Mick Rainer - Achtung, MÄNNERABEND!

Здесь есть возможность читать онлайн «Mick Rainer - Achtung, MÄNNERABEND!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Achtung, MÄNNERABEND!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Achtung, MÄNNERABEND!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Mittvierziger Rene trifft sich mit seinem langjährigen Kumpel Andy Strauch zum üblichen Männerabend. Die beiden kennen sich seit der Teenagerzeit. Sie lernen sich kennen, als Rene damals als Sechzehnjähriger von seiner kleinen Provinzschule nach Hamburg wechselt. Von nun an wird sein vorher eher beschauliches Teenagerleben ganz schön aus den Angeln gehoben. Neue Freunde, Drogen, Subkultur und erste sexuelle Erfahrungen prasseln auf den jungen Rene ein. Genau in dieser Phase lernt er in einem Kurzurlaub auf Fehmarn Kirsten kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf! Schlägt auch ihr Herz für ihn? Die Erinnerungen an ihren holprigen Weg zum Erwachsenwerden und die Frage nach dem Geheimnis der glücklichen Liebe macht den gewöhnlichen Männerabend der beiden Freunde zu einer Reise in die Vergangenheit.
Achtung, Männerabend! macht den Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe, die Rene Walthers Suche nach der großen Liebe in humorvoller Art nachzeichnet und dabei Einblicke in sein Seelenleben gewährt. Es geht dabei um Freundschaft, Liebe, Sex, Mut, Loyalität, ein bisschen um Fußball und ganz viel Rock & Roll! Und natürlich um die immerwährende Frage nach der Essenz unseres Lebens.

Achtung, MÄNNERABEND! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Achtung, MÄNNERABEND!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Es war kurz vor 18:00 Uhr, die Mannschaften liefen auf und nahmen links und rechts vom Schiedsrichtergespann Aufstellung. Die Nationalhymne ertönte und die Vorfreude auf das Spiel stieg bei uns ins Unermessliche. Es waren mehr als zwanzigtausend Anhänger des HSV im Stadion, die schon vor dem Spiel für reichlich Stimmung sorgten. Philipp und ich hatten unsere HSV-Trikots an und trugen einen blau-weiß-schwarzen Fan-Schal um den Hals. Die Partie wurde vom Unparteiischen angepfiffen. Die Stuttgarter spielten überraschend offensiv und der HSV wusste zunächst, nichts damit anzufangen. In der zwölften Minute tankte sich Baffoe auf der rechten Angriffsseite durch und konnte ungehindert in den Strafraum flanken. Dort wartete schon der Stuttgarter Kurtenbach, um den Ball wuchtig und unhaltbar an Uli Stein vorbei ins linke Eck zu köpfen. Wir waren über den bisherigen Spielverlauf erstaunt und der frühe Rückstand entsetzte uns geradezu. Selbst mein Vater schüttelte fassungslos den Kopf.

„Ich hoffe, dass jetzt alle Spieler wach sind, Mann, Mann, Mann, der Treffer war zu einfach“, stellte ich enttäuscht fest.

„Die müssen jetzt echt ‘ne Schippe drauflegen“, meinte mein Paps.

Es folgte der Anstoß des HSV. Nach einigen kurzen Ballstafetten kam das Leder auf rechts zu Kastell, der allerdings von einem Stuttgarter gefoult zu Boden ging. Den fälligen Freistoß schlug Kaltz in die Mitte, die Stuttgarter konnten zunächst klären, aber Okonski sicherte sich den Ball auf der linken Seite und sein Flankenversuch wurde ins Seitenaus geblockt. Nach dem Einwurf brachte der HSV die Kugel wieder gefährlich in den Strafraum und der Hamburger Jusufi kam bei dem Versuch, den Ball zu verarbeiten, zu Fall. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen und die Stuttgarter versuchten ihrerseits, wieder vor das Hamburger Tor zu gelangen. Eine harmlose Flanke fing Stein ab und leitete den nächsten Angriff des HSV ein. Der Ball gelangte über einige Stationen zu Manni Kaltz, der aus dem rechten Halbfeld einen genialen Pass auf den von hinten gestarteten Beiersdorfer in den Stuttgarter Sechzehner spielte. Beiersdorfer zog im Fallen direkt ab und versenkte die Kugel rechts unten im Tor. Wir jubelten! Drei Minuten nach dem Rückstand war der Ausgleichstreffer für den HSV die richtige Antwort auf die verpennte Anfangsphase. Es ging mit dem Spielstand von 1:1 in die Halbzeit.

„Ich hätte nicht gedacht, dass das Spiel so eng wird“, sagte Philipp etwas ernüchtert.

„Komm, in der zweiten Halbzeit wird’s besser. Da werden den Stuttgartern die Kräfte schwinden und der HSV zu mehr Chancen kommen“, meinte ich aufmunternd.

„Wenn sie das Spiel heute nicht gewinnen, möchte ich nicht wissen, was in der Stadt los ist?“, äußerte sich unser Vater skeptisch.

„Ach, du schon wieder, die werden nicht verlieren und wenn doch, bist du schuld, weil du es jetzt herbeigeredet hast“, sagte ich.

„Papa, du gehst besser raus. Du bringst ohnehin immer Pech, wenn du bei einer Live-Übertragung oder im Stadion dabei bist!“, wandte sich Philipp mit ernstem Gesichtsausdruck an meinen Vater.

Der lachte nur und meinte: „Das ist doch nicht dein Ernst. Die spielen wie die letzten Würste und ich soll schuld sein, wenn die verlieren?“

„Jaaaaa!!!“, riefen wir beide und versuchten ihn aus unserem Wohnzimmer zu schmeißen. Leider mit wenig Erfolg.

„Geh mal auf die Terrasse, eine rauchen oder such Mama! Der zweite Durchgang wird gleich angepfiffen“, sagte ich kiebig.

Unsere Mutter hatte sich schon lange vor Spielbeginn zu einer Nachbarin verzogen, weil sie Fußball so gar nicht interessierte.

„Ich lass mich doch von euch Flitzpiepen, nicht aus meinem eigenen Wohnzimmer vertreiben“, lachte er und deutete auf den Fernseher: „So, es geht weiter, Ruhe jetzt!“

Die zweite Halbzeit war bis zur 88. Minute zwar spannend, aber das Niveau ließ weiterhin eine Steigerung erhoffen. Plötzlich wurde Okonski kurz vor dem Strafraum gefoult. Kaltz legte sich den Ball etwa 23 Meter vom Tor entfernt zum Freistoß bereit.

„So alle anschnallen! Manni knallt ihn jetzt rein“, rief ich voller Überzeugung.

„Soll ich jetzt rausgehen?“, fragte mein Vater scherzhaft.

„Das wäre echt besser!“, antwortete Philipp ganz trocken.

„Okay, dann tue ich euch den Gefallen, um zu beweisen, dass ihr mit eurer komischen Theorie voll daneben liegt. Das wird ja eh nichts. Die müssen sicher in die Verlängerung.“

„Raus!“, rief Philipp.

Unser Paps verließ den Raum und stellte sich in den Flur, von dem er immer noch einen guten Blick auf den Bildschirm hatte.

Kaltz lief an und schlenzte den Ball rechts an der Mauer vorbei ins Tor. Wir sprangen auf und jubelten: „Tooor, Tooor!“

Es stand nun 2:1 für den HSV und es war nur noch eine Minute offiziell zu spielen.

„So, du bleibst jetzt draußen, bis der Schiri abpfeift“, ärgerte Philipp weiter jubelnd unseren Vater. Der stand immer noch im Flur und begriff gerade, was diese Aktion künftig für ihn bedeutete. Bis in die Gegenwart hinein ist es bei uns in der Familie ein Running Gag, meinen Vater aus dem Raum zu schicken, wenn es beim gemeinsamen Fußballschauen für den HSV nicht so gut läuft. Leider kommt das in letzter Zeit öfter vor.

Freitag, 21:42 Uhr: Mehr als 25 Jahre später bei unserem Männerabend springen Andy und ich johlend vom Sofa auf und klatschen ab. Der HSV erzielt den Ausgleich in der 62. Minute.

„Das wurde jetzt aber auch Zeit, verdammt noch mal. Ich dachte, die treffen heute gar nicht mehr, bei den Chancen, die sie bisher liegen gelassen haben“, freut sich Andy.

„Der Ausgleich war jetzt aber auch verdient!“, nicke ich zustimmend.

„Jetzt müssen sie genauso weitermachen und ich brauch ein frisches Getränk. Die Spannung bei diesem Kick macht mich echt durstig!“

Andy nutzte die Jubelpause, um frisches Eis aus der Küche zu holen. Wir waren bereits, wie angekündigt, von Bier auf Cuba Libre umgestiegen. Der Blue Mauritius schmeckte auch im Longdrink mit Cola und Limette äußerst lecker.

„So, weiter geht’s! Jetzt muss der Führungstreffer her“, sage ich erwartungsfroh gestimmt.

Zurück im Jahr 1987 freuten wir uns im elterlichen Wohnzimmer immer noch über den Führungstreffer. Die Stuttgarter stießen an und versuchten alles nach vorne zu schmeißen. Der HSV sicherte sich den Ball und ein langer Pass erreichte Frank Schmöller. Er setzte sich geschickt und mit Tempo auf der rechten Seite durch, dabei umkurvte er einen Gegenspieler und schoss den Ball scharf in Richtung gegnerisches Tor. Der Stuttgarter Schlotterbeck schob die Kugel bei seinem Rettungsversuch unglücklich ins eigene Netz. Das Spiel war entschieden. Der HSV sicherte sich den Pokal mit einem letztlich verdienten 3:1 Sieg. Nach Ende der Fernsehübertragung klingelte sofort das Telefon bei uns. Es war Andy.

„Hey Alter, hast du das Spiel eben gesehen?“, meldete sich Andy, nachdem er wusste, dass ich auch am Hörer war.

„Klar doch!“

„Sensationell, wie geil ist das bitte schön, nach vier langen Jahren endlich wieder einen Titel zu gewinnen.“

„Wir haben uns auch riesig gefreut!“, lachte ich.

„Morgen wird die Mannschaft auf dem Rathausmarkt empfangen, wollen wir da hin?“

„Wäre schon groß, die Jungs und den Titel dort zu bejubeln. Ich frag mal meinen Dad, ob er einverstanden ist, weil wir eigentlich zum Kaffeetrinken bei meiner Oma eingeladen sind und wir ja am Mittwoch nach Italien aufbrechen“, sagte ich und legte den Hörer kurz beiseite.

„Hey Papa, ist es in Ordnung, wenn ich morgen mit Andy zum Empfang der HSV-Mannschaft nach Hamburg fahre?“

„Ich will aber auch mit!“, grölte Philipp dazwischen.

„Du bist noch zu klein, außerdem musst du morgen zu Oma!“, sagte ich genervt, weil ich keine Lust hatte, Philipp mitzunehmen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Achtung, MÄNNERABEND!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Achtung, MÄNNERABEND!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Achtung, MÄNNERABEND!»

Обсуждение, отзывы о книге «Achtung, MÄNNERABEND!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x