva la Pizza»

Обсуждение, отзывы о книге «Viva la Pizza» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x