Werner-Wolf Turski - Die Pueblo-Kulturen

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Die Publikation über Pueblos und Höhlenstätten erbauende Indianerkulturen aus dem nordamerikanischen Südwesten ist ein Sachbuch (ohne leseerschwerende Quellenangaben) mit sieben Kartenskizzen. Auf Abbildungen wurde aus Copyright-Gründen verzichtet und auf die riesige Anzahl von Bildern im Internet verwiesen, die auch der Autor nutzte. Die Publikation gibt einen Überblick über die archäologisch erschlossenen Kulturen und ihre Charakteristika. Alle vier Teile des Buches sind «einzeln» lesbar. Teil 1 umfasst «Grundsätze und Übersicht», im Folgenden erscheinen im Teil 2 die Hauptkultur der Mogollon mit Trincheras und Salado, im Teil 3 die Hohokam mit den Sinagua und Patayan und im Teil 4 die Anasazi mit den Fremont.

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Daraus ist zu schließen, dass durch den sukzessiven Bedeutungszuwachs der ortsgebundenen Nahrungsstoff-„Industrie“ ein kultureller Kreativitätsbedarf entstand, der wesentlich vom weniger mobilen weiblichen Teil der menschlichen Gesellschaft getragen wurde, wobei bei bestimmten kraftaufwändigen Arbeiten (Beschaffung von Steinmaterial und Zurichtung großer Steingeräte) die Männer möglicherweise Vorbereitungsleistungen nach Auftrag erbrachten. Die in der „Hauswirtschaftsindustrie“ tätigen Weiber hatten das Praxiskriterium für jede ihrer Handlungen, für jedes ausprobierte technologische Verfahren (z.B. Koch- und Backrezepte) und für jedes von ihnen für diese Tätigkeiten entwickelte Gerät oder Werkzeug. So wie ein Jäger die Wirksamkeit seines Speeres und die Form und die Herstellungstechnologie seiner Speerspitze bis zur möglichen Vollkommenheit selbst gestaltet und überprüft, so haben auch die Weiber die Brauchbarkeit ihrer Arbeitsinstrumente vom Steinmesser bis zum Topf ständig selbst verbessert. Es ist kaum anzunehmen, dass ein Weib einen Mann gebeten hat, ihr aus Feuerstein ein „Küchenmesser“ herzustellen. Nur die potenzielle Nutzerin konnte sich eine ihren Vorstellungen und Zielsetzungen passende Steinklinge herstellen. Der mobilere Mann wurde bestenfalls beauftragt, das geeignete Steinmaterial zu besorgen, wenn die Rohstoffquelle nicht in der Nähe der Niederlassungsstätte war.

Aus der gleichen Konstellation heraus ist auch anzunehmen, dass die Schaffung und Gestaltung von keramischen Erzeugnissen von der weiblichen Seite der Gemeinschaft erfolgte. Nur die mit dem Aufbewahrungs- und Garungsprozess beschäftigten Personen sahen die Vorteile und die Mängel der von ihnen geschaffenen und benutzten Hilfsmittel und bemühten sich, bei der nächsten Fertigung solcher Hilfsmittel die Mängel zu reduzieren. Das gleiche gilt für die plastische, ornamentale und bildhafte Verschönerung ihrer Werkzeuge und Hilfsmittel.

Auch die künstlerische Ausgestaltung eines Topfes war nur eine Sache der Produzentin, ähnlich ist auch die plastische Gestaltung fruchtbarkeitsritueller Figuren und Gegenstände zu sehen. Sie sind Gegenstände und Ausdrucksform weiblicher Magie und Weltsicht. Dazu bedurfte es keiner Männer! Die Männer gestalteten ihreWerkzeuge und ihremagischen Produkte auch selbst. Dies gilt selbstverständlich auch für rituell wichtige keramische Figurengefäße, die eindeutig männliche Personen darstellen. Die heute noch vorhandenen als künstlerisch interpretierten prähistorischen Artefakte (Korbreste, keramische Erzeugnisse) und Teile der Felskunst sind in ihrer Mehrzahl mit Sicherheit Ausdrucksformen weiblicher Fähigkeiten und Weltsichten. Dass es wesentlich mehr nicht erhaltene und nicht ausgegrabene Produkte dieser Art als der vermutlich sehr kleine Teil in den Museumslagern gegeben hat, ändert nichts an dieser Aussage.

Bevor ein handwerkliches Produkt als Ware für einen imaginären Kunden produziert wurde, entstand es nur aus den vielfältigsten eigenen physischen und spirituellen Bedürfnissen des Produzenten/der Produzentin oder gegebenenfalls seiner Gruppe heraus. Unsere Sprache unterschlägt aber oft das weibliche Element, den weiblichen Anteil.

Die Herausbildung des Handwerks innerhalb des Bodenbaugesellschaft und aus dieser heraus (Die Hirtenkultur kann für den prähistorischen Südwesten ausgeklammert werden.) wird als die Zweite große gesellschaftliche Arbeitsteilungbezeichnet. Die Dritte große gesellschaftliche Arbeitsteilungwar die Absonderung des schon oben erwähnten Tauschhandels/ Handels von der Produktion der Waren. Die Entstehung der Warenproduktion und der damit verbundene Handel ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung des Privateigentums und ökonomisch fundierter Machtstrukturen und Hierarchien. Ein Grundkriterium für eine(n) Händlerin/Händler oder Handwerkerin/Handwerker ist der ökonomische Sachverhalt, dass ihre/seine stark arbeitsteilige Tätigkeit den Hauptanteil des Lebensunterhaltes der/des Produzentin/Produzenten absichert. Da dieser Zustand im Südwesten im besprochenen Zeitraum nicht bestand, gab es trotz einiger Hortfunde keinen Reichtum im heutigen kommerziellen Sinn.

Die keramische Produkte produzierenden Weiber waren aber noch lange keine Töpferei-Handwerkerinnen, sondern nur im Vergleich zu den im Allgemeinen nicht töpfernden Männern Gruppen-Spezialistinnen, die einen nur kleinen Teil ihrer Gesamtarbeitszeit für den speziellen Topf-Bedarf der gesamten Gemeinschaft zur Verfügung stellten. Das gleiche trifft auch auf andere mögliche Spezialisten (Korbflechterei, Schmuckherstellung) zu. Als Handwerker/Handwerkerin ist - wie oben bereits gesagt - eine Person erst dann anzusprechen, wenn sie den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit dieser Spezialtätigkeit widmet und auch aus dieser ihren Hauptlebensunterhalt deckt. Um einen Menschen aber so stark aus der Nahrungsstoffproduktion auszugliedern, muss ein ausreichend großes Mehrprodukt dauerhaft zur Verfügung stehen. Dies war aber noch nicht der Fall, d.h. die Zweite gesellschaftliche Arbeitsteilung war im Südwesten noch nicht vollzogen. Es gab nur zeitweilig tätige Spezialisten.

Diese grundsätzlich richtige Skizzierung lässt aber die Entstehung einer Spezialistengruppe außer Acht, der Gruppe der von mir als „Energie- oder Kommunikationsspezialisten“ bezeichneten Personen, die sich bereits vor dem Bodenbau herausgebildet hatten. Kommunikationsspezialisten sind Sammler und Vermittler von Informationen. Ihre - anfangs selbstgewählte - Aufgabe dient dem HEIL, d.h. der Bewahrung und Wiederherstellung/Austarierung der Harmonie im Leben des Individuums und/oder einer Gemeinschaft biologisch gleicher Individuen (einer Spezies) und des Komplexes der Speziengesellschaften. Die Kommunikationsaufgaben liegen im physischen Lebensbereich, im psychisch-spirituellen Lebensbereich sowie zwischen diesen beiden Bereichen.

Eine solche Spezialistin oder ein solcher Spezialist wird eine Person nur dann, wenn sie die Fähigkeit des Beobachtens und der gedanklichen Verarbeitung (u.a. Abstraktion, Erstellung von Modellen/Bildern u.ä.) der dabei gesammelten Informationen in einem besonders breiten Spektrum und auf einem überdurchschnittlichen Niveau im Vergleich zu ihren Mitmenschen aufweist und diese Fähigkeiten auch altruistisch zum Nutzen anderer anwendet. Zur Qualifizierung dieser Fähigkeiten muss ein solcher Mensch von anderen Menschen (über Generationen und innerhalb seiner Generation) mit ähnlicher Qualifikation lernen, denn in einer solchen Spezialistenperson muss sich die Erfahrung vieler Menschen und Generationen vereinen. Seine eigene eine Generation reicht ohne „Vorschulung“ und zeitparallele Erfahrungsaustausche für eine solche wirksame Spezialisierung nicht aus. Solche Personen können im Sinne der Definition nur außerhalbpatriarchaler Machtstrukturen wirken. Dienen sie ihrem Ego (= nicht identisch mit seinem normalen Lebensunterhalt!) oder einer hierarchischen Machtstruktur, dann verlieren sie - genauer: sie verkaufen im egoistischen Sinne - ihre Fähigkeiten, die dann natürlich nicht mehr der oben definierten HEIL-Aufgabe entsprechen. Sie werden dann zu „Kopfwerkern“ und verkaufen ihre Leistungen im Interesse und zum Nutzen seines ihn bezahlenden, machthabenden Auftraggebers. Der Kreis dieser Kommunikationsspezialisten beginnt bei der Seherin einer urgemeinschaftlichen Sippe und reicht in seiner egoistisch ENTwickelten Form bis zum Kirchenfürsten und Psychiater. Die sehr breite Grauzone, die vom Altruismus zum Egoismus hinüberführt, ist hier kein Gegenstand der Erörterung. Hier werden im Wesentlichen prähistorische, urgesellschaftliche Situationen betrachtet.

Für solche Kommunikationsspezialisten, die sich dem HEIL verpflichtet fühlen, erscheinen in der Literatur vielfältige (manchmal auch sinnentstellende) Bezeichnungen wie Medizinmann, Medizinfrau, SchamanIn, SeherIn, DeuterIn, HeilerIn, Hexe, Guru, MagierIn, ZauberIn, PriesterIn u.a. Solange eine solche Person altruistisch bleibt, möchte ich sie nurals „HEIL-Person“ bezeichnen. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob eine HEIL-Person männlichen oder weiblichen Geschlechts oder ein Transvestit ist. Ich selbst würde aber der weiblichen Seite auf Grund ihrer biologischen und gesellschaftlichen Bindung zum Leben die quantitativ und qualitativ gewichtigere Rolle bei der echten HEIL-Arbeit unterstellen.

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