Jonathan Pielmayer - Viva la Pizza

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Auch das noch! Nach sechs Monaten Praktikum gibt es für Lucas die Kündigung anstelle der Festanstellung. Dabei ist er für den Job extra in eine fremde Stadt gezogen. Gleich wieder zurück in die Heimat und im Familienbetrieb arbeiten, kommt für ihn nicht in Frage. Lieber heuert er erst einmal als Pizzabäcker in einer Italo-Franchise-Gastronomie an. Doch entgegen den dortigen grammgenauen Rezepten von Quattro Stagioni und Frutti di Mare lässt sich das Leben nicht in ein starres System pressen. Er verliebt sich, prügelt sich, sorgt für eine Überschwemmungskatastrophe und fliegt auf einem Hochbett in die Karibik.
Ein liebenswertes und unterhaltsames Buch über Pizza – dem besten Essen der Welt – das Reisen, die Heimat und an das, was wir «Lebensweg» nennen. Viva la Vita, viva la Pizza!

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»Nicht wirklich. Aber soll ich jetzt hier schon alleine stehen, oder wie?« Verunsichert sucht Lucas den Blickkontakt.

Der Mann schüttelt den Kopf. »Natürlich nicht. Du schaust einfach Thorben über die Schulter. Das ist der, der uns verlässt.«

Wie auf das Stichwort kommt ein großer, dürrer Mann Ende Zwanzig aus dem Keller die Treppe hochgelaufen. Vermutlich befinden sich unten die Umkleiden, mutmaßt Lucas, da der Kerl ein dunkelbraunes Outfit mit dem Hotellogo auf der Brust trägt. Sein Gesicht ist eingefallen und die langen, schwarzen Haare, die er offen über seine Schulter trägt, verschlimmern den Eindruck noch. Von gutem Styling hat der noch nie etwas gehört.

Thorben und der Vollblutwirt nicken sich kurz zu. »Wir sehen uns dann morgen,« brummelt der alte Mann. Aber es lässt sich nicht ausmachen, zu wem der Beiden er das sagt. Dann schnappt er sich seinen Mantel, die fellgefütterte Mütze und rauscht ab.

»Und? Wie ist der Job so?« setzt Lucas nach gefühlten Ewigkeiten das Gespräch in Gang.

»Ganz okay,« kommt die knappe Antwort.

»Aha. ›Ganz okay‹. Klingt ja so, als müsste man sich unbedingt darum reißen. Und wie lange machst du den schon? Beziehungsweise, hast du gemacht?«

Thorben dreht wie in Zeitlupe seinen Kopf zu Lucas und schaut ihn mit großen Augen an. »Lang.« Eine weitere elend lange Pause entsteht, in der Andy Warhol ohne Probleme seine 15 Minuten Ruhm unterbekommen hätte. »Und? Du willst den Job machen?« fällt dem Schlacks irgendwann die Frage aus dem Mund.

»Ja. Mal schauen. Deswegen bin ich ja hier,« nickt Lucas.

»Aha.« Thorben hingegen zeigt keine weitere Regung. Dann holt er ein dickes Taschenbuch aus seiner Manteltasche, auf dem ein wurmartiges Raumschiff über einem mystisch anmutenden Planeten schwebt und beginnt zu lesen. Gelegentlich kommt ein kratzig-schmatzendes Geräusch aus seiner Kehle, wie es wohl auch dieses Raupenraumschiff von sich geben könnte. Sonst ist es meistens still.

Der wenige Kontakt mit ein paar müden Gästen bringt auch nicht die erhoffte Abwechslung und Lucas spürt die immer stärker werdende Müdigkeit.

»Kannst du mal aufpassen?« fragt der Science-Fiction-Liebhaber irgendwann und legt sein Buch beiseite.

»Sicher,« sagt Lucas und kann nur schwer ein Gähnen unterdrücken. »Wird ja nicht viel passieren.«

Ohne ein weiteres Wort oder Anweisung verschwindet der Kerl treppab im Keller. Lucas steht derweil einfach nur so rum und versucht repräsentativ auszusehen. Viel passiert nicht, bis plötzlich ein dumpfer, metallischer Schlag die Tiefen des Untergeschosses erzittern läßt. Als wäre ein Elefant in überhasteter Flucht gegen einen Heizungskessel gerannt. Lucas zuckt zusammen. Für einen Moment kriecht Panik in ihm hoch. Unruhig schaut er sich um. Liegt hier für solche Fälle irgendein Notfallbuch herum? Eine worst-case-exit-Strategie, herausgegeben vom Hotel- und Gaststättenverband? Mit extra Tipps für überforderte Nachtportiers beim Probearbeiten. Doch bevor Lucas das Telefon greifen und alle Polizei- und Feuerwehreinheiten der Stadt aus den Betten und hin zum Rathaus klingeln kann, kommt der Schlacks seelenruhig wieder nach oben zur Rezeption. Nur seine Augen sind nun noch größer als zuvor. Mit kurzem Griff packt er das Buch wieder in den Rucksack und stellt sich kerzengerade an die Rezeption. Dann schiebt er eilig diversen Papierkram über den Tisch, sortiert in Windeseile Stifte nach ihrer Größe und führt zwischendrin immer Bewegungen aus, die an Schattenboxen erinnern. Ganz zum Schluss saugt er eine Menge Luft in seine Lunge, schaukelt leicht mit dem Kopf hin und her und konzentriert sich auf einen weit entfernten Punkt am Horizont. Plötzlich zieht er einen unsichtbaren Colt und schießt in Richtung des weißen Männchens auf dem Notausgangsschild gegenüber. Dann schießt er noch mal. Und noch mal. Je nach Betrachtungswinkel flüchtet das kleine Männchen immer noch zum Ausgang oder liegt tot neben seinem ausgehobenem Grab. Den rauchenden Colt steckt der Marscowboy behutsam zurück in seinen Hosentaschenhalfter.

»Glaubst du, es gibt ein gespiegeltes Universum, indem wir das Gegenteil unserer selbst sind?« sinniert er in die nachtschlafende Stille. »Ich schon.«

Noch bevor der alte Frühschoppenwirt wieder in seinem Hotel aufmarschiert und alles weitere bezüglich der Anstellung besprochen werden kann, läuft Lucas durch die frühmorgendlichen Straßen heimwärts. Er hat beim besten Willen keine Lust in drei Wochen als hoteleigenes Nachtgespenst gegen Metallschränke zu krachen und sich mit Notausgangsmännchen zu duellieren. Irgendwie muss er anders einen Job finden.

***

Am darauffolgenden Nachmittag zieht Lucas ziellos durch die überschaubare Innenstadt. Die kleinen Gassen sind nett und gemütlich, wenn auch hier wirklich nicht besonders viel los ist.

Es ist schwer, sich mit einer fremden Stadt zu identifizieren, weil es noch keine Orte gibt, die man mit Emotionen gefüllt hat. Sie ist noch nicht Teil der eigenen Geschichte und die hübschen Fassaden, über die sich asiatische Touristengruppen so freuen, sind ganz schnell nur leblose Kulisse.

Und trotzdem ist gerade das Unbekannte, diese kleinen verborgenen Geheimnisse hinter jeder Ecke, ein wunderbarer Reiz sich auf das Fremde einzulassen. Geschäfte, die man zum allerersten Mal betritt. Lokale, an deren Einrichtung und Bedienung man sich noch nicht satt gesehen hat. Diese Reiterstatue inmitten des Marktplatzes, von der Lucas gar nicht weiß, welch höfischen Helden sie überhaupt darstellt. Doch im Moment kommt es ihm so vor, als würde er wohl auf ewig diesbezüglich ein Unwissender bleiben. Er wird nicht lange genug in der Stadt leben dürfen, bis ihn jemand über die Heldentaten des Reiters aufgeklärt hat. Bis er alle Einkaufsläden entdeckt und das Mobiliar der Lokale in- und auswendig kennt. Er wird nicht lange genug bleiben, bis die Bedienung seinen Namen weiß und nicht einmal lange genug, um den schnellsten Weg vom Marktplatz wieder zu sich nach Hause zu finden.

In einer der Seitenstraßen nahe des Reiterdenkmals bleibt er abrupt stehen. Die Mittagssonne scheint grell auf den Schriftzug über der Eingangstür. Lucas hebt den Kopf und grinst. Eine Premium-Fast-Food-Kette mit italienischem Ambiente und Schauküche. Pizza! Sein Magen macht ohnehin schon im Minutentakt auf sich aufmerksam. Er kennt die Kette, es gibt in ganz Deutschland Ableger davon. Sogar in seiner Heimatstadt. Neben ihren ziemlich leckren Pizzen bieten sie auch selbst gemachte Pasta und eine Vielzahl an Salaten an. Ein Wunder, warum er seit seinem Umzug noch nicht hier war. Vielleicht weil das ehemalige Büro am gegenüberliegenden Ende der Innenstadt lag oder er bis auf die Mittagstische sowieso noch nicht viel fortgegangen ist.

Das reflektierende Licht blendet in seinen Augen und Lucas tritt aus der Sonne und rein in das Restaurant.

Hinter der Kasse im Eingansgbereich lächelt ihm ein Mädchen mit blondem Pferdeschwanz entgegen. »Schönen guten Tag. Du weißt, wie das bei uns funktioniert?«

Lucas nickt und nimmt eine Art Kreditkarte zur Buchung der Speisen entgegen. Der Laden arbeitet mit Selbstbedienung. Abgerechnet wird zum Schluss.

Zielstrebig steuert er die Station mit der Pizza an. Pasta- und Salatstationen befinden sich daneben, getrennt von einem Durchgang zu den Personalräumen. Irgendwo gibt es auch eine Bar, wie in jedem dieser Restaurants. Alle Bediensteten tragen dabei eine weiß-rote Uniform, den Farben des Firmendesigns. Und das satte, tomatenfarbene Rot spiegelt sich über das ganze Restaurant verteilt im Mobiliar wider.

Es duftet. Nach unendlich vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Nach so vielen, dass Lucas die olfaktorischen Eindrücke gar nicht so schnell verarbeiten kann.

»Eine Diavolo, bitte,« nickt er dem jungen Mann hinter der Pizzatheke zu und legt seine Chip-Karte auf ein Magnetfeld oberhalb des Bestellcomputers.

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